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selbst Sandstrahlen

Verfasst: Mo 27. Feb 2023, 19:29
von Xmil
Ich bräuchte mal eure Hilfe!
Wir haben ein einfaches Strahlgerät, aber wir kommen überhaupt nicht klar damit.
Es läuft überhaupt nicht flüssig. Verschiedene Drücke versucht, alle Düsen ausprobiert.
Entweder haben wir zu viel Strahlgut oder zu wenig, egal ob wir Schlacke 0,2-1 oder feines helles (ist bestimmt Glas) nehmen!
Wie stellt ihr das alles ein und wie gut geht das bei euch?
Grüße Bert

Re: selbst Sandstrahlen

Verfasst: Mo 27. Feb 2023, 20:45
von orange
Hallo Bert,

keine Ahnung was Du vor hast und wie der Rest der Ausstattung aussieht,
aber als ich meine Motorverblechung und ähnliche Kleinteile mit Becherpistole und Schlacke 0,2 gestahlt hatte,
hielt der einfache bereits vorhanden 50 L Baumarktkompressor immer nur für max 10-20 sek bis ihm die Puste ausging.
War für mich damals ok, da ich dann den Zwischenstand begutachtete oder das Objekt wendete bis wieder Druck da war.
Für mehr braucht es aber eher ganz andere Dimensionen an Druckkessel und Kompressorleistung.

Bei der nächsten Resto, lass ich das aber wieder machen. Mal abgesehen von der Sauerei, da ich nur im improviserten LowCost Pappkarton mit Scheibe und Baulampe die Garage einstaubte. Das Ergebnis ist aber auch nach 15 Jahren noch gut. ;)

Viel Erfolg & Grüße,

Re: selbst Sandstrahlen

Verfasst: Mo 27. Feb 2023, 21:48
von Pitcher
Moin ,
dein Sandstrahlgerät sieht ziemlich identisch mit meinem aus. Eigentlich solltest du am Boden des Behälters einen Mischregler für das Strahlgut haben. Ich habe das Gerät überwieglich im Freien angewendet , diverse Mopeds und auch Käferteile. Habe das Gerät immer mit rund 6 Bar betrieben , und gute Ergebnisse gehabt. Ein Problem mit dem Strahlgut hatte ich als ich den Behälter zu voll gemacht habe , seitdem fülle ich ihn nur ungefähr halb auf. Ich habe aber auch mal gelesen das der Mischregler verschleissen soll wenn man dieses Gerät mit zu viel Druck betreibt, vielleicht war das ja der Fall bei dir ?

Gruß
Heiko

Re: selbst Sandstrahlen

Verfasst: Di 28. Feb 2023, 20:54
von Xmil
Hallo, mein Kompressor ist groß genug, der geht bei dem kleinen Strahlgerät noch nicht in die Knie. Das Bodenventil habe ich mir heute angesehen, das war in Ordnung. Ich hab es gleich etwas umgebaut, das die vorbei strömende Luft das Strahlgut besser raus saugt.
Was nehmt ihr für Strahlgut? Und welche Größe?
Grüße Bert

Re: selbst Sandstrahlen

Verfasst: Mi 1. Mär 2023, 06:53
von niknuk
Korund 0,2 - 04 Körnung. Zerkleinert sich eh in meiner Kabine da ich es Siebe . Mfg niknuk

Re: selbst Sandstrahlen

Verfasst: Mi 1. Mär 2023, 10:16
von diggi
Hi,

den Kessel verwende ich auch erfolgreich. Ich nutze Hochofenschlacke 0,2-0,5. Ich siebe die Sackware aber nochmal vor der Erstbenutzung, weil doch ein nennenswerter Anteil Überkorn enthalten ist, der gern zu Stakkato führt.
Ich würde am deiner Stelle auch die Pistole gegen eine mit Kugelventil tauschen, wenn dir längerfristig die Hand nicht abfaulen soll :-P. In 'meinem' thread (angefaultes 78er Cabrio) hab ich auch was dazu geschrieben.

Gruß Dirk

Re: selbst Sandstrahlen

Verfasst: Mi 1. Mär 2023, 19:29
von Pitcher
Korund 0,2-0,5mm. Aber schon etliche Male benutzt.
Gruß
Heiko

Re: selbst Sandstrahlen

Verfasst: Do 2. Mär 2023, 06:04
von Xmil
Ok, danke für die Antworten.
Habt ihr den luftkugelhahn der nach unten geht, voll geöffnet ? Oder mehr Luft durch den Vorratsbehälter?

Grüße Bert