H-Kennzeichen Typ 4

Fragen und Erfahrungen rund um TÜV und Abnahmen
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frank05
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H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von frank05 »

Moin bin neu hier im Forum und hätte da gleich mal eine Frage bzw. Bitte um Hilfe.
Habe einen 1302S Bj 23.12.71 mit diversen Umbauten aber alles eingetragen GFK Kotflügel, Sitze, keine Stoßstangen andere Rückleuchten usw. alles 1995 eingetragen. Typ 4 Willibald Motor wurde 2000 eingetragen.
Nun war ich beim Tüv zwecks H Kennzeichen und die meinten die ganzen Umbauten an der Karosse wären OK fürs H aber mit dem Motor würde es kein H geben erst in 9 Jahren wenn auch er 30J eingetragen ist.
Kann mir da vielleicht wer nen Tip geben vielleicht ne Kopie von einem Brief wo der Motor schon vorher eingetragen war oder sonstiges Katalog Kopie oder irgendwas in der Art. Habe schon im Internet gesucht aber nichts gefunden und diese Seite käferfrisöre ist offline von der immer geredet wird. Bin da echt ziemlich ratlos allerdings bin ich auch noch nicht wieder uptodate da ich den kleinen 15 Jahre abgemeldet und eingepackt bei mir stehen hatte.
Tüv hat er ja schon und angemeldet wird nach Pfingsten aber mit H Kennzeichen hätte das natürlich was. :D
Gruss aus Ostholstein Frank
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Henry / MKT
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Re: H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von Henry / MKT »

Hallo Frank,
dann fahre doch bitte mal zu einem anderen TÜV. Typ4-Motoren im Käfer gibt es schon seit Ende der sechziger Jahre.
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bugweiser
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Re: H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von bugweiser »

such dir einen anderen Prüfer . Wenn der Wagen von 1971 ist, kann alles was bis 1981 möglich war verbaut werden . Somit auch der Typ 4 Motor. Der muss nicht zwingend bei deinem Wagen eingetragen gewesen sein ( es reicht wenn es möglich war )
74er_1303
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Re: H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von 74er_1303 »

Der TÜV verwendet veraltete Kriterien. Korrekt ist was bugweiser schreibt.
Auch wenn das total old fashioned ist: Eine Expedition in die lokale Stadtbibliothek könnte alte Auto Motor Sport Artikel aus den 80ern über Willibald Umbauten zu Tage fördern. Vorher recherchieren. Farbkopie machen oder abfotografieren.
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Fuss-im-Ohr
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Re: H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von Fuss-im-Ohr »

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B. Scheuert
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Re: H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von B. Scheuert »

Bei Riechert gab es diese Motoren auch schon damals.
Gruß Bernd

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zinngrauerjubi
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Re: H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von zinngrauerjubi »

ich würde mal behaupten das jeder Tüv-Ing. der älter als 50 ist so etwas kennen sollte.....die Gutachten sollten beim Tüv vorliegen bzw. es kursieren genügend im Netz.....
Tüv wechseln oder Prüfer mit mehr Hintergrundwissen auflaufen lassen......:--)) so etwas spornt auch immer an....
Meiner kannte alle möglichen Umbauten zur H-Abnahme.....(im Bergischen Land......W, SG, ME,.....)
Gruß, Guido
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Ferraristi
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Re: H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von Ferraristi »

frank05 hat geschrieben:...Nun war ich beim Tüv zwecks H Kennzeichen und die meinten die ganzen Umbauten an der Karosse wären OK fürs H aber mit dem Motor würde es kein H geben erst in 9 Jahren wenn auch er 30J eingetragen ist....
Ich hoffe du hast für diese Fehlinformation kein Geld bezahlt, falls ja den Prüfer mit seinem Vorgesetzten, entsprechenden Unterlagen nochmals antreten lassen und dann kostenfrei zur H Prüfung !
"Ein Auto muss so viel PS haben dass man beim Aufsperren schon Angst hat"
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Walter Röhrl


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Poloeins
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Re: H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von Poloeins »

zinngrauerjubi hat geschrieben:.....die Gutachten sollten beim Tüv vorliegen bzw. es kursieren genügend im Netz.....

Anfragen solcher Natur kosten bei uns neuerdings beim TÜV Wesel 31Eu für ca.10min...gleich 2 Kandidaten gehabt, die dieses "Produkt" bezahlen mussten FÜR EINE MÜNDLICHE BERATUNG!

Wohlgemerkt es wurde nur gesprochen...nichts geforscht,besorgt oder angeschaut!

Auf Rückfrage wurde dann mitgeteilt,das das vom "Chef" so gefordert ist.

Natürlich wurde sie VOR dem Gespräch nicht über das neue Produkt informiert!

:lol: :lol: :lol:
1192ccm = 100,64PS
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Es gibt nichts Gutes....ausser man tut es...SELBER!

Die Motoren der Serie 1200 sind für den Betrieb rund um die Uhr ausgelegt, unabhängig von den von Ihnen gewählten Umgebungsbedingungen.
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lothar
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Re: H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von lothar »

Poloeins hat geschrieben:Anfragen solcher Natur kosten bei uns neuerdings beim TÜV Wesel 31Eu für ca.10min...
Die 2 "Ruhestörer" haben ja wohl hoffentlich nicht bezahlt!?
Wie beim Arzt: Erst muss über die Art und Kosten der IGEL-Leistung aufgeklärt werden, erst dann darf der potenzielle Leistungsersteller die Hand aufhalten...

P.S. "Trotz der Corona-Pandemie erreichte der international tätige Prüfdienstleister einen Umsatz von 1,953 Milliarden Euro (2019: 2,085 Milliarden Euro). Das entspricht einem Rückgang um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Quelle: https://www.finanznachrichten.de/nachri ... ve-007.htm)
-> Da muss man natürlich hart gegensteuern...
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Fuss-im-Ohr
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Re: H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von Fuss-im-Ohr »

aber die ganzen Rückstellungen :?

Gruss Jürgen
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B. Scheuert
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Re: H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von B. Scheuert »

Deshalb sollten auch "alte Karren", also so ab dem 7 Jahr jährlich zur HU. Da arbeitet Tüv, Dekra, Küs usw. schon seit Jahren dran. Deshalb werden die Mängelstatistiken immer publikumswirksam veröffentlicht (Tenor: wenn wir nicht wären, dann........) und im Hintergrund die Mängel unterschiedlich eingestuft. Defekte Glühlampe ist ein erheblicher Mangel.
Das für Beratungsgespräche Geld verlangt wird kann ich durch aus nach vollziehen. Wenn ich an die ganzen Quarktaschen denke, die mir so auf den Docht gehen :roll: Hätte allerdings vorher angesagt werden müssen.
Gruß Bernd

Wir, die großen Jungs mit dem Typ 1 und den Vierlochfelgen! :mrgreen:
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lothar
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Re: H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von lothar »

B. Scheuert hat geschrieben:Das für Beratungsgespräche Geld verlangt wird kann ich durch aus nach vollziehen. Wenn ich an die ganzen Quarktaschen denke, die mir so auf den Docht gehen :roll: Hätte allerdings vorher angesagt werden müssen.
Ich kann mir gut vorstellen, was für einen Dünnpfiff sich so ein TÜVler etc. so alles täglich anhören muss, umgekehrt hab ich schon von denen so einiges gehört, wo ich mir dachte "au Backe" -> Spiel in den Bundbolzen: "dann brechen die durch", Spannungsriss am Boden eines Anhängers: "dann reisst die Deichsel ab" usw. - von speziellen Fragen zu H-Kennzeichen etc. ganz zu schweigen...
Vielleicht als Geschäftsidee: Eine kompetente! Hotline einrichten mit vorheriger Gebührenansage - vielleicht nicht ganz so krass wie beim Top-Anwalt (60€/min), wobei 31€ für 10min Blabla auch nicht schlecht ist...
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rme
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Re: H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von rme »

Waren das noch Zeiten, wo es beim TÜV Hagen kompetente käferspezifische Beratung kostenlos gab und einmal im Jahr noch ein Treffen dazu.
Hinweis: Dieses Posting kann Spuren von Ironie enthalten. Bei Überempfindlichkeit wird dringend vom Konsum abgeraten.
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B. Scheuert
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Re: H-Kennzeichen Typ 4

Beitrag von B. Scheuert »

Geschickt und bezahlbar aufgezogen, könnte so eine Beratungsstelle ein Renner werden. Aber wie Lothar schon sagte, dann sollten da auch kompetente Ansprechpartner sitzen 8-) Sehr schön wäre in dem Zug auch gleich eine bundeseinheitliche Regelung.

Bei mir ging es um die 2 Nummern kleineren Reifen vorn. Ich hatte sie testweise auf eine Seite montiert um dem Prüfer das Problem zu zeigen und wollte nur wissen ob ich das so machen könnte. Drei Prüfer, die bei mir in der Werkstatt HU machen, konnten mir keine Auskunft geben. :roll:
Sie wollten sich schlau machen, was ja durchaus nachvollziehbar und in Ordnung ist. Auf das "Schlaumachen" und die Auskunft dazu, warte ich heute noch. Vermutlich fehlte die Basis, die sich "Schlaumachen" ließ :lol:
Gruß Bernd

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