Tipps zum Einpressen von Lagern gesucht
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zwergnase
Re: Tipps zum Einpressen von Lagern gesucht
Die Idee mit dem Rohrstück ist eigentlich kein schlechter Ansatz, wenn man die Buche unbeschadet ins Rohrstück rein bekommt...
Gruß
Martin
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- Ölfuß
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Re: Tipps zum Einpressen von Lagern gesucht
Hi,
Die Idee mit dem Rohrstück hatte ich auch, hab's aber wieder verworfen, weil die Gummibuchse einen Rand hatte, der sich nicht wirklich schön in das Rohr drücken lassen wollte! Auch da gibt's bestimmt wieder einen einfachen Trick, der mir im Eifer des Gefechts dann partout nicht einfallen wollte!?
Ich hab die Lust gerade mal verloren, PU geht ja einfacher
Trotzdem fuchst mich das, also wer weiß, wie's geht mit dem Original-Gummi, ich warte geduldig auf die Auflösung!
Gruß,
Ölfuß
Die Idee mit dem Rohrstück hatte ich auch, hab's aber wieder verworfen, weil die Gummibuchse einen Rand hatte, der sich nicht wirklich schön in das Rohr drücken lassen wollte! Auch da gibt's bestimmt wieder einen einfachen Trick, der mir im Eifer des Gefechts dann partout nicht einfallen wollte!?
Ich hab die Lust gerade mal verloren, PU geht ja einfacher
Trotzdem fuchst mich das, also wer weiß, wie's geht mit dem Original-Gummi, ich warte geduldig auf die Auflösung!
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Ölfuß
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Re: Tipps zum Einpressen von Lagern gesucht
N‘Abend zusammen,
hat jetzt etwas länger gedauert, aber nachdem ich jetzt etwas mehr Zeit für den Käfer habe, bin ich die Sache nochmal angegangen. Und siehe da, die Gummis sind drin! Die Lösung war letztendlich die Kante der Gummis (einpress-seitig) leicht zu brechen. (120er Schmirgelpapier und Drehmaschine)
hat jetzt etwas länger gedauert, aber nachdem ich jetzt etwas mehr Zeit für den Käfer habe, bin ich die Sache nochmal angegangen. Und siehe da, die Gummis sind drin! Die Lösung war letztendlich die Kante der Gummis (einpress-seitig) leicht zu brechen. (120er Schmirgelpapier und Drehmaschine)
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Re: Tipps zum Einpressen von Lagern gesucht
Hallo Ölfuß,
ich habe gerade das gleiche Problem. Du hast die die gebrochenen Gummis mit der Presse oder mit dieser Gewindestangenkonstruktion eingezogen
ich habe gerade das gleiche Problem. Du hast die die gebrochenen Gummis mit der Presse oder mit dieser Gewindestangenkonstruktion eingezogen
- Ölfuß
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Re: Tipps zum Einpressen von Lagern gesucht
Hallo Steviep,
eingepresst hab ich im Schraubstock mittels selbstgedrehtem Dorn und großer Stecknuß auf der Gegenseite. Ich glaube es ein Foto davon in dem Beitrag. Die Gewindestange diente nur zum Einspannen in die Drehmaschine. Verrundet hab ich nur die äußere Kante und vorm Einpressen gut mit Babypuder eingerieben, das war besser als alle Öl- und Fett-Versuche vorher!
Gruß, Ölfuß
eingepresst hab ich im Schraubstock mittels selbstgedrehtem Dorn und großer Stecknuß auf der Gegenseite. Ich glaube es ein Foto davon in dem Beitrag. Die Gewindestange diente nur zum Einspannen in die Drehmaschine. Verrundet hab ich nur die äußere Kante und vorm Einpressen gut mit Babypuder eingerieben, das war besser als alle Öl- und Fett-Versuche vorher!
Gruß, Ölfuß
Re: Tipps zum Einpressen von Lagern gesucht
Danke ich probiere es
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Junebug
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Re: Tipps zum Einpressen von Lagern gesucht
Hallo Jungs,
wenn die Gummilager aus dem Zubehör von JP stammen, lassen sie sich nicht einpressen, da die Gummikontur nicht stimmt! Die org. Lager und auch die z.B. von VEWIB lassen sich ohne spezielle Werkzeuge problemlos montieren. Eine Nacharbeit, wie vom Kollegen Ölfuß durchgeführt verändert die Geometrie und insb. das Gummivolumen - dann geht's grad so mit der Montage.
Woher ich das weiß? Ich kenne die org. Zeichnung der Lager, da ich 30 Jahre als Entwickler bei Boge Elastmetall gearbeitet habe und wir die Lager damals entwickelt und in Serie geliefert haben.
Eine Montage mit Trichter ist meist dann erforderlich wenn die Lager beidseitig einen Bund haben (wie ne Garnrolle
) wobei die eine Seite dann nach dem Einpressen raus schnappt. Das ist dann z.B. bei Blattfederaugenlagern der Fall.
Gruß Andreas
wenn die Gummilager aus dem Zubehör von JP stammen, lassen sie sich nicht einpressen, da die Gummikontur nicht stimmt! Die org. Lager und auch die z.B. von VEWIB lassen sich ohne spezielle Werkzeuge problemlos montieren. Eine Nacharbeit, wie vom Kollegen Ölfuß durchgeführt verändert die Geometrie und insb. das Gummivolumen - dann geht's grad so mit der Montage.
Woher ich das weiß? Ich kenne die org. Zeichnung der Lager, da ich 30 Jahre als Entwickler bei Boge Elastmetall gearbeitet habe und wir die Lager damals entwickelt und in Serie geliefert haben.
Eine Montage mit Trichter ist meist dann erforderlich wenn die Lager beidseitig einen Bund haben (wie ne Garnrolle
Gruß Andreas
Re: Tipps zum Einpressen von Lagern gesucht
So ein Sch........ Talk, Silikon, Öl ,Grad entfernen, alles hat nicht geholfen.
Das Endergebnis:
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Junebug
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Re: Tipps zum Einpressen von Lagern gesucht
Vorausgesetzt die Geometrie vom Gummilager ist i.O. darf auf der Seite von der du einpresst nur ein Stempel, oder Dorn verwendet werden der vom Durchmesser her nicht größer ist als der Außendurchmesser des Innenrohres vom Lager.
Das Gummilager muss beim Einpressen schlanker werden können (Gummi ist nun mal inkompressibel), d.h. der Gummi weicht zur Druckseite hin aus, kann er aber nicht wenn da z.B. ein vom Durchmesser her zu großer Stempel verwendet wird. Wenn die Lagergeometrie OK ist, passiert dabei am Lager nichts.
Ansonsten blockiert das Lager regelrecht und das Ergebnis sieht man ja.
Im Bereich des vorderen konischen Teils des Lagers ist einfach zu viel Gummi der nicht weg kann. Kauf mal neue Lager von VEWIB, da stimmt die Geometrie, mach ein bisschen Motoröl an die Bohrung vom Querlenker oder vorne ans Lager und du wirst sehen wie einfach das eigentlich geht.
Das wurde serienmäßig millionenfach bei VW so montiert und die hätten den Zulieferer gesteinigt, wenn das nur mit viel Aufwand zu bewerkstelligen gewesen wäre.
Man kann das locker im Schraubstock, oder auf ner kleinen Handhebelpresse machen.
Gruß Andreas
Das Gummilager muss beim Einpressen schlanker werden können (Gummi ist nun mal inkompressibel), d.h. der Gummi weicht zur Druckseite hin aus, kann er aber nicht wenn da z.B. ein vom Durchmesser her zu großer Stempel verwendet wird. Wenn die Lagergeometrie OK ist, passiert dabei am Lager nichts.
Ansonsten blockiert das Lager regelrecht und das Ergebnis sieht man ja.
Im Bereich des vorderen konischen Teils des Lagers ist einfach zu viel Gummi der nicht weg kann. Kauf mal neue Lager von VEWIB, da stimmt die Geometrie, mach ein bisschen Motoröl an die Bohrung vom Querlenker oder vorne ans Lager und du wirst sehen wie einfach das eigentlich geht.
Das wurde serienmäßig millionenfach bei VW so montiert und die hätten den Zulieferer gesteinigt, wenn das nur mit viel Aufwand zu bewerkstelligen gewesen wäre.
Man kann das locker im Schraubstock, oder auf ner kleinen Handhebelpresse machen.
Gruß Andreas