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Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Di 6. Mai 2025, 05:20
von prostreetnotch
Ich musste noch Anbauteile für die unvollständige Vergaseranlage von Riechert bauen.
Der erste Haltewinkel war zu dünn, der zweite dann korrekt wie beim Original. Also Oberflächenschutz gab es noch eine gelbe Verzinkung.

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Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Di 6. Mai 2025, 05:26
von prostreetnotch

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(bisserl unscharf!)
Wieder ein Sprung zurück zur Vorderachse. Neue Radbremszylinder, neue Leitungen, neue Beläge. Kein Risiko eingehen! Nach dem ausmessen der Bremstrommeln war klar; sie können wieder verbaut werden. Der Verschleiß hielt sich sehr in Grenzen, die Trommeln konnten noch nicht viel erlebt haben. Also strahlen und mit guter Grundierung und hitzebeständiger Farbe lackieren. Die Lager wurden komplett gereinigt, ebenfalls auf Verschleiß geprüft und konnten ebenfalls (nach einer Neufettung) wieder verbaut werden.
Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Di 6. Mai 2025, 05:32
von prostreetnotch
Hier mal der Motor mit der gepulverten Verblechung:

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Die 4 in 1 Schlange passt ja nicht (nur für1300-1600er Motoren), habe ich nur fürs Bild drunter geschoben.
Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Di 6. Mai 2025, 05:37
von prostreetnotch
Der fertige Reifensatz:

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Der Sohnemann wollte unbedingt Weißwandreifen haben. Fragt nicht, warum, aber ich habe die Reserveradfelge schwarz anstatt blau pulvern lassen.
Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Di 6. Mai 2025, 05:39
von prostreetnotch
Das rollfähige Chassis...

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Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Di 6. Mai 2025, 09:25
von prostreetnotch

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Im Lager lag noch eine Typ 3 Lenksäule und zwei dazu gehörende Lenkräder rum.
Das bessere Lenkrad wurde genommen und gereinigt.
Einen Hupenknopf plus die Mimik dahinter fand sich auch noch.
Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Di 6. Mai 2025, 09:29
von prostreetnotch
Dieser gebrauchte Ölkühler wurde äusserlich manuell gereinigt und innerlich zigfach mit Bremsenreiniger ausgespült, bis nichts mehr als die Bremsenreinigerflüssigkeit herauslief.

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Ein wenig silberne Thermolackfarbe und er ist bereit für den Einbau!
Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Di 6. Mai 2025, 11:16
von lothar
prostreetnotch hat geschrieben: ↑Di 6. Mai 2025, 09:29
Dieser gebrauchte Ölkühler wurde...
Vorsicht, das ist ein Typ3 Kühler - entweder Öffnung für den Öldruckschalter verschließen oder einen Typ1 nehmen...
Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Di 6. Mai 2025, 11:27
von lothar
Zitat: "Im Fundus fand sich noch eine originale Benzinpumpe. Einmal zerlegen, kontrollieren, reinigen, wieder zusammenbauen und am Motor montieren."
Beim Zusammenbau ganz wichtig: Am Unterteil muss der Hebel in einer ganz bestimmten Position stehen, dann den Stempel der Membran einhängen und dann das Oberteil montieren - stimmt das nicht genau, fördert die Pumpe zu wenig oder garnicht.
VW hatte dafür ein extra Montagewerkzeug, das man auch nachbauen kann:

- Montagewerkzeug.jpg (83.63 KiB) 4321 mal betrachtet
Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Di 6. Mai 2025, 15:41
von prostreetnotch
oh verdammt, tatsächlich!! das ist mir im zusammenbaueifer gar nicht aufgefallen! gut, dass ich vor dem ersten motorlauf von dir darauf hingewiesen worden bin! danke!!!
Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Di 6. Mai 2025, 15:45
von prostreetnotch
nach der pumpe schauen, ist eher das kleinere übel denke ich...jetzt kann alles am motor angebaute, was im zusammenhang mit dem gebläsekasten ist, wieder abgebaut werden, damit ich dann den gebläsekasten abbauen kann. oder ich entferne das doghouseblech und schraube einen öldruckschalter rein (geht das überhaupt nach hinten? ist da überhaupt platz für einen schalter??).
aber auch hier ist das dran kommen das problem...motorhaube abbauen...arme brechen...dann geht´s! (denn der motor ist schon komplett eingebaut und die karosse montiert)
Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Di 6. Mai 2025, 17:10
von Dale_Jr.
Bei eingebautem Motor den Gebläsekasten rauszunehmen ist eine sche.. Fummelei.
Alleine die Lichtmaschine macht es schon schwierig.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe reicht der Platz hinterm Sockel nicht diese mit Lüfterrad auszubauen.
Zumindest bei original Ansaugrohr. Meine aber auch bei Mehrvergaser.
Der Sockel stört.
Ich hab das einmal gemacht und deshalb schon für den Rückbau und möglichem nochmals Ausbauen die Stehbolzen entfernt und dann mit Schrauben befestigt. So kann man den Socken drunter rausziehen und die Lima leichter abbauen.
Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Di 6. Mai 2025, 18:04
von prostreetnotch
supi!! da habe ich mal nicht aufgepasst und zack! alles wieder auf anfang...
Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Di 6. Mai 2025, 20:31
von prostreetnotch
Was habe ich noch im Fundus? Drei Türen, allesamt '66 bis '67. Passen, aber dann eben doch nicht. Denn die Schloßmechanik harmoniert nicht mit der B-Säule.
Der Grund; 1965 verwendete man bei VW noch die Schloßmechanik, die auch schon beim 64er Modelll verbaut wurde. Erst zum Jahrgang 1966 wurde ein neues Schloß eingeführt und die Türkante, sowie die B-Säule geändert.

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Also mussten neue Türen besorgt werden.
Fündig wurde ich bei Tom von der Firma GWD, der noch zwei gute auf Lager hatte.
Re: 1965 er Käfer für den Sohnemann
Verfasst: Mi 7. Mai 2025, 09:28
von prostreetnotch

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Der Öldruckschalter zeigt also nach vorne. Ich denke, Platz ist da keiner, um noch einen Öldruckschalter zu montieren...
Also geht wohl kein Weg an einem anderen Ölkühler (also vom Käfer) vorbei...