Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
- Ralf29
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Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
Hallo zusammen,
wer kennt dieses Problem nicht. Per Suchfunktion habe ich hier im Forum aber nichts zum Thema gefunden.
Beim Ölwechsel stellt man fest, dass sich ein, zwei oder mehrere der insgesamt sechs kurzen M6 Stehbolzen nicht mehr im dafür vorgesehenen Innengewinde des Gehäuses festziehen lassen. Beim Anziehen der Hutmuttern (8 NM ?) spürt man, dass sich der Stehbolzen durchdrehen lässt und möglicherweise dadurch der Ölablassdeckel nicht öldicht anlegbar ist.
Wie konntet ihr dieses Problem lösen? Habt ihr einfach das Innengewinde auf z.B. M8 vergrößert und dann andere Stehbolzen verwendet?
Oder habt ihr Gewindereparatureinsätze, z.B. Recoil, verwendet? Oder konntet ihr etwas längere Stehbolzen einschrauben und von der Motorinnenseite diese dann mit einer Mutter kontern? War danach alles schön öldicht?
Würde mich mal über eure Lösungen interessieren.
LG
Ralf
wer kennt dieses Problem nicht. Per Suchfunktion habe ich hier im Forum aber nichts zum Thema gefunden.
Beim Ölwechsel stellt man fest, dass sich ein, zwei oder mehrere der insgesamt sechs kurzen M6 Stehbolzen nicht mehr im dafür vorgesehenen Innengewinde des Gehäuses festziehen lassen. Beim Anziehen der Hutmuttern (8 NM ?) spürt man, dass sich der Stehbolzen durchdrehen lässt und möglicherweise dadurch der Ölablassdeckel nicht öldicht anlegbar ist.
Wie konntet ihr dieses Problem lösen? Habt ihr einfach das Innengewinde auf z.B. M8 vergrößert und dann andere Stehbolzen verwendet?
Oder habt ihr Gewindereparatureinsätze, z.B. Recoil, verwendet? Oder konntet ihr etwas längere Stehbolzen einschrauben und von der Motorinnenseite diese dann mit einer Mutter kontern? War danach alles schön öldicht?
Würde mich mal über eure Lösungen interessieren.
LG
Ralf
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D.K.
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Re: Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
Ich hab auf M8 aufgebohrt/geschnitten und dann gibt es von VW und anderswo Adapterbolzen M6/M8.
Bisher dicht über Jahre im Ganzjahresalltagbetrieb.
Schau mal ob ich die E-Teilnr. noch finde...
Bisher dicht über Jahre im Ganzjahresalltagbetrieb.
Schau mal ob ich die E-Teilnr. noch finde...
Re: Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
vielleicht auch mal einen neuen Deckel kaufen . Die sind oft krumm vom harten anziehen der Muttern .
Das ist nicht original, das gehört aus dem Verkehr gezogen!
http://www.youtube.com/watch?v=dyIsf-37 ... re=related
http://www.youtube.com/watch?v=lMl8x2qFPrc
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http://www.youtube.com/watch?v=lMl8x2qFPrc
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müller-daum
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Re: Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
Hallo Ralf,
alten Bolzen raus und durch Schraube ersetzen sollte auch funktionieren.
Gruß
Hans
alten Bolzen raus und durch Schraube ersetzen sollte auch funktionieren.
Gruß
Hans
- Ralf29
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Re: Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
Hallo zusammen,
das Foto dient nur als Anschauungsobjekt. Als Annahme sollte erstmal klar sein, dass man einen ebenen, originalen Deckel mit hochwertigen Dichtungen verwenden wird.
Die Hutmuttern soll man ja angeblich nicht durch normale Muttern ersetzen, da die Hutmuttern auch eine abdichtende Funktion übernehmen. Ist das so richtig? Wie seht ihr das?
Kriegt man die Gewindereparatureinsatz denn öldicht eingesetzt? Evtl. mit einer Dichtmasse? Letztlich würde ein Gewindereparatureinsatz ja bedeuten, dass man zwei Innengewinde an einem Stehbolzen hat, wobei aber nur das ursprüngliche M6 über die Hutmutter und den Dichtring abgedichtet werden. Zwischen dem aufgebohrten neuen Innengewinde und dem Gewindereparatureinsatz könnte doch wieder Öl in kleinsten Mengen austreten oder?
Interessant finde ich die Idee mit den längeren Stehbolzen und den Kontermuttern von der Motorinnenseite her. Da drin ist ja nun wirklich nicht so viel Platz. Aber vielleicht könnte man etwas längere Gewindestangen anstelle der Stehbolzen in das vorhandene ausgenudelte Innengewinde einschrauben und dann diese mittels einer Gegenmutter sichern. Fragt sich dabei nur, wie man das festkriegt. Und die Gegenmutter so sichern, dass sie sich nicht löst und möglicherweise irgendwann im Motorinneren verschwindet.
Eine Idee von mir wäre, dass man einen kleinen Steg an die Mutter anschweißt, welcher dann beim Festziehen dafür sorgt, dass sich die Mutter nicht mitdreht sondern sich am Kragen der Öffnung festhält. Später verhindert dieser Steg auch ein mögliches ungewolltes Ablösen. Die neue etwas längere Gewindestange dann einen Gewindegang in die Gegenmutter eindrehen. Die Hutmutter und den Dichtring ansetzen. Die Gewindestange mittels dünner Flachzange fixieren und die Hutmutter leicht von Hand anziehen. Dann die Zange entfernen und das Ganze festdrehen. Könnte klappen oder?
Wie viel Platz hätte man denn für die Kontermutter (Y)? Wie viele Millimeter müsste man für den Steg überbrücken (X) ?
Anbei mal eine Oldschool-Skizze
Sagt mal was, was meint ihr? Gerne auch weitere Ideen für den Heimschraubergebrauch....
LG
Ralf
das Foto dient nur als Anschauungsobjekt. Als Annahme sollte erstmal klar sein, dass man einen ebenen, originalen Deckel mit hochwertigen Dichtungen verwenden wird.
Die Hutmuttern soll man ja angeblich nicht durch normale Muttern ersetzen, da die Hutmuttern auch eine abdichtende Funktion übernehmen. Ist das so richtig? Wie seht ihr das?
Hans, das funktioniert doch bei ausgenudeltem Innengewinde auch nicht besser oder?müller-daum hat geschrieben:Hallo Ralf,
alten Bolzen raus und durch Schraube ersetzen sollte auch funktionieren.
Gruß
Hans
Kriegt man die Gewindereparatureinsatz denn öldicht eingesetzt? Evtl. mit einer Dichtmasse? Letztlich würde ein Gewindereparatureinsatz ja bedeuten, dass man zwei Innengewinde an einem Stehbolzen hat, wobei aber nur das ursprüngliche M6 über die Hutmutter und den Dichtring abgedichtet werden. Zwischen dem aufgebohrten neuen Innengewinde und dem Gewindereparatureinsatz könnte doch wieder Öl in kleinsten Mengen austreten oder?
Interessant finde ich die Idee mit den längeren Stehbolzen und den Kontermuttern von der Motorinnenseite her. Da drin ist ja nun wirklich nicht so viel Platz. Aber vielleicht könnte man etwas längere Gewindestangen anstelle der Stehbolzen in das vorhandene ausgenudelte Innengewinde einschrauben und dann diese mittels einer Gegenmutter sichern. Fragt sich dabei nur, wie man das festkriegt. Und die Gegenmutter so sichern, dass sie sich nicht löst und möglicherweise irgendwann im Motorinneren verschwindet.
Eine Idee von mir wäre, dass man einen kleinen Steg an die Mutter anschweißt, welcher dann beim Festziehen dafür sorgt, dass sich die Mutter nicht mitdreht sondern sich am Kragen der Öffnung festhält. Später verhindert dieser Steg auch ein mögliches ungewolltes Ablösen. Die neue etwas längere Gewindestange dann einen Gewindegang in die Gegenmutter eindrehen. Die Hutmutter und den Dichtring ansetzen. Die Gewindestange mittels dünner Flachzange fixieren und die Hutmutter leicht von Hand anziehen. Dann die Zange entfernen und das Ganze festdrehen. Könnte klappen oder?
Wie viel Platz hätte man denn für die Kontermutter (Y)? Wie viele Millimeter müsste man für den Steg überbrücken (X) ?
Anbei mal eine Oldschool-Skizze
Sagt mal was, was meint ihr? Gerne auch weitere Ideen für den Heimschraubergebrauch....
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Ralf
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- Die Idee mit der Kontermutter
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- B. Scheuert
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Re: Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
Viele Gedanken für solch ein Problem
Wenn Du mal den zur Verfügung stehenden Platz betrachtest, ist das eine ganz schöne Fummelei. Hans`s Tipp mit der Mutter ist halbwegs einfach zu realisieren, aber auch nur, wenn das Gewinde noch etwas hält und ich die Mutter kontern kann. Schraubenkleber sollte verwendet werden, damit nicht beim nächsten Ölwechsel das Spiel von vorne anfängt. Das wird schwierig, weil ja andauernd Öl nachläuft.
Ich nehme Helicoil, weil es eine stabile Sache ist. Allerdings drehen sich die Büchsen gerne mal raus. Mittlerweile gibt es da aber auch nicht mehr nur eine Variante von.
https://www.boellhoff.com/de-de/produkt ... licoil.php
In diesem speziellen Fall würde ich Time Sert von Würth bevorzugen
https://eshop.wuerth.de/Produktkategori ... de/DE/EUR/
Die Büchse würde ich aber mit Schraubenkleber einsetzen, damit sie drin bleibt und hundertprozentig dicht ist.
Egal wie Du es lösen möchtest, es sollte möglichst ölfrei sein. Also Öl ablassen und über Nacht abtropfen lassen, danach mit Bremsenreiniger abwaschen.
Die Heimwerkerlösung wäre für mich, ausreichen lange Stehbolzen M6 (8.8 oder härter, Überstehmass nach aussen, plus Gehäuse und Mutter innen), M6 Stopmutter, Loctite Mittel- bis Hochfest. Stehbolzen durchdrehen, Mutter oben ansetzen (Fummel, Fummel
, unten am Stehbolzen Kontermuttern zum Eindrehen, Mutter vollständig mit dem Stehbolzen füllen, dann zurückdrehen und das Restgewinde zum Festziehen nutzen. Dann muss der Schraubenkleber abbinden. Danach wieder alles montieren (Das CSP Ölsiebdichtungsset aus Silikon kann ich empfehlen
) Die Muttern wirklich nur leicht anziehen. Neue Hutmuttern auch nehmen, wenn die Alten nicht ganz leicht (mit den Fingern) auf die neuen Stehbolzen gehen.
Das Spiel geht dann auch mit Helicoilbuchsen sehr gut, weil ich den Stehbolzen mit der Mutter gegen das reparierte Gewinde kontern kann.
Mal ganz negativ gedacht:
Es hat alles so geklappt wie Hans es angedacht hat. Beim nächsten Ölwechsel drehst Du die Hutmuttern ab. Leider sitzt der Stehbolzen fest in der Mutter, der Bolzen löst sich, das restliche Gewinde im Gehäuse löst sich auf und die Hutmutter geht nicht ab.und der Bolzen mit den Muttern dreht leer im Gehäuse
Grand Maheur!
Das würde ich auf jeden Fall vermeiden wollen.
Übrigens ist bereits ab Werk einer der Bolzen kein Bolzen, sondern eine Schraube, die den Ölsaugtopf hält.
Ich nehme Helicoil, weil es eine stabile Sache ist. Allerdings drehen sich die Büchsen gerne mal raus. Mittlerweile gibt es da aber auch nicht mehr nur eine Variante von.
https://www.boellhoff.com/de-de/produkt ... licoil.php
In diesem speziellen Fall würde ich Time Sert von Würth bevorzugen
https://eshop.wuerth.de/Produktkategori ... de/DE/EUR/
Die Büchse würde ich aber mit Schraubenkleber einsetzen, damit sie drin bleibt und hundertprozentig dicht ist.
Egal wie Du es lösen möchtest, es sollte möglichst ölfrei sein. Also Öl ablassen und über Nacht abtropfen lassen, danach mit Bremsenreiniger abwaschen.
Die Heimwerkerlösung wäre für mich, ausreichen lange Stehbolzen M6 (8.8 oder härter, Überstehmass nach aussen, plus Gehäuse und Mutter innen), M6 Stopmutter, Loctite Mittel- bis Hochfest. Stehbolzen durchdrehen, Mutter oben ansetzen (Fummel, Fummel
Das Spiel geht dann auch mit Helicoilbuchsen sehr gut, weil ich den Stehbolzen mit der Mutter gegen das reparierte Gewinde kontern kann.
Mal ganz negativ gedacht:
Es hat alles so geklappt wie Hans es angedacht hat. Beim nächsten Ölwechsel drehst Du die Hutmuttern ab. Leider sitzt der Stehbolzen fest in der Mutter, der Bolzen löst sich, das restliche Gewinde im Gehäuse löst sich auf und die Hutmutter geht nicht ab.und der Bolzen mit den Muttern dreht leer im Gehäuse
Das würde ich auf jeden Fall vermeiden wollen.
Übrigens ist bereits ab Werk einer der Bolzen kein Bolzen, sondern eine Schraube, die den Ölsaugtopf hält.
Gruß Bernd
Wir, die großen Jungs mit dem Typ 1 und den Vierlochfelgen!
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yoko
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Re: Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
Was lese ich da in der Mittagspause ..
...Der Bernd und Einkleben....
Bei solchen Sachen (auch Ölsümpfe) verwende ich passende GEWINDESTIFTE und innen Sicherungsmuttern. Das geht gut mit dem Kontern und natürlich klebe ich die auch mit mittelfestem Loctite ein, auch weil das noch abdichtet.
Hier zB
https://www.landefeld.de/artikel/de/gew ... /913-M6X30
Reparaturbolzen 6 auf 8mm gibts fertig bei Hoffmann
https://www.pps-shop.at/de/bus/bus-t1/e ... m?c=172228
https://www.pps-shop.at/de/bus/bus-t1/d ... m?c=172228
Bei solchen Sachen (auch Ölsümpfe) verwende ich passende GEWINDESTIFTE und innen Sicherungsmuttern. Das geht gut mit dem Kontern und natürlich klebe ich die auch mit mittelfestem Loctite ein, auch weil das noch abdichtet.
Hier zB
https://www.landefeld.de/artikel/de/gew ... /913-M6X30
Reparaturbolzen 6 auf 8mm gibts fertig bei Hoffmann
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Gruß C.
Es kann nur Einen geben - Käfer & Co.
VW KÄFER 1302 OSR
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- Ralf29
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Re: Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
Hallo Bernd,
richtig, an die eine Schraube an der der Ölsaugtopf hängt, hatte ich garnicht gedacht. Aber diese Schraube dreht ja auch nie durch oder?
Übrigens will ich gerade nichts reparieren oder abdichten, Gott sei Dank, es ist alles dicht
.
Die Gefahren beim erneuten Lösen der Hutmuttern und Gewindestangen waren mir auch durch den Kopf gesaust. Daher wollte ich möglichst auf Kleber verzichten und daher mein Einfall mit dem angeschweißten Steg, an den nun ja höchstens noch fünf Kontermuttern. Die ausgenudelten Innengewinde werden vermutlich aber auch die "Stegkontermutter-Reparatur" nicht überleben, wenn nicht eh schon tot, da bin ich mir auch ganz sicher. Daher könnte man evtl. ganz wenig Teflonband oder ein Dichtmittel (z.B. Drei Bond) mit eindrehen, sodass ausreichend abgedichtet ist und nichts quasi endgültig verklebt wird.
Eine andere Idee von mir ist mir gerade gekommen. Man lässt sich einen passenden Distanzring drehen. In diesen Distanzring bohrt man sechs Sacklöcher (nennt man die so?) und jeweils versetzt, neue M6 Innengewinde für die Stehbolzen einschneiden. Den Distanzring dann mittels Dichtung und Verschraubung fest mit dem Gehäuse verbinden. Die Köpfe der Schrauben verschwinden in den Sacklöchern. Der Rest funktioniert dann wie es beim Original vorgesehen ist, so wie in der zweiten Skizze dargestellt
LG
Ralf
richtig, an die eine Schraube an der der Ölsaugtopf hängt, hatte ich garnicht gedacht. Aber diese Schraube dreht ja auch nie durch oder?
Übrigens will ich gerade nichts reparieren oder abdichten, Gott sei Dank, es ist alles dicht
Die Gefahren beim erneuten Lösen der Hutmuttern und Gewindestangen waren mir auch durch den Kopf gesaust. Daher wollte ich möglichst auf Kleber verzichten und daher mein Einfall mit dem angeschweißten Steg, an den nun ja höchstens noch fünf Kontermuttern. Die ausgenudelten Innengewinde werden vermutlich aber auch die "Stegkontermutter-Reparatur" nicht überleben, wenn nicht eh schon tot, da bin ich mir auch ganz sicher. Daher könnte man evtl. ganz wenig Teflonband oder ein Dichtmittel (z.B. Drei Bond) mit eindrehen, sodass ausreichend abgedichtet ist und nichts quasi endgültig verklebt wird.
Eine andere Idee von mir ist mir gerade gekommen. Man lässt sich einen passenden Distanzring drehen. In diesen Distanzring bohrt man sechs Sacklöcher (nennt man die so?) und jeweils versetzt, neue M6 Innengewinde für die Stehbolzen einschneiden. Den Distanzring dann mittels Dichtung und Verschraubung fest mit dem Gehäuse verbinden. Die Köpfe der Schrauben verschwinden in den Sacklöchern. Der Rest funktioniert dann wie es beim Original vorgesehen ist, so wie in der zweiten Skizze dargestellt
LG
Ralf
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Re: Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
@ Conny
Psssssssssst, sonst bekommt der Hermi das noch mit und es wird mir dauernd auf`s Brot geschmiert
Die Dichtheit ist nicht das Problem. Deshalb sind ab Werk auch Hutmuttern dafür vorgesehen. Die Distanzringlösung geht auch, ist mir persönlich aber zuviel Aufwand. Wenn Du soweit bist, kannst Du auch Helicoil einsetzen (lassen). Wenn Du das Problem eine Etage tiefer schieben möchtest, dann würde ich das hier kaufen: https://www.glage-teile-service.de/shop/
Da gibt es eine gute Sumpfverlängerung, bei dem der Deckel dann versetzt in eigenen Bolzen befestigt wird. Dazu den Stahldeckel von ihm und es sollte Ruhe sein.
Psssssssssst, sonst bekommt der Hermi das noch mit und es wird mir dauernd auf`s Brot geschmiert
Die Dichtheit ist nicht das Problem. Deshalb sind ab Werk auch Hutmuttern dafür vorgesehen. Die Distanzringlösung geht auch, ist mir persönlich aber zuviel Aufwand. Wenn Du soweit bist, kannst Du auch Helicoil einsetzen (lassen). Wenn Du das Problem eine Etage tiefer schieben möchtest, dann würde ich das hier kaufen: https://www.glage-teile-service.de/shop/
Da gibt es eine gute Sumpfverlängerung, bei dem der Deckel dann versetzt in eigenen Bolzen befestigt wird. Dazu den Stahldeckel von ihm und es sollte Ruhe sein.
Gruß Bernd
Wir, die großen Jungs mit dem Typ 1 und den Vierlochfelgen!
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Re: Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
Diese Verlängerung hab ich letzten Sommer verbaut,aber mit dem originalen VW Deckel.
Bessere Qualität hab ich noch nicht gesehen bei den kleinen Ölsumpfverlängerungen. Auch das Röhrchen für den Schnochel passt saugend auf den im Motor. Bestens !
Vari
Bessere Qualität hab ich noch nicht gesehen bei den kleinen Ölsumpfverlängerungen. Auch das Röhrchen für den Schnochel passt saugend auf den im Motor. Bestens !
Vari
- B. Scheuert
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Re: Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
Vari-Mann hat geschrieben:Diese Verlängerung hab ich letzten Sommer verbaut,aber mit dem originalen VW Deckel.
Bessere Qualität hab ich noch nicht gesehen bei den kleinen Ölsumpfverlängerungen. Auch das Röhrchen für den Schnochel passt saugend auf den im Motor. Bestens !
Vari
Das sehe ich auch so. Er wurde zwar als Kleinkindersumpf belächelt, aber das Teil ist sehr gut gefertigt und der Stahldeckel verzieht sich garantiert nicht mehr. Zum Motor hin habe ich Gehäusedichtmasse verwendet und unten den CSP Ölsiebdichtsatz mit Silikondichtungen.
Gruß Bernd
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- Ralf29
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Re: Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
Hallo zusammen, hallo Bernd und Vari,
die Ölsumpfverlängerungen entsprechen ja im Grunde einem Teil meiner Idee. Beinahe perfekte Sache, welche ich bisher nicht kannte. Aber es werden die motorgehäuseseitigen Stehbolzen weiterverwendet. Somit lösen sie das eigentliche Problem mit den ausgenudelten Gewindegängen im Gehäuse auch nicht so ganz. Aber man könnte sie sehr gut als Materialbasis eines Distanzringes verwenden.
LG
Ralf
die Ölsumpfverlängerungen entsprechen ja im Grunde einem Teil meiner Idee. Beinahe perfekte Sache, welche ich bisher nicht kannte. Aber es werden die motorgehäuseseitigen Stehbolzen weiterverwendet. Somit lösen sie das eigentliche Problem mit den ausgenudelten Gewindegängen im Gehäuse auch nicht so ganz. Aber man könnte sie sehr gut als Materialbasis eines Distanzringes verwenden.
LG
Ralf
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Re: Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
Das ist richtig, aber es geht doch darum, die Bolzen heimwerkertechnisch zur repaireren, dann einmalig den Sumpf befestigen und das Ölsieb nach unten zu verlagern, damit man nicht mehr bei jedem Ölwechsel an die Bolzen im Gehäuse ran muss. Also eine echte Reparatur.
Gruß Bernd
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Re: Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
Hallo Bernd,
ja genau, so meinte ich das.
Im Internet habe ich ein Bild gefunden.
LG
Ralf
ja genau, so meinte ich das.
Jetzt würden mich die Daten des Ölsumpfes mal interessieren und ob man ihn ggf. auf eine geringere Stärke abdrehen könnte ohne die Befestigungspunkte zu schwächen. Dann hätte man doch eine ideale und dauerhafte Lösung für das Problem.Vari-Mann hat geschrieben:Diese Verlängerung hab ich letzten Sommer verbaut, aber mit dem originalen VW Deckel.
Bessere Qualität hab ich noch nicht gesehen bei den kleinen Ölsumpfverlängerungen. Auch das Röhrchen für den Schnochel passt saugend auf den im Motor. Bestens !
Vari
Im Internet habe ich ein Bild gefunden.
LG
Ralf
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- Miniölsumpf
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Re: Innengewinde Motorgehäuse und Stehbolzen Ölablass
Sag mal, hast Du Langeweile? Man(n) kann alles, aber wozu? Das Teil baut 5cm auf und die Bodenfreiheit beträgt bei mir trotzdem noch 14cm. Die Frage war nach einer Heimwerkerlösung. Dreh- und Fräsarbeiten gehören nicht dazu.
Gruß Bernd
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