Die Genauigkeit des Brennrauminhaltes wird in der Tat viel zu genau genommen. Zuerst rein physikalisch-praktisch gesehen, denn die Genauigkeit hängt mit dem paralaxenfreien Ablesen der Bürette(außer sie hat einen Peilstrichfaden hinter Glas) und dem Beobachten der meist nur gebohrten Platten auf den Köpfen zusammen. Zumindest da müssten Steigrohre mit wiederrum Striche sein, wann schluss ist. Dieses Volumen natürlich gehört abschliessend abgezogen. Mit gebohrten Platten ist da viel ,0xccm Spielraum drin.
Aber man hat noch viel grössere Ungenauigkeiten die die Verdichtung betreffen.
Der Hubraum mit 4Stellen also etwa 492,5ccm ( aus 94,00mm 71mm Hub und pi)
Der Brennrauminhalt mit 4 Stellen also etwa 40,63ccm
Kolbenrückstandsvolumen von x,75ccm
Der gemessene Kolbenrückstand mit 1,3mm und der Hub hat nur 2 Stellen in der ganzen Rechnung. Gut, man misst 1,35mm also 3 Stellen. Beim Hub schon schwieriger genauer zu ermitteln.
Das Ergebniss kann nicht genauer sein als der ungenaueste Wert in der Rechnung. Hier 2 Stellen, der Hub.
Also 9,8:1 z.b. nicht aber 9,837:1. Man hat mit der 9 und der 8 schon zwei Stellenwerte. Genauer gehts eigentlich nicht. Rechnerisch per Taschenrechner ja, aber nutzlos. Man macht oft noch eine Stelle z.B. 9,83 dabei. um evt. Auf-oder Abrundungen für andere Auszuschliessen die diesen Wert sehen.
Ich nehme die 50ccm Spritze den Rest mit der 10ccm Spritze und bekomme 2 Stellenwerte raus z.B. 54ccm oder 55ccm. Die evtl. 0,5ccm Ablesemöglichkeit ignoriere ich, da das schon schätzen in Summe mit o.g. ist.
"Oh, der ist aber ungenau!"- ja bin ich, weil schon nach 150km die wachsenden Brennraumrückstände die 40,63ccm wieder ad absurdum führen.
Mit meiner Rechnung erhalte ich 10,227 : 1 was heißt 10:1 oder die besagte nächste Stelle eben dann 10,2 : 1 von mir aus, fettich.