Wie ein generalüberholter Motor nicht aussehen sollte.

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yoko
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Re: Wie ein generalüberholter Motor nicht aussehen sollte.

Beitrag von yoko »

Leue hat geschrieben:Wenn du wirklich was für längere Zeit weglegen und schützen willst, dann kannste besser ein geeignetes Konservierungswachs nehmen.

Gruß

Ps: sowas hier z.B: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... yId=124669
Dem kann ich nur zustimmen, nehme auch immer Hohlraum-Unterbodenwachs (von Dinitrol, kostet 1 l: €10.- !!), das habe ich immer in der Garage, damit werden Motoren vor der Einlagerung gleich komplett eingesprüht, damit wird Korrosion ziemlich gut gestoppt. Geht auch wieder mit Benzin oder Bremsenreiniger wieder ab.
hat sich auch bewährt, den Rumpfmotor vor der Montage der Verblechung leicht einzustreichen (Überstand mit Lappen abwischen), wenn der Block nicht lackiert wird. Ansonst habe ich einen 2-K Industrielack in schwarz/seidenmatt, der für Maschinenbauteile verwendet wird, damit lackiere ich mit einem feinen Pinsel den Block (schaut auch gut aus und hält). Der Lack ist aber nur über Gewerbeschein erhältlich.

PS:@mint-bug: Der Motor gefällt mir.

Leider hat der e-bay Laden keinen Versand ins Ausland, der Preis vom Wachs dort ist ein Hit!
Gruß C.

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rme
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Re: Wie ein generalüberholter Motor nicht aussehen sollte.

Beitrag von rme »

Boncho hat geschrieben:Naja, da habe ich aber auch schon schlimmere Gehäuse gesehen. Auch in einem solchen anoxidierten Gehäuse kann man einen absolut gesunden Motor aufbauen. Das ist halt mehr eine Ästhetikfrage. Ich hätte damit kein Problem. Hauptsache das Ding rennt...
Wenn es allerdings anders mit dem Motorenbauer abgesprochen ist und man Wert darauf legt, dann ist das natürlich schon ärgerlich.

Lasst das hier jetzt bitte auch nicht zu einem Motorenbauer-Hass-Thread ausufern. Ich denke auch nicht, dass er sich hier in der Öffentlichkeit noch irgendwie dazu rechtfertigen muss. Dafür ist ja auch wohl hinter den Kulissen schon genug gelaufen. Den Motor zu zerlegen und Fehler, Probleme und Verbesserungsvorschläge aufzuzeigen ist ja schön und das hilft sicher auch vielen. Dann ists aber auch gut... ;-)
Ich wüsst nicht ansatzweise wo in diesem Thread bislang Hass aufgetreten sein soll. Bislang haben sich hier alle gut verstanden und es wurden schon diverse Nebenthemen erfolgreich behandelt und getreu dem Motto "Nichts ist unnütz, es kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen." sind auch schon viele Punkte diskutiert worden, die auch bei einer normalen Motorenüberholung im do-it-yourself Verfahren interessant sein können.
Die Ausgangslage habe ich bewusst kurz und sachlich auf das Wesentliche beschrängt gehalten. Aufgetretene Nachfragen habe ich natürlich beantwortet. Alles ohne den Erbauer beim Namen zu nennen! Wenn eine solch sachliche Darstellung und Diskussion hier schon Ermahnungen bei Moderatoren hervor ruft, stelle ich mir die Frage was man hier überhaupt noch diskutieren kann und darf.

Falls dir das Gehäuse wirklich so gut gefällt - kannst du bei ebay bekommen. ;)
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Boncho
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Re: Wie ein generalüberholter Motor nicht aussehen sollte.

Beitrag von Boncho »

Das war keine Ermahnung... nur ein vorbeugender Hinweis. :)
Ich habs nur geschrieben, weil ich "Ich glaube aber kaum, dass er genug Arsch in der Hose hat sich hier zu outen." so als kleinen Seitenhieb richtung Motorenbauer gedeutet habe. Das ist dann weniger sachlich.

Ich finds ja auch interessant, so einen Motor dann mal von innen zu sehen. Also bitte sachlich weiter machen und beim Thema bleiben. :handgestures-thumbupright:

B2T: Gibts eigentlich schon Hinweise, warum das Axialspiel so groß geworden ist? Hat sich das Lager ins Gehäuse gearbeitet?
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Leue
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Re: Wie ein generalüberholter Motor nicht aussehen sollte.

Beitrag von Leue »

@Mint-Bug
Deinen Motor baut man aber nicht in ein Auto ein sondern stellt ihn in eine Glasvitrine :text-bravo: .
Sehr schön!!!

Gruß
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rme
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Re: Wie ein generalüberholter Motor nicht aussehen sollte.

Beitrag von rme »

Boncho hat geschrieben: Ich habs nur geschrieben, weil ich "Ich glaube aber kaum, dass er genug Arsch in der Hose hat sich hier zu outen." so als kleinen Seitenhieb richtung Motorenbauer gedeutet habe. Das ist dann weniger sachlich.
Dabei wollte ich es aber bewenden lassen und kein Fass aufmachen. Es war vielmehr eine freundliche Einladung sich hier im Thread zu beteiligen. ;)
Boncho hat geschrieben: B2T: Gibts eigentlich schon Hinweise, warum das Axialspiel so groß geworden ist? Hat sich das Lager ins Gehäuse gearbeitet?
Nein, gibt es nicht. Das Lager sieht an der Stelle noch relativ gut aus und ist auch im Maß. Wahrscheinlich wurde das Schwungrad einfach so drauf geworfen und geguckt ob es sich noch drehen lässt. Der Rest folgte dann wohl dem Motto "nach mir die Sintflut". Das würde auf jeden Fall gut zu all den anderen Nachlässigkeiten passen.
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