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 Betreff des Beitrags: Fahrwerk Streben und sonstigen Veränderungen
BeitragVerfasst: Do 23. Mai 2019, 17:03 
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Hallo zusammen,

ich möchte auf diesem Wege mal versuchen alles rund ums Fahrwerk genauer gesagt Verbesserungen des Fahrwerk, in einem Thread anzustoßen.
Ich bin der Meinung das eine Bündelung des Thema nicht nur für mich sinnvoll ist, auch andere Interessierte könne davon profitieren.

Gestern habe ich eine Einzelmeinung zum Thema Kreuzdomstrebe bekommen die mich erst einmal irritiert hat. Mir wurde gesagt das so eine Strebe bestenfalls optisch was her macht, aber bei keinem Einsatz tieferen Sinn ergibt. Nur wurden diese Streben m.W.n. im Käfer-Cup und heute auch noch bei Porsche Cup Fahzeugen verwendet.

Mir geht es darum Fragen zu klären, H-Konformität der unterschiedlichen Maßnahmen im Kontext, sind genauso Interessant, wie welche Maßnahmen für welche Einsätze sinnvoll sein können.
Vom Einsatz im sportlichen Staßenverkehr, Slalom, Drag Racing und auch Rundstrecke.
Welche Verstrebungen machen bei den gerade angesprochen Einsatzgebieten Sinn, Cupstrebe, Stabis, Domstrebe, Gewindefahrwerk oder lediglich Tieferlegungsfedern, Urethan Buchsen, zusätzliche Getriebeabstüzung etc..
Bin fast überzeugt das ich auch noch das ein oder andere vergessen habe ...................

Da ich weiß das sich hier User befinden die sich mit diesem Thema auskennen, hoffen ich auf einen regen Meinungsaustausch und Input!

_________________
Grüße Walter


Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es. (E.Kästner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrwerk Streben und sonstigen Veränderungen
BeitragVerfasst: Do 23. Mai 2019, 19:11 
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Hallo, sicher ein spannendes Thema.
Da es viele Möglichkeiten gibt vom Brezel bis Mex, etc. muss man es wohl zusammentragen. Die Grundsätzliche Frage ist ja schon wozu man das benötigt, was wirklich verbessert oder Rennsportgene hat (ob sie umgesetzt werden sollten Fahrer und nicht Verkäufer angeben...) wie man fährt, was der Geldbeuten und Familie sagen und was für ein Motor verbaut ist.

Dazu müssen wir uns immer vor Augen halten das man so eine alte Konstruktion nur verbessern kann, ohne Einzelradaufhängung etc. braucht man sich mit heutigen Fahrzeugen nicht vergleichen. Das wird leider oft vergessen.....aber die Achsen etc., die es tatsächlich gibt, haben alles andere als Gutachten in D ….und wie bei vielen Dingen versetzt der Glaube auch Berge, Teile die , verglichen mit Serienteilen, exorbitant teuer sind müssen ja zwangsläufig gut sein. Dabei ist ja auch vieles schick, handwerklich super gearbeitet aber bei den kleinen Stückzahlen auch nicht günstig zu haben.

Ich habe einen Käfer mit kurzem Vorderwagen, Schräglenkerumbau, Hvva ohne Nachlaufschalen, Koni vorn, Bilstein hinten, 181er Stabi vorn, Aluabstützungen an der Vorderachse, Gummilager an den Drehstäben von VW, ein Getriebeschwert und Stabi hinten vom 944, Drehstäbe vom Typ 3 Variant, Kerscher gelocht rundum, Bremskraftverstärker mechanisch, 17 Zoll hinten, 16 vorn...seit über 25 Jahren fast alles eingetragen und lange H-konform.

Wenn man nicht superschnell um Kurven zirkeln will ist der Unterschied Schräglenker /Pendelachse wenig spürbar, ich glaube es schwören viele auf die Pendelachse die sicher ihre Berechtigung hat. Der früher gern verbaute Stabi vorn vom Kübel ist für mich keine spürbare Verbesserung, das ganze von Eibach ist sicher besser. Nachlaufschalen gab es damals gerade erst neu ohne irgendwelche Erfahrungswerte von Fahrern, soll aber den Geradeauslauf und Einstallmöglichkeiten verbessern. Spur - und Sturzwerte sind sicher bei meiner Konstellation grottenschlecht und ab 160 sollte man 2 Hände am Steuer haben....
Das Getriebeschwert verringert das Eigenleben der Getriebegabel, den Stabi hinten spüre ich bei den wenigen Km im Jahr nicht wirklich, dafür habe ich schon 2 mal mit dem Schwert Kontakt zu Stahlwinkeln von Torverriegelungen in Einfahrten gemacht. Die Drehstäbe mit dem schweren Typ 4 sind nicht schlecht aber heute wissen wir das es verschiedene 944er Teile gibt die noch dicker sind. Das Auto gab es schon zu Zeiten als Helmuth Horn seine Bodengruppentherapie als erste Auflage herausgebracht hat, da war das Geld, zumindest bei mir, etwas knapper und als Student konnte man sich nicht alles mögliche kaufen. Einige Komponenten gibt es heute in besserer Abstimmung aber grundsätzlich war es damals gut und heute noch vielfach so auf der Straße. Die Kerscherbremse ist gut aber ist halt auch in die Jahre gekommen, da ist was aus Zuffenhausen vorn in Planung und mit Stahlflexleitungen sicher optimiert.
Eine Cupstrebe habe ich nicht verbaut weil man doch etwas Blech schneiden muss., das würde aber bei Schnellen Runden im Rennsport sicher etwas bringen.
Es sind normale Gummis an den Federschwerten montiert weil die ersten aus Urethan Geräusche gemacht haben. Uniballführungen an der Drehstäben sind natürlich schick aber ich habe noch keinen gefunden der mit auf anhieb bestätigen konnte das sich das Fahrverhalten verbessert hätte. Verstellbare Federschwerter vom 944 hinten um die saubere Höhe vom Fahrzeug einzustellen (die Toleranzen bei VW aus D oder Mex waren ja nie sonderlich gut) sind sicher auch zu empfehlen. Die Achsabstützung vorn sieht nett aus aber heute würde ich eher eine kaufen die beide Drehstabrohre erfasst (meine stützt nur unten ab). Alles in allem bei den wenigen KM die ich so in 30 Jahren gesammelt habe zu viel Umbau und einiges zu teuer.

Wenn man Rundstrecke fahren will kann man sicher andere Erfahrungen angeben bin gespannt was hier noch so kommt.

Bei meinem 1303 Cabrio sind ähnliche Dinge verbaut, einstellbare Domlager für eine bessere Einstellung etc...dazu eine große Bremse und 17 Zoll....da es aber noch nicht läuft kann ich wenig zur fahrbarkeit sagen. Eine Domstrebe ist immer zur Verstärkung zu empfehlen, die Stoßdämpferdome arbeiten doch erheblich, nach Jahren des Gebrauchs können in Alustreben schon mal Langlöcher aus den Montagebohrungen werden, also gutes Zubehör ...es darf nur nicht jemand den Wagen kalt verformen, dann sind beide Seiten krumm...und das sie heute auch schon mal in flotteren Serienfahrzeugen (hatte ich schon vor Jahren als Serie im MX5, Honda CRX....) verbaut ist sagt ja alles. Ich gehe aber davon aus das die Geschichte in Stahl stabiler ist (Käfige in Alu sind ja im richtigen Rennsprot nicht zugelassen weil zu weich...)

Dann bin ich gespannt was es sonst noch so auf den Straßen gibt.....nach meinem Urlaub ist mein "Umbau" sicher ausreichend bewertet bzw. neue Erkenntnisse und Erfahrungen hier preis gegeben.

Guido


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 Betreff des Beitrags: Einsatzzweck des Fahrzeugs ?
BeitragVerfasst: Fr 24. Mai 2019, 09:09 
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Es stellt sich die Frage: wie fährt man, was soll das Auto können ? In meinem Fall sind es Ausflüge mit Frau und Hund. Wenn das Fahrzeug dann nicht alltagstauglich ist, fahren die nicht mehr mit. Mein Speedster ist sehr leicht und alle Tuning-Teile schränken daher diese Alltagstauglichkeit stark ein. Durch den niedrigen Schwerpunkt und die breite Spur hat Der eh kaum Drang zur Seitenneigung, daher hat die Rückrüstung auf Serienteile im Bereich Dämpfer und Federn den Erfolg gebracht. Klar kann ich die Vorderachse per Gewinde in der Höhe verstellen und die kurzen Gewindehülsen geben mir genug Restfederweg , aber die Federn sind einfache Kerscher 060 in Kombi mit Golf1 Kartuschen und gutem Komfort. Die Hinterachse ist komplett 924, aber mit Dämpfern wie Serie. Absichtlich wieder etwas höher gelegt, damit ich beim vollen Beschleunigen auf ner fetten Bodenwelle keinen Durchschlag bekomme. Domstrebe, Cup-Streben und Hinterachsstrebe des 924 sind montiert, den Unterschied zu vorher kann man spüren oder nicht ;-)) Ich denke einfach mittlerweile zu viel über Gefahren im Straßenverkehr nach, daher ist das Aufrüsten Richtung Rennauto für mich sinnlos. Der große Motor ist drin, weil ich gerne Motoren baue und man bei den immer flotter werdenden Fahrzeugen dann nicht mehr so ganz das „Opfer“ ist.
Grüße Andre


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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrwerk Streben und sonstigen Veränderungen
BeitragVerfasst: Fr 24. Mai 2019, 11:24 
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Bei der alten Technik, gerade der kurzen Vorderwagen und Pendelachsen ist es kaum möglich erhebliche Fahrwerksverbesserungen ohne Einfluß auf den Komfort zu erreichen. Und da genau liegt das Thema über das man sich im klaren werden sollte:

Wie sportlich oder wie komfortabel soll es sein?

Um das Fahrverhalten beim Kurvenfahren und Schnellfahren spürbar zu verbessern, ohne den Komfort zu verschlimmbessern, braucht es andere Technik an den Achsen. Gut zu spüren wenn man von einem 1200er in einen 1302 umsteigt ;)

Ob dann ein Stahl- oder Aluminiumquerlenker verwendet wird ist weniger entscheidend, aber der Umstieg von Pendelachse auf Querlenker oder Kurbellenkerachse auf McPherson machen richtig Unterschied - was nicht heißt, dass man nicht auch die ältere Technik sportlich machen kann... (s.o)!

my 5c :mrgreen:
Gruß
Lars

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Mein Projekttagebuch (allerdings auf Englisch): http://www.thesamba.com/vw/forum/viewtopic.php?t=596477


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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrwerk Streben und sonstigen Veränderungen
BeitragVerfasst: Fr 24. Mai 2019, 14:45 
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Moin moin,

bei mir sieht mein Fahrwerk derzeit so aus:

Hinterachse

- Verstrebungen zur Verstärkung der Rahmengabel / Stoßdämpferaufnahmen aus Stahl
- zusätzliche vordere Getriebeabstützung
- Doppelschwerter
- 944 Drehstäbe
- Spax Gasdruckstoßdämpfer
- 19mm Stabi
- Kerscher Scheibenbremse
- verstärkter Getriebeträger

das Getriebespannband hab ich jetzt nicht mehr dran und die Urethanlager hab ich durch verstärkte Gummilager ersetzt.

Vorderachse

- verstellbare Vorderachse
- Tieferlegungsachsschenkel
- Kübel Stabi mit Gummilagern (vorher 19mm Stabi)
- verstärkte original Öldruckstoßdämpfer (Spax waren zu hart)
- doppelte Vorderachsabstützung
- Koni Lenkungsdämpfer
- Kerscher Scheibenbremse

Fährt sich ganz ok, ist aber natürlich deutlich straffer als Serie.

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Gruß
Mario


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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrwerk Streben und sonstigen Veränderungen
BeitragVerfasst: Fr 24. Mai 2019, 14:57 
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Hi,
der Begriff Öldruckstoßdämpfer ist ja sehr geläufig, aber irreführend. Es handelt sich um Zweirohrdämpfer, die per Ölfüllung gedämpft sind und die Schwingungen der beweglichen Massen aufnehmen. Druck ist da nicht drauf. Bei Gasdruckdämpfern ist das anders, eigentlich immer Einrohrprinzip und wirklich mit Druck versehen, daher heben sie teilweise die Fahrzeuge etwas an.
Grüße Andre


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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrwerk Streben und sonstigen Veränderungen
BeitragVerfasst: Fr 24. Mai 2019, 19:09 
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Mein Fahrwerk Setup fährt sich meiner Meinung nach sehr gut und ist auch schon sehr hart getestet worden ( Nordschleife, Alpen und Dolomitenpässe) Schnelle Autobahnfahrten auch mit Seitenwind
keine Probleme. Auto Mexico Käfer BJ84 im Ursprung der Eisblaue.

Verbaut sind:

Hinterachse:
Schräglenker (Stahl untere Stoßdämpferaufnahme verstärkt)
Uniballanlenkung aussen, innen Seriengummibuchsen (Urethan nach einem 1/2Jahr wieder rausgeschmissen)
Gewindefederstossdämpfer GAZ verstellbar
Cup-Strebe
Stabi Kerscher/Porsche 924/944
Verstärkter Getriebträger Bott
Räder Porsche Cup2 8" ET52 Reifen 225/50 R16
Spurplatten Kerscher 40mm

Vorderachse:
Kübelachse neu, Umgebaut auf verstellbar mit Rasterplatten
Kübel Achsabstützung kompl. mit Bodenplattenverstärkung
Nachlaufschalen
Sturzexenter erw. Weg
Spurstangen verstärkt 22mm (Serie18mm)
Stabi 15mm Tafel ( 19mm war zu dick)
Koni rot Kadett
Zahnstangenlenkung mit Dämpfer
Räder Cup2 6" ET52 205/55 R16
Spurplatten Kerscher40mm

_________________
Mfg Micha

Wer später Bremst fährt länger schnell.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrwerk Streben und sonstigen Veränderungen
BeitragVerfasst: Mi 29. Mai 2019, 17:12 
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Freut mich wirklich zu lesen das sich hier doch schon einiges getan hat was auch aufschlußreich ist.
Es wurde ja beriets angeführt das beim Schräglenker das allgemeine Fahrverhalten besser ist, ein Umtatnd den ich ohne weiteres unterschreiben kann. Mein ehemaliger Mex mit VVA, hinten ordentlich runtergedreht fuhr aus meiner Sicht wie ein Sack Muscheln, bisweilen so schlecht das mir nicht nur deswegen der Spaß an dem Wagen massiv verleidet wurde.
Sicher, und da muss ich ehrlich sein, gefallen mir die Pendelachser gut wenn sich auch extrem niedrig daher kommen. Sieht schon cool aus, aber nach den eigenen Eerfahrungen möchte ich sowas dann doch nicht fahren wollen, vorallem weil mein Fokus definitiv auf sportliche Fahrweise ausgelegt ist. Momentan tendiere ich zu den Clubsport Geschichten, die mir soweit ich informiert bin, entspannt sind, was das Reglement und allen damit einher gehenden Maßnahmen betreffend, angeht..

Mein 1302 hat vorne Kerscher Gewindefahrwerk mit Koni Gelb, innenbelüftetet Kerscher Scheibenbremsen. Knepper Domstrebe verstellbar aus ALU, Serienstabi. Hinten ebenfalls Kerscher Bremsen innenbelüftet und Teiferlegung über die Drehstäbe. Stoßdämpfer Koni gelb und eine GWD Cupstrebe.
Angedacht und schon eingekauft sind Sturz verstellbare Domlage für VA und eine stärkerer Stabi vorne ; bevorzugt Kerscher 27mm Nachlauf einstellbar, hinten habe ich noch keinen wirklichen Plan ob es auch ein Stabi werden soll. Als erwähnenswerte Altenative würde ich die etwas dünneren 944/24 Stabi herziehen wollen. Bin gerade dabei mich mehr in diese Thematik einzulesen.

Meine Gedanken zu Stabis im Allgemeinen:

Bin mir nicht ganz sicher ob 27mm nicht zuviel des Guten ist, der Stabi soll die Seitenneigung veringern, soll aber natürlich keinesfalls das Bremsen verschlechtern und das Untersteuern übertreiben, denn so sehe ich das, könnte bei zuviel Stabi doch der Effekt eintreten, dass der Wagen nicht nur schlechter bremst sondern auch schlechter federt, oder bin ich dies bezüglich auf dem Holzweg.
Vorne zu dick, hintern dünn oder gar nichts würde doch das Untersteuern massiv erhöhen mit den Resultat, dass man schlechter bremst und das bei einer Kurvenfahrt diese im Graben enden kann.
Die Kunst scheint wohl wie so oft im Leben die goldene Mitte zu finden.

Es wäre schon hilfreich hier Erfahrurngswerte mitgeteilt zu bekommen, schützt vor Fehlkäufen und schlimmstenfalls vor Ausflügen in die Pampa.

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Grüße Walter


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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrwerk Streben und sonstigen Veränderungen
BeitragVerfasst: Mi 29. Mai 2019, 17:26 
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Hi Walter, es kann dir passieren, dass du jetzt wieder verschiedene Meinungen dazu bekommst. Manchmal hilft nur Einbauen und Probe Fahren. Doof ist dann natürlich, wenn du das machen lassen müsstest, das kostet halt Leergeld.
Grüße Andre


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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrwerk Streben und sonstigen Veränderungen
BeitragVerfasst: Mi 29. Mai 2019, 17:46 
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Das ist zwar zu befürchten, nur etwas kann man immer mitnehmen. Es ging mir dabei auch um Grundsätzliches zu meinen Gedanken. Je mehr man liest, je mehr kann man sich bei einem falsch aufgebauten Fundament verennen.

Übrigens, dein Tipp war durchaus interessant, aber ist dann doch nichts draus geworden.

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Grüße Walter


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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrwerk Streben und sonstigen Veränderungen
BeitragVerfasst: Mi 29. Mai 2019, 18:40 
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...schade, Franks Setup kann man eigentlich guten Gewissens so nachbauen, hat sich über Jahrzehnte bewährt....


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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrwerk Streben und sonstigen Veränderungen
BeitragVerfasst: Mi 29. Mai 2019, 19:12 
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Bin mir nicht ganz sicher ob 27mm nicht zuviel des Guten ist, der Stabi soll die Seitenneigung veringern, soll aber natürlich keinesfalls das Bremsen verschlechtern und das Untersteuern übertreiben, denn so sehe ich das, könnte bei zuviel Stabi doch der Effekt eintreten, dass der Wagen nicht nur schlechter bremst sondern auch schlechter federt, oder bin ich dies bezüglich auf dem Holzweg.
Vorne zu dick, hintern dünn oder gar nichts würde doch das Untersteuern massiv erhöhen mit den Resultat, dass man schlechter bremst und das bei einer Kurvenfahrt diese im Graben enden kann.
Die Kunst scheint wohl wie so oft im Leben die goldene Mitte zu finden.




Also 27 mm ist schon sehr dick. Um die Seitenneigung zu reduzieren kannst du auch hinten die Drehstäbe vom 924 mit 23,5mm einbauen das hatte ich in meinem 1302 auch so. Das fährt sich sehr gut.
Bei meinem 1302 hatte ich vor die Serienfedern mit tiefer angeschweißten Federtellern, Koni Rot Rebound ,Domstrebe, Serienstabi mit Zusatzstabi Reifen 195/60x15 auf ATS 5,5" ET27
Die Bremse vo+hi genau wie bei deinem und zusätzlich den Mechanischen Bremskraftverstärker wie er jetzt von Tafel vertrieben wird.
Hinten Koni rot, Drehstäbe 23,5mm vom 1600er Variant, Stabi von Kerscher, Motortraverse hinten von Kummetat.
Und beim jetzigen Käfer wie schon geschrieben den 15mm Stabi vorn. der 19mm war unfahrbar.

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Mfg Micha

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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrwerk Streben und sonstigen Veränderungen
BeitragVerfasst: Do 30. Mai 2019, 16:36 
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anthomas hat geschrieben:
...schade, Franks Setup kann man eigentlich guten Gewissens so nachbauen, hat sich über Jahrzehnte bewährt....



Ich werde Frank nochmal anrufen um ein paar Details zu klären. Sein Einsatzgebiet ist mir bekannt, mich im Speziellen interessieren Setup´s für Clubsport Slalom und Bergrennen, also sowas wie die eierlegenden Wollmilchsau. ;)

Explizit zum Slalom könnte es wohl so laufen, dass man vorne den dünnste oder sogar keinen Stabi verwendet und hinten einen dickeren, sprich so 25mm. Dann sollte es so wie ich die Sache sehe zu einem gewaltigen übersteuern kommen. Bis dahin auch "gut", nur am Berge wäre das dann wieder nicht so der Bringer.
VIelleicht hat ja jemand Erfahrungen in beiden Bereichen und ist bereit diese hier einzubringen.

@ Micha

Porsche Drehstäbe sind mir auch schon mal durch den Kopf gegangen, aber du weißt das so eine Maßnahme für mich mit ordentlichen Umstände auf Grung der nicht vorhandenen Bühne verbunden sind. Natürlich kann man das auch anderes regeln, aber ob ich dann soweit gehen möchte lasse ich jetzt erstmal offen.

@all

Was den Kerscher Stabi angeht habe ich mich grandios getäuscht, der Stabi hat 23mm und nicht 27mm Durchmesser wie ich zuvor geschrieben habe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrwerk Streben und sonstigen Veränderungen
BeitragVerfasst: Do 30. Mai 2019, 18:20 
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Also beim 1302 ohne vorderen Stabi wird etwas Problematisch da an diesem ja die Federbeine angeschraubt sind und einen Teil der Radführung übernehmen. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrwerk Streben und sonstigen Veränderungen
BeitragVerfasst: Do 30. Mai 2019, 19:21 
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Fahrzeug: VW Caddy 1, Bj. 1990/Landw. Nfzg.
:lol:

Nachdem mein 1302er nicht fertig ist, kann aus der Praxis nichts dazu beitragen, nur soviel.
Kenn einen Bergrallye 1302, der fährt vorne zum Serienstabi einen zweiten, "dazugekoppelten" Serienstabi. Kerscher Stabi hinten wird teilweise verwendet, manche hängen ihn je nach Stecke an einer Seite auch aus...944er Drehstäbe hinten werden auch verwendet.
Ich werd auf jeden Fall vorne daher einen dickeren Stabi zum Kerscher Gewinde mit Koni rot verwenden und hinten kommen auch die 944er Drehstäbe zu den Doppelschwertern mit Koni gelb. Stabi für hinten hab ich den Sway-A-Way Stabi hier und werd dann mit/ohne testen.

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Gruß C.

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