3D-Druck Filtergehäuse

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halbug
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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von halbug »

Hi Bert,

Henley Print 3D http://henleyprint3d.com/ hatte gute Referenzen und einen guten Preis. Gab nicht viele, welche die Größe in PA12 CF drucken konnten.

Wie gesagt, die Qualität ist meiner Meinung nach sehr mäßig. Service war super, bis ich die Qualität beanstandet habe. Jetzt ist Sendepause...

Hier ein paar updates:
20260808_155832.jpg
20260808_155832.jpg (145.93 KiB) 1864 mal betrachtet
20260810_180255.jpg
20260810_180255.jpg (188.12 KiB) 1864 mal betrachtet
Gruß Lars
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Xmil
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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von Xmil »

Sehr gut, danke.
Wie hast du die Länge und Durchmesser des Ansaugrüssels bemessen? Nur nach Gefühl?
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halbug
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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von halbug »

Der Rüssel verläuft ja von rund auf oval. Ich habe ihn als Venturidüse ausgelegt. Also die Fläche/Länge wird um das Maß größer. Da dies linear ist, war es kein Problem im 3D durch Festlegung von Oval, Länge und Kreis eine Venturidüse zu bilden.

Lufttrichter hab ich separat mit ovalem Profilverlauf erstellt und aufgeklebt.

Hoffe das hilft? :roll:
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Steve67
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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von Steve67 »

Cooles Projekt, wie wurde denn gedruckt? SLS oder FDM?
Kann es auf dem Handy nicht so recht erkennen...
Viele Grüße Stefan
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halbug
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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von halbug »

FDM sollte das gewesen sein.
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Steve67
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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von Steve67 »

Ich finde für FDM sehen die Oberflächen ganz gut aus, das Teil ist von der Form her schon recht anspruchsvoll.
FDM wird man immer lackieren müssen wenn man keine 3D-Druck-Optik will...
Viele Grüße Stefan
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halbug
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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von halbug »

Hi Stefan, schön dass du dich zu Wort meldest. Ich hatte keinerlei Erfahrung im 3D-Druck so großer Teile.

Was mir qualitativ echt nicht gefallen hat sind die Sachen wo
- Sich Material im Rüssel bis zu 6mm undefiniert angesammelt hat
- Oberflächenlunker in den Trichtern
- Zeilenweise nur 1mm anstelle der 3mm Wandstärke
- Verformung des Auslaufs an einem Schnorchel

All diese Themen waren nur an einem der Beiden, beide mit unterschiedlichen Problemen. Gleiche Stelle einmal einwandfrei einmal Scheiße. Ist denn die Druckqualität (nicht Riefen vom Drucken) reine Glücksache beim 3D Druck?

Grüße Lars
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Steve67
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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von Steve67 »

die Toleranzen bei FDM liegen so über den dicken Daumen bei +/- 0,2...0,3 mm je nach Bauteilgröße, das kann also keine fehlende Wandstärke von 2 mm erklären. Schwer zu sagen was da die Ursache ist. Die Gehäuse brauchen aufgrund ihrer Form sehr viel Stützstruktur egal wie herum man es ausrichtet im Druckraum. Die Stützgeometrie wird hinterher entfernt vor der Auslieferung. Vielleicht wurde dabei unsauber gearbeitet.
Bis zu einem gewissen Grad kann man überhängende Strukturen ohne Stütze drucken, wenn man es übertreibt werden die Oberflächen sehr unsauber. Vielleicht ist das auch an einigen Stellen passiert?

Viele Grüße
Stefan
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halbug
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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von halbug »

Nun gut, ich habe es soweit nachgearbeitet und angepasst. Teile sind beim Lacken. Danach werden die ausprobiert...

Versuch macht kluch :mrgreen:

Leistung wird auf jeden Fall mal mit und ohne die Gehäuse gemessen.

Grüße Lars
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doctor.schraube
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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von doctor.schraube »

Bei den untenstehenden Adressen könnte man das sicher auch nachfragen. Die Qualität ist da sicher nicht das Problem, eher der Preis, Stückzahlen und die Kapazitäten.
Beim obersten Lieferanten dürfte klar sein, wer da gerne einkauft... -;)

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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von doctor.schraube »

Du hast deine Luftansaugung jetzt fast fertig... aber was hältst du von der Luftansaugung vom Porsche GT2RS MJ 2018...
Der hat hat auch ne "Stereo-Ansaugung" mit aussenliegenden Sammlern li und re mit dem Luftfilter/Kasten in der Mitte samt innovativen UFI Multitube Filtern... (es gibt auch schon günstige Nachbauten von FEBI)
So was gibt dann die Freiheit die Vergasersammler ohne Rücksicht auf die K&Ns zu gestalten - und nen Rohr in der Mitte haste ja eh... Das hiesse dann eine offene Hülle um den LufiEinsatz zu "wickeln" und mit den Vergaserdeckel zu verbinden - Fertig..
Aber das wäre wohl ein ganz neues Spiel...
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Steve67
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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von Steve67 »

CNC Speedform ist ein super Laden, da habe ich beruflich schon oft bestellt :up:

doctor.schraube hat geschrieben: Mi 19. Aug 2026, 15:50 Bei den untenstehenden Adressen könnte man das sicher auch nachfragen. Die Qualität ist da sicher nicht das Problem, eher der Preis, Stückzahlen und die Kapazitäten.
Beim obersten Lieferanten dürfte klar sein, wer da gerne einkauft... -;)

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Nero
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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von Nero »

Erstmal natürlich schade, dass die Qualität nicht so ist, wie du sie dir erhofft hast. Ich finde die Teile sind ganz gut geworden, aber lass mal grundsätzlich zum 3D-Druc was sagen:

Ich sehe immer wieder, dass so konstruiert wird, als wäre man beim 3D-Druck in der Formgebung völlig frei. Ist man aber nicht. Auch hier muss ein Teil fertigungs-, werkstoff-, montage- und natürlich funktionsgerecht konstruiert sein.

Gerade hier sieht man das ganz gut: Das Original, an welches du dich orientiert hast, besteht aus entsprechend geformten Blechteilen. Wenn man diese Form dann möglichst 1:1 in den 3D-Druck überträgt, muss man sich nicht wundern, wenn es irgendwo schwierig wird. Überhänge, Druckrichtung, Auflagefläche usw. kann man eben nicht einfach ignorieren. Sobald man bei einem Bauteil Stützstrukturen braucht um es drucken zu können, ist das imho ein sicheres Zeichen dafür , dass man nicht fertigungsgerecht konstruiert hat.

3D-Druck kann verdammt viel, aber auch der kann die Regeln der Fertigungstechnik nicht wegzaubern. Und wenn man sich nicht daran hält wird es halt auch mit der Qualität schwierig 😉
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halbug
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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von halbug »

Moin Jungs,

danke füe Eure Kommentare. Also grundsätzlich sollte die Filteranlage aussehen wie vielleicht VW sie in den 60ern gebaut hätte. Und es sollten auch an Käfer erinnern. Deshalb der Eigenbau und deshalb die Form.

@Nero, wie kann es dann sein, dass die Fehlstellen immer nur an einem der Gehäuse auftauchen? Die andere Seite ist an der gleichen Stelle wunderbar. Also liegt m.M.n. kein grundsätzliches Auslegungsproblem vor. Und so komplex ist meine Konstruktion auch nicht. Da gibt es viel aufwändigere Beispiele, die besser gedruckt aussehen. Ich bin davon überzeugt, dass die Druck-Maschine nicht richtig gleichmäßig gearbeitet hat. Dafür dpricht auch, dass ich meine Konstruktion erst habe von deren Technikern checken lassen. Was hättest du anders konstruiert?

Egal, die Teile sind jetzt brauchbar und werden gerade geglättet und lackiert der Optik wegen. Ob das ganze funktioniert wird sich zeigen.

Grüße Lars
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Nero
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Re: 3D-Druck Filtergehäuse

Beitrag von Nero »

halbug hat geschrieben: Do 20. Aug 2026, 06:55
@Nero, wie kann es dann sein, dass die Fehlstellen immer nur an einem der Gehäuse auftauchen? Die andere Seite ist an der gleichen Stelle wunderbar. Also liegt m.M.n. kein grundsätzliches Auslegungsproblem vor. Und so komplex ist meine Konstruktion auch nicht. Da gibt es viel aufwändigere Beispiele, die besser gedruckt aussehen. Ich bin davon überzeugt, dass die Druck-Maschine nicht richtig gleichmäßig gearbeitet hat. Dafür dpricht auch, dass ich meine Konstruktion erst habe von deren Technikern checken lassen. Was hättest du anders konstruiert?

Egal, die Teile sind jetzt brauchbar und werden gerade geglättet und lackiert der Optik wegen. Ob das ganze funktioniert wird sich zeigen.

Grüße Lars
Da du ja die Optik der Blechteile möglichst 1:1 übernehmen wolltest, hätte ich es wahrscheinlich genauso gemacht wie du. Ich hätte dann aber auch damit gerechnet, dass hinterher etwas Nacharbeit nötig ist.

Was ich auf deinen Bildern sehe, sind für mich typische „Schmierereien“, die unter anderem entstehen können, wenn Wandstärken, Düsendurchmesser und Schichthöhe nicht richtig zusammenpassen. Dann fängt der Slicer irgendwann an, beim Materialfluss zu tricksen. Es bildet sich ein Knubbel an der Düse, der dann bei wachsendem Z immer wieder an ähnlichen X/Y-Stellen abgestreift wird. Gerade wenn die Düse an einer Stelle nicht einfach weiterfahren kann und woanders neu ansetzen muss, gibt es dann gerne Fäden und andere Sauereien. Sowas bekommt man teilweise nur mit viel Spielerei beim Slicing weg. Manchmal muss man dafür auch nochmal zurück an die Konstruktion.

Problematisch sind auch Radien in horizontaler Ebene. Auf der Innenseite der Schnorchel läuft die Geometrie irgendwann so flach aus, dass die nächste Schicht kaum noch vernünftige Auflage auf der darunterliegenden hat. Da druckt man dann irgendwann mehr oder weniger in die Luft. Die grobe Struktur oben auf den Schnorcheln kommt dagegen meiner Meinung nach vom großen Radius in Verbindung mit der gewählten Schichtstärke.

Zu deiner Frage, wie ich es für eine möglichst saubere Oberfläche konstruiert hätte: Wahrscheinlich dreiteilig. Also Filtergehäuse und die beiden Schnorchel separat drucken und hinterher zusammenfügen. Dann könnte man die drei Teile jeweils so ausrichten, wie es für den Druck am günstigsten ist.
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