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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor !!! Kupplung trennt nicht !!!
BeitragVerfasst: Fr 7. Apr 2017, 12:33 
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HAZ-Buggy hat geschrieben:
und zwar so lange bis ich bei getretener Kupplung das Auto schieben kann, bzw. demnach also die Kupplung getrennt hat.


Interessanter Ansatz. Aber ob man damit das Kupplungsspiel richtig einstellt, wage ich zu bezweifeln.
Warum stellt ihr das nicht einfach nach Repleitfaden ein? Damit hatte ich noch nie Probleme.

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"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein


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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor !!! Kupplung trennt nicht !!!
BeitragVerfasst: Fr 14. Apr 2017, 17:09 
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Moin zusammen,

heute mal die freie Zeit genutzt um den Motor mal wieder einzubauen. Reibscheibe mit Zentrierdorn fixiert und Druckplatte angeschraubt.
Freigängigkeit des Ausrücklagers geprüft. Dann ab Motor rein....

Kupplungspedal hat genug Spiel und schnell mal Frauchen rufen um die Kupplung zu testen. Handbremse angezogen. Motor lässt sich nicht drehen.
Dann Frauchen mal die Kupplung getreten. Zuvor aber die obligatorische Frage ....das linke Pedal? ..... und Motor lässt sich durchdrehen. :obscene-drinkingbuddies:

Also Funktion schein da zu sein und alle Schrauben vom Motor festziehen. Spritleitung dran, Elektrik verdrahten etc..

Dann die Stunde der Wahrheit. Motor an.... läuft schön rund....Kupplung treten.... Gang rein.....denkste. Gänge gehen nicht rein. Ich hätte kotzen können.

Wild in der Schaltkulisse gewühlt und an einer sonst nicht gewohnten Stelle ging ein Gang rein. Aber beim reinziehen vom Gang macht irgendwas quietscht irgendetwas laut. Egal ich ... hab die Schnauze voll... und fahr erst mal um den Block. Bei jedem kuppeln quietschen und es wird lauten wenn ich den Gang in der Kulisse weiter rein ziehen. Nach einigen Versuchen... wolle den Karren gerade in der Scheune parken und ende machen... ein nicht beschreibbares Geräusch zwischen Knack und Plong... auf einmal kein Quietschen mehr und die Gänge gehen wieder butterweich rein wie vorher :confusion-scratchheadyellow: :confusion-scratchheadyellow: :confusion-scratchheadyellow:

Ich weis nicht was es wahr oder woher es gekommen ist. Würde mich schon gern interessieren, aber ich bau nicht wieder alles auseinander um etwas
zu finden, woran es gelegen haben könnte.

Noch was zum Öldruck. Beim ersten mal anlassen habe ich den Motor ohne Zündung durchdrehen lassen bis der Öldruck langsam anstieg. Hab aber nicht aufgehört anzusteigen. Bei 5 Bar ist meine Anzeige zu Ende und da stand der Zeiger dann am Anschlag. Verbaut waren aber da die verstärken Federn der Öldruckregelkolben. Heute hatte ich sie vor dem Anlassen gegen die originalen getauscht. Der hintere ging wegen dem Ölsumpf verdammt mies wieder rein. Das Ergebnis waren etwas über 4 Bar bei kaltem Motor und etwas über 3 Bar bei wärmerem Öl. Bin ja nicht viel gefahren.

Zum Luftfilter noch was. Ich wollte den Ölbadluftfilter wieder einbauen. Habe mir aber vom 1500er den Filter mit den 2 Schnorcheln besorgt. Die Schnorchel noch etwas gekürzt und die Klappen an der Unterseite rausgemacht. Wegen dem dicken Ansaugrohr kommt der Luftfilter aber arg hoch.
Der Hat beim letzten Motor mit originalem Ansaugrohr schon an der Motorhaube geschubbert. Jetzt ging die Haube gar nicht mehr zu. Radikaler Weise
habe ich einen Teil am vorderen Topf rausgeschnitten und ein schräges Blech eingesetzt. Hat schon viel gebracht, aber ganz bisschen schleift es immer
noch :?

Leider blieb der Käfer dann heute doch noch in der Scheune. Bei der letztjährigen Bestellung von Spritschläuchen und diversen anderen Sachen hat man
mir wohl statt einem 8mm Spritschlauch einen Druckluftschlauch untergejubelt. Der hat sich über die Zeit zerlegt und letzte Woche als ich nicht da war
hat sich der Tank langsam tropfenweise entleert. Die ganze Scheune roch nach Sprit, aber nix auf dem Boden. Morgen wird erst mal eine neue Spritleitung
besorgt und dann werde ich wohl die ersten KM in Angriff nehmen. :handgestures-fingerscrossed:

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So Long.

Gruß Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor !!! Kupplung trennt nicht !!!
BeitragVerfasst: Sa 22. Apr 2017, 17:12 
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So liebe Mitleser.

Nachdem ich die Tage nach Ostern in Holland bei schönem Wetter bei ausgedehnten Strandspaziergängen ausspannen konnte holte mich heute der
normale Wahnsinn wieder ein.

Nachdem ich den Käfer nach der letzten Tour wieder lauffähig in der Scheune geparkt hatte wollte ich ihn heute wieder raus holen um noch ein paar KM
auf die Uhr zu fahren. Hat aber wieder nicht funktioniert. Motor lief, Kupplung trennt aber die Gänge gingen nur schwer und hakelig rein, Rückwärtsgang gar nicht. Beim Reindrücken der Gänge hat auch wieder was gequietscht. Ich denke mal da ist irgendwas am Getriebe hops gegangen :confusion-scratchheadyellow:
War auch das einzige Teil was ich nicht angepackt habe. Lag 15 Jahre in einer Scheune. Garantie war leider auch abgelaufen :?

Morgen also den Motor nochmal raus. Getriebe raus und zum Reparieren, Nachschauen, Überholen oder was auch immer gemacht werden muss.
Damit ist der 1. Mai auch Geschichte, zumindest mal für den Käfer. :confusion-waiting:

Wenn das Getriebe dann schon mal auf ist, soll es je nach Kosten schon mal etwas leistungsmäßig angepasst werden. Mal schauen, was der Spaß kostet.

Wünsche noch ein schönes Wochenende.

Gruß
Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor !!! Kupplung trennt nicht !!!
BeitragVerfasst: Sa 22. Apr 2017, 18:22 
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Landy74 hat geschrieben:
So liebe Mitleser.

Nachdem ich die Tage nach Ostern in Holland bei schönem Wetter bei ausgedehnten Strandspaziergängen ausspannen konnte holte mich heute der
normale Wahnsinn wieder ein.

Nachdem ich den Käfer nach der letzten Tour wieder lauffähig in der Scheune geparkt hatte wollte ich ihn heute wieder raus holen um noch ein paar KM
auf die Uhr zu fahren. Hat aber wieder nicht funktioniert. Motor lief, Kupplung trennt aber die Gänge gingen nur schwer und hakelig rein, Rückwärtsgang gar nicht. Beim Reindrücken der Gänge hat auch wieder was gequietscht. Ich denke mal da ist irgendwas am Getriebe hops gegangen :confusion-scratchheadyellow:
War auch das einzige Teil was ich nicht angepackt habe. Lag 15 Jahre in einer Scheune. Garantie war leider auch abgelaufen :?

Morgen also den Motor nochmal raus. Getriebe raus und zum Reparieren, Nachschauen, Überholen oder was auch immer gemacht werden muss.
Damit ist der 1. Mai auch Geschichte, zumindest mal für den Käfer. :confusion-waiting:

Wenn das Getriebe dann schon mal auf ist, soll es je nach Kosten schon mal etwas leistungsmäßig angepasst werden. Mal schauen, was der Spaß kostet.

Wünsche noch ein schönes Wochenende.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor
BeitragVerfasst: So 23. Apr 2017, 17:35 
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Moin zusammen,

mittlerweile hab ich ja Übung im Motor ausbauen. Knappe Stunde war der wieder raus. Getriebe war dann auch fix draußen.

Nächsten Samstag kommt es nun weg. Hoffe mal das beste und das nicht so viel repariert werden muss und das ich es rasch wieder bekomme.

Schönen Sonntag noch.

Gruß
Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor
BeitragVerfasst: So 23. Apr 2017, 18:42 
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Bei deinem Pech kannst du dich glücklich schätzen das es ein Schräglenkergetriebe ist !
Bleibt nur zu hoffen das der "Schaden" nicht zu groß ist.
Da gebrauchte Getriebe immer eine unbekannte, meist biblische Laufleistungen haben, ist eine Überholung sinnvoll.
Denke mal das es interessant zu wissen wäre was eine fachgerechte Revision kostet und wie lange es gedauert hat.
Kann ja jeden treffen.
Sicher wirst du nach Abschluss der Reparatur uns mitteilen was da genau kaputt ging.
Und wieder einmal erkennt man die Vorteile des geschraubten Abschlussblechs.
Ferdi


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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor
BeitragVerfasst: Sa 3. Jun 2017, 19:23 
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Moin,

gerade geht nicht viel. Warte noch auf das Getriebe. Ist jetzt 4 Wochen weg und sollte in kürze fertig sein.
Ich hab dann heute mal das schlechte Wetter genutzt um etwas zu basteln. Mein Sebring Auspuff hat wegen der Filterölpumpe nicht gepasst und
der rechte Bogen stand zu weit raus und hat mir den Lack vom Abschlußblech verfärbt. Zum Glück unterhalb der Motorhaube, so das es nicht auffällt.

Den linken Bogen musste ich enger machen und einiges stückeln damit genug Platz geschaffen wurde. Vielleicht würde auch noch ein Sandwichadapter für einen externen Ölkühler dazwischen passen. Vermute aber das ich dann den Filter nicht mehr draufgeschraubt bekomme ohne den Auspuff anzumachen.

Egal. So passt er jetzt erst mal. Hoffe das Getriebe kommt bald damit ich endlich den Motor mal testen kann.

So Long.

Gruß Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor
BeitragVerfasst: Sa 3. Jun 2017, 21:23 
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Mit dem Filter sieht es zwar knapp aus, könnte aber abschraubbar sein.
Messe doch einfach mal die Bauhöhe des Filters und zähle die Länge des Gewindestutzens hinzu.
Noch einfacher wäre es vielleicht in dem aktuellen Stadium es einfach auszuprobieren.
Filterpumpen sind klasse, harmonieren aber oft nicht mit der einen oder anderen Auspuffanlage.
Ferdi


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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor
BeitragVerfasst: Fr 23. Jun 2017, 21:22 
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So, es ist mal wieder so weit.

Das Getriebe ist wieder zurück und eingebaut. Neues Ausrücklager ist auch vorsichtshalber mal neu gemacht worden.
Den Auspuff hab ich auch umwickelt um die Hitze vom Abschlußblech etwas abzuhalten.
Gestern noch den Motor eingebaut und im aufgebockten Zustand mal alle Gänge durchgeschaltet. Hakelt noch ein bisschen. Da werde ich
wohl an der Schaltung noch nachsehen müssen.

Weil der Tank leer war, noch schnell 2km bis zur nächsten Tanke und beim Anhalten ist das Kupplungspedal nach vorne durchgefallen.
Das Seit hatte ich am Pedalhaken mit einem Kabelbinder fixiert. Hat wohl nicht ganz gehalten und beim Einstellen der Kupplung hab ich dann
in der falschen Position das Seil eingestellt. An der Tanke ist es wohl dann in die richtige Position gerutscht. Leider war der Pedalweg dann nicht
ausreichend, so das ich nicht mehr Kuppeln konnte.

Da musste mir mein Frauchen dann nen Wagenheber und Werkzeug (sollte man bei den ersten Ausfahrten wohl immer dabei haben :oops: )
vorbei gebracht. Kurz Rad ab und Kupplungsseil neu einstellen. Dann konnte ich endlich wieder nach Hause. Was ein Tag.

Jetzt geht's ans Motor einfahren.
Achso, Getriebe ist etwas verstärkt. Seitendeckel, Gangräder verschweißt und ein Super Diff ist auch reingekommen. Da ist dann auch Reserve falls
der Leistungshunger einsetzt :lol:

So Long.

Gruß Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor
BeitragVerfasst: So 13. Aug 2017, 19:28 
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Moin zusammen,

endlich läuft wer wieder. :D Leider hat's etwas länger gedauert, weil ich einfach keine Zeit hatte aber dafür ist jetzt alles wieder gut.
Ich hatte mir nochmal einen kompletten Kupplungssatz (diesmal von Sachs) besorgt. Gestern dann alles wie schon einige male zuvor eingebaut
und lief sofort ohne Probleme. Gänge lassen sich leicht einlegen und geschmeidig einlegen. :music-rockout:

Der einzige Unterschied zu den jetzt verbauten Teile war die Druckplatte und die Reibscheibe von LUK. Nicht das die schlecht gewesen wären,
aber vielleicht waren die nicht für den Käfer gedacht :?
Keine Ahnung, leider hab ich im Eifer vergessen die Teile mal zu vergleichen. Naja Hauptsache es geht wieder vorwärts.

Budel sollte also auch gehen :handgestures-thumbupright:

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Gruß
Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor
BeitragVerfasst: Di 15. Aug 2017, 06:00 
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das hört sich doch Prima an :up: . Auch die Maßnahmen am Getriebe sehen super aus, dann hast du einen guten Getriebe Bauer an der Hand. Darf man erfahren wer das umgebaut hat?

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Grüße, Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor
BeitragVerfasst: Di 15. Aug 2017, 11:09 
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Ja klar.

Ich habe es über die Beetle Factory machen lassen. War aber auch ein zeitlicher Aspekt. Mitten in der Saison wird es schwierig. Hier habe ich nur 4 Wochen gewartet.

Gruß
Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor
BeitragVerfasst: Mo 8. Jan 2018, 19:06 
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Moin zusammen und allen noch ein frohes neues Jahr.

Die Freude vom laufenden Käfer währte nur kurz. Ich habe noch ein nahegelegenes Oldtimer Treffen besucht und die gefahrenen 70km liefen nicht schlecht. Einen Tag später bin ich dann noch zum Tanken und als hätte die Zapfsäule was gegen mich, fängt es beim Auskuppeln an der Zapfsäule an tierisch metallisch zu kreischen. Aber immer nur beim Kuppeln.
Bin noch nach Hause gekommen, kurzes schnelles kuppeln ging, aber beim Anfahren oder wenn ich wegen dem Verkehr mal etwas länger auf der Kupplung gestanden habe, kreischte es sofort wieder :cry:

Das war alles noch im Oktober. Seit dem stand der Käfer nun in der Scheune. Da alles gemacht war (Kupplung, Getriebe) konnte es eigentlich nur noch
am Motor liegen. Den habe ich dann am letzten Wochenende mal ausgebaut und zerlegt.

Dabei sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die so vielleicht nicht i.O. sind.

Zuerst habe ich hinter dem Kurbelwellenlager in der Nähe der Riemenscheibe im Ölkanal eine Ansammlung von Aluspänen gefunden. Den Kanal hatte ich von außen nicht geöffnet. Die Gehäusehälften wurden aber im 70° warmen Ultraschallbad gereinigt und die Kanäle von mir nochmal mit Bremsenreiniger und Druckluft ausgeblasen. Hat wohl nicht ganz funktioniert. :cry:
Das Lager ist von innen auch ganz schön eingelaufen. Die Welle hat aber nichts abbekommen.

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Ganz übel hab ich mich bei der Montage der Kurbelwelle in die Gehäusehälfte angestellt. Obwohl ich die Position der Passstifte am Lager markiert habe, hat sich das Lager nicht genau mit der Bohrung auf den Passstift gesetzt. Am Lager sieht man wie der Passstift gesessen hat und an der Innenseite sieht man auch die heiß gewordene Stelle.

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Kommen wir zu den Kolben und Zylindern. Die Kolben haben alle am Hemd Riefen, aber nur einer auch über die gesamte Kolbenlänge. Was ich beim Einbau wohl nicht berücksichtigt habe, die Kante am Kolbenhemd ist sehr scharfkantig und die habe ich nicht gebrochen.
Stellt sich die Frage, ob die Riefen von den Verunreinigungen im Motoröl stammen. Im Zylinder finden sich auch leichte Riefen, aber nicht wirklich tief.

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Ich hake das jetzt mal als Lehrgeld und sammeln von Erfahrungen ab. Damit ich aber nicht wieder die gleichen Fehler mache, wäre ich für ein paar Tipps sehr dankbar.

Ich denke beim nächsten mal werde ich alle Kanäle öffnen und gründlich reinigen (Pfeifenreiniger, Druckluft, etc.)
Beim Einsetzen der Kurbelwelle werde ich noch vorsichtiger sein.
die Kanten am Kolbenhemd werde ich brechen, entgraten.

Worauf könnte ich noch achten, damit ich meiner Signatur nicht nochmal alle Ehre mache ;)

Gruß
Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor
BeitragVerfasst: Mo 8. Jan 2018, 19:39 
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So ein Mist,
ich gehe an das Gehäuse immer mit den Hochdruckreiniger ran. Mit der höchsten Einstellung für die Temperatur.

Gruß Holger

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 Betreff des Beitrags: Re: 1835er Einvergaser Motor
BeitragVerfasst: Sa 21. Jul 2018, 06:35 
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Beiträge: 16
Transporter: T2B BJ72 Typ1
Hallo wolfgang,
Schade dass es hier nicht mehr weitergeht.
Wie is dir jetzt mit dem schaden ergangen? Hast den schon eine Ursache feststellen können?
Ich hatte den Eindruck, dass du sehr gewissenhaft gearbeitet hast, und bestimmt keinen kapitalen fehler gemacht hast, warum gehts also trotzdem schief?
Lg romtom


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