Kaufberatung Radbremszylinder

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Die Bremsanlage gehört zu den sicherheitsrelevanten Teilen am Fahrzeug und an ihr darf nicht von Laien bzw. nur unter fachkundiger Aufsicht gearbeitet werden.

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Olinger123
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Kaufberatung Radbremszylinder

Beitrag von Olinger123 »

Hallo!

Ich habe einen 63er Exportkäfer mit 34 PS. Meines Wissens ist fahrwerktechnisch alles Original.
Die Hauptuntersuchung bei meinem Käfer lief leider nicht so wie gewünscht. Grundsätzlich war der Herr von der Dekra schon in Ordnung, den Öltropfen am Getriebe und ein feuchtes Lenkungslager hätte er durchgehen lassen, aber die ungleich ziehende Hinterradbremse konnte er nicht übersehen. Ich möchte nun die Radbremszylinfer hinten auf beiden Seiten gegen neue Exemplare tauschen. In den verschiedenen Shops gibt es unterschiedliche Angebote. Wer kann mir bez. der Radbremszylinder ein paar Empfehlungen geben? Gibt es beim Tausch der Radbremszylinder etwas beonderes zu beachten?

Vielen Dank im voraus und viele Grüße
Olinger123

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Käfer82
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Re: Kaufberatung Radbremszylinder

Beitrag von Käfer82 »

Also ich würde wenn dann die von ATE nehmen.
Ich habe meine auch neu gemacht und habe die etwas "Billigeren" Bremszylinder genommen.
Ein paar mal auf dem Hof gefahren und schon waren die Undicht.

Also würde ich die guten von ATE nehmen.
Mach aber dann alle direkt neu und schau wie dir Bremsbeläge aussehen, wenn du schon alles auseinander hast würde ich die dann auch neu machen.

Gruß Martin :music-rockout:
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schickard
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Re: Kaufberatung Radbremszylinder

Beitrag von schickard »

Moin,
Hast du schon versucht die Bremse nach bzw. einzustellen?

Dazu musst du den Wagen an der Stelle anheben und mit eine flachschlitz Schraubendreher die einstellmutter (gegenüber dem radbremszylindrr) herausdrehen, so lange bis die Trommel leicht schleift, aber noch leicht von Hand drehbar ist.

Radbremszylindrr tauschen bringt mindestens entlüften ( und einstellen wie oben beschrieben :)) mit sich, meist noch mehr wie Leitungen und / oder schlauche tauschen.

Grüße
Christian
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rme
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Re: Kaufberatung Radbremszylinder

Beitrag von rme »

Bau erst mal die Trommel runter und lokalisiere den Fehler genau. Ist die Achse dicht und die Beläge nicht verölt? Sind die Belege noch ok oder schon verschlissen? Sind die RBZ dicht oder läuft an der Manschette Bremsflüssigkeit aus? Bewegen sich die Kolben beim vorsichtigen! Betätigen der Bremse? Wenn nu die Kolben festsitzen kann man den RBZ auch zerlegen, reinigen, auf Verschleiß prüfen und mit Bremszylinderpaste wieder zusammen bauen. Aus eigener Erfahrung sind von 10 festen RBZ min. 7 wieder rettbar.
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Olinger123
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Re: Kaufberatung Radbremszylinder

Beitrag von Olinger123 »

Hallo!

Danke für die Antworten. Ich schaue mir einmal die Bremsanlage ohne Trommel an. Die Bremsleistung an der Hinterachse ist unterschiedlich, egal ob man die Handbremse nutzt oder die Fußbremse. Ist auch in diesem Fall etwas mit Einstellen zu regeln?

Welche RBZ benötige ich denn (17, 19 oder 19,05 mm) sollten die RBZ ersetzt werden müssen? Müssen es welche von ATE sein oder tun es auch welche aus dem Zubehör? Bez. des Einbaus mache ich mir wengier Gedanken, da ich schon das eine oder andere Fahrzeug restauriert habe. Es ist nur blöd, wenn man alles demontiert hat und dann das Ersatzteil erst bestellen muss.

Viele Grüße
Olinger123
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cabrio03
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Re: Kaufberatung Radbremszylinder

Beitrag von cabrio03 »

Wenn Deiner Baujahr 1963 ist, sollten laut Liste die 19.05 passen - 10.57-04.64 !

Muss nicht umbedingt ATE sein, man kann auch einen anderen Namhaften Hersteller nehmen - Jurid/Pagid/TRW/Lucas...- halt kein NoName nehmen, ich hab z.B. Brex RBZ drin, und bin damit seit Jahren zufrieden !
Gruß Carsten
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bugweiser
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Re: Kaufberatung Radbremszylinder

Beitrag von bugweiser »

wie rme schon sagt , erst mal Trommel runter und nachsehen ob der RBZ undicht ist . Dann notfalls Teile ordern .
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