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 Betreff des Beitrags: Wie wird die richtige Venturigröße und Bedüsung ermittelt?
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2018, 06:59 
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Wollt mal in die Runde fragen, ob es eine Faustformel gibt, wie die richtige Venturigröße ermittelt wird.

Es geht um meinem 2,3L Typ1, mit 40er IDF, EV40, NW 292° Nowak, Verdichtung 10:1, 123 USB Tune auf 6000 Touren begrenzt

In meinen IDF sind 32er Venturis drin, die Bedüsung ist: Mischrohr F11, HD 140 LKD 210, LLD 55
Nach der ersten Testfahrt hab ich folgende Ergebnisst:
Der Leerlauf ist leicht zu fett mit 0,9 Lambda, Teillast passt schon halbwegs, aber obenrum magert er rapide ab auf 1,15 Lambda.

Die Bedüsung sollte für 32er Venturis doch halbwegs passen, oder?
Was meint ihr, wären 34er Venturis besser, oder soll ich erst mal nur HD und LKD größer wählen?
LLD hätt ich jetzt mal eine 50er probiert.

Gruß
Martin


Zuletzt geändert von zwergnase am So 6. Mai 2018, 20:08, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2018, 07:15 
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Hallo Martin,

die 32er Venturis sind bei der Kombo mal nicht so schlecht.
Mache mal 50er bzw. 52,5er LLD rein. Bei der LKD 190 bzw. 180. Die 210er ist auf alle Fälle zu gross.
HD eventuell auf 142,5.

Dann stimme ab.

Der Motor könnte durchaus 34er Venturis vertragen, aber die würde ich erst ausprobieren, wenn der Motor mit den 32er sauber abgedüst ist.
Die Nockenwelle ist ja nicht so scharf, da muss man ausprobieren, was besser funktioniert, bzw. welche Charakteristik einem besser liegt. Im BUs könnten die 32er mit mehr Drehmoment etwas geeigneter sein.
Zündung anpassen nicht vergessen ;) .

Gruss Jürgen

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2018, 08:26 
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hallo,

bitte ändere immer nur einen Düsenbereich. Da er obenrum zu mager ist, würde ich zu erst die LKD ändern.
Aber als aller erstes würde ich den Schwimmerstand kontrollieren, der soll 12 mm betragen.
Wenn dieser nicht gestimmt hat, einstellen und die Lambdawerte noch mal abfahren. Ist er obenrum immer noch zu mager die LKD verkleinern.

So Long Holger

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2018, 08:36 
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triker66 hat geschrieben:
hallo,

bitte ändere immer nur einen Düsenbereich. Da er obenrum zu mager ist, würde ich zu erst die LKD ändern.
Aber als aller erstes würde ich den Schwimmerstand kontrollieren, der soll 12 mm betragen.
Wenn dieser nicht gestimmt hat, einstellen und die Lambdawerte noch mal abfahren. Ist er obenrum immer noch zu mager die LKD verkleinern.

So Long Holger



falsch, der Schwimmerstand soll 10mm ohne Dichtung betragen und 32,5mm im geöffneten Zustand!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2018, 10:32 
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boxertechnik hat geschrieben:
triker66 hat geschrieben:
hallo,

bitte ändere immer nur einen Düsenbereich. Da er obenrum zu mager ist, würde ich zu erst die LKD ändern.
Aber als aller erstes würde ich den Schwimmerstand kontrollieren, der soll 12 mm betragen.
Wenn dieser nicht gestimmt hat, einstellen und die Lambdawerte noch mal abfahren. Ist er obenrum immer noch zu mager die LKD verkleinern.

So Long Holger



falsch, der Schwimmerstand soll 10mm ohne Dichtung betragen und 32,5mm im geöffneten Zustand!



Mit Dichtung 12 mm!!!

So Long Holger

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2018, 12:19 
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Unter Schwimmerstand versteh ich den Abstand zwischen Schwimmer und Deckel in geschlossenem und geöffneten Zustand?

Hab grad mal nachgemessen, dieser beträgt bei mir, im geschlossenen Zustand (Schwimmerhebel liegt an Nadelventil an, ohne darauf Druck auszuüben) 11mm, geöffnet sinds 31mm. Gemessen mit eingelegter Deckeldichtung.

Oder meint ihr unter Schwimmerstand was anderes?

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2018, 12:48 
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Hallo Martin hast du richtig verstanden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2018, 13:49 
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Ich denke auch, dass die LKR zu gross ist, da haben wir beim 2,2l Kübelmotor 180 oder 190. Leerlauf und HD haben wir gleich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2018, 14:38 
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Ok, ich probiers mal mit LLD 50, HD 140, LKD 190

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2018, 14:50 
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zwergnase hat geschrieben:
Ok, ich probiers mal mit LLD 50, HD 140, LKD 190

Gruß
Martin

LLD haben wir auch 55. Am Prüfstand war die 51, aber auf der Straße dann zu klein (Ruckeln..)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2018, 17:38 
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Hey Martin,

wie sieht der Lambdawert im Teillastbereich bis 3500 upm aus?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2018, 19:29 
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Teillast fehlt nicht so weit, ist so um die 1,05, so genau konnt ich noch nicht testen, da ja meine Kupplung Probleme gemacht hat.
Wie gesagt, hat sich hauptsächlich der magere Vollastbereich herauskristallisiert.

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?
BeitragVerfasst: Mo 16. Apr 2018, 00:04 
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Typ4 2,3l, Weber 40 IDF 70, LLD 55, HD 135, LKD 190, 5te Übergangsbohrung vorhanden, Zentralluftfilter:
Im Leerlauf oder wenig Teillast leicht fett (0,83-0,87), Übergang kleine Abmagerung (1,05), wenig Last und wenig Drehzahl (<3000) aber schon Hauptsystem (0,9), wenig Drehzahl und viel Last (überfettet stark um 0,75), hohe Drehzahl und Volllast (0,83 - 0,87).

Würde sagen, o.g. Werte (140, 50, 190) sind einen Versuch wert.

Grüße
Stefan

P.S.: Zur Ausgangsfrage: "Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?" In dem downloadbaren Weber Buch ist ein Diagramm, das die Venturigröße in Abhängigkeit von Einzelhubraum und Nenndrehzahl zeigt, Beim 2,3 Liter und ca. 5800 U/min kommt damit ca. 34mm raus. Es gibt verschiedene Aussagen, ob 40 IDF 70 mit der Venturigröße überhaupt noch laufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2018, 01:26 
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Hab die Kombination 50, 140, 190 heute mal abgefahren, Leerlauf passt soweit, Teillast zu fett 0,75, Volllast 0,93.
Werd jetzt mal auf HD 130 gehen, 135 sind bestellt aber noch nicht hier, daher test ich erst mal die 130er.

Hab heute noch den Tip bekommen, die Bohrungen für den Kaltstart still zu legen, da dies auch gelegentlich
mal reinhusten soll. Hat da wer konkrete Erfahrungen damit gemacht?

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wird die richtige Venturigröße ermittelt?
BeitragVerfasst: Sa 28. Apr 2018, 07:31 
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Diesen Hinweis vom Orra schon beachtet?
post199438.html#p199438

Wahrscheinlich wird die fette Teillast damit besser.


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