Hallo Benzindrücker,
mich treibt gerade die Frage ob die 356 Pumpe mehr Druck oder Volumenstrom bringt als die 30PS Pumpe.Der hohe Deckel bietet den Vorteil zweier Ausgänge und eines internen Benzinsiebes.Vor den Eingang läßt sich dann auch problemlos ein Glasfilter verschrauben.Der Schwinghebel des 356 weist eine flachere Anlaufbahn ( Nockenbahn ) auf und die Zapfenaufnahme für die Feder ist 2mm weiter.Bei dem Reproschrott ist es ähnlich dem 356.
Es muß einen Unterschied geben der relevant ist.Das läßt sich aus dem Heftchen Porsche Typen,Maße,Toleranzen rauslesen.Da wird der Förderdruck der Solex Membran-Pumpe PE 14585 f von 1955 bis 57 mit 0,09 - 0,13 atü angegeben,die gleiche Pumpe von 57- 59 aber mit 0,13 - 0,18 atü.
Das Heftchen VW dienst genau genommen von Januar 1960 hat die gleiche Diskrepanz zu Anfang 0,09-0,13 atü bei 3000 U/min min 10 l/h
ab 1 976 996 max 0,18 atü bei 3000-3400 U/min min 16 l/h und dito zwischendurch von 394 900-469 446.
Im Volkswagen Reparaturbuch steht:Der Pumpendruck resultiert aus Pumpenhub und Federspannung
In einem weiteren Buch steht:Durch Aufbiegen der Windungen kann der Druck verringert werden.
Dann ergibt sich durch eine schlappe alte Feder mehr Druck?
Den Hub kann man beim Einbau durch die dicke und Anzahl der Dichtungen einstellen.
Hat das einer schon mal durchgetestet?
Gruß
Hans Müller-Daum
Benzinpumpenvergleich 30PS kontra 356
-
müller-daum
- Beiträge: 864
- Registriert: Sa 27. Nov 2010, 04:23
- Käfer: Ovali Standard FSD 1955
- Käfer: Cabrio
- Fahrzeug: Kreidler RS 1968
- Fahrzeug: Puck 1965
- Fahrzeug: Pan 1968
- Fahrzeug: Nachläufer Fa. Stolz Berlin
- Wohnort: Duisburg
- B. Scheuert
- Beiträge: 9087
- Registriert: Do 5. Dez 2013, 19:00
- Käfer: 1303
- Wohnort: anne Ruhr zu Hause
Re: Benzinpumpenvergleich 30PS kontra 356
Bei fast allen Membranpumpen macht der Stössel den Saughub und die Feder den Förderhub zu dem Vergaser. Geringerer Federdruck sorgt demnach für einen geringeren Druck. Die Menge wird über die Membranfläche und den Hub bestimmt.
Ein gewisser Druck wird benötigt um die Widerstände der Leitungen und des Nadelventiles zu überwinden. Zu wenig Federdruck dürfte garantiert auch mit zu wenig Menge einhergehen.
Die Fördermengen lassen sich schlecht prüfen. An einer offenen Kraftstoffleitung wird vermutlich immer genug Kraftstoff gefördert werden. Wenn Du einen Widerstand ( Leitung im Durchmesser verringern) in die Leitung montierst, wird es für die Pumpe schwieriger.
Mit solch einem Aufbau kannst Du mehere Pumpen vergleichen und die montieren, deren Menge unter den vorgegebenen Bedingungen die größte Menge liefert. Dann bist Du auf der sicheren Seite.
Mehere Dichtungen montieren und damit den Hub verringern halte ich für keine gute Idee. Ein Dichtungsstapel ist eine Fehlerquelle.
Ein gewisser Druck wird benötigt um die Widerstände der Leitungen und des Nadelventiles zu überwinden. Zu wenig Federdruck dürfte garantiert auch mit zu wenig Menge einhergehen.
Die Fördermengen lassen sich schlecht prüfen. An einer offenen Kraftstoffleitung wird vermutlich immer genug Kraftstoff gefördert werden. Wenn Du einen Widerstand ( Leitung im Durchmesser verringern) in die Leitung montierst, wird es für die Pumpe schwieriger.
Mit solch einem Aufbau kannst Du mehere Pumpen vergleichen und die montieren, deren Menge unter den vorgegebenen Bedingungen die größte Menge liefert. Dann bist Du auf der sicheren Seite.
Mehere Dichtungen montieren und damit den Hub verringern halte ich für keine gute Idee. Ein Dichtungsstapel ist eine Fehlerquelle.
Gruß Bernd
Wir, die großen Jungs mit dem Typ 1 und den Vierlochfelgen!
Wir, die großen Jungs mit dem Typ 1 und den Vierlochfelgen!