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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißgerät
BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 09:39 
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Getriebekiller hat geschrieben:
Es ist ein bisschen schade, dass ich dieses Thema nicht schon eher gesehen habe. Diese Fülldrahtschweißgeräte von Amazon& co. taugen nicht viel. Auch nicht für den Hobbyeinsatz.

Ich habe vor ein paar Jahren mal das Vergnügen gehabt, sowas an Dünnblech und Röhren zu testen und das Ergebniss war ernüchternd. Man muss zwar sagen, dass ich als gelernter Schweißer und Metallbaumeister etwas verwöhnt bin, aber was das Gerät konnte, hätte man mit einer dünnen Elektrode und nem Elektrodenkoffer besser gemacht.

Ich kann von diesen Geräten nur abraten.

Gruß Jan


habe gerade nur aus jux mal nen 07er Blech mit elektrode geschweißt.

ging mit ner 1,6er elektrode und hinterlage.

mit dem Fülldraht drex teil wäre das nix geworden

ABER nicht zum Karosse schweißen!!

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o.k. jetzt 5 Jahre später, haben doch einige Änderungen statt gefunden, aber so läuft das nun mal


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißgerät
BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 12:29 
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roller25 hat geschrieben:
Getriebekiller hat geschrieben:
...hätte man mit einer dünnen Elektrode und nem Elektrodenkoffer besser gemacht.


habe gerade nur aus jux mal nen 07er Blech mit elektrode geschweißt.

ging mit ner 1,6er elektrode und hinterlage.

...

ABER nicht zum Karosse schweißen!!


Nein, das wollte ich auch nicht damit sagen. Mit Elektrode an ner Karosserie braucht man nicht anfangen, das geht schief.

Gruß Jan


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißgerät
BeitragVerfasst: Sa 21. Jan 2017, 15:35 
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Ich greife mal das Thema auf,- evtl. hat ja der Eine oder Andere eine E-Mailbenachichtigung und schaut mal rein.

Ich bin auch am überlegen mir ein Schutzgasschweißgerät zuzulegen und habe mir ein wenig die Pro's / Kontras angelesen.
Als interessante Seite fand ich diese hier:
http://schweissgeraet-test.de/schutzgas ... raet-test/

Da wird das Einhell Schutzgas Schweißgerät BT-GW 150 genannt. Der Kaufpreis von ~200€ klingt schonmal interessant, ebenso wie die Meinungen bei Amazon:
https://www.amazon.de/gp/product/B0010S ... et-test-21

Gibt es eurerseits Meinungen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißgerät
BeitragVerfasst: Sa 21. Jan 2017, 22:29 
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Hallo sfera-heiza,

ich habe vor ein Paar Jahren mir sowas gekauft:
http://www.endress-elektro.de/Shop/Werk ... eraet.html
war ein komplettes Paket mit Automatikhelm, Draht, Handschuhe usw
Bin sehr gut zufrieden damit, da ich mich nicht auskannte, habe ich einen Metallbauer gefragt, er meinte: Nimm das kleinste mit 230V u. 400V, dann kannst du schweißen.

Die Geräte, die nur auf 230V laufen, haben oft nicht genug "Dampf".

Musst mal bei Ebay gucken, und dann den Shop "normal" im Netz besuchen


Sven

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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißgerät
BeitragVerfasst: So 22. Jan 2017, 00:32 
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Aber so richtig "Dampf" brauche ich doch denke ich nicht, weil ich Bleche wenn mal verschweißen möchte. (belehrt mich gerne eines Besseren)
Alles Andere (dickeres) mache ich auch weiterhin mit der Elektrode.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißgerät
BeitragVerfasst: So 22. Jan 2017, 12:07 
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Guten Morgen,

mit richtig Dampf meinte ich, wenn man mal "mehr" braucht, zB Mutter aufschweißen oder etwas auf dickeres Material schweißen.
Die reinen 230V-Gerät laufen immer im oberen Bereich und haben dann geringere Reserven.
Da man so ein Schweißgerät nicht alle Tage kauft, sollte man meiner Meinung nach lieber mit etwas Luft nach oben kaufen.

Sven

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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißgerät
BeitragVerfasst: So 22. Jan 2017, 12:23 
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Wie gesagt für alles andere habe ich ja auch mein Elektrodenschweißgerät. Und damit will ich behaupten kann ich sehr gut mit schweißen und habe auch mal dann und wann sogar nen löchrigen Auspuff zu bekommen. Wenn auch nicht einfach so etwas... aber zur Not und wenn man es an der Stelle eh nicht sieht durchaus machbar.
Wenn ich mir so ein Schutzgasschweißgerät kaufe wäre für mich im Fokus von meinem Interesse, dass ich an unseren Autos, bzw. am Käfer, mal ein Blech reparieren kann oder mal eine Verblechung austauschen kann wie vorne die Reserveradwanne und die neu einschweißen kann. Alles was dicker wird wie Muttern oder so, da kann ich bereits mit der 1,6er oder 2,0er Elektrode E-Schweißen.

Wichtig wäre mir dass es den Einsatzzweck eben erfüllen kann, der Dreht vernünftig läuft, die Schweißnähte sich damit gut legen.
Für dieses ab und zu schweißen denke ich sind 300-400€ mir einfach zu viel. 200€ sind da eher noch denkbar. Denn wie oft kann ich für 200€ was schweißen lassen bei Bekannten bis alleine diese Investition wieder drin ist? Schön soviel hätte ich im Augenblick garnicht. Sprich Kosten / Nutzen will ich dabei auch nicht aus den Augen verlieren. Sprechen sehr gute Gründe dafür, doch ein etwas teureres zu kaufen, würde ich mich auch gerne umstimmen lassen. Wie gesagt die Blechdicke für stärkeres Material ist für mich uninteressant.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißgerät
BeitragVerfasst: Do 2. Mär 2017, 12:23 
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Nachdem mein uraltes Einhell abgeraucht ist habe ich mir so ein grünes Schutzgasgerät von hst_****** aus der Bucht geholt, ist ein China Kracher.

Nicht das ganz einfache sondern die etwas grössere Variante weil ich auch mal an Landmaschinen schweisse.

Das Teil ist völlig in Ordnung, die 239 Euro Variante hätte dicke gereicht, gerade für gelegentliches Blechschweissen völlig ausreichend, läuft richtig gut.

Ansonsten nehme ich mein DDR-Elektroden Gerät Typ "Benjamin", richtig tolles Teil!


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißgerät
BeitragVerfasst: Do 2. Mär 2017, 19:59 
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Ich habe mir auch das ganze für und wider durchgelesen, mit Leuten gesprochen. Ich werde mir das mit dem Schutzgas sparen. Ich schweiße wenn draußen auf dem Hof, da ist Schutzgas soeine Sache. Bei Wind kann man leicht Probleme haben durch die Verwehung des Gases.
Dann kommt das mit der Flasche dazu.
Diese Seite hatte mir jetzt ein wenig weitergeholfen sowie das Lesen von Rezessionen:
http://schweissgeraet-test.de/

Es wird das Einhell Fülldrahtschweißgerät.
Handling sollte man da auch zuvor üben.
Was ich damit vor habe sind ja nur Autoblechsachen, also Nachteile bei dickerem Material sind mir egal, da habe ich die Elektrode und die Schlacke sehe ich jetzt auch nicht als großes Übel. Es ist kleiner und leichter, dass gefällt mir und kann auch mit den Düsen dazu ganz gut punktschweißen.
Test ist auch da online zu: http://schweissgeraet-test.de/einhell-bt-fw-100-test/

Es ist kein Profigerät, dass sei mir klar, aber bei meiner geringen Menge durchaus ok so.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißgerät
BeitragVerfasst: Fr 3. Mär 2017, 07:25 
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oh da bin ich auf Deine Erfahrungen gespannt, über sowas hatte ich mir auch schon Gedanken gemacht.
werkzeug-und-techniken/gaslos-blech-schweiszen-t14655.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißgerät
BeitragVerfasst: Do 4. Mai 2017, 20:25 
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Ich habe inzwischen auch meinen Kauf getätigt und es wurde das Einhell BT-FW 100.
Habe lange hin und her überlegt und Vor- und Nachteile angesehen und die Amazon Berichte alle immer und immer wieder gelesen und versucht zu überprüfen was nun stimmt und was nun Unfähigkeit der Käufer war.
Ein sehr guter Tip kam, dass man 0,8er Fülldraht nehmen sollte und man sich nur neue Düsen dazu bestellen muss. das Gerät selber kann man in der Drahtzufuhr zwischen 0,9er (Standard) und 0,8ter Draht umstellen.
Ich habe ein wenig auf einem durchlöcherten Rollerauspuff meine Schweißversuche gemacht, mal dünne Käfer Blechklips dran geschweißt , Schrauben und Muttern angeschweißt und was man halt beim üben so alles findet.
Das hatte soweit gut geklappt. Als Elektrodenschweißer ist natürlich der automatische Drahtvorschub das, was am meisten Gewöhnung und Übungszeit kostet.

Wieso ich mich dafür entschieden habe ist zum einen der günstige Preis von gerade mal neu ~150€. An Betriebskosten hat man im Prinzip nur den Fülldraht wo gute 400g Rollen 10-20€ kosten und die ewig halten. Keine Kosten durch Gas oder dergleichen. was den Nachteil der Schlacke angeht muss ich einfach dazu sagen, dass es nicht so ist wie bei dem schweißen mit der Elektrode wo man echt mit Schlackehammer und Drahtbürste ran muss. Ist ja alles sehr viel feiner und da reicht die Drahtbüste um die Schlacke zu entfernen. Schutzgas hätte mir auch beim schweißen auf meinem offenen Hof Probleme bringen können, wenn es doch mal stärker windet, da es einem das Schutzgas weg wehen kann.

Mit ein wenig Übung ist eine recht saubere Naht kein Problem. Das Gerät ist ganz sicher kein Profigerät und das schreibt auch Einhell klar in seiner Anleitung, doch wenn man sich überlegt wie viele Schweißstunden man damit im Jahr hat muss man sich es selber überlegen, was man braucht. Ich bereue meinen Kauf jedenfalls noch nicht. Ich möchte es nur für alle dünnblechigen Dinge nutzen und für alles dickere nehme ich die Elektrode. das war auch öfters der Kritikpunkt einiger Amazon Bewerter, dass es nicht so gut dickeres Material schweißt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißgerät
BeitragVerfasst: Fr 10. Aug 2018, 11:41 
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Hi, kannst du schon Update geben, wie zufrieden du mit dem Gerät nach über 1 Jahr Einsatzzeit bist?

Die Bewertungen sind ja ziemlich durchwachsen (schnelle Defekte etc.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißgerät
BeitragVerfasst: Sa 11. Aug 2018, 09:14 
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Grüß dich,

das Gerät läuft noch einwandfrei. Habe keinen Kummer mit. Für mich war es eine sehr gute Investition, da ich damit schon viel geschafft habe. Hatte jüngst erst unseren Polo an einigen Stellen damit geschweißt.


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