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 Betreff des Beitrags: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: Mo 30. Jul 2018, 21:52 
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Hi,

im Rahmen der Resto von meinem Käfer hab ich endlich alle Teile zusammen um den Motor aufzubauen.
Ist mein erster Käfer Motor, so dass die Routine und teilweise das Detailwissen fehlt, hoffe ihr könnt mich etwas unterstützen :character-oldtimer:
Ich hab schon den Thread von schickard "30PS VW Motor überholen für Anfänger..." konsumiert, aber noch ein paar Detailfragen. Werden im Laufe der Zusammenbaus sicher noch mehr ;)


1) Werden die Dichtringe an den Stehbolzen (Bild unten) der Kurbelwellenlager 1,2 und 3 tatsächlich benötigt oder reicht an der Stelle ein Dichtmittel? Ich hab ein Dichtungsset von Reinz gekauft und die identifizierten (Papp?)Dichtungen passen am äußersten Lager zur Schwungscheibe hin nicht drauf. Der Abstand zwischen Stehbolzen und Lager ist zu gering für die Dichtung.

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2) Ich hab bei der Demontage des Motors einen Fehler bei der Beschriftung gemacht. Die Farbe hat sich abgewaschen und ich weiß nur noch von einer Stößstelstange die korrekte Position. Super ärgerlich. Wie kritisch ist es wenn die Stößelstangen durchgetauscht werden? Die Stößel und Nockenwelle sehen nicht aus als hätten sie schon extrem viele Kilometer abgespult.

3) Die Pappdichtungen zwischen Zylinder und Gehäuse: Weglassen oder nicht? Hab gelesen die wären nicht empfehlenswert.

Als Dichtmittel für die beiden Motorhälften habe ich Curil K2 vorgesehen, für die Zylinder zum Gehäuse Reinzosil.

VG
Ulti


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 Betreff des Beitrags: Re: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: Mo 30. Jul 2018, 22:02 
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Hallo Ulti.


Die Papierdichtungen an den Zylinderfüßen und an den Stehbolzen lasse besser weg. Wird eh wieder undicht.

K2 ist für die Gehäusehälften okay, und die Zylinderfüße und Stehbolzenverschraubungen werden am Besten mit einer Silikondichtmasse behandelt.
Etwas Dichtmasse unmittelbar vor dem Verschrauben auf Gewinde und Scheibenunterseite, und gut.


Always Aircooled

VeeDee

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Und was ich mir nicht kaufen kann fertige ich mir selber an.

Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand:
Jeder glaubt genug davon zu haben!


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 Betreff des Beitrags: Re: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: Mi 1. Aug 2018, 08:25 
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Hi VeeDee,

verstehe ich es richtig, dass die Silikondichtmasse nicht an den "Fuß" der Stehbolzen - also unten direkt an der Dichtfläche der Gehäusehälfte - sondern oben an das Gewinde und unter die Unterlegscheiben kommt? Unten dann wie beim Rest der Dichtfläche K2?

Hast du auch einen Tipp bezüglich der Stößelstangen? Ich hab mal ein Foto der Stangen und Nocke angehangen.

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Noch eine Frage: Bei Ahnendorp ist im Schwungrad-Befestigungssatz für Motoren ab 30PS neben der Papierdichtung auch eine Gummidichtring enthalten. Im Teilekatalog ist die Dichtung für die 30PS Motoren nicht vorgesehen. Wird die Dichtung trotzdem als add-on installiert?

Viele Grüße
Ulti


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 Betreff des Beitrags: Re: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: So 5. Aug 2018, 18:44 
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Ich hab die Motorhälften mittlerweile zusammen. Die Dichtflächen wie geschrieben mit Curil, den Froststopfen bei der Nockenwelle mit Reinzosil, Unterlegscheiben und Gewinde ebenfalls mit Reinzosil. Ich vermute aber einen Fehler beim Einsetzen vom Zentrierstift des Hauptlager 3...
ich hatte mich beim Zusammensetzen gewundert dass in jeder Gehäusehälfte ein Zentrierstift sitzt, das Lager selbst aber nur ein Loch dafür hat. Also hab ich den Stift auf der einen Seite weggelassen. Heute nochmal drüber nachgedacht überlege ich ob eins der Löcher in den Gehäusehälften nicht doch eine Ölbohrung ist. Ich hab ein Foto von vor dem Zusammenbau, richtig erkennen kann ich es da nicht. Kann das jemand bestätigen oder besser nicht? :D

Dateianhang:
806AAD1F-052F-48F9-ACA0-71ED2B80A5C0.jpeg
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 Betreff des Beitrags: Re: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: So 5. Aug 2018, 18:54 
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In diesem Zusammenhang: Gibt es eigentlich irgendwo einen Öllaufplan?


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 Betreff des Beitrags: Re: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: So 5. Aug 2018, 20:23 
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hilft das weiter?

https://www.csp-shop.de/motortechnik/oelsystem.html

Harald

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 Betreff des Beitrags: Re: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: Mo 6. Aug 2018, 07:11 
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Hi Harald,

leider ist der Plan nicht detailliert genug. Trotzdem danke!

VG
Ulti


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 Betreff des Beitrags: Re: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: Mo 6. Aug 2018, 08:33 
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Die Bohrungen für die Stifte sind immer auf 3 bzw. 9 Uhr angeordnet.
Es werden 5 Stifte gebraucht.
In Sonderfällen (wo Haubtlager 1, 2, und drei geteilt sind) werden 6 Stück benötigt. Dabei bekommt der
3te Haubtlagerbock extra eine Bohrung.
Die haubtlagerstellen werden alle von der linken Gehäusehälfte( Zylinder 3&4)
mit Öl versorgt.
In der rechten Gehäusehälfte gibt es keine ölkanäle zu den haubtlagerstellen.

Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: Mo 6. Aug 2018, 09:17 
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Hi,
es handelt sich um die linke Gehäusehälfte.
Verstehe ich richtig, dass auf 9 Uhr und 3 Uhr immer die Stiftbohrungen und nie Ölbohrungen sitzen?
Dann wäre aus meiner Sicht alles i.O. und die zusätzliche Bohrung für das von dir erwähnte geteilte Hauptlager --> jetzt obsolet, da das Lager nicht geteilt. Es sollte dann ja eigentlich egal sein auf welcher Seite der Passstift sitzt.

VG
Ulti


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 Betreff des Beitrags: Re: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: Mo 6. Aug 2018, 09:32 
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ist denn das nicht dadurch erkennbar, dass Stiftbohrungen Sacklöcher und Ölbohrungen offene Durchgangsbohrungen sind?

Test mit Druckluft?

Harald

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 Betreff des Beitrags: Re: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: Mo 6. Aug 2018, 10:04 
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Hi Harald,

das Problem: Ich hab das Gehäuse schon wieder zusammen und war jetzt im Nachhinein nicht sicher ob ich an der Stelle einen Fehler gemacht hab. Wenn in beiden Hälften eine Stiftbohrung für das Lager sitzt ist alles i.O. und ich muss das Gehäuse nicht nochmal öffnen. Das wäre super :D
Wenn es offen ist kann man natürlich ohne Probleme feststellen ob es sich um eine Ölbohrung handelt.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: Di 7. Aug 2018, 05:38 
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Machs doch einfach auf---wo liegt das Problem?
Willst du irgendein Risiko eingehen,nur um es nicht nochmals auf zu machen?
In der Zeit in der du hier geschrieben hast,ist das locker auf und wieder zu und GEWISSHEIT;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: Mi 8. Aug 2018, 13:09 
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Du hast ja recht :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: Mi 8. Aug 2018, 15:06 
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Viel Erfolg!
:-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Käfer 1200 30PS Motorüberholung - ein paar offene Fragen
BeitragVerfasst: Fr 17. Aug 2018, 18:07 
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So, der Motor ist zusammen, jetzt folgen die Anbauteile.

In meinem Dichtsatz von Reinz sind 3 Dichtungen für die Ölpumpe dabei. Einmal die 1, zweimal die 2. Im Teilekatalog sind beide Dichtungen jeweils nur einmal aufgeführt.
Ich glaub da jetzt nicht an ein "aus Versehen" zwei in den Beutel gepackt. Übersehe ich da was?

VG
Ulti

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