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Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Do 28. Mär 2013, 14:10
von >lowbeetle<
Hey Holger ! Das wird schon ! Wenn bei mir alles klar geht schmeiß ich meinen am we das 1.mal an! Hau rein !
Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Do 28. Mär 2013, 15:50
von Metal Mike
Hi Triker,
habe mir so eine Art Idiotenliste gemacht. Weil man vor lauter Geilheit so manches vergisst.
Hau rein!
Grüße
Mike
P.S.
Mein 1776 ccm hat jetzt 400 km und schnurrt im 1303 Cabrio wie ein Luchs (Schleicher 296°sei Dank!)
Der 2007 ccm wartet noch auf seine Köpfe, Gehäuse frisch gespindelt und Passgebüchst, dann darf die Nowak 316°
reinwandern.. let`see.
Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Do 28. Mär 2013, 18:15
von triker66
Das wird schon werden! Ich habe ab jetzt 10 Tage Zeit den Motor fertig zu stellen! Mal sehe wie es läuft!
Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Fr 29. Mär 2013, 19:21
von triker66
So ich hatte versprochen einen ersten Lagebericht abzugeben! Jetzt erst eine Warnung an diejenigen, die zum ersten Mal versuchen einen Motor ohne Erfahrung zu stecken! Das kann saftig in die Hose gehen! Jetzt zu den Problemen die an meinem Motor aufgetreten sind! Als erstes die Passstifte die die Lager gegen verdrehen sichern, die waren 0,5 mm zu lag! Die habe ich abgeschliffen! Dann das Axiallager der Nockenwelle! Das hat richtig geklemmt! Das habe ich nachgeplant. Dann die Zylinderausgleichscheiben, die kommen aus dem Amiland und zwar von Empi! Voll Schrott die Dinger! Die Ausbrüche für die Stehbolzen, voll daneben! Die mußte ich alle nachfräsen, mehr wie 1 mm Versatz! Jetzt könnt ihr euch vorstellen das der Motor noch nicht zusammen ist!

Ein paar Bilder kommen jetzt!
Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Fr 29. Mär 2013, 20:07
von Vari-Mann
Das nachfräsen der Unterlegringe hättest du dir bestimmt sparen können wenn du genauer hingesehen hättest.
Ein Loch für/mit den Zylinderstehbolzen ist immer etwas weiter aussen als die anderen 3. So 1-2 mm.
Hab leider grade kein Bild wo man das genau sieht.
Deshalb haben die Hersteller der Ringe auch die Aussparungen unterschiedlich gemacht damit möglichst viel Auflagefläche über bleibt.Die hast du nun ja entsorgt.
Ringe richtig drehen und das passt,oder hätte zumindest passen sollen . Falls du das natürlich beachtest haben solltest und die passen noch nicht sind die Ringe wohl wirklich nicht geeignet und dieser Post ist eigenlich überflüssig gewesen.
Im Kopf und dem Zylinder ist das aber egal,da sind die Löcher eh größer.
Vari-Mann
Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Fr 29. Mär 2013, 20:15
von >lowbeetle<
Das Bundlager an der NW ist extra so dick, dass man es nacharbeiten muss. Bei guten Lager kann man so genau das axialspiel einstellen. Gruß
Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Fr 29. Mär 2013, 20:16
von triker66
Vari-Mann hat geschrieben:Das nachfräsen der Unterlegringe hättest du dir bestimmt sparen können wenn du genauer hingesehen hättest.
Ein Loch für/mit den Zylinderstehbolzen ist immer etwas weiter aussen als die anderen 3. So 1-2 mm.
Hab leider grade kein Bild wo man das genau sieht.
Deshalb haben die Hersteller der Ringe auch die Aussparungen unterschiedlich gemacht damit möglichst viel Auflagefläche über bleibt.Die hast du nun ja entsorgt.
Ringe richtig drehen und das passt,oder hätte zumindest passen sollen . Falls du das natürlich beachtest haben solltest und die passen noch nicht sind die Ringe wohl wirklich nicht geeignet und dieser Post ist eigenlich überflüssig gewesen.
Im Kopf und dem Zylinder ist das aber egal,da sind die Löcher eh größer.
Vari-Mann
Grüß dich, du kannst gerne bei mir vorbeikommen und versuchen die Ringe richtig unterzubringen! Glaub mir ich habe alle Varianten mehrmals ausprobiert! Ohne Nacharbeit paßt da nichts!
Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Fr 29. Mär 2013, 20:19
von triker66
>lowbeetle< hat geschrieben:Das Bundlager an der NW ist extra so dick, dass man es nacharbeiten muss. Bei guten Lager kann man so genau das axialspiel einstellen. Gruß
Grüß dich Peer, du und ich wissen das mit dem Axiallager, es geht um die die es nicht wissen!

Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Fr 29. Mär 2013, 20:41
von Vari-Mann
triker66 hat geschrieben:Vari-Mann hat geschrieben:Das nachfräsen der Unterlegringe hättest du dir bestimmt sparen können wenn du genauer hingesehen hättest.
Ein Loch für/mit den Zylinderstehbolzen ist immer etwas weiter aussen als die anderen 3. So 1-2 mm.
Hab leider grade kein Bild wo man das genau sieht.
Deshalb haben die Hersteller der Ringe auch die Aussparungen unterschiedlich gemacht damit möglichst viel Auflagefläche über bleibt.Die hast du nun ja entsorgt.
Ringe richtig drehen und das passt,oder hätte zumindest passen sollen . Falls du das natürlich beachtest haben solltest und die passen noch nicht sind die Ringe wohl wirklich nicht geeignet und dieser Post ist eigenlich überflüssig gewesen.
Im Kopf und dem Zylinder ist das aber egal,da sind die Löcher eh größer.
Vari-Mann
Grüß dich, du kannst gerne bei mir vorbeikommen und versuchen die Ringe richtig unterzubringen! Glaub mir ich habe alle Varianten mehrmals ausprobiert! Ohne Nacharbeit paßt da nichts!
Klar glaub ich dir das.Aber es gibt Leute die nicht wissen das die Stehbolzen unterschiedliche Abstände haben.
Vari
Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Fr 29. Mär 2013, 21:18
von Ovaltom
Hallo Triker,
triker66 hat geschrieben: Dann die Zylinderausgleichscheiben, die kommen aus dem Amiland und zwar von Empi! Voll Schrott die Dinger!
ja das glaub ich gern...Empi halt
Ich hab das Thema Unterlegringe bei mir grad durch...selbst angefertigt und geschliffen auf der Flächenschleifmaschine!
Habe dann mal die Buchsen montiert,leicht auf Vorspannung gebracht (quasi wie beim Rückstand messen) und mal ein Haarlineal über die Laufbuchsen gelegt um die Anlage zum Kopf zu prüfen...muss sagen...sah nicht gut aus...kippel hier,kippel da
Alles wieder zerlegt und einzeln gemessen.In den Unterlegringen waren 0,07mm und in den Laufbuchsen auch noch 0,05mm...kann man sich ja denken was beim Kopf anziehen passiert!
Musste dann mit Spionblechen arbeiten um die Ringe gerade zu bekommen...jetzt passt es!
Die Laufbuchsen habe ich auch noch mal nachgearbeitet und jetzt ist alles pillegerade.

...will sagen...prüfe das auch mal vorm zusammenstecken,weil halt von Empi!
Gruss und gutes Gelingen
Thomas
Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Fr 29. Mär 2013, 21:27
von Spechtl
Hey,
genau messen ist schon sehr wichtig, klar 0,07 +0,05 ist schon viel.
Aber die 0,05 an den Büchsen würde ich vernachlässigen!
Hab beim letzten 1915er erst die Empi Unterlegringe verwendet,
die waren gut! alle 4 gleich mit Bügelmessschraube kontrolliert.
mfg.Spechtl
Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Fr 29. Mär 2013, 21:42
von triker66
Also ich habe in den Zylinderausgleichscheiben 0,02 mm unterschied! Ist nicht viel, aber es kann sich summieren! Mal sehen morgen geht es weiter! Ein Trost habe ich, ich habe heute mal vormontiert, und die Kurbelwelle hat sich an den 8 Pinnen mit zwei Finger leicht durch drehen lassen! Und das Gehäuse mußte ich auch nicht frei machen für den 74 Hub!
Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Sa 30. Mär 2013, 07:59
von >lowbeetle<
Morgähn

ran an die Arbeit auf geht's !
Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Sa 30. Mär 2013, 09:05
von Varus
Es gibts Sachen die gibts nicht.
So habe ich bei all den Motoren die ich hatte, nie ein Lager- schon gar nicht mit der Vorgabe das die NW-lager so dick sind weil man die bearbeiten
muss -oder Passstifte die die Lager in Position halten, bearbeiten müssen. Das Axialspiel war immer ok, weil selten großzügig 0,04 -0,13 mit Verschleißgrenze 0,16mm. Wer schleift denn da am Lager rum? Das hat auch Axial eine Laufschicht.
Wer sich penibel auf das Axialspiel der NW stürzt, kann mir mal erzählen was er dann macht wenn das Flankenspiel des NW-rades zu gross oder zu klein ist.
Und woher zu lange Passstifte für die Lager kommen ist mir ein Rätsel.
Und das Problem mit den Unterlegringen von Empi ist bekannt: 50% hauen die unnötig in die Tonne. Die sind seit Jahren so gestanzt, da ändert sich nix.
Re: 1905 ccm mit Nowak Nockenwelle
Verfasst: Sa 30. Mär 2013, 11:20
von prinz dieter
mit den pass-stiften hatte ich auch mal, weil das gehäuse gespindelt wurde, aber eben die bohrungen nicht tiefer gebohrt wurden.
ansonsten gebe ich meinem vorredner recht. bevor ich an einem lager schleifen würde, da kaufe ich mir nen satz neue, auch wenn dann der zeizplan im a... ist.