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Re: Mein geplantes Konzept: 1915er Typ1 im CT Gehäuse

Verfasst: Di 18. Aug 2026, 10:22
von Poloeins
Also ich rate dringend davon ab eine Hydronocke mit festen Stösseln zu fahren.
Bei Nockenwellen für feste Stössel ist die Anlauframpe so konstruiert, das das Ventil mit EINBEZUG des Betriebsventilspiels sanft in den Sitz fällt.Das haben Hydronocken nicht weil sie eben OHNE Ventilspiel laufen.Das ist egal welches Material vollkommen unnötiges Materialgeschände...


Ich kenne keinen Nockenwellenhersteller der eine Universalnockenwelle für hydro- un feste Stössel anbietet!

Sollte man, aus welchen Gründen auch immer, die Nockenwelle für feste Stössel mit Hydros fahren wollen, würde ich das Tragbild des Stössels kontrollieren...fährt die Nocke über den Rand des Stössels, wird das sehr schnell die Stössel,Nockenwelle und/oder die Stösselbohrung im Gehäuse verschleissen/zerstören!

Nur meine 2cent zu diesem Thema...

Re: Mein geplantes Konzept: 1915er Typ1 im CT Gehäuse

Verfasst: Di 18. Aug 2026, 14:00
von Jürgen N.
Ist richtig, Nockenwellen haben entweder ein Anlauframpe für Hydrostössel oder für mech. Stössel.
Allround für beide Stösseltypen gibt es nicht.

Die 2,1l WBX Welle funktioniert verschleissfrei mit org. VW mech. Gussstösseln (habe ich selber 20 tkm ohne Verschleiss gefahren).
Auch bei Kunden ohne Auffälligkeiten nach langer Fahrzeit + akustisch leise.

Ansonsten gehe ich mit...entweder Hydronocke und Hydrostössel oder eben mech. Nocke und mech. Stössel.

Re: Mein geplantes Konzept: 1915er Typ1 im CT Gehäuse

Verfasst: Mi 19. Aug 2026, 17:17
von doctor.schraube
Hatten nicht die Altmeister Willibald und Zöllner in Verbindung mit ihren K-Jetrinic Umbauten die 2,1WBX Nocke mit starren Stößeln im Angebot? ... in den 80igern... da gabs die einfach zu kaufen....
Mit der Nocke und starren Stößeln machte dann ein 1600 Serie mit ein bisschen Ventilarbeiten usw auch kräftige 69PS - in den 90igern...

Re: Mein geplantes Konzept: 1915er Typ1 im CT Gehäuse

Verfasst: Mi 19. Aug 2026, 21:50
von Udo
B. Scheuert hat geschrieben: Sa 15. Aug 2026, 15:31 Ich hatte den Wasserboxer mit der leichtverschärften Schleicherwelle im T3. Mit bearbeiten Kanälen und höherer Verdichtung lief das sehr gut. Die Leerlaufregelung der Einspritzanalge hatte allerdings etwas zu kämpfen. Vermutlich wird das mit einem Vergaser auch kein Plug an Play Motor. Da hilft dann der programmierbare 123 weiter.

Den Vorteil der 4 Punkt Welle ist für mich die Verwendung der Mexiko Ölpumpe. Beim CT Motor aber uninteressant. Hydrostössel sind schön, wenn sie funktionieren, bei Mororen die nicht regelmässig gefahren werden klappern sie oft länger, bis sie wieder sauber gefüllt sind.
Für Einvergasermotoren ist die Pauter B456 eine schöne Nockenwelle. Ich habe sie allerdings noch nicht mit Hubräumen über 1800 verwendet.
Die B456 läuft auch mit mehr Hubraum sehr gut. Reicht immer bis 2,1 für Leistung und noch mehr Drehmoment. Hab ich immer in 3 oder 4-Loch da.

Re: Mein geplantes Konzept: 1915er Typ1 im CT Gehäuse

Verfasst: Do 20. Aug 2026, 09:24
von B. Scheuert
Bezieht sich das auch auf "seriennahe Motoren" mit Zentralvergaser? Wobei ich solche Motoren nicht grösser als 1900cm³ machen würde.