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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Mo 21. Mai 2018, 15:48 
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Ok, meinst du evtl. ist es keine gute Idee die alten Bolzen gegen Neue zu tauschen?

Die Motorpappe mache ich wieder richtig fest. Meine alte war schon beim Vorbesitzer etwas runter gekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Mo 21. Mai 2018, 17:57 
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sfera-haiza hat geschrieben:
Ok, meinst du evtl. ist es keine gute Idee die alten Bolzen gegen Neue zu tauschen?

Die Motorpappe mache ich wieder richtig fest. Meine alte war schon beim Vorbesitzer etwas runter gekommen.



Doch, die Bolzen erneuern, gerade wenn sie schon so schön rundgerostet sind, man noch alles so demontieren konnte und der Motor gerade raus ist.
Aber sie gehen selten mit zwei gekonterten Muttern raus. Die Endstufe war bei mir immer eine Mutter auf den Bolzen aufschweißen und dann rausdrehen (wenn es geht) solange noch alles gängig ist.
Ich setze sie immer mit Molykotepaste ein. Wenn sie sich mit der Mutter rausdrehen, ist das kein Problem. Wenn sie aber abgerissen sind und müssen erneuert werden, dann schon.

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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 21:38 
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Ich setzte mal am schlechtesten Bolzen die Rohrzange an,- ist abgerissen. Jetzt muss ich das wieder reparieren, da lasse ich lieber die anderen Bolzen in Ruhe. Durfte schonmal einen reparieren, dass könnte ich mir jetzt nicht bei allen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Mi 23. Mai 2018, 09:12 
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Das Ganze geht nur mit reichlich Wärme. Die Rohrzange ist da dass falsche Werkzeug :character-oldtimer: Wenn er glatt und bündig mit der Dichtfläche abgerissen ist, dann geht nur noch ausbohren und zwar komplett. Dafür muss die erste Bohrung mittig sitzen, sonst verläuft der Bohrer nachher und das Loch ist halb im Kopf und halb im Bolzen.
Anwärmen und Hammerschläge auf den Bolzen (wenn er noch rausschaut) lockern ihn ebenfalls.
Die erfolgreichste Demontage war bei mit immer: M8 Mutter aufdrehen, verschweißen, Hammerschläge und dann lösen. Wenn es sich drehen läßt, dann immer wechseln zwischen fest und losdrehen, reichlich Rostlöser dazu.

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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Mi 23. Mai 2018, 20:02 
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Ich habe mal an der ersten Motorhälfte angefangen wo ich eh den Bolzen abgrissen habe und nahm den Kopf runter. Die Zylinder werde ich drauf lassen und nur neue Stößelrohre einsetzen und da alles eindichten. Am Zylinderfuß war auch nie was undicht.Sonst komme ich vom hundertstel ins intausenstel und kann meinen Hintern diesen Sommer nichtmehr drin hocken und fahren ;-)

Ich denke mal ich werde die Gummidichtungen einfach dünn beim einsetzen mit Hylomar bestreichen,- schaden kann es wohl nicht und dann bin ich auf der sicheren Seite. An meinem Ölkühler war auch eine dauerelastische Dichtpaste dran.

Gibts was gegen die Ventile zu sagen? Schauen doch soweit ok aus, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Mi 23. Mai 2018, 20:36 
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Ganz ehrlich, das ist Pfusch.
Die Zylinderfüsse abdichten ist nicht viel Aufwand. Ich nehme auch nur die grüne, oder rote Dichtmasse dazu.An den Ventilen kann man so nichts erkennen. Wenn sie ihr Alter haben, dann reissen sie einfach ab. Meine Erfahrung zu diesem Thema, deshalb mache ich sie neu, wenn der Motor halten soll.
Klar kommt man da immer etwas weiter, als gedacht, aber wenn es vernünftig werden soll, dann bleibt keine andere Möglichkeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Mi 23. Mai 2018, 20:58 
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Das Problem was ich bei den Zylindern sehe ist, dass man die Kolbenringe nicht einfach von Hand andrücken kann und den Zylinder wieder drauf schieben kann, wie ich es von den 2T Maschinen wie Rollern Kenne. Soweit ich es sehe im Reparaturbuch braucht man dazu die Zange, die ich nicht habe. Die Ventile waren auch meine ich was für Spezialwerkzeug.

Werden wohl noch die Ersten sein tippe ich. Ich kenne jetzt die Lebenserwartung der 1200ter Motoren nicht, was die Ventile angeht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Do 24. Mai 2018, 04:33 
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Für die Kolbenringe tuts auch ein dünner Blechstreifen, den man rund biegt, in Form eines fast geschlossenen Omegas, dann kann man mit der Zange ansetzen und den Zylinder aufschieben. Mach ich immer so, funktioniert einwandfrei, nur drauf achten, daß die Öffnungen der Kolbenringe 120° versetzt zueinander sind.
Zum Ventile einsetzen hab ich mir aus einer Schraubzwinge und zwei Rohrstücken was gebaut, das eine Rohrstück setzt am Ventil im Kopf an, das zweite am Ventilteller und wird so geschlitzt, daß man die Kegelstücke einsetzen kann. Man muß nicht immer teures Werkzeug kaufen um ans Ziel zu kommen, besonders, wenn man es nicht täglich braucht ;)

Zu Deiner Herandgehensweise: Es kommt drauf an, was Du erwartest, Low Budget, um bis zum nächsten Leck oder Defekt fahren zu können, oder langfristig Ruhe haben? Wenns langfristig sein soll, würd ich zumindest alles reinigen, neu lagern und abdichten und kritische Teile erneuern, kostet aber halt Zeit und Geld.

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Do 24. Mai 2018, 08:57 
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zwergnase hat geschrieben:
Für die Kolbenringe tuts auch ein dünner Blechstreifen, den man rund biegt, in Form eines fast geschlossenen Omegas, dann kann man mit der Zange ansetzen und den Zylinder aufschieben. Mach ich immer so, funktioniert einwandfrei, nur drauf achten, daß die Öffnungen der Kolbenringe 120° versetzt zueinander sind.
Zum Ventile einsetzen hab ich mir aus einer Schraubzwinge und zwei Rohrstücken was gebaut, das eine Rohrstück setzt am Ventil im Kopf an, das zweite am Ventilteller und wird so geschlitzt, daß man die Kegelstücke einsetzen kann. Man muß nicht immer teures Werkzeug kaufen um ans Ziel zu kommen, besonders, wenn man es nicht täglich braucht ;)

Zu Deiner Herandgehensweise: Es kommt drauf an, was Du erwartest, Low Budget, um bis zum nächsten Leck oder Defekt fahren zu können, oder langfristig Ruhe haben? Wenns langfristig sein soll, würd ich zumindest alles reinigen, neu lagern und abdichten und kritische Teile erneuern, kostet aber halt Zeit und Geld.

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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Mo 28. Mai 2018, 19:31 
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Ich habe jetzt meinen Zylinder runter und muss mir noch ein Kolben Spannband bestellen. Es ist keine Fußdichtung verbaut sah ich.
Also einfach wieder etwas Loctite 510 Flüssigflächendichtung dran und gut ist nach dem reinigen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Mo 28. Mai 2018, 19:36 
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Genau! Die Papierdichtungen sind Müll. :up:

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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Mo 28. Mai 2018, 19:59 
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Ok. Denn der Zylinder 1 und 2 sind ganz schön versifft, 3 und 4 sind trocken. Und ein Spannband gibts bei eBay für 4,99€. mal schauen, ob es damit klappt. Da sind mir meine Rollerzylinder lieber, die haben die Zylinder eine Aussparung, dass man die Kolbenringe zwischen Daumen und Zeigefinger zusammenpressen kann, während man den Zylinder aufschiebt.
das mit der Kralle fürs Polrad hätte ich mir sparen können. Hatte eine 1,5m Verlängerung dran und da hüpfte ich drauf rum während meine Freundin den Motor in Position gehalten hat.
Habe mir dann doch nochmal einen neuen und stärkeren Schlagschrauber hier im Fachhandel gekauft. Der Schneider SGS 610 mit 600Nm Festziehmoment hatte es mit ein wenig "Luft holen" auch an meinem kleinen 25L 8 Bar Kompressor gepackt und die Schraube lösen können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Mo 28. Mai 2018, 20:30 
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In der Schwungscheibe ist meistens noch ein O-Ring, mach den auch neu. Der ist garantiert hart.

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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Mo 28. Mai 2018, 20:57 
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Käfer: Samtrot Bj 1984
Habe da nichts außer ein Nadellager drin gesehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Öl läuft vom Getriebedeckel runter
BeitragVerfasst: Mo 28. Mai 2018, 21:06 
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Käfer: VW Käfer 1300, Bj. 1966
Käfer: VW Käfer 1302, Bj. 1970
Karmann: Karmann GF Buggy, Bj. 1966/1974
Transporter: VW BUS T3 Caravelle C, Bj. 1986
Fahrzeug: VW Caddy 1, Bj. 1990
sfera-haiza hat geschrieben:
Ok. Denn der Zylinder 1 und 2 sind ganz schön versifft, 3 und 4 sind trocken. Und ein Spannband gibts bei eBay für 4,99€. mal schauen, ob es damit klappt. Da sind mir meine Rollerzylinder lieber, die haben die Zylinder eine Aussparung, dass man die Kolbenringe zwischen Daumen und Zeigefinger zusammenpressen kann, während man den Zylinder aufschiebt.
das mit der Kralle fürs Polrad hätte ich mir sparen können. Hatte eine 1,5m Verlängerung dran und da hüpfte ich drauf rum während meine Freundin den Motor in Position gehalten hat.
Habe mir dann doch nochmal einen neuen und stärkeren Schlagschrauber hier im Fachhandel gekauft. Der Schneider SGS 610 mit 600Nm Festziehmoment hatte es mit ein wenig "Luft holen" auch an meinem kleinen 25L 8 Bar Kompressor gepackt und die Schraube lösen können.


:text-bravo:

Nicht vergessen, das Kolberingspannband gut einzuölen. Hab mir mal das verstellbare Band, so wie deines, für den Einser Caddy gekauft, bin aber nicht so begeistert von dem, wegen dem Einstellen...(igendwie kommt mir vor, klemmt das nicht gleichmässig rundum).
Hab lieber das "gewöhnliche", mit der Zange zu haltende fürn Käfer.
https://www.hoffmann-speedster.com/bus/ ... m?c=138987

:character-oldtimer:

PS: Und auf jeden Fall die Kolbenbolzensicherungen ganz genau ansehen und eine Runde drehen, dass die sicher drin sind. :!:

Zitat:
Habe da nichts außer ein Nadellager drin gesehen


Du musst auf der Rückseite vom Schwungrad schauen, wo es an der Welle anliegt, dort drinnen an der Innenseite ist der O-Ring. Den immer wechseln, weil er meist hart ist und ausserdem ist er im Dichtungssatz dabei.

_________________
Gruß C.

Es kann nur Einen geben - Käfer & Co.

1302 OSR - SOMETIMES I HATE YOU - SOMETIMES I LOVE YOU


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