Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
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Junebug
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Ich verbaue auch schon seit Jahren keine Dichtungen mehr, nur noch Dichtmittel. Bisher gab's noch keine Beschwerden wegen Undichtigkeiten.
Gruß Andreas
Gruß Andreas
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Hey Leute,
danke für die Rückmeldungen! Ich hätte gedacht, dass die Stärke der Dichtung für die Ausdistanzierung wäre aber ich kenne das Lagerungsprinzip jetzt auch nicht aus dem Kopf. Wenn es offensichtlich ohne Papiergeraffel funktioniert, dann werden wir das gern auch so machen.
danke für die Rückmeldungen! Ich hätte gedacht, dass die Stärke der Dichtung für die Ausdistanzierung wäre aber ich kenne das Lagerungsprinzip jetzt auch nicht aus dem Kopf. Wenn es offensichtlich ohne Papiergeraffel funktioniert, dann werden wir das gern auch so machen.
Gruß
Dirk
Dirk
Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Den Spaß habe ich auch hinter mir. Konnte mein Getriebe dieses Jahr auch wieder komplett zerlegen deswegen. Habe es mit der grauen Dirko (Silikon) abgedichtet, bisher alles dicht.
Bloß keine Dichtmasse verwenden, die flüssig bleibt
Bloß keine Dichtmasse verwenden, die flüssig bleibt
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Junebug
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Verwende auch das graue Dirko.
Gruß Andreas mit
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Moin zusammen,
Zeit für ein update. Erstmal ist der neue Hauptbremszylinder aus dem Link weiter oben eingetrudelt. Ganz ehrlich: wenn man den Kerscher/CSP-HBZ zusammen mit der Adapterplatte zuvor in den Händen hatte, ist die Alternative irgendwie ernüchternd. Man kann für 50EUR sicher auch nicht mehr erwarten, aber schade ist dieser Rückschritt schon. Das Teil ist nackter Guss, daher gabs eine Lackierung in Expoy + Decklack. Dazu mussten die Zulaufschlauchnippel natürlich ausgebaut werden - zum Glück, denn es fand sich Schlonz darunter und etwas Gusssandartiges
So sieht das jetzt aus und es passt, das ist das Wichtigste: Nochmal zum Vergleich die vorherige Lösung:
Dann hier noch nachgereicht ein Foto von der Distanzscheibe, die wir aus 1.4301 für die Bremssättel an der VA passend gedreht und flachgeschliffen haben:
Die Bremse musste nämlich nochmal ausgebaut werden, weil...finde den Fehler (pssst...es ist das linke Federbein!):
Was soll ich sagen - vielleicht erinnert ihr euch noch, dass ja die Originale durchgerostet waren und dich bei ebay passenden Ersatz ordern konnte!? Taj, das war leider ein rechtes Federbein!!! Ich habe wirklich nicht darüber nachgedacht, dass die unterschiedlich sind wegen der Position des Bremsleitungshalters sowie der Tachowellenaufnahme
. Mist aber auch!!! Egal, hilft nix, die entsprechenden Teile repliziert , angeschweißt und mit Brantho Korrux beschichtet. Letzteres statt 2K deshalb weil ich ziemlich sicher bin, dass doch noch ein Kerscher Gewindefahrwerk einziehen wird
Dann haben wir noch den Tank verbaut und angeschlossen, vorher noch die Zuleitung für die Bremsflüssigkeit für die Kupplung verlegt...
und ein ordentliche Verschraubung verbaut:
Dann haben wir die Türen verbaut und mit den Scheiben + Dichtungen weitergemacht. Leider fällt dann erst auf, dass hier noch ein Gummipröppel, da noch ein Plastenuppsi und noch woanders noch eine Dichtung fehlt - also bestellen und warten
In der Zwischenzeit kann man ja fix die Tankklappe montieren, GEHT JA SCHNELL!
Am A***h!!!! Was für ein Reinfall!!! Kurz war ich davor, das ganze Projekt in den Dorfteich zu schieben!!! Hab ich Oxe doch wirklich geglaubt, dass das Repro-Seitenteil einen passenden Ausschnitt für die originale UND LACKIERTE Tankklappe hätte. Seht euch das mal an:
Wir haben das im Rohbau wirklich komplett vergessen!!! WAS FÜR EINE SC****E!!!!
Guter Rat ist nun teuer! Das Seitenteil anpassen kommt nicht in Frage. Also gibts ne neue, passende Tankklappe. Den Versatz nach außen hätte man ja noch durch Anpassen im Scharnierbereich beheben können, aber dass die Kontur des Ausschnitts so dermaßen daneben ist, hätte ich nicht erwartet. Da hätte bald die Zapfpistole durch den Spalt gepasst
Hier kann man das Elend ganz gut sehen. Die Klappe ist schon ohne Scharnier mit Klebeband plan befestigt:
Rechts schon das neue Teil. Eine interessante Erkenntnis gabs dann noch: das Brunox Epoxy dringt wirklich bis tief in die Spalte ein, das beruhigt mich:
Also ich kann wirklich nur raten, bei Seitenteiltausch den Tankklappenausschnitt genau unter die Lupe zu nehmen und am besten das originale Blechstück zu übernehmen, sofern das noch zu retten ist!!!
Zeit für ein update. Erstmal ist der neue Hauptbremszylinder aus dem Link weiter oben eingetrudelt. Ganz ehrlich: wenn man den Kerscher/CSP-HBZ zusammen mit der Adapterplatte zuvor in den Händen hatte, ist die Alternative irgendwie ernüchternd. Man kann für 50EUR sicher auch nicht mehr erwarten, aber schade ist dieser Rückschritt schon. Das Teil ist nackter Guss, daher gabs eine Lackierung in Expoy + Decklack. Dazu mussten die Zulaufschlauchnippel natürlich ausgebaut werden - zum Glück, denn es fand sich Schlonz darunter und etwas Gusssandartiges
So sieht das jetzt aus und es passt, das ist das Wichtigste: Nochmal zum Vergleich die vorherige Lösung:
Dann hier noch nachgereicht ein Foto von der Distanzscheibe, die wir aus 1.4301 für die Bremssättel an der VA passend gedreht und flachgeschliffen haben:
Die Bremse musste nämlich nochmal ausgebaut werden, weil...finde den Fehler (pssst...es ist das linke Federbein!):
Was soll ich sagen - vielleicht erinnert ihr euch noch, dass ja die Originale durchgerostet waren und dich bei ebay passenden Ersatz ordern konnte!? Taj, das war leider ein rechtes Federbein!!! Ich habe wirklich nicht darüber nachgedacht, dass die unterschiedlich sind wegen der Position des Bremsleitungshalters sowie der Tachowellenaufnahme
Dann haben wir noch den Tank verbaut und angeschlossen, vorher noch die Zuleitung für die Bremsflüssigkeit für die Kupplung verlegt...
und ein ordentliche Verschraubung verbaut:
Dann haben wir die Türen verbaut und mit den Scheiben + Dichtungen weitergemacht. Leider fällt dann erst auf, dass hier noch ein Gummipröppel, da noch ein Plastenuppsi und noch woanders noch eine Dichtung fehlt - also bestellen und warten
In der Zwischenzeit kann man ja fix die Tankklappe montieren, GEHT JA SCHNELL!
Am A***h!!!! Was für ein Reinfall!!! Kurz war ich davor, das ganze Projekt in den Dorfteich zu schieben!!! Hab ich Oxe doch wirklich geglaubt, dass das Repro-Seitenteil einen passenden Ausschnitt für die originale UND LACKIERTE Tankklappe hätte. Seht euch das mal an:
Wir haben das im Rohbau wirklich komplett vergessen!!! WAS FÜR EINE SC****E!!!!
Guter Rat ist nun teuer! Das Seitenteil anpassen kommt nicht in Frage. Also gibts ne neue, passende Tankklappe. Den Versatz nach außen hätte man ja noch durch Anpassen im Scharnierbereich beheben können, aber dass die Kontur des Ausschnitts so dermaßen daneben ist, hätte ich nicht erwartet. Da hätte bald die Zapfpistole durch den Spalt gepasst
Hier kann man das Elend ganz gut sehen. Die Klappe ist schon ohne Scharnier mit Klebeband plan befestigt:
Rechts schon das neue Teil. Eine interessante Erkenntnis gabs dann noch: das Brunox Epoxy dringt wirklich bis tief in die Spalte ein, das beruhigt mich:
Also ich kann wirklich nur raten, bei Seitenteiltausch den Tankklappenausschnitt genau unter die Lupe zu nehmen und am besten das originale Blechstück zu übernehmen, sofern das noch zu retten ist!!!
Gruß
Dirk
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Hi,
super, die ist lagernd und wird dann eingesetzt!
Gruß
Dirk
Dirk
Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Hi Diggi,
so wenn es Dich beruhigt auch ich habe das Thema Tankklappe unüberlegt ohne Einpassungsversuch lackiert. Ich war auch der Meinung dass eine originale Klappe in einem Original Seitenteiltankausschnitt passen wird. Ich wollte zwar nicht das Projekt in den See schieben, aber hatte Monate lang keine Lust mehr daran weiter zum machen.
Murphy hat kein Erbarmen....
Grüße aus Bad Tölz
so wenn es Dich beruhigt auch ich habe das Thema Tankklappe unüberlegt ohne Einpassungsversuch lackiert. Ich war auch der Meinung dass eine originale Klappe in einem Original Seitenteiltankausschnitt passen wird. Ich wollte zwar nicht das Projekt in den See schieben, aber hatte Monate lang keine Lust mehr daran weiter zum machen.
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Da hatte ich bei meiner Limo wohl echt Glück als ich die Tankmulde wechseln musste.
War ein aus Originalfahrzeug ausgelöstes Teil in hervorragendem Zustand, der Deckel passte einwandfrei und geschlossen ohne unschöne Spaltmaaße.
Schau wie weit du gekommen bist und welche Rückschläge hingenommen werden musste.
Hast du bislang nicht für alles eine mehr als zufriedenstellende Lösung gefunden ???
So ein Tankdeckel wirde dich da wohl kaum aus dem Rennen werfen !!!
Ferdi
War ein aus Originalfahrzeug ausgelöstes Teil in hervorragendem Zustand, der Deckel passte einwandfrei und geschlossen ohne unschöne Spaltmaaße.
Schau wie weit du gekommen bist und welche Rückschläge hingenommen werden musste.
Hast du bislang nicht für alles eine mehr als zufriedenstellende Lösung gefunden ???
So ein Tankdeckel wirde dich da wohl kaum aus dem Rennen werfen !!!
Ferdi
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Moin Leute,
jaja, Übertreibung macht anschaulich
. Alles gut, natürlich geht es trotzdem weiter!!! Stevie hats geschrieben und die Meisten kennen das doch (hoffentlich) sicher auch, dass es auch mal emotional werden kann, wenn sich die Fehlschläge häufen.
@Stevie: das sieht aus meiner Sicht in Ordnung aus so (trotzdem kann ich deinen Frust gut verstehen), da hattest du dann ja noch Glück. Auf Fotos kommt der reale Eindruck ja meist nicht so gut rüber, aber in unserem Fall war "so lassen" wirklich keine Option, deshalb nähern wir uns:
Die Scharnierteile haben ihre obligatorische Sanddusche + EP-Beschichtung bekommen und dann kann das Ganze zeitnah verklebt, beigeschliffen und lackiert werden.
Parallel ging es ans Scheiben einsetzen. Die kleinen Ecken der Dreiecksfenster haben wir nun mit SikaFlex 521 eingesetzt, das hat überraschen gut funktioniert. Die vermutlich einzig sinnvolle Reihenfolge ist:
- Dreiecksfenster unten mit der Klemmung verschrauben
- Fenster 90° öffnen
- Stiftschraube und SikaFlex-ionierte Scharnierecke einsetzen, besser in die Dichtung reinfummeln
- Scheibe in den Winkel schieben
- Fenster schließen und Ausrichtung kontrollieren, aushärten lassen, feddich!
Diese umlaufende Dichtung für das Dreiecksfenster ist von mMn sehr guter Qualität, lässt sich aber nur schwer zur Mitarbeit überreden. Es lohnt sich, unten anzufangen. Irgendwann war sie dann montiert, nur um dann festzustellen, dass der Rahmen ja noch mit der Tür verschraubt werden muss (hier kommt eine M5-Käfigmutti aus einem Serverschrank zum Einsatz):
Ich Ochse hab dann die Dichtung wieder rausgerissen - nur um festzustellen, dass man da eine Bohrung im Gummi vorgesehen hat
Diese Edelstahlblechlasche für den Vorreiber hat eine Prägung, die in die passende Bohrung im Rahmen rasten muss. Das passt dann nur einmal - trotzdem kann man es verkehrt montieren (ratet, woher ich das weiß
)
Die Montage des Glases in die untere Dreicksfensterfassung ist etwas fummelig, rohe Gewalt einer Einhandzwinge (wegen der großen, gummigeschützten "Arme") hat es dann aber gerichtet. Dieses kleine Blech in der unteren vorderen Ecke habe ich dann bei der zweiten Scheibe vorab verklebt, weil es den Verfummelungsundwegschnippfaktor sonst unnötig erhöht.
Als Zwischenlage haben wir das Einfassgummi von CSP verwendet, das kommt dem Bestandsmaterial ziemlich nahe: Einfassgummi
Hier noch ein Foto davon:
jaja, Übertreibung macht anschaulich
@Stevie: das sieht aus meiner Sicht in Ordnung aus so (trotzdem kann ich deinen Frust gut verstehen), da hattest du dann ja noch Glück. Auf Fotos kommt der reale Eindruck ja meist nicht so gut rüber, aber in unserem Fall war "so lassen" wirklich keine Option, deshalb nähern wir uns:
Die Scharnierteile haben ihre obligatorische Sanddusche + EP-Beschichtung bekommen und dann kann das Ganze zeitnah verklebt, beigeschliffen und lackiert werden.
Parallel ging es ans Scheiben einsetzen. Die kleinen Ecken der Dreiecksfenster haben wir nun mit SikaFlex 521 eingesetzt, das hat überraschen gut funktioniert. Die vermutlich einzig sinnvolle Reihenfolge ist:
- Dreiecksfenster unten mit der Klemmung verschrauben
- Fenster 90° öffnen
- Stiftschraube und SikaFlex-ionierte Scharnierecke einsetzen, besser in die Dichtung reinfummeln
- Scheibe in den Winkel schieben
- Fenster schließen und Ausrichtung kontrollieren, aushärten lassen, feddich!
Diese umlaufende Dichtung für das Dreiecksfenster ist von mMn sehr guter Qualität, lässt sich aber nur schwer zur Mitarbeit überreden. Es lohnt sich, unten anzufangen. Irgendwann war sie dann montiert, nur um dann festzustellen, dass der Rahmen ja noch mit der Tür verschraubt werden muss (hier kommt eine M5-Käfigmutti aus einem Serverschrank zum Einsatz):
Ich Ochse hab dann die Dichtung wieder rausgerissen - nur um festzustellen, dass man da eine Bohrung im Gummi vorgesehen hat
Diese Edelstahlblechlasche für den Vorreiber hat eine Prägung, die in die passende Bohrung im Rahmen rasten muss. Das passt dann nur einmal - trotzdem kann man es verkehrt montieren (ratet, woher ich das weiß
Die Montage des Glases in die untere Dreicksfensterfassung ist etwas fummelig, rohe Gewalt einer Einhandzwinge (wegen der großen, gummigeschützten "Arme") hat es dann aber gerichtet. Dieses kleine Blech in der unteren vorderen Ecke habe ich dann bei der zweiten Scheibe vorab verklebt, weil es den Verfummelungsundwegschnippfaktor sonst unnötig erhöht.
Als Zwischenlage haben wir das Einfassgummi von CSP verwendet, das kommt dem Bestandsmaterial ziemlich nahe: Einfassgummi
Hier noch ein Foto davon:
Zuletzt geändert von diggi am Mo 20. Apr 2026, 21:38, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Dirk
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Dann haben die Fensterheber neue Gleitstücke bekommen, diese Reparatursätze gibt´s ja u. A. bei CSP. Der Inhalt sieht so aus:
Leider passt das mit der beiliegenden Beilagscheibe gar nicht mal so gut, weil die viel dünner ist als das Original.
Ein Griff in die U-Scheibensammlung schafft Abhilfe:
Leider passt das mit der beiliegenden Beilagscheibe gar nicht mal so gut, weil die viel dünner ist als das Original.
Ein Griff in die U-Scheibensammlung schafft Abhilfe:
Gruß
Dirk
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Abschließend ein Schwenk Richtung Fahrwerk, da ist nämlich die Heckstabilisatorersatzhalterung fertig geworden. Die Ausgangslage war ja, dass der Stabi erstens unnötig tief hängt und - zweitens - die Konsolen den Verbau von Ölkühlern verhindern:
Also ein bisschen Alu zerspant:
Jetzt fehlen leider Fotos von der Fertigung, aber man erkennt ja auch so, wie es wurde was es ist:
Erstmal locker zusammengesteckt, weil noch die passenden Schrauben fehlen.
Geht saugend an den Stehbolzen vorbei:
Als nächstes gehts dann mit den Haltern für die Ölkühler weiter...bis dahin
Also ein bisschen Alu zerspant:
Jetzt fehlen leider Fotos von der Fertigung, aber man erkennt ja auch so, wie es wurde was es ist:
Erstmal locker zusammengesteckt, weil noch die passenden Schrauben fehlen.
Geht saugend an den Stehbolzen vorbei:
Als nächstes gehts dann mit den Haltern für die Ölkühler weiter...bis dahin
Gruß
Dirk
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Hi Leute,
kleine update, falls Interesse besteht...
Erstmal noch Fotos vom Einbau der Dreiecksfenster sowie den Einfassgummis, die ich weiter oben verlinkt hatte. Wenn man das Gummi in der Kurve etwas abschneidet geht das Einpressen relativ gut. Fixiert ist das Fenster dazu mit dem Drehdorn in einer passenden Bohrung in der Holzlatte. Die obere Scharnierecke mit SikaFlex an die entfettete Scheibe geklebt und feddich!
kleine update, falls Interesse besteht...
Erstmal noch Fotos vom Einbau der Dreiecksfenster sowie den Einfassgummis, die ich weiter oben verlinkt hatte. Wenn man das Gummi in der Kurve etwas abschneidet geht das Einpressen relativ gut. Fixiert ist das Fenster dazu mit dem Drehdorn in einer passenden Bohrung in der Holzlatte. Die obere Scharnierecke mit SikaFlex an die entfettete Scheibe geklebt und feddich!
Gruß
Dirk
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Dann haben uns an die Kurbelscheiben vorn gemacht und die Meldungen hier im Forum, es handele sich dabei um eine K**karbeit waren keineswegs untertrieben
.
Der Reihe nach:
Zuerst die Gummis (aus dem CSP-Cabrio-Komplettsatz) wie hier empfohlen auf die Scheibe gesteckt und die Endposition mit Klebeband markiert, anschließend mit Spülmittellösung benetzt in den Rahmen gedrückt. Die dafür notwendigen, irrwitzigen Kräfte ließen sich erstaunlich gut mit den Einhandzwingen aufbringen. Leider ein Fehlschlag, weil sich das Gummi "langgezogen" hatte und leider unschöne Wellen hinterließ
.
Nochmal mit schwererem Geschütz nachgedrückt, allerdings mit dem gleichen Ergebnis - der Rand am Gummi scheint eine Abneigung gegen den Rahmen zu haben und bleibt auf Distanz zu diesem:
Weil das so nicht bleiben kann, also wieder ausgebaut. Die Scheibe hat sich an der unteren Führung ohnehin wieder rausgedrückt:
Watt nu! Die naheliegendste Überlegung war nun, dass die Reibung zu groß sein muss und die hier im Forum aufgeführte Variante mit dem Klarlack daher Sinn ergibt. Spoiler/Fehler - der Klarlack aus der Spraydose (natürlich mit Pinsel auf Rahmen und Gummi aufgetragen) funktioniert nicht gut, weil der viel zu schnell anzieht! Also sollte man dann doch lieber 2K mit langer Topfzeit nehmen. Egal, funktioniert so oder so auch nicht - gleiches Wellenmuster am Rand entlang
. Ich soll ja hier nicht meckern
, daher nur der dezente Hinweis, dass die Laune gar nicht mal soooo gut war
.
Also wieder raus aus dem Rahmen mit der Scheibe. Blöderweise hat der Klarlack dann doch ganz gut geklebt, sodass der Rahmen - nun einer Banane nicht unähnlich - erstmal wieder zu richten war. Erstaunlich tolerant, das originale Material!!!
Watt nu - die Zweite! Irgendwie wird die Luft in Richtung Lösung langsam dünner. Bisschen mehr überlegt und vielleicht sollte man mal was messen!? Und siehe da - des Rätsels Lösung:
Links original, rechts Neuteil. Klar, das original ist natürlich etwas komprimiert, dennoch ist die Gesamtdicke gut 1mm geringer! Mist aber auch!!! Klar ist, dass das mehr an Material NICHT in den Rahmen passen kann und "überquillt".
Spannend wäre an der Stelle mal, ob ich bei der Bestellung/Lieferung wieder mal ins Klo gegriffen habe oder ob die Nachbauteile alle zu voluminös sind!?
Egal - da ist Abschmalzen angesagt! Nach verschiedenen Ideen mit Schneiden oder Schleifen haben wir uns für die Oberfräse entschieden und damit das Problem auch lösen können. Wichtig dürfte ein neu- und hochwertiger und vor allem knackescharfer Fräser sein. So sieht der Aufbau aus:
Das Gummi als erstes auf die Scheibe kleben, wir haben Sprühkleber genommen und den mit dem Pinsel in der "Nut" verteilt und dann zu Zweit schön gleichmäßig auf die Scheibe gedrückt!
Dann die Oberfräse auf seitlichen Abstand und Tiefe feineinstellen. Der Klotz rechts überbrückt die Dicke
vom Gummi. Der Nachteil vom Gummi ist ja, dass er aus Gummi ist und daher extrem rutschhemmend wirkt. Mit gründlichem Absaugen der "Späne" und etwas Silikonspray auf dem Klotz ging das dann aber doch ganz passabel. Wichtig ist, im Gleichlauf zu fräsen, im Gegenlauf hängt die Fräse einfach fest. Gut dürfte auch sein, wenn man im Umgang mit der Oberfräse etwas Erfahrung hat. Wir haben hier unsere kleine GKF600-Kaffeemühle genutzt, so eine 12V Kantenfräse wäre sicher noch besser bzw. handlicher.
Es kommt ganz schön Material zusammen:
Zieldicke ist erreicht. Noch einmal mit dem Scheifklotz schlichten und gut ist das...
Leider habe ich vom fertigen Zustand kein Foto da, aber jetzt sieht es ordentlich aus wie im Original. Mit o.g. Kleber benetzt ließ sich die Scheibe dann letztlich ganz entspannt und kontrolliert in den Rahmen schieben.
Wieder eine Extrarunde gedreht und viel Zeit ans bei gebunden aber immerhin sind die Rahmen jetzt ordentlich verbaut und die hinteren Pendants können an die Reihe kommen!
Bis dann erstmal...
Der Reihe nach:
Zuerst die Gummis (aus dem CSP-Cabrio-Komplettsatz) wie hier empfohlen auf die Scheibe gesteckt und die Endposition mit Klebeband markiert, anschließend mit Spülmittellösung benetzt in den Rahmen gedrückt. Die dafür notwendigen, irrwitzigen Kräfte ließen sich erstaunlich gut mit den Einhandzwingen aufbringen. Leider ein Fehlschlag, weil sich das Gummi "langgezogen" hatte und leider unschöne Wellen hinterließ
Nochmal mit schwererem Geschütz nachgedrückt, allerdings mit dem gleichen Ergebnis - der Rand am Gummi scheint eine Abneigung gegen den Rahmen zu haben und bleibt auf Distanz zu diesem:
Weil das so nicht bleiben kann, also wieder ausgebaut. Die Scheibe hat sich an der unteren Führung ohnehin wieder rausgedrückt:
Watt nu! Die naheliegendste Überlegung war nun, dass die Reibung zu groß sein muss und die hier im Forum aufgeführte Variante mit dem Klarlack daher Sinn ergibt. Spoiler/Fehler - der Klarlack aus der Spraydose (natürlich mit Pinsel auf Rahmen und Gummi aufgetragen) funktioniert nicht gut, weil der viel zu schnell anzieht! Also sollte man dann doch lieber 2K mit langer Topfzeit nehmen. Egal, funktioniert so oder so auch nicht - gleiches Wellenmuster am Rand entlang
Also wieder raus aus dem Rahmen mit der Scheibe. Blöderweise hat der Klarlack dann doch ganz gut geklebt, sodass der Rahmen - nun einer Banane nicht unähnlich - erstmal wieder zu richten war. Erstaunlich tolerant, das originale Material!!!
Watt nu - die Zweite! Irgendwie wird die Luft in Richtung Lösung langsam dünner. Bisschen mehr überlegt und vielleicht sollte man mal was messen!? Und siehe da - des Rätsels Lösung:
Links original, rechts Neuteil. Klar, das original ist natürlich etwas komprimiert, dennoch ist die Gesamtdicke gut 1mm geringer! Mist aber auch!!! Klar ist, dass das mehr an Material NICHT in den Rahmen passen kann und "überquillt".
Spannend wäre an der Stelle mal, ob ich bei der Bestellung/Lieferung wieder mal ins Klo gegriffen habe oder ob die Nachbauteile alle zu voluminös sind!?
Egal - da ist Abschmalzen angesagt! Nach verschiedenen Ideen mit Schneiden oder Schleifen haben wir uns für die Oberfräse entschieden und damit das Problem auch lösen können. Wichtig dürfte ein neu- und hochwertiger und vor allem knackescharfer Fräser sein. So sieht der Aufbau aus:
Das Gummi als erstes auf die Scheibe kleben, wir haben Sprühkleber genommen und den mit dem Pinsel in der "Nut" verteilt und dann zu Zweit schön gleichmäßig auf die Scheibe gedrückt!
Dann die Oberfräse auf seitlichen Abstand und Tiefe feineinstellen. Der Klotz rechts überbrückt die Dicke
vom Gummi. Der Nachteil vom Gummi ist ja, dass er aus Gummi ist und daher extrem rutschhemmend wirkt. Mit gründlichem Absaugen der "Späne" und etwas Silikonspray auf dem Klotz ging das dann aber doch ganz passabel. Wichtig ist, im Gleichlauf zu fräsen, im Gegenlauf hängt die Fräse einfach fest. Gut dürfte auch sein, wenn man im Umgang mit der Oberfräse etwas Erfahrung hat. Wir haben hier unsere kleine GKF600-Kaffeemühle genutzt, so eine 12V Kantenfräse wäre sicher noch besser bzw. handlicher.
Es kommt ganz schön Material zusammen:
Zieldicke ist erreicht. Noch einmal mit dem Scheifklotz schlichten und gut ist das...
Leider habe ich vom fertigen Zustand kein Foto da, aber jetzt sieht es ordentlich aus wie im Original. Mit o.g. Kleber benetzt ließ sich die Scheibe dann letztlich ganz entspannt und kontrolliert in den Rahmen schieben.
Wieder eine Extrarunde gedreht und viel Zeit ans bei gebunden aber immerhin sind die Rahmen jetzt ordentlich verbaut und die hinteren Pendants können an die Reihe kommen!
Bis dann erstmal...
Gruß
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Klasse Dirk, mit welcher Geduld und Perfektion Du Deine Probleme löst.
Ich hatte damals das "Glück", dass ich meine Resto 1988 begonnen habe und noch alles original bei VW kaufen konnte. Als ich ca. 2009 endlich Zeit und Geld für die Fertigstellung hatte, war ich so froh, einfach ins Regal greifen zu können.
Das ganze Repro Gummi Zeugs taugt so gut wie nichts. Du wirst es auch noch an den Fensterschachtgummis merken. Viel zu weich und schrumpeln Dir jedesmal beim Fenster betätigen rein.
Ich hatte damals das "Glück", dass ich meine Resto 1988 begonnen habe und noch alles original bei VW kaufen konnte. Als ich ca. 2009 endlich Zeit und Geld für die Fertigstellung hatte, war ich so froh, einfach ins Regal greifen zu können.
Das ganze Repro Gummi Zeugs taugt so gut wie nichts. Du wirst es auch noch an den Fensterschachtgummis merken. Viel zu weich und schrumpeln Dir jedesmal beim Fenster betätigen rein.
Ein Leben ohne Käfer ist möglich, aber sinnlos.
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Hallo diggi,
gerne weiter von der Restauration berichten. Wirklich super umgesetzt und auch Fehlschläge scheinen die kalt zu lassen
Vielleicht hast du es schon irgendwo geschrieben und ich jabe es überlesen, aber wie hast du die Scheibenrahmen "entchromt"? Pulver, lackiert oder was anderes?
Grüße Thomas
gerne weiter von der Restauration berichten. Wirklich super umgesetzt und auch Fehlschläge scheinen die kalt zu lassen
Vielleicht hast du es schon irgendwo geschrieben und ich jabe es überlesen, aber wie hast du die Scheibenrahmen "entchromt"? Pulver, lackiert oder was anderes?
Grüße Thomas