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 Betreff des Beitrags: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Mo 19. Mär 2018, 21:54 
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Käfer: 1200A
Hallo,

nachdem ich jetzt schon eine Weile angemeldet bin und einige viele Threads mit Fragen eröffnet hab, möchte ich euch gern an meiner Resto teilhaben lassen.
Ich bin mittlerweile schon recht weit, hab aber trotzdem noch einiges an Arbeit vor mir :-) Das ist meine erste Komplettrestauration. Ich hatte schon vorher Oldtimer, hab daran aber meist nur kleine Dinge repariert. So eine Restauration ist für mich defintiv ein Lernprozess, beim nächsten Mal würde ich wohl auch einige Dinge optimieren :D Aktuelles Beispiel: Bessere Sortierung von Schrauben und Muttern.

Meinen Käfer hab ich im letzten Sommer in Kroatien gekauft. Es handelt sich um einen recht selten gewordenen 1200A (Standardkäfer) aus dem frühen 1965. Die Seltenheit ist beim Bezug von manchen Innenraumteilen auch etwas problematisch: So sind die Türpappen, Gummifußmatten und Gummimatten auf dem Rahmentunnel sehr schwer zu bekommen. Gleiches gilt für den Karosseriekeder in Fahrzeugfarbe und die Trittbretter in Bleigrau (hätte ich das bereits zu Beginn der Resto gewusst, dann hätte ich den Keder bestimmt nicht einfach so weggeworfen :D )

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Der ursprüngliche Plan war die Patina zu erhalten und das Auto so zu fahren wie es ist. Zurück in Deutschland habe ich in Vorbereitung auf den TÜV aber doch ein paar Roststellen gefunden. Weil ich die gute Basis nicht zerstören wollte und Angst hatte, dass sich der Käfer Stück für Stück auflöst ist es dann kurzfristig eine Frame-off Resto geworden.

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Ich hab den Käfer dann kurzerhand auseinandergenommen und zum Plastikstrahlen gebracht.

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Das Strahlen haben die Jungs vom Strahlwerk Deluxe in Saalfeld/Saale übernommen und das Auto anschließend auch direkt mit Epoxy grundiert. Ergebnis: Gute Substanz und auch die Warmluftkanäle weitestgehend in Ordnung.

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Um nicht das ganze Auto zu verbrezeln habe ich mich für eine Minimal-Reparatur entschieden: Der Karossierebauer hat nur die betroffenen Stellen repariert und keine kompletten Karossiereteile ausgetauscht. Ich bin mir sicher, dass es viele Meinungen gibt wie es nun "richtiger" wäre, ich finde Option so viel wie möglich an originalem Blech zu erhalten aber am besten. Leider wurden irgendwann im Autoleben nachträglich Zierleisten angebracht (Der Standardkäfer hat eigentlich keine - es sei denn er wurde mit Chrompaket geordert). Die Löcher wurden im Rahmen der Restauration wieder verschlossen. Hier habe ich zugegebenermaßen etwas gepokert: Die Fahrzeugdetails hab ich von VW noch nicht erhalten, aber der Karosseriebauer war sich sicher, dass die Löcher naträglich gebohrt wurden.

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Die Bodengruppe wurde ebenfalls gestrahlt und anschließend pulverbeschichtet. Der Boden ist ungeschweißt und hatte lediglich Oberflächenrost. Im Bereich der Sitzbefestigung wurde irgendwann mal hartgelötet. Das sah nicht wunderschön aus, daher habe ich den Bereich mit der Flex etwas glatter gemacht, aber ansonsten nicht verändert.
Ein eher negativer Punkt war, dass im Laufe des Fahrzeuglebens die Rahmennummer verändert wurde. Das würde mir jetzt auffallen, als ich den Käfer gekauft hab war ich allerdings was das Aussehen und die Entschlüsselung der FIN angeht ahnungslos :D Die Bodengruppe gehört aber tatsächlich zum Auto und mit ein paar Tricks war es mir möglich die originale Nummer wiederherzustellen, siehe Thread: werkzeug-und-techniken/entfernte-fahrgestellnummer-wieder-sichbar-machen-t17038.html
Ich hab dann die wieder sichtbar gemachte Nummer beim KBA überprüfen lassen und es gab glücklicherweise keine negativen Ergebnisse. :up: Ich gehe davon aus, dass die Nummer während der sozialistischen Zeit in Jugoslawien geändert wurde. Eventuell aufgrund von Einfuhrlimiterungen o.ä. Die Art und Weise der Entfernung (Meissel oder so) schließt auch darauf, dass die Entfernung vor Urzeiten gewesen sein muss. Heutzutage würde man wohl einfach die Flex nehmen :-)

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Direkt nach der Karossiebearbeitung habe ich den Käfer zum Lackierer gebracht. Alle Teile haben die Originale Farbe bekommen:
- Häuschen, Kotflügel, Türen, Blinkerdeckel und Dreiecksfenster in Fontanagrau (L595)
- Stoßstangen, Spiegel, VW Emblem, Radkappen in Stahlgrau-Metallic (L328)
- Schalthebel und Handbremse in Grau-Schwarz (L43)
- Stoßstangenhalter, und Rahmen der Dreiecksfenster in Schwarz (L41)
Ledigilich bei den Sitzkonsolen, dem Lenkrohr und Lenkrad habe ich bei der Originalität gesündigt: Die Teile sind normalerweise in L466 Silberbeige, aber der Lackierer konnte die Farbe nicht ausfindig machen und der Unterschied zum Fontanagrau war so gering, dass ich die Teile hab ebenfalls hab in Wagenfarbe lackieren lassen :oops:

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Das Getriebegehäuse habe ich sodastrahlen lassen. Alle Dichtungen sind neu, sowie ein Kugellager. Der Rest sah noch super aus.
An den geschlossenen Hinterachsmanschetten bin ich gescheitert - wer hat sich das bitte ausgedacht?
Ich hab mit diversen Hilfsmitteln (auch mit einem pneumatischen Spreizer) probiert die Manschetten drauf zu bekommen. Nachdem eine Manschette dann einen Riss bekommen hat bin ich ganz stumpf zu Stahlgruber und hab offene Manschetten gekauft. Ich hab die Dichtstelle zusätzlich mit Sikaflex eingeschmiert und hoffe, dass die Teile dicht halten.
Die Bilder zeigen ganz gut, wie so ein Getriebe nach über 50 Jahren aussieht :D

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Aktuell bin ich dabei die Bodengruppe aufzubauen. Das Getriebe ist drauf, der Rahmentunnel mit Owatrol und anschließend Mike Sanders konserviert. Die Vorderachse habe ich ebenfalls überholt (gestrahlt und gepulvert) sowie die Bundbolzen ausgetauscht.
Bei der VA habe ich ebenfalls gesündigt was die Originalität angeht, ich habe Urethan-Buchsen verbaut, anstatt der originalen Lager. Warum, weiß ich im Nachhinein gar nicht mehr so genau. Ich hab die Teile irgendwann mal bestellt und dann waren sie halt da :D Ich bin auf den Einsatz in der Praxis gespannt, wenn es nicht passt wechsel ich wieder auf normale Kugellager zurück.

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Mehr Bilder und Infos folgen bald :-)

VG
Ulti


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 Betreff des Beitrags: Re: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Di 20. Mär 2018, 00:36 
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Saubere Arbeit immer weiter so.
Was hast du fürs strahlen und grundieren bezahlt beim Strahlwerk?

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Gruß Sascha

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 Betreff des Beitrags: Re: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Di 20. Mär 2018, 05:38 
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Super Arbeit, für die erste Resto is er wirklich sehr gut geworden.

:up: dafür, soviel Blech wie möglich zu erhalten.

Die geschlossenen Achsmanschetten hab ich schon ein paarmal gewechselt, das ist eigentlich gar nicht so schwer.
Manschetten auf links drehen, bei kalten Temperaturen bisschen anwärmen, Teller von den Achsrohren entgraten,
dann die Manschetten gut schmieren und mit 2 Schraubendrehern über das Teller hebeln, anschließend die
Manschetten wieder auf rechts drehen, fertig. Braucht ein bisschen Überwindung, aber bis jetzt ist mir noch keine
Manschette gerissen.

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Di 20. Mär 2018, 07:29 
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saubere Arbeit!
wie lange wurde denn das "Bulldog Lenkrad" in den Käfern verbaut?
das gefällt mir immer sehr


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 Betreff des Beitrags: Re: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Di 20. Mär 2018, 08:02 
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Käfer: (o\_|_/o) 1200er Bj.84 als Ersatzteileträger
Karmann: {O o| |o O} Typ 34 Bj.66
swingheini hat geschrieben:
saubere Arbeit!
wie lange wurde denn das "Bulldog Lenkrad" in den Käfern verbaut?
das gefällt mir immer sehr

ich kenne es noch aus einem '66er Standard mit Faltdach!

Gruss Jürgen

_________________
ich bin nicht paranoid, nur gut informiert!


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 Betreff des Beitrags: Re: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Di 20. Mär 2018, 10:18 
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@ousie
Ich hab dir eine PN geschickt.

@zwergnase
Im CSP Teilekatalog ist es auch so beschrieben. Hab ich leider etwas zu spät gelesen. Ein bisschen ärgere ich mich schon, aber hab keine Lust jetzt nochmal die Achsrohre auseinander zu nehmen.

@swingheini
Soviel ich weiß gab es das Dreispeichenlenkrad bis August 1966.
Beim Ordern des Chrompakets wurde aber das modernere Zweispeichenlenkrad verbaut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Di 20. Mär 2018, 10:51 
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Es ist zwar ärgerlich, aber die Manschetten würde ich auf die geschlossene Version wechseln. Die Geschraubte wird nie ganz dicht auf Dauer.
Das ist jetzt noch relöativ einfach machbar. Bei CSP gibt es eine gute Silkonausführung davon.

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 Betreff des Beitrags: Re: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Mi 21. Mär 2018, 16:50 
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Käfer: 1200A
Bezüglich der Manschetten überlege ich nochmal. Wäre tatächlich ärgerlich wenn die offenen dann nicht dicht zu bekommen sind.

Ich habe einen Großteil der Schrauben zum Strahlen und Verzinken gebracht.
Das Sortieren fühlt sich ein bisschen wie Puzzeln an :? Alles war leider nicht zu retten...
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Einige der Motoranbauteile und Karossiereteile waren beim Sodastrahlen und sehen wieder ganz ansehnlich aus. Bei den Schließplatten und dem Türschlössern bin ich mir noch nicht 100% sicher ob ich sie verwende oder neue kaufe. Im Moment tendiere ich aber mehr dazu die alten zu verwenden. Ich hab das Gefühl je länger man an einer Restauration sitzt, desto mehr tendiert man zum "überrestaurieren" :roll: :D

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Der Motor (Veedee erinnert sich vielleicht :D) sah zu Beginn leicht verdreckt und eingestaubt aus und wurde ebenfalls Sodagestrahlt. Das Gehäuse habe ich beim Motorenbauer ausmessen lassen, glücklicherweise waren alle Werte in der Toleranz. Die Köpfe sind ebenfalls OK, lediglich die Ventilführungen mussten getauscht werden. Die Zylinder + Kolben tausche ich gegen Neuteile von Mahle.

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Teppich und Himmel wurden vom Sattler nachgefertigt. Für den Himmel brauche ich aber noch neue Stangen, meine sind durch den Ausbau verbogen. Sieht sehr gut aus!
Der Teppich ist wie beim Original aus Haargan Bouclé. Der Teppich ist originalgetreu gearbeitet und sieht gut aus. Zwei Kleinigekeiten stören mich aber etwas: Die Lüftungsöffnungen vorne rechts/links sehen leider nicht wie beim Original aus und bei der Öffnung des Chokes ist die Umnähung an einer Stelle nicht ganz ordentlich befestigt.

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Bei Kauf war der Käfer auf 12V umgerüstet. Ich möchte es aber original und rüste deshalb zurück auf 6V.
Einen entsprechenden Scheibenwischermotor hab ich für kleines Geld bei Ebay Kleinanzeigen gekauft und wieder fit gemacht. Das Gestänge ist gestrahlt und pulverbeschichtet.

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In der letzten Woche war ich leider krank und deshalb konnte ich nichts machen. Am Wochenende kümmere ich mich um die Bremsleitungen. Ich baue um auf Zweikreisbremse und habe einen Leitungssatz bei Werk34 gekauft. Der letzte Stand war, dass die lange Bremsleitung von ganz vorne nach hinten zu lang war. Siehe Foto. An die Stelle muss ja auch noch der Verteiler. Stand einer von euch schon mal vor dem gleichen Problem? Wie oft kann man die Leitungen eigentlich guten Gewissens biegen (mit dem korrekten Werkzeug wie sich von selbst versteht)?

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 Betreff des Beitrags: Re: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Mi 21. Mär 2018, 19:55 
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hast du die lange Bremsleitung denn richtig um die Pedale verlegt ? Nicht das du da abgekürzt hast .

_________________
Das ist nicht original, das gehört aus dem Verkehr gezogen!


http://www.youtube.com/watch?v=dyIsf-37 ... re=related
http://www.youtube.com/watch?v=lMl8x2qFPrc


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 Betreff des Beitrags: Re: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Do 22. Mär 2018, 08:39 
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Die kurze Leitung wird mit einem grosszügigen Bogen montiert. Dann wird auch sie etwas kürzer. Die Leitungen lassen sich gut biegen, nur wenn es knickt war es zuviel 8-)

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Gruß Bernd

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 Betreff des Beitrags: Re: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Do 22. Mär 2018, 22:10 
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Ich hab die Leitung schräg zwischen dem Loch der Pedalschraube und dem Pedal selbst verlegt, so wie es auch vor der Resto war.
Eventuell kaufe ich einfach ein Bördelgerät und kürze die Leitung ein.

Bezüglich des Knick & ab: Hab da nur etwas Bedenken, dass die Leitung während der Fahrt plötzlich den Geist aufgeben :roll: Wobei ja hinten noch gehen würde :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Fr 23. Mär 2018, 04:35 
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Die Leitungen lassen sich mit der Hand sehr gut biegen, wenn der Radius etwas kleiner werden soll,
kann man die auch gut über ein Rohr biegen.
Bei meinem Bus war auch eine Leitung zu lang, Bördelgerät war gerade keins zur Hand, dann hab ich
einfach eine kleine Serpentine reingebogen, das stellt überhaupt kein Problem dar.

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Fr 23. Mär 2018, 23:03 
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Fahrzeug: VW Touran
Fahrzeug: MB E220 w124
So hab ich es gelöst, aber schön ist das nicht.
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 Betreff des Beitrags: Re: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Fr 23. Mär 2018, 23:50 
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Ich probiere morgen mal aus wie und was ich da noch biegen kann.
Die Variante mit dem "S" finde ich gar nicht so schlecht...


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 Betreff des Beitrags: Re: Komplettrestauration 1965er Käfer 1200A
BeitragVerfasst: Sa 24. Mär 2018, 09:32 
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Käfer: 1200A
Ich sortiere gerade die Schrauben der Achsen.
Dabei ist mir die Scheibe mit der Nr. 17 aufgefallen. Wo genau kommt die hin? Auf der Zeichnung sieht es aus wie zwischen Achsrohr und Schwert?
Bei der Demontage war eine Unterlegscheibe zwischen den beiden Schrauben mit der Nr. 15 und Schwert (siehe Foto). Die ist hier aber gar nicht eingezeichnet.
Die Unterlegscheibe 17 ist auch nur 2x vorhanden --> also pro Seite 1x. Kann da jemand helfen?

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