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 Betreff des Beitrags: Re: Öldruck
BeitragVerfasst: Mi 13. Jun 2018, 22:37 
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Nabend,

das Laufspiel ist relativ einfach und zuverlässig mit einer Fühlerlehre von 0,01-0,10mm zu prüfen bei den geschlossenen Lagern.
Das geteilte kann man vorne oder hinten auf der Kurbelwelle auch so prüfen (die Kurbelzapfen sollten ja relativ gleich sein).
Unbedingt auch den Aussendurchmesser der Lager messen mit einer Schieblehre im 1/100tel Bereich oder einer Bügelmessschraube.
Die Lager sollten dann mit einer leichten Vorspannung im Gehäuse sitzen.

Eigentlich sagt man,daß das Lagerspiel 1/1000tel des Kurbelwangendurchmessers betragen soll...bei 55mm also 0,055mm.
Die Werkstattbücher von unseren Luftis geben aber bis 0,10mm an...Verschleißgrenze noch höher.

http://www.gw-autoteile.de/Service/Kaefer07.htm

Zitat:
Mein Tip: Such dir einen ordentlichen Motorenbauer, wird ja in Germany nicht so schwierig sein.


doch das ist es Yoko...wird immer schwieriger-genau das Beispiel hier sagt wieder einiges aus!

Gruss Tom


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 Betreff des Beitrags: Re: Öldruck
BeitragVerfasst: Do 14. Jun 2018, 05:29 
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Typ15 hat geschrieben:
Kurzes Update :
Der Motor wurde jetzt auf 1.Übermaß gespindelt. Ich hoffe jetzt, das Problem gefunden zu haben. Es scheint so zu sein, dass der 1.Motorenbauer die Lagergasse nicht richtig gemessen hat, da laut Aussage die Lagergasse schon 1.Übermaß hat und nicht unbedingt zu spindeln sei. :angry-cussingblack: :handgestures-thumbdown:

Gruß
Typ15


Guten Morgen,
Also habe ich das jetzt richtig verstanden: Das Motorgehäuse war lt. erstem Motorbauer auf 1. Übermass gespindelt und du hast die entsprechenden Lager eingebaut. Also die fürs erste Übermass. Der zweite Motorbauer hat jetzt erst aufs erste Übermass gespindelt. Also war vorher doch nicht 1. Übermass und die Lager hätten garnicht passen können. HÄ?

Bei welchem Motorenbauer hast du jetzt spindeln lassen?
Ich hatte mal ein Motorgehäuse, bei dem die Nockenwellenlagerbohrung gespindelt war. Wenn keine Messmöglichkeit besteht: Erkennbar daran, dass Std. Nockenwellenlager spannungslos sitzen. Vielleicht auch mal checken.


Zuletzt geändert von armin am Do 14. Jun 2018, 06:57, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Öldruck
BeitragVerfasst: Do 14. Jun 2018, 05:39 
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triker66 hat geschrieben:
Jetzt verbaue ich in unseren Motoren 30 mm Schadeck Ölpumpen und wir sind damit zufrieden.
Das nur mal so am Rande.
So Long Holger


30mm Schadek war bei mir auch drin... mitten beim Einfahren auf dem Prüfstand dann schlagartig Öldruck weg und den Rest kann man sich denken.....

Hier hat auch die Welle einfach ohne Rad weitergedreht und Motor war fritte....

Gruss
Andreas

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Öldruck
BeitragVerfasst: Do 14. Jun 2018, 07:31 
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Ovaltom hat geschrieben:
Nabend,

das Laufspiel ist relativ einfach und zuverlässig mit einer Fühlerlehre von 0,01-0,10mm zu prüfen bei den geschlossenen Lagern.
Das geteilte kann man vorne oder hinten auf der Kurbelwelle auch so prüfen (die Kurbelzapfen sollten ja relativ gleich sein).
Unbedingt auch den Aussendurchmesser der Lager messen mit einer Schieblehre im 1/100tel Bereich oder einer Bügelmessschraube.
Die Lager sollten dann mit einer leichten Vorspannung im Gehäuse sitzen.

Eigentlich sagt man,daß das Lagerspiel 1/1000tel des Kurbelwangendurchmessers betragen soll...bei 55mm also 0,055mm.
Die Werkstattbücher von unseren Luftis geben aber bis 0,10mm an...Verschleißgrenze noch höher.

http://www.gw-autoteile.de/Service/Kaefer07.htm

Zitat:
Mein Tip: Such dir einen ordentlichen Motorenbauer, wird ja in Germany nicht so schwierig sein.


doch das ist es Yoko...wird immer schwieriger-genau das Beispiel hier sagt wieder einiges aus!

Gruss Tom


:handgestures-thumbupright:

Soeben mit unserem Motorenbauer telefoniert, der macht auch 0,055mm Laufspiel.

_________________
Gruß C.

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 Betreff des Beitrags: Re: Öldruck
BeitragVerfasst: Do 14. Jun 2018, 09:13 
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Nikon-User hat geschrieben:
triker66 hat geschrieben:
Jetzt verbaue ich in unseren Motoren 30 mm Schadeck Ölpumpen und wir sind damit zufrieden.
Das nur mal so am Rande.
So Long Holger


30mm Schadek war bei mir auch drin... mitten beim Einfahren auf dem Prüfstand dann schlagartig Öldruck weg und den Rest kann man sich denken.....

Hier hat auch die Welle einfach ohne Rad weitergedreht und Motor war fritte....

Gruss
Andreas


Würd ich immer mit WIG verschweißen.
Auch die Tiefe des Zapfens würd ich vor Einbau unbedingt prüfen, bei meiner 30mm CB Pumpe mußte ich die Tiefe etwas verringern,
ansonsten hätte es das Zahnrad an den Deckel der Ölpumpe gedrückt.

Aber was ich nicht ganz versteh, wenn nicht gespindelt war, und Lager für 1. Übermaß verbaut wurden, dann kann doch beim Zusammenstecken
das Gehäuse nicht ganz zusammenpassen, da müßte doch ein Spalt entstehen :confusion-scratchheadyellow:

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Öldruck
BeitragVerfasst: Do 14. Jun 2018, 09:28 
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Zahnräder passen auch ohne Dichtung noch...

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 Betreff des Beitrags: Re: Öldruck
BeitragVerfasst: Do 14. Jun 2018, 10:07 
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Die Zahnräder passen schon unter den Deckel, aber bei mir war der Zapfen zu lang, sprich, die Nockenwelle hat bei eingebauter Pumpe
das Zahnrad an den Deckel gedrückt. Den Zapfen kann man aber mit einer Presse leicht etwas weiter reindrücken.
CB Pumpen haben zwar eine Keilnut, aber ich wollte durch das verschweißen auch eine mögliche Axialverschiebung des Zapfens verhindern,
denn viel Kraft brauchte man nicht, um dessen Position zu verändern. Schaden kann das nicht.

Gruß
Martin


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