tankanzeige, verzweiflung

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arnorz
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tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von arnorz »

Moin.

ich verzweifle mit meiner tankanzeige

Anfangs zeigte sie immer 3/4 voll an wenn der tank leer war. dann hab ich den konstanter getauscht, dann funktionierte sie.

voll getankt, anzeige voll. 7 km gefahren anzeige halb voll, konstanter warm... tank aber sicherlich voll.

konstanter getauscht gegen einen 3, funktioniert tadellos. auto abgestellt nach 1 km fahrt. dann nach 2 stunden wieder gefahren, zeiger regt sich nicht. konstanter auch warm

was kann noch das problem sein????
arnorz
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Re: tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von arnorz »

achso. masse liegt schon extra, und im ausgebauten zustand funktioniert er tadellos, sobald er im tank ist und die schleifkontakte sprit abbekommen geht nix mehr
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Fuss-im-Ohr
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Re: tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von Fuss-im-Ohr »

mal auf doof, Wasser im Tank?

der Konstanter ist ein Birnchen, von daher ist er immer warm.
6/12V beachtet?

Gruss Jürgen
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Typ15
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Re: tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von Typ15 »

Hallo,
Das Problem mit der Tankanzeige hatte und habe ich auch wieder. Letztes Jahr habe ich mir einen neuen Tankgeber gekauft. Und siehe da, die Tankanzeige zeigt alles korrekt an. Nach dem Winterschlaf funktioniert sie leider nicht mehr genau an. Sie zeigt bei vollem Tank 3/4 voll an und bei fast leerem Tank 1/4 an. Ich merke mir, wann ich getankt habe, dann weiß ich, wann ich wieder tanken muss. Wenn nicht, habe ich einen Ersatzkannister im Auto. Das Thema ist glaube ich, so alt wie der Käfer.

Typ15

InderHoffnungdassesdocheineLösunggibt
Gruß
Typ15
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PeterHadTrapp
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Re: tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von PeterHadTrapp »

Ich häng mich hier mal mit der weiterführenden Frage dazu an.
Meine Frau bleibt immer mit dem Käfer stehen, weil der wegen Spritmangel anhält, wenn man zwischen der Viertel-Markierung und der Nadel der Tankanzeige "durchkucken" kann. Mir wurscht, ich kenn ja mein Auto, aber nochmal so nen Zank möcht ich nicht haben :lol:
Ich glaub, wenn kein voller Kanister an Bord gewesen wäre, hätte sich mich massakriert ...

Der 02/03 hat ja diesen Geber mit den 2 Schwimmkugeln.
Weiß jemand, bis zu welchem Füllstand welche Kugel maßgeblich ist ?

Ich will nämlich demnächst mal versuchen meinem das richtige Anzeigen beizubringen. Ich stelle mir das so vor:

Ich fahre ihn so leer wie möglich, idealerweise dass er stehen bleibt. Dann fülle ich 11 Liter ein und biege den Arm des unteren Schwimmers bis die Tankuhr "Viertel-Voll" anzeigt.
Dann wieder 11 Liter draufkippen und versuchen die obere Kugel so zu biegen, dass die Tankuhr korrekt etwa halbvoll anzeigt.
Deshalb wäre es interessant zu wissen, ob bei Halbvoll schon die obere Kugel im wahrsten Sinne des Wortes maßgeblich ist oder noch nicht.
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Fuss-im-Ohr
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Re: tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von Fuss-im-Ohr »

Grundsätzlich muss man sagen das der Geber im Tank nur eine Metallwicklung ist auf der ein Schleifkontakt den Widerstandswert ändert. Wenn der Kontakt und/oder der Draht oxidieren gibt es Widerstandsschwankungen die die Anzeige entsprechend darstellt.
Von meiner Logik her ist ein voller Tank besser als ein leerer, an der Luft kann eben der Draht/Kontakt oxidieren

Gruss Jürgen
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Fuss-im-Ohr
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Re: tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von Fuss-im-Ohr »

PeterHadTrapp hat geschrieben:Ich häng mich hier mal mit der weiterführenden Frage dazu an.
Meine Frau bleibt immer mit dem Käfer stehen, weil der wegen Spritmangel anhält, wenn man zwischen der Viertel-Markierung und der Nadel der Tankanzeige "durchkucken" kann. Mir wurscht, ich kenn ja mein Auto, aber nochmal so nen Zank möcht ich nicht haben :lol:
Ich glaub, wenn kein voller Kanister an Bord gewesen wäre, hätte sich mich massakriert ...

Der 02/03 hat ja diesen Geber mit den 2 Schwimmkugeln.
Weiß jemand, bis zu welchem Füllstand welche Kugel maßgeblich ist ?

Ich will nämlich demnächst mal versuchen meinem das richtige Anzeigen beizubringen. Ich stelle mir das so vor:

Ich fahre ihn so leer wie möglich, idealerweise dass er stehen bleibt. Dann fülle ich 11 Liter ein und biege den Arm des unteren Schwimmers bis die Tankuhr "Viertel-Voll" anzeigt.
Dann wieder 11 Liter draufkippen und versuchen die obere Kugel so zu biegen, dass die Tankuhr korrekt etwa halbvoll anzeigt.
Deshalb wäre es interessant zu wissen, ob bei Halbvoll schon die obere Kugel im wahrsten Sinne des Wortes maßgeblich ist oder noch nicht.
ich hab mir sogar den Geber mal neu gewickelt damit eine 55mm Zusatz VDO-Tankanzeige auch das richtige anzeigt. Wenn du den Widerstandswert im Leeren/Reserve/Vollem Zustand weißt kannst es eigentlich selber "bauen"

Gruss Jürgen
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PeterHadTrapp
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Re: tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von PeterHadTrapp »

das Ding funktioniert ja eigentlich konstant und verlässlich, zeigt halt nur konstant und verlässlich die immergleichen, aber eben nicht wirklich richtigen Werte an, weil die Hebel der Kugeln völlig verbogen waren als ich den Geber bekam. Ich hab das dann anhand des alten defekten Gebers so "pi-mal-daumen" zurechtgebogen und lebe nun seit drei Jahren damit.
Die Tankuhr geht nach dem Volltanken nur etwas über 3/4, zeigt bei halbvollem Tank etwas mehr als Viertel an und wenn es etwas unter Viertel ist bleibt er stehen. Ist aber gleichbleibend immer so, zeigt also keine unplausibel schwankenden Werte an.
Aber nach dem Vorfall neulich würde ich jetzt gerne hinkriegen, dass es wieder richtig anzeigt. Ich denke das lässt sich im wahrsten Wortsinne "hinbiegen" :lol:
Zuletzt geändert von PeterHadTrapp am Di 21. Jul 2015, 21:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Fuss-im-Ohr
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Re: tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von Fuss-im-Ohr »

stimmt auch wieder :handgestures-thumbupright:

Gruss Jürgen
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PeterHadTrapp
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Re: tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von PeterHadTrapp »

Ich werde das einfach ausprobieren und berichten.
Falls es jemand interessiert, wie das enden kann, wenn man Tankuhr und Tankgeber falsch kombiniert (möglicherweise war nur der falsche Konstanter das Problem, aber das weiß ich nicht), hier ein paar Bilder:

BildBildBild
arnorz
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Re: tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von arnorz »

Jürgen!!

wieso wasser im tank??

hab bis oben hin voll getankt, da ist kein platz für wasser
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Fuss-im-Ohr
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Re: tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von Fuss-im-Ohr »

eine etwas doofe idee, Wasser leitet. Benzin schwimmt zwar auf dem Wasser aber beim fahren könnten sich Wasserblasen bilden die sich am Geber fest setzen. Alles seeeehr unwahrscheinlich, die Oxidation passt da besser ;)

ich weiss es gerade nicht auswendig müsst ma mal messen: wenn der Widerstand größer wird steigt auch die Anzeige? was wieder auf Oxidation oder einen schlechten Kontakt weißen würde

Gruss Jürgen
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B. Scheuert
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Re: tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von B. Scheuert »

Der Konstanter sorgt für eine gleichmässig Spannung, meist deutlich unter der Bordspannung (z. B. 5V) sollte der falsch sein, ist der gesamte Bereich verschoben. Die zwei Arme am Geber sind wegen des geneigten Tankeinbaus gedacht. Nur ein Arm hat die Verbindung mit dem Poti. Der andere Arm nimmt ihn nur mit. Da die Konstanter im 02/03 nicht elektronisch sind, haben sie auch einen Verschleiß und sind relativ ungenau. Ich hatte bei mir das gleiche Problem mit einem neuen Geber von CSP. Der war trotz ausrichten der Arme nicht zu einem zuverlässigen Anzeigen zu bewegen. Der darauf hin neu gekaufte von VW funktioniert jetzt einwandfrei. Die Wicklung in dem CSP Teil sind zu ungleichmässig und verursachen Widerstandsprünge, somit kann da keine vernünftige Anzeige bei rauskommen. Ich wollte noch auf einen elektronischen Konstanter umbauen, habe das Vorhaben wieder abgebrochen, weil ich keine Informationen über die Regelspannung des Konstanters bekommen konnte. Zudem war die Anzeige jetzt hinreichend genau, d.h. Voll ist voll und Reserve heißt noch ca. 5 l. Das ist mir in Verbindung mit einem Reservekanister ausreichend :mrgreen: Das Wasserargument würde ich nur auf Kondenswasser beziehn, das schlägt sich oben am Tank und auch am Geber nieder. Somit oxidiert das Teil, was zu Ungenaigkeiten führt und irgendwann auch zum Totalausfall.
Gruß Bernd

Wir, die großen Jungs mit dem Typ 1 und den Vierlochfelgen! :mrgreen:
arnorz
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Re: tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von arnorz »

nach heutiger erkenntnis schließe ich auf ein sporadisches problem.

gestern abend ging wie schon geschrieben im eingebauten zustand nix, wenn er draußen war, funktionierte er.

hatte gestern alles zusammengebaut und wollte mir was überlegen. heute morgen mach ich die zündung an.... es geht wieder..... der verarscht mich
Questus
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Re: tankanzeige, verzweiflung

Beitrag von Questus »

mir stehen wieder selbige zu Berge, ob der Vorredner im Thread :angry-fire:

das Ding heißt nicht Konstanter sondern Level Geber, stammt in den Analen aus Urzeit von VDO

und das Instrument wird immer als Amperemeter betrieben

daraus folgt: der Geber (Füllstandslevelgeber) ist ein Widerstandsdrahtpoti.

VDO baut die (für Öltemo oder Öldruck) in 183-0 Ohm - als Level Sensor in 90 bis 0 Ohm oder in 240 Ohm bis 33 Ohm

also kann der geneigte Bastler den auch nachbilden durch ein Wald- und Wiesenpotentiomter 500 Ohm bis 0 Ohm

durch das Drehen und Anzeige kontrollieren (Schleifer ist Masse 0V und eine Seite geht ins Inschtrument,,,,,)

alles klar ? so kann das Instrument geprüft werden und das Poti zeigt (ersatzweise) den Geberwert dieses Messgerätes
(Kontrolle mit Ohmmeter, Poti immer abgeklemmt)

Fazit: Ich gebe Poloeins auch keine Nockenwellentipps..... :lol:

wenn ich mich mal melde, dann nur zum Thema Elektriktrik, das ist auch gut so, oder Fuss im Ohr ? :character-oldtimer:
hol di fuchtig

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