Hallo zusammen,
Ich will folgende Arbeiten bei uns in der Firma durchführen lassen :
- Lagergasse spindeln
- aufbohren auf 1776ccm
- Motorgehäuse Zylinderaufnahme planen
- Ölrücklaufnut nachrüsten
- evtl. Axiallagerfläche planen
Könnt ihr mir vielleicht sagen, was man dabei beachten muss? Sollte man sich an eine bestimmte Reihenfolge halten, usw?
Bei gebrauchten Gehäusen schaue ich, daß ich möglichst einen alten "Rumpfmotor" bekomme (Mex, etc). Bevor ich die Köpfe demontiere habe ich mir eine Art "Klammern" gebastelt, um die Zylinder am Gehäuse festzuhalten (gabs ein VW-Werkzeug). Dann die Köpfe runter und Kolbenrückstand messen/notieren. Da ergeben sich oft große Unterschiede, welche dann als Grundlagen-Maße fürs Planen der Zylinderauflagen herangezogen werden.
Dann geht der Block mit Lagern/Kurbelwelle (meist Standard und 1. Übermaß) zum Motorenbauer zuerst zum Vermessen und anschließenden Spindeln.
Danach macht mir mein Kollege selbst das Aufbohren und Planen der Zylinderauflagen nach Absprache. Gehäuse Freiräumen für Langhub, etc. mach ich dann selbst, um die Kosten möglichst niedrig zu halten.
Mein Kollege hatte heuer enen Motor, wo nach dem Planen auf der rechten Seite der KR um ca. 3 Zehntel größer war sls links, obwohl er beidseitig gleich geplant wurde. Er meinte, es gibt auch von Werk aus, schlechte Blöcke.
Gruß C.
Es kann nur Einen geben - Käfer & Co.
VW KÄFER 1302 OSR