WBX luftg, 2,6 ltr

Organisation und Präsentation von Leistungsmessungen
kaeferdesaster
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Re: WBX luftg, 2,6 ltr

Beitrag von kaeferdesaster »

einfach POSTEN ... damit auch die , die nur mitlesen was sehen können ..

und die anderen einfach wegignorieren , da sie sich selbst mit ihren kommentaren hier abschießen :character-oldtimer:

also rückrad raus und zack das BILD HER :text-bravo: :text-thankyouyellow:
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bugweiser
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Re: WBX luftg, 2,6 ltr

Beitrag von bugweiser »

kaeferdesaster hat geschrieben:einfach POSTEN ... damit auch die , die nur mitlesen was sehen können ..

und die anderen einfach wegignorieren , da sie sich selbst mit ihren kommentaren hier abschießen :character-oldtimer:

also rückrad raus und zack das BILD HER :text-bravo: :text-thankyouyellow:
:up:
Udo
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Re: WBX luftg, 2,6 ltr

Beitrag von Udo »

Ich habe doch keine mehr für ein Bild. Ist ja auch schon lange her das ich mal welche geschnitten habe . Die Stähle habe ich noch . Außerdem warum soll man sich was anssehen was nichts bringt...
Aber hier sind doch Leute die da was drüber gelesen haben das es gut sein soll

Udo
yoko
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Re: WBX luftg, 2,6 ltr

Beitrag von yoko »

Schade, Udo, hätte mich auch interessiert, wie so was aussieht, aber vll. findest du nochmal was.... "Die Hoffnung stirbt zuletzt"...

Gruß yoko

PS:

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Gruß C.

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Spechtl
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Re: WBX luftg, 2,6 ltr

Beitrag von Spechtl »

@udo

Haben die so ausgesehen?
hab die mit der mira geschnitten zum versuch, hoffe man kann es erkennen.

Mfg.Spechtl
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Udo
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Re: WBX luftg, 2,6 ltr

Beitrag von Udo »

Ja so kann es aussehen , soweit man es erkennen kann

Udo
Ovaltom
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Re: WBX luftg, 2,6 ltr

Beitrag von Ovaltom »

Udo hat geschrieben: Außerdem warum soll man sich was anssehen was nichts bringt...
Aber hier sind doch Leute die da was drüber gelesen haben das es gut sein soll
Udo
Ja richtig Udo...ich habe das hier auch mal irgendwo gelesen!

Scheint ein Tüftler zu sein und ich kann seine geprüften Angaben bezüglich des Radiensitzes auch nur schlecht beurteilen oder einschätzen...da bin ich zu sehr Laie...leider!

Hier nochmal die Einschätzungen/Erfahrungen des Tüftlers...habs mal fett dargestellt ;)

Schönen Sonntag die Herren,

der Kanal bildet im idealen Falle eine symbiotische Einheit mit Ventisitz und Brennraum.

Über diesem System befindet sich die Nocke als Steuerelement und hier sind folgende Parameter in Einklang zu bringen:

Lobe area

Hub in OT

Position Auslass öffnet

Position Einlass schließt

Ventilhub

Statische Verdichtungsverhältnisse

All das muß dann naturgemäß im Zusammenhang mit den peripheren Bestückungen - Einlaßplenum und Abgasanlage betrachtet werden.

Zur Kanalform:

Hier betrachtet man naturgemäß die Gasreibungsbeiwerte und wenn es um die Oberflächenstruktur geht die Grenzschichteffekte.

Man ist bemüht jedwede Strömung so lange als irgend möglich laminar zu halten und eine dem Ideal entgegengerichtete Turbulenz zu vermeiden.

Diese Betrachtung führt auch zum Radiensitz - dazu jedoch später mehr.

Im Grunde also gilt es im Sinne der maximal möglichen volumetrischen Effizienz, im durch die Steuerzeit vorgegebenen dramaturgischen Fenster, so viel Frischgas als irgend möglich in den Brennraum zu bekommen.

Stichwort Liefergrad.

Was oft vergessen wird ist die Tatsache, daß es zudem gilt die eingeströmte Frischgasmenge möglichst vollständig zur kontrollierten Zündung zu bringen.

Das ist aber bei deftigen Hüben in OT gar nicht einfach und so kommt es zur Durchströmung und einem lustig kirschrot glühenden Krümmern.

Ergo muß anerkannt werden, daß Einströmrichtung ebenso wichtig ist wie ein noch so grandioser cfm Wert.

Nein ganz im Gegenteil insgesamt sogar dominiert dieser Effekt innerhalb der Kanalbetrachtung den reinen Liefergrad.

Kernsatz: gib der Strömung eine Richtung !

Das im Hinterkopf führt geradewegs zum flachovalen / rechteckig ausgeführten Einlaßkanal und zum D förmigen Auslaßkanal.

Nicht umsonst dominiert diese Kanalform den aktuellen Sport und Rennmotorenbau sowie auch das was im Motorrad stattfindet.

Insbesondere die kurze / sog. langsame Seite des Kanals funktioniert flach / flächig deutlich besser als rund.

Im Bereich vor dem Sitz / rund um die Führung nutzt man die lange / schnelle Kanalseite zur Gemischrichtungsgabe. Das ist auf der Fließbank schlechter aber auf dem Prüfstand besser.


Zum Ventilsitz:

Hier vorab Fakten: durch die Änderung von einer dreiwinkel Sitzbearbeitung inkl.
Kanalbearbeitung ( ausgeführt durch einen Käfertuner der eigentlich über Wasser laufen kann ) auf einen Radiensitz inkl. Kanalanpassung wurde nachweislich eine Leistungssteigerung von deutlich über 5 PS pro Kanal erreicht. Alle anderen Motorparameter wurden bewußt unangetastet gelassen ! OK bis auf die abstrus harten Ventilfedern....

Ein von Johannes Persson ( den ich ob Seiner Innovationen und qualitativ hochwertigen Produkte sehr schätze ) voll bearbeiteter JP 230 mit 50 mm Einlaßventil brachte bei gleichem Hubraum 27 PS weniger als ein gleicher Kopf mit 48 mm EV und Radiensitzen sowie unserer Kanalbearbeitung.

Das Wichtigste in Kürze: der Radius muß zur Ventiltulpe passen und sehr wesentlich ist der Kanaldurchmesset vor dem Sitz. Weiterhin sollte der Radiensitz mit einer ausreichend großen, ebenfalls radienförmigen, Außenkorrektur betrieben werden.

Denkt man das zu Ende ergibt sich ein 8 förmigen Brennraum in einem an sich nicht 8 förmigen Brennraum.

Ist der Brennraum bereits 8 förmig kann und sollte man die Radiensitzbearbeitung diesen Gegebenheiten anpassen.

Thema ist hier die Überströmleistung bei der man in OT den Kolben als Teil des Kanals begreifen muß und den Brennraum als korrespondierendes Element.

Wir haben Jahre damit verbracht den Radiensitz zur völligen Funktion zu bringen - inzwischen sehen wir ihn veritabel der, deutlich einfacheren, winkelbarabeitung reichlich überlegen.

Das gilt für 2 und 4 V Motore und über den gesamten Drehazhlbereich.

Der Effekt steigt mit den Hüben in OT.


Zum Brennraum:


Rein strömungstechnisch betrachtet wäre der sehr flache, unzerklüftete, und nicht 8 förmige Brennraum, mit prominent positionierten Ventilen überlegen.

Tatsächlich aber ist dem nicht so.

Hier kommt wiederum zum Tragen, daß man dem einströmenden Gas den Weg aus dem Auslassventil verwehren muß.

Also Ventile absenken, große Außenkorrektur und / oder 8 förmigen Brennraum.

Die Horizontalfächen des Brennraums nutzt man, EV seitig, um die Strömung laminar an die Zylinderwand zu legen und somit tumbleartige Turbulenzverluste so klein als möglich zu halten.


So weit mein Bericht aus täglicher Praxis.

So wünsche ich uns allen weiterhin viel Spaß mit diesem herrlichen Thema und Grüße schon mal vorab an den Wasserläufer....


Dirk


Und so mache sich ein jeder selber ein Bild :character-oldtimer:

Gruss Thomas
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Baumschubsa
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Re: WBX luftg, 2,6 ltr

Beitrag von Baumschubsa »

Interessant die Ausführungen. Gut geschrieben.

Nur, Ventilfedern verursachen Verlustleistung. Aus abstrus hart schließe ich viel zu hart. Das kann auch schon ein paar PS pro Kanal ausmachen. Dan bewegt man sich schon wieder im Bereich der Messtoleranz da es sich mutmaßlich um einen recht Leistungsstarken Motor handelt.

So sehr ich die Beiträge von Dirk schätze und seine professionalität bewundere war das mit den Ventilfedern schon ein grober Schnitzer für die vergleichbarkeit der Ventilsitzformen. Natürlich ist es eine großartige Leistung aus so einem Motor 20PS extra rauszuholen. Die aber eben nicht nur durch die Ventilsitze kommen.

Ich denke, wenn hier auf Rechtschreibung und Grammatik rumgeritten wird, sollte man auch auf so etwas hinweisen.
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Thorsten
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Re: WBX luftg, 2,6 ltr

Beitrag von Thorsten »

@ Baumschubsa: oh oh oh......wenn Du jetzt mal nicht zur kleinen Taschenlampe gemacht wirst!! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Baumschubsa
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Re: WBX luftg, 2,6 ltr

Beitrag von Baumschubsa »

Solange wenigstens noch ein bisschen leuchtet.....

Vielleicht holt jemand mal seine Bücher aus dem Studium und den Taschenrechner raus und rechnet vor wie viel Leistung eine 10kg härtere Feder bei einem Beispielhaften Typ1 Motor beansprucht....
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Varus
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Re: WBX luftg, 2,6 ltr

Beitrag von Varus »

Da gebe ich dir in allen Punkten recht.
Die Ausführungen sind interessant, aber richtig: bei vergleichenden Messungen muss man eben von gleichen Voraussetzungen des Umfeldes ausgehen.
Quo vadis
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Re: WBX luftg, 2,6 ltr

Beitrag von Udo »

Hier ist nochmal wie versprochen ein Bild. Dies sind Köpfe die ich vor c.a. 8 Jahren mal für einen 94x86 Typ1 gemacht habe . Hatte 242 PS und wird jetzt nach Kanalbearbeitung ,gefrästen Sitzringen mit Winkeln und anderen Saugrohren 270 PS haben. Mit 30 Ps Gebläse und V-power 100 octan Sprit. Es gibt bestimmt Motoren anderer Art bei denen so Sitzringe funktionieren aber beim Käfer ehr nicht. So das wars von mir bevor es wieder ausartet
PS - Johannes Persson aus Schweden ist zur Zeit ohne Frage der Beste in Europa wenn es um Kanalbearbeitung geht ....

Udo
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Edelweiss
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Re: WBX luftg, 2,6 ltr

Beitrag von Edelweiss »

Baumschubsa hat geschrieben:Interessant die Ausführungen. Gut geschrieben.

Nur, Ventilfedern verursachen Verlustleistung. Aus abstrus hart schließe ich viel zu hart. Das kann auch schon ein paar PS pro Kanal ausmachen. Dan bewegt man sich schon wieder im Bereich der Messtoleranz da es sich mutmaßlich um einen recht Leistungsstarken Motor handelt.

So sehr ich die Beiträge von Dirk schätze und seine professionalität bewundere war das mit den Ventilfedern schon ein grober Schnitzer für die vergleichbarkeit der Ventilsitzformen. Natürlich ist es eine großartige Leistung aus so einem Motor 20PS extra rauszuholen. Die aber eben nicht nur durch die Ventilsitze kommen.

Ich denke, wenn hier auf Rechtschreibung und Grammatik rumgeritten wird, sollte man auch auf so etwas hinweisen.
Du hast absolut Recht !

Die Verlustleistung spielt durchaus eine Rolle.

Ventilfedern sind oft eher zu schwach denn überdimensioniert.

Nur wenn man bestimmte Grenzen überschreitet geht es nach hinten los.

Dann werden Elastizitäten zum Problem und natürlich die Flächenreibung.

Die Radiensitze habe ich vor ca. 17 Jahren über eine Zylinderkopfanalyse kennengelernt die ein großer deutscher Automobilhersteller im Rahmen einer Neuentwicklung durchgeführt hat.

Im Ergebnis hat ein japanischer Motorradkopf, spezifisch betrachtet, alles in den Schatten gestellt.

Dort fand ich einen Radiensitz vor.

Das Problem ist, daß man den Sitz nicht entkoppelt betrachten darf, die Ventiltulpe, der Kanal und die Brennraumgestaltung spielen mit.

Durch die vielen unterschiedlichen Zylinderköpfe die ich zwischenzeitlich umgestellt habe können Mehrleistungen von drei bis fünf PS pro Brennraum als veritabel gelten.

Das auch verlustbeteinigt und immer abhängig von der Sitzgüte und Strömungseffizienz, die vorzufinden war.

Herzlichen Gruß

Dirk

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Udo
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Re: WBX luftg, 2,6 ltr

Beitrag von Udo »

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Die Köpfe sind jetzt fertig bearbeitet . Hier kann man sehen wie der Winkel den Querschnitt vergrößert hat und die Radien stören auch den Fluß vom Kanal in den Brennraum . So , nebenbei bin ich eigentlich ganz zufrieden mit meinen Literleistungen....
Vielleicht noch zur Info bez. JPM Köpfen. 50er Ventile passen da nicht rein außer man würde sie mit 37er Auslaß paaren.

Udo
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