Fast quadratischer Motor Ø77 x 78 Hub
Fast quadratischer Motor Ø77 x 78 Hub
Zu einem Motorumbau habe ich etliche Fragen. Hat ein Forumsmitglied zu meinen Plänen Erfahrungen?
Lässt sich eine 78mm Kurbelwelle in einen Typ1-Motor - 34PS unter Beibehaltung der Ø77 mm Kolben einbauen?
Event. Änderungen am Gehäuse wurden mehrfach erwähnt. Sind passende Pleuel erforderlich? Welche Anpassungen sind im Bereich der Zylinder erforderlich? Um wieviel mm (ca.) wird der Motor breiter?
Lässt sich eine 78mm Kurbelwelle in einen Typ1-Motor - 34PS unter Beibehaltung der Ø77 mm Kolben einbauen?
Event. Änderungen am Gehäuse wurden mehrfach erwähnt. Sind passende Pleuel erforderlich? Welche Anpassungen sind im Bereich der Zylinder erforderlich? Um wieviel mm (ca.) wird der Motor breiter?
- Pini1303
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Re: Fast quadratischer Motor Ø77 x 78 Hub
Wozu macht der Aufwand Sinn?
Gruß
Ralf
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Ralf
Wir, die Jungs mit dem Typ4...
Re: Fast quadratischer Motor Ø77 x 78 Hub
Mir geht es darum, für dieses Projekt fast alle vorhandenen Bauteile zu verwenden, bzw. aufzubrauchen.
Re: Fast quadratischer Motor Ø77 x 78 Hub
Dann würde ich auf jeden Fall AB Kolben nehmen.Die haben nämlich schon 22mm Kolbenbolzen.
Längere Pleuel brauchst du definitiv auch..oder du drehst die Kolben unten ab.
Ich habe sowas mal vor Jahren gemacht!
Nicht ohne und total blöd...aber ich fand das irgendwie geil.Ich hatte aber nur 69er Hub gemacht beim 1200er...unfassbarer Aufwand für nix...war aber geil:D
Längere Pleuel brauchst du definitiv auch..oder du drehst die Kolben unten ab.
Ich habe sowas mal vor Jahren gemacht!
Nicht ohne und total blöd...aber ich fand das irgendwie geil.Ich hatte aber nur 69er Hub gemacht beim 1200er...unfassbarer Aufwand für nix...war aber geil:D
1192ccm = 100,64PS
1385ccm = 148,00PS
Es gibt nichts Gutes....ausser man tut es...SELBER!
Die Motoren der Serie 1200 sind für den Betrieb rund um die Uhr ausgelegt, unabhängig von den von Ihnen gewählten Umgebungsbedingungen.
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- B. Scheuert
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Re: Fast quadratischer Motor Ø77 x 78 Hub
Ich glaube dass hier eine Bauanleitung erwartet wird. Und die AB Kolben fallen raus, weil es sollen ja vorhandene Teile benutzt werden,
Außerdem hast Du Dir offensichtlich überhaupt keinerlei Gedanken darüber gemacht, wie sich diese Hubveränderung auf Deine vorhanden Bauteile auswirken wird. Den Hub "mal eben" von 64 mm auf 78mm erhöhen sind 14mm. D.h. 7mm mehr Hub nach unten und nach oben. Sprich der Zylinder muss reichlich unterlegt werden, damit der Kolben nicht oben raus fällt. Nach unten sollte dann auch noch genug Zylinder "nach unten" zur Kolbenführung übrig sein.
Gebrauchte Zylinder die mit 64mm Hub gelaufen sind sollten dazu nicht genommen werden.
Das Gehäuse muss für die Welle reichlich ausgearbeitet werden. Dazu kommt, dass die finalen Maße für die Unterlegung der Zylinder sich erst exakt ermitteln lassen, wenn der Motor bearbeitet und zusammengebaut wird, weil die Toleranzen recht groß sind.
Also schon reichlich Anpassungsarbeiten bis zu den Zylindern. Danach passt das (starre) Saugrohr natürlich auch nicht und die gesamte Kipphebelgeometrie ebenfalls. Die Verblechung erfordert meistens auch Anpassungen und die bestehen nicht aus: Mal eben etwas Blech abschneiden.
Das heißt für mich, Du hast keinerlei Erfahrungen (was nicht schlimm ist) im Motorenbau und betrachtest es vermutlich als großen Legokasten, wo sich mehr oder weniger alles miteinander kombinieren läßt. So ein Vorgehen führt zu keinem guten Ergebnis.
In Kurzform: Lass es bleiben
Außerdem hast Du Dir offensichtlich überhaupt keinerlei Gedanken darüber gemacht, wie sich diese Hubveränderung auf Deine vorhanden Bauteile auswirken wird. Den Hub "mal eben" von 64 mm auf 78mm erhöhen sind 14mm. D.h. 7mm mehr Hub nach unten und nach oben. Sprich der Zylinder muss reichlich unterlegt werden, damit der Kolben nicht oben raus fällt. Nach unten sollte dann auch noch genug Zylinder "nach unten" zur Kolbenführung übrig sein.
Gebrauchte Zylinder die mit 64mm Hub gelaufen sind sollten dazu nicht genommen werden.
Das Gehäuse muss für die Welle reichlich ausgearbeitet werden. Dazu kommt, dass die finalen Maße für die Unterlegung der Zylinder sich erst exakt ermitteln lassen, wenn der Motor bearbeitet und zusammengebaut wird, weil die Toleranzen recht groß sind.
Also schon reichlich Anpassungsarbeiten bis zu den Zylindern. Danach passt das (starre) Saugrohr natürlich auch nicht und die gesamte Kipphebelgeometrie ebenfalls. Die Verblechung erfordert meistens auch Anpassungen und die bestehen nicht aus: Mal eben etwas Blech abschneiden.
Das heißt für mich, Du hast keinerlei Erfahrungen (was nicht schlimm ist) im Motorenbau und betrachtest es vermutlich als großen Legokasten, wo sich mehr oder weniger alles miteinander kombinieren läßt. So ein Vorgehen führt zu keinem guten Ergebnis.
In Kurzform: Lass es bleiben
Gruß Bernd
Wir, die großen Jungs mit dem Typ 1 und den Vierlochfelgen!
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- Xmil
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Re: Fast quadratischer Motor Ø77 x 78 Hub
Ich bin überhaupt nicht deiner Meinung, Bernd!
Ich finde der Motor sollte genau so gebaut werden und uns bitte unbedingt dran teilhaben lassen.
Außerdem verändert sich nicht der Hub nach oben und unten, sondern nach hüben und drüben
Grüße Bert
Ich finde der Motor sollte genau so gebaut werden und uns bitte unbedingt dran teilhaben lassen.
Außerdem verändert sich nicht der Hub nach oben und unten, sondern nach hüben und drüben
Grüße Bert
- Pini1303
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Re: Fast quadratischer Motor Ø77 x 78 Hub
Wenn Du die 78er Welle verbrauchen willst findet sich hier sicher der ein oder andere....prust
Gruß
Ralf
Gruß
Ralf
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Re: Fast quadratischer Motor Ø77 x 78 Hub
Besten Dank für die Anteilnahme. Ich werde die Pläne runterspülen.
-
Torben Alstrup
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Re: Fast quadratischer Motor Ø77 x 78 Hub
Der Bau eines 78 x 77 mm Typ-1-Motors ist definitiv möglich. ABER, wie Lars so elegant hervorhebt: Mit dem heutigen Wissen und der heutigen Teileverfügbarkeit ergibt es eigentlich nicht mehr viel Sinn – es sei denn, du möchtest damit etwas beweisen oder ein besonders kraftstoffeffizientes Setup bauen.
Der Grund ist, dass du, wenn du den Motor mit all deinen vorhandenen Teilen aufbauen möchtest, so viele Sonderanfertigungen kaufen musst, dass die ursprüngliche Idee völlig verschwindet. Ich spreche von Pleueln, Stoßstangen, Stoßstangenrohren, massiven Distanzscheiben unter den Zylindern, umfangreicher Überarbeitung der Kühlluftbleche (eine Menge Arbeit) sowie Änderungen an der Abgasanlage. Am Ende des Tages ist es daher günstiger, einfach einen 1600er von der Stange zu bauen – oder sogar einen 1500er.
Ich habe 76 x 77 mm Motoren gebaut, dabei aber Kolben aus der Yamaha XJR verwendet, um eine geringere Kolbenbolzenhöhe zu erreichen. Dadurch erhält man einen Motor mit nahezu Serienbreite, außerdem bekommt man bessere Kolbenringe. Ich habe das gemacht, weil der Kunde es wollte und weil es ein interessantes Projekt war.
Dieser Motor wurde in einen Ghia mit einem 3,88/0,89-Getriebe eingebaut. Das Setup wurde hauptsächlich gewählt, weil er eine möglichst hohe Kraftstoffeffizienz erreichen wollte. Der Wagen schaffte 5 l/100 km auf normalen Straßen und 6,7 l/100 km bei 130 km/h Reisegeschwindigkeit, hatte aber trotzdem genug Leistung, um 160 km/h zu erreichen, wenn er wollte (71 PS bei 4900 U/min).
Der Grund ist, dass du, wenn du den Motor mit all deinen vorhandenen Teilen aufbauen möchtest, so viele Sonderanfertigungen kaufen musst, dass die ursprüngliche Idee völlig verschwindet. Ich spreche von Pleueln, Stoßstangen, Stoßstangenrohren, massiven Distanzscheiben unter den Zylindern, umfangreicher Überarbeitung der Kühlluftbleche (eine Menge Arbeit) sowie Änderungen an der Abgasanlage. Am Ende des Tages ist es daher günstiger, einfach einen 1600er von der Stange zu bauen – oder sogar einen 1500er.
Ich habe 76 x 77 mm Motoren gebaut, dabei aber Kolben aus der Yamaha XJR verwendet, um eine geringere Kolbenbolzenhöhe zu erreichen. Dadurch erhält man einen Motor mit nahezu Serienbreite, außerdem bekommt man bessere Kolbenringe. Ich habe das gemacht, weil der Kunde es wollte und weil es ein interessantes Projekt war.
Dieser Motor wurde in einen Ghia mit einem 3,88/0,89-Getriebe eingebaut. Das Setup wurde hauptsächlich gewählt, weil er eine möglichst hohe Kraftstoffeffizienz erreichen wollte. Der Wagen schaffte 5 l/100 km auf normalen Straßen und 6,7 l/100 km bei 130 km/h Reisegeschwindigkeit, hatte aber trotzdem genug Leistung, um 160 km/h zu erreichen, wenn er wollte (71 PS bei 4900 U/min).