Was für ein Endtopf ist das? Bezugsquelle?

swingheini
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Re: Was für ein Endtopf ist das? Bezugsquelle?

Beitrag von swingheini »

ich wollt halt einen mit weniger Staudruck,
Vorwärmung ist eh wurscht, fahre 2x Kadrons
yoko
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Re: Was für ein Endtopf ist das? Bezugsquelle?

Beitrag von yoko »

swingheini hat geschrieben:ich wollt halt einen mit weniger Staudruck,
Vorwärmung ist eh wurscht, fahre 2x Kadrons
Zuerst mal was zur Montage von dieser Art der Schalldämpfer. Die war auch schon in den 70ern etwas zickig - mehr oder weniger...
Aber mit etwas Geduld und Spucke bekommt man das schon hin, wurde ja auch sicher millionenfach verbaut. ;)

Wegen dem Staudruck hast aber eingangs nicht erwähnt. Da kann ich dir nur sagen, daß der Ernst einmal bei einem internen, privaten Versuch von einem Clubkollegen bei uns am Prüfstand gut abgeschnitten hat.

Mit Änderungen hat so ein Auspufftopf auf einem 1835er mit 40 DO-Weber bei einem ehem. Clubkäfer für knapp 120PS ausgereicht. Auch bei den Porsche Salzburg Käfer wurde mit so einem "ausgeräumten" Topf beim 16ooer 120PS, und angeblich sogar mehr, erreicht.

Um einen geringeren Staudruck zu erhalten sind einfach die durch "Lochsiebe" (nenns mal so) teilweise verschlossenen Rohre, welche in die Schalldämpferkammer münden, zu öffnen. Dort wo die Heiztaschen von Zyl.1/3 in den Topf gesteckt werden, kann man diese "Lochsiebe" sehen und auch gut mit Bohrer/Fräser öffnen.
Nun der schwierigere Teil. Die Rohre von den Zyl. 2/4 gehen durchgehend li/re in die Schalldäpferkammer durch zwei "Trennbleche" in der Kammer. Dort wo sie durch die Tennbleche durchkommen, sind auch meist so trichterförmige "Lochsiebe" vorhanden, die den Durchfluß behindern. Wir machen daher an der Rückseite vom Topf mit der Trennscheibe zwei "Fenster" (dreiseitig schneiden und aufbiegen). Somit gelangt man zu diesen "Lochsieben und man kann diese antrennen. Die Fenster werden wieder zugebogen und verschweißt. Der Topf dann schwar/silber mit Auspuffspray lackiert.
Und schon hast einen "Porsche Salzburg-Topf". Der Klang ist zwar etwas "blechern", kommt aber auch ein bischen auf die verwendeten Endrohre an. Mit den TDE Endrohren wirds nicht soo schlimm sein. Mit den dicken "Abarth-Style" Endrohren (von Hoffmann) wars bei dem 1835er dann schon heftig.

Ich hatte irgendwo mal ein Foto von einem Schnittmodell eines solchen Auspuffs gespeichert, aber kanns nicht mehr finden. Das Modell hängt aber im Laden meines Clubkollegen, wenn benötigt, kann ich eine Foto mal machen. Dann bitte PN an mich.

:character-oldtimer:
Gruß C.

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swingheini
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Re: Was für ein Endtopf ist das? Bezugsquelle?

Beitrag von swingheini »

Danke Yoko,
auf der Seite auf der ich bestellt habe

http://www.kaeferklein.de/shop/themes/k ... referid=49

steht das der Topf weniger Staudruck hat,
im beiliegenden Prospekt, mit Bild eines geöffneten Topfes, steht nur er wäre wie original,
yoko
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Re: Was für ein Endtopf ist das? Bezugsquelle?

Beitrag von yoko »

Dann einfach mal so probieren, ob er so für den Motor mit den Kadrons ausreicht. Aufschneiden kannst ihn immer noch. Bei mehr ccm und DO Vergasern würd ich ihn gleich aufmachen.
Gruß C.

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Re: Was für ein Endtopf ist das? Bezugsquelle?

Beitrag von swingheini »

Danke für Deine Antworten, ich wird mal in mich gehen....
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bugweiser
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Re: Was für ein Endtopf ist das? Bezugsquelle?

Beitrag von bugweiser »

so sieht das aus
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Re: Was für ein Endtopf ist das? Bezugsquelle?

Beitrag von Poloeins »

...und genau DESWEGEN rate ich zum Edelstahlteil von CSP.
Keine Probleme beim montieren,so laut wie original und trotzdem nicht so einen Scheiss IM TOPF.

Wenn man diesen Topf modifiziert wird es unter Vollast ganz schön kernig unangenehm laut...man frage mal Kemal:-)
1192ccm = 100,64PS
1385ccm = 148,00PS
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Re: Was für ein Endtopf ist das? Bezugsquelle?

Beitrag von B. Scheuert »

Es gibt verschiedene Innereien. Die Töpfe mit zwei übereinanderliegenden Rohren (als Ausgleich für die Wärmetauscher) kann man sehr gut bearbeiten und der Klang ist wie Serie. Das Modell im Bild wird tatsächlich sehr laut und ist auch für die Leistung nicht optimal.
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