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 Betreff des Beitrags: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: Fr 17. Aug 2012, 15:18 
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Hallöchen,

habe die Woche mal so ein wenig im Netz rumgesurft. Alles was es so über Käfer, -motoren, Tuner etc gibt. Dabei stieß ich auch auf die Seite GWD. Dort stand (ich glaube) in der Rubrik "Tuning", das die sogn. Slip in Kolben nicht wirklich viel taugen. Auch bei Tafel hatte man mir letztes Jahr ähnliches gesagt. Nu stellt sich mir die Frage, wieso?? Hier und in diversen Fachzeitschriften und (Internet)Artikeln scheint man doch darüber besgeistert zu sein?! :confusion-scratchheadyellow: Zum zweiten: Was genau sind Slip in Kolben

Auch hieß es, das die Käfermotoren in Amiland wohl nur deshalb so lange hielten, weil´s dort das scharfe Tempolimit gibt. Und auch hier sollen die heißen Käfermotoren nur deshalb so lange halten, weil die Besitzer über lange Zeit keine hohen Dauergeschwindigkeiten fahren, bzw weil die Motoren aus günstigen Gebrauchtteilen (teilweise aus unsicherer Herkunft) zusammengebaut werden. Ist denn da was dran??

Abschließend möchte ich noch sagen, das ich bis jetzt weder ein Krabbeltier noch ein anderes Auto zusammengebaut habe, also nicht viel praktische Erfahrung habe.

vlg Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: Fr 17. Aug 2012, 15:32 
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"Slip In" heißt so viel das man ohne am Motorblock aufspindeln zu müssen die Zylinder so montieren kann, aber der normale 1600er hat - 1585ccm bei 85,5mm Kolbendurchmesser - wenn jetzt ein 1641ccm oder 1679ccm Zylindersatz verbaut wird (Kolben wird ja größer) wird halt die Zylinderwand immer dünner und es ist nichtmehr viel Dichtfläche vorhanden, bei 1641 geht es halt noch aber bei 1679 ist es schon sehr wenig dichtfläche und wird dadurch sehr gerne undicht, daher die Aussagen von Tunern !

Bei 1775ccm, 1835ccm oder noch größer muß ja der Motorblock aufgespindelt werden, damit die größeren Zylinder in den Motorblock passen und eine passende Dichtfläche wieder vorhanden ist !!

Motoren die halt getunt sind und mit Dauerbetrieb gefahren werden halten halt wesentlich kürzer als Motoren die nicht so sehr belastet werden - der größte Typ 1 Käfermotor ist halt "nur" ein 50 PS Motor und wenn aus so einem Motor das doppelte oder dreifache an PS rausgeholt wird, ist es ja klar das es keine 200000 KM hält das ganze !


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 Betreff des Beitrags: Re: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: Fr 17. Aug 2012, 16:56 
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Wenn man das weiß, dann kann man doch die 1641er und 1679er "überspringen". Oder nicht? In einem etwas älteren Buch über Käfertuning fand ich eine Tabelle, wo nur etwa ein halbes Dutzend "vernünftiger" Hubräume fand.

Wenn ich mich nicht irre, dann heißt doch "tunen" abstimmen, oder?? Ich sag´s mal etwas überspitzt: es ist doch klar, das, wenn man einen Käfermotor auf 3 liter Hubraum aufbohrt, die Drehzahl bis kurz vor die 10.000 hochtreibt und auf 15:1 verdichtet, er nicht lange überlebt. Deswegen hatte dachte ich, das es möglich sein könnte ( es sollen Leute schon gemacht haben - siehe Nordstadt Käfer und einige Kurzartikel in Käfermagazinen) eine Käferkarosse auf eine 911 Bodenplatte mit Orginalmotor zu stülpen. Oder man quetscht einen "dicken" Motor in den Krabler. Z.B. einen SubaruMotor (KEIN Turbo) implantieren. Dann würde man sich das Tuning sparen. Alpina und AMG haben das schon früher gemacht und machen es heute noch. Ist zwar teurer (obwohl das tunen bzw tunen lassen) auch nicht gerade billig sein soll. Also für mich wäre der optimale Herbie einer mit max 2 Liter Hubraum, max 100 PS, 5 Ganggetriebe, reichlich Drehmoment im unteren bis mittleren Bereich sowie günstigen Verbrauch. Reifengröße wäre maximal 195/65er auf 15 Zöller. Alles andere wäre für mich für den Alltag zuviel. Ein "warmer" Motor der im Leerlauf bei 2000 liegt, erst bei 5000 vernünftig Gas animmt und beim Ampelstart von Ampel zu Ampel hoppelt (alles schon erlebt!!! von der Lautstärke ganz zu schweigen) bzw an jeder 2ten Ampel absäuft, ist für mich unakzeptabel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: Fr 17. Aug 2012, 17:08 
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Also wer sein Käfer schon mehrer Jahre fährt und auch laaaaaaaaange strecken fährt merkt, das der 5. gang fehlt. Selbst beim 50pser schon. Wenn man bei 120kmh schon bei 4000rpm fährt ist ja klar das da keine hohen geschwindigkeiten möglich sind ;)

Das aber getunte oder frisierte motoren nicht so lange halten ist aber mal dahin gestellt. Ist alles Konzeptfrage. Bei udos rennmotoren auf jedenfall, aber zb. bei thorsten seinem 2,7er bin ich mir ziemlich sicher das der locker 20000km halten wird ;)

Aber ist wieder alles nur so meinungssache und so *g*

GRüße

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Wenn Du glaubst Du hast alles unter Kontrolle,dann fährst Du zu langsam!

"ey, die hat mehr runter als mein 58er Käfer"

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 Betreff des Beitrags: Re: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: Fr 17. Aug 2012, 17:20 
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mhh...
ich habe derzeit in meinem käfer einen 1641 den ich im alltag bewege, sprich jeden morgen damit zur arbeit und zurück!!! und eben was sonst noch so anfällt (einkaufen bla....)

gut wie lange der motor hällt weiß keiner, 6000km habe ich dieses saison schon drauf... bislang habe ich keine anzeichen dafür gesichtet das der motor nächste woche schlapp macht aber das weiß halt auch keiner mitn subaro,wbx oder oder tüp vier

wenn du so wie ich den motor im alltag fahren möchtest und nicht dauerhaft vollgas etc fährst hällt er sicher auch ewig zumindest so lang bis das verlangen nach mehr kommt....
dazu kommt noch ,was willst du eigentl. einen käfer motor oder einen subaro? es kommt aufs gesamte paket ( konzept) an.

immer wieder ließt man ( das ist jetzt nichts gegen dich) "100ps sollte er haben" ....ich hab gerade 83 "komma 4" PS und ich für mich sage, das kann im käfer schon ziemlich flott sein :music-rockout:

joar son fünfter gang oder nen langer 4ter wäre auf der bahn schon nice ;)


grüße

_________________
Regel Nummer1 : Sei niemals Nummer 2

http://imageshack.us/g/690/img0932fg.jpg/


http://www.youtube.com/watch?v=USJUEjOQbuM


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 Betreff des Beitrags: Re: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: Fr 17. Aug 2012, 19:11 
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Das mit den 100 PS war ja auch nur so eine Zahl. Meiner hat laut Rolle so etwa ca. 51,1 Pe Ess. Genau wie die 2 Liter. Und den Subaru erwähnte ich auch nur, weil ich einige Berichte darüber gelesen hab und der Motor auch hier erwähnt wird.
Ich selbst fahre seit 2 Jahen einen 1600i. Ein 5ter Gang wäre nicht schlecht, aber der Preis.... . Bei Tafel koster er schlappe 5 oder 6 tausender. Im Moment viel Holz für mich. Andere Sachen wären da erstmal wichtiger. Ein langer 4ter hat das "Problem", das der Sprung vom 3ten in den 4ten größer wird.
Ich fahre mit meinem Krabler so etwa 900 bis 1100 Km pro Monat. Darunder auch viele Autobahnkilometer. Manchmal wäre das eine oder andere PS bzw. Nm nicht übel. Meistens bewege ich den Motor so im Bereich von 3000-3500 Umdrehungen. Schnellfahren nützt ja heutzutage nicht viel. Vorallem nicht bei den aktuellen Preisen. Und ab ca 100/120 Km wird der Käfer zum Schluckspecht. Vorallem ein getunter. Hab in einer älteren GF ein Bericht aus 1994 über 3 getunte strassenzugelassene Krabler im Bereich von 190, 213 und 219PS gelesen. Der min. Verbrauch lag bei schlappen 12,2 der max. Verbrauch bei 16,9 L/100. Und das bei einem 40 Liter Tank. Geile Reichweite. Die Tuner waren übrigens Holzapfel, Krämer und Kummetat. Achja, die Höchstgeschwindigkeiten lagen bei 210-231 Km/h.


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 Betreff des Beitrags: Re: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: Fr 17. Aug 2012, 19:41 
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Du fährst einen 1600i, da ist es ja eh schwerer mit viel Leistung zu fahren, es gibt den 1800i das soll ganz gut funktionieren ist aber auch mit Arbeit und Abstimmungsarbeiten verbunden !

Torsten sein Motor ist ja kein Typ1 und ich traue dem mehr als 20000 km zu, ist ja auf Alltagstauglichkeit getrimmt ;)

Mit anderen Kurbelwellen (langerer Hub) bekommt man ja auch mehr Kubick zusammen, man muss haltwissen was man will/haben will !


Auch getunte Motoren können lange halten - früher sagten die Tuner auch das man seinen getunten Motor so alle 30-40000 KM revidieren soll, damit man länger Spass dran hat !!


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 Betreff des Beitrags: Re: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: Sa 18. Aug 2012, 13:50 
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Die slip-in Sätze kamen und kommen aus dem Amiland wo die mal eben ein bischen mehr haben wollen, ohne sofort das Gehäuse zu spalten. 87mm geht noch so gerade eben, aber nicht für die Dauer von mehr als 20.000km in der Regel. 88mm geht gar nicht gut, sofern die überhaupt ganz im Paket ankommen. Da bricht schon mal der superdünne Fuss ab.
Grund bei beiden aber ist die zu dünne Zylinderwandung die sich schon bei Seriendrehmomentanzug der Schrauben zum Oval hin verzieht. Die Zylinder sind nicht mehr rund! Die temperatur tut ihres dabei.
-
Wie man nun tunen definiert, als deutsche Übersetzung im engeren Sinn oder weiter gefasst-egal. Man weiss was gemeint ist. Früher hiess das frisieren. Mangels der damaligen Möglichkeiten passte da das tunen schon eher.
-
Dieses lange halten tun die eh' nicht, ist seeehr davon abhängig, was man wie, womit und weiter behandelt hat.
Wenn die Dinger alle 10.000km eine professionelle Inspektion- wie bei Neuwagen üblich- bekommen würden, gebe es noch mehr davon: 2L mit 150PS gab schon mit 100.000km.
Viele gehen aus Unkenntiss kaputt, Unkenntniss über mögliche Geräusch- oder Leistungsänderungen die anfangs nur 'ne Vergaserfrage war, 1 Jahr später aber den Kolben betraf.
Meinen 2,4L Typ4 habe ich mit gebrauchten Rennkolben die für 2,7L gestutzt wurden, schon etliche rennen hinter sich hatten und sonst nur aus gebrauchten Teilen aufgebaut. Das war 2001. Der hat mittlerweile über 60.000km runter, furztrocken und Leistung ziemlich kernig, über 150PS.
2,1L typ1 190PS wurde vom Kollegen mit 40.000km topfit vor Jahren verkauft. Da allerdings waren nur die Köpfe aufgearbeitete Gebrauchtteile. Sonst alles flammneu. Er soll heute noch laufen, aber genaueres weiss ich natürlich nicht mehr.
-
Also, wenn ein Motor mit Kenne gebaut und mit Kenne gefahren wird...sind 100.000km kein Wunschdenken bei etwa 80PS/L.
Die was anderes behaupten, sollen sich mal in Werkstätten aufhalten wo Neufahrzeuge nach 10.000km stehen weil was kaputt ist. Die TDI Fahrzeuge zum Beispiel.
Das passiert auch, nicht nur beim Käfer und Co.

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Quo vadis


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 Betreff des Beitrags: Re: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: Sa 18. Aug 2012, 16:58 
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@ Varus
im Prinzip hast Du in Kurzfassung das gesagt was man mir langatmig bei GWD, Tafel, "meiner" Käferwerkstatt meines Vertrauens und auf Käfertreffen erzählt hat.
Es ist alles eine Sache wie man den Motor bzw das Auto behandelt. Ist doch klar, wenn man nach einer eisigen Nacht, den Motor am nächsten morgen gleich auf der Bahn mit Vollgas beansprucht, dann darf man sich nicht wundern, wenn er nach kurzer Zeit alle viere von sich streckt. Oder wie viele Leute ihre (Alltags-)VW´s, BMW´s Daimler´s nach dem Mottor tiefer, härter, heißer tunen und dann mit jaulenden Motoren und hüpfenden Autos mal eben 2,3 mal um den Block fahren.
Ölwechsel mache ich etwa alle knapp 10.000 Km. Zwischendurch mal etwas nachfüllen. Ansonsten nur das nötigste. Ist halt mein Alltagswagen. Bis jetzt war auch bis auf Lima, Auspuff und vor kurzem der Anlasser nix kaputt. Gesammtfahrleistung aktuell 156100 km. Wovon ich selber runde 40020 km gefahren bin
Oder - um beim Herbie - zu bleiben, die nicht wissen wie man selbigen behandelt. ganz kurze Story nebenbei: Letztes Jahr war jemand im Schwimmverein von meinem Krabbler begeistert. (nach einiger Zeit gewöhnt man sich etwas daran :) ;) ). Er wollte mal drin sitzen. Nagut. Wir raus aus dem Parkhaus. Er mit seinem (ich glaube) Golf 5, ich mit meinem Krabbler. Die Strasse war breit, lang und frei. Ich steig aus, er rein. Kurzes Stirnrunzeln - wo sind denn die vielen Schalter, wo ist die Klimaanlage? :shock: :shock: Wollte mal fahren. Er also Motor an - beim 2ten Versuch fuhr er dann auch. Nach ca 50m - wenden in ca. 7 oder 8 Versuchen. Kam zurück mit leichten Schweißperlen auf der Stirn. Ich muß dabei sagen, mein Krabbler liegt tiefer und hat 185/65-15er. Er: sag mal, ist Deine Servolenkung im Ar.... .?? :laughing-rofl: :laughing-rofl: Ich grinste innerlich im quadrat. Er wollte mir nicht glauben das ein Käfer sowas nicht (nötig) hat. Eben Autofahren pur. Ist so ähnlich, wie wenn ein Sportschütze, der jahrelang mit modernen Kurzwaffen schießt, plötzlich auf Vorderlader umsteigt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: Sa 18. Aug 2012, 19:29 
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Wenn VW auf eine eingeschworene, abgehärtete Gemeinschaft von Käferfahrern hätte blicken können, die nicht wegen jedem Pup oder Pop in die Werkstatt eilen, um noch meckernd Garantie zu bekommen, gäbe es 2L 100PS Motoren von VW in den 1970er Jahren für'n Käfer.
Diese Kundschaft wird es aber nie geben. Der Großteil rennt sofort bei Ventilatorgeräuschen in die Werkstatt, obwohl sich nur ein Blatt dort verfangen hat. Bei 3.x übergeben die alles dem Anwalt.
VW hatte es versucht, die wussten um die Haltbarkeit des gesamten Systems, aber aufgegeben. Man kann einem Kunden nicht zumuten dauernd auf Instrumente und anderen Kram zu achten. Die Kunden wollen fahren und sich die Landschaft ansehen. Es muss immer da sein, immer laufen, das Auto, und möglichst nicht drum kümmern.

Der Typ4 hat nicht umsonst den gleichen Motorflansch und Schraubenabstände, aber da ging VW schon fast in die Pleite-aufgegeben.

Heute käme auch kein Mensch mit BA von neuen Autos klar, wo alles zur selfmade-Inspektion beschrieben steht: Ventile einstellen, Zündung, Kontakte, Vergaser, Bremsen. War noch in den 1960er Jahren so, dann wurde die BA dünner.
Heute kommen die auch nicht mehr mit BA klar, aber da gehts um: wie kriege ich die Aussentemp.anzeige wieder ins Display, oder die Sitzplatzspeicherung raus.

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Quo vadis


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 Betreff des Beitrags: Re: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: Sa 18. Aug 2012, 20:06 
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Zum Thema 5-Gang im Käfer, den hier kennt ihr --> klick

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 Betreff des Beitrags: Re: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: So 19. Aug 2012, 15:23 
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@ Varus
zunächst mal ´ne ganz "dumme" Frage: Was heißt BA?? :confusion-scratchheadyellow:

Bis ca. Anfang/Mitte der 80er haben die Leute - egal welcher Autotyp - noch an ihren Kisten selber rumgebastelt. Zumindestens sehr viele. Ich hatte einen Arbeitskollegen, der kaufte Käfer auf, reparierte sie in seiner Freizeit, wenn´s nötig, brachte er sie durch´n TÜV. Hat im Spass gemacht. Dann kamen die ersten Elektronikspielereien und dann war Ende mit selberbasteln. Heute kommen selbst einige Werkstätten nicht mehr wirklich mit.
Aber die Leute sind auch selber dran schuld. Sind faul und bequem geworden und müssen die allerneuste Kiste haben. So bequem wie möglich. Und durch den sche... Elektronikkram sind die Kisten größer, schwerer und teurer geworden. Und schlucken mehr. Der ganzen Scheiß vom sogn. Normverbrauch = 1,25L/1000KM (der "Witz" ist beabsichtigt) stimmt doch nur, wenn man mit dem Auto max 50 fährt und alle überflüssigen Teile ausbaut. Aber dann würde die Kiste mit Sicherheit weder starten noch fahren
Mein letzter Wagen war´n Golf IV. Als ich den kaufte hatte er Probleme mit der Zentralelektronik (oder wie das Teil heißt). Fenster ließen sich nicht öffnen, Zentralverigelung klappte nicht und die Heizung sprich Gebläse auch nicht (ob die was mit der Elektronik zu tun hatte, weiß ich nicht mehr). Kurz und gut, das Wetter war so wie im Moment und ich wurde im Wagen gegrillt. Die Werkstatt braucht fast 3 Wochen. Zum Glück zahlte die Rechnung der Vorbesitzer.
Kurz und gut, ich halte nicht viel von zuviel Elektronik im Auto. Aber es gibt ja Leute - und es werden immer mehr - die schalten beim einsteigen das Gehirn aus und würden am liebsten das Auto alles machen lassen. Also so wie bei Night Rider. Das einzige was bei mir im nächsten Käfer vielleicht reinkäme (Kostenfrage) sind Fahrerairbag (im Sportlenkrad) und ABS. Falls das technisch überhaupt im Käfer machbar wäre.
In diesem Sinne. Fröliches grillen und planschen Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: So 19. Aug 2012, 20:33 
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Käfer: 58er faltdach Export
Käfer: 69er schräglenker im Aufbau
Transporter: t2b bj 78 8Sitzer L-Bus. Maybe in 2020:-D
Fahrzeug: subaru legacy IV 2,0R comfort
um nochmal auf die kernfrage zurückzukommen: 1678 ccm seit 5 jahren und 25tkm. Alles ne frage des behandelns, bzw des ein und warmfahrens. Und das öl sieht nach 1000km besser aus als das vom allday audi a4 nach der gleichen laufleistung. ;)

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Get the bozack!


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 Betreff des Beitrags: Re: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: So 19. Aug 2012, 21:02 
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 Betreff des Beitrags: Re: Slip In Kolben
BeitragVerfasst: Mo 20. Aug 2012, 09:28 
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luftgeboxt hat geschrieben:
um nochmal auf die kernfrage zurückzukommen: 1678 ccm seit 5 jahren und 25tkm. Alles ne frage des behandelns, bzw des ein und warmfahrens. Und das öl sieht nach 1000km besser aus als das vom allday audi a4 nach der gleichen laufleistung. ;)

Will ja nicht lästern vorallem da ich nicht weiß, ob Dein Herbie - trotz des anderen Hubraums - nicht ein H-Kennzeichen hat. Aber die 25000Km fahre ich in knapp der Häfte der Zeit. Und ich fahr den Motor erstmal warm. Unter 15 Km am Stück schmeiß ich ihn garnicht nicht an.
Nur so, fals es jemanden interessieren sollte: http://www.GWD-weiser.de dann auf Luftgekühlte Volkswagen klicken, dann links auf GWD Infocenter und dann Motor und Tuning. Stehen interessante Dinge drinn. Aber auch die anderen Sachen sind nicht ohne. Es ist mir klar, jeder will Geld verdienen, aber die Dinge, die da stehen, sind nicht unlogisch. Zumindestens für enen Laien wie mich. Und unsympatisch wirkt Gerd Weiser auch nicht.


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