Wie Motorteile konventionell reinigen???
Verfasst: Mi 4. Jan 2023, 08:56
Hallo an alle,
ich wollte mal in die Runde fragen wie ihr mit konventionellen Mitteln (Hausmitteln, Reiniger, Benzin, Diesel etc.) extrem ölverschlammte Motorgehäuse, Köpfe etc. reinigt???
Also nicht in professionellen Teilereinigern, nicht zum Strahlen weggeben usw., sonder günstig im eigenen Umfeld.
Hab hier nämlich 3 Motoren stehen, alle drei standen glaube ich 20 Jahre in einer Scheune, relativ trocken, aber die Motoren wurden wohl nicht besonders gepflegt vorher.
Der AD z. b. hat mehrere Millimeter dick Ölschlamm im Bereich unter den Ventildeckeln, am Limafuß war es nach entfernen des Fußes fast 1cm schwarzes Schweröl geklebt, ich will mir noch gar nicht ausmalen wie der im Gehäuse aussieht...
Der AB sieht ähnlich aus, beim D-Motor siehts besser aus.
Alle drei Motoren waren meiner Meinung nach noch nie offen, bzw. wurde noch nie dran rumgeschraubt außer vielleicht mal ein neuer Endtopf.
Hintergrund ist dass ich ja mit meiner Tochter einen Käfer von Null auf neu aufbaue und für den Anfang mal einen 50PS Testmotor aus den drei oben genannten zusammenstecken will. Was neu muss muss neu, aber gerade das Wiederaufarbeiten von Teilen (Nachhaltigkeit) ist mir wichtig zu vermitteln. Sie soll ja was lernen.
Im Hintergrund werde ich dann einen 1776er mit Zentralvergaser usw. ins Auge fassen, der natürlich mit deutlich mehr Neuteilen bestückt wird.
Erstaunlicherweise haben die Köpfe des frühen AD-Busmotors keinerlei Risse, gar keine! Und das bei dem zugemockten Motor??? Und die Ventile sind auch noch dicht, hatte über Nacht Reiniger drin, alles noch da, Kanäle nicht feucht...
Wie können Motoren so voll Ölschlamm sein? Ein Grund ist vermutlich dass die Ölwechselintervalle nicht eingehalten wurden, ein zweiter ggf. viel Kurzstreckenverkehr??? Wie ist hier die Expertenmeinung?
Ich würde jetzt halt mit meiner Tochter zusammen erstmal den groben Ölschlamm mit einem Schraubenzieher o.ä. rauskratzen, dann alles in Diesel oder ??? einlegen und mit dem Pinsel, Drahtbürste und Druckluft etc. sauber machen.
Bremsenreiniger ist auch vorhanden, welche Hausmittel gibts sonst noch?
die Teile müssen auch nicht neu werden! Gut gebraucht ist hier das Stichwort.
Nach Reinigung kommt dann eine genaue Sichtung und Vermessung aller relevanten Teile die weiter verwendet werden sollen.
Bin auf euer Feedback gespannt.
Gruß
Ralf
ich wollte mal in die Runde fragen wie ihr mit konventionellen Mitteln (Hausmitteln, Reiniger, Benzin, Diesel etc.) extrem ölverschlammte Motorgehäuse, Köpfe etc. reinigt???
Also nicht in professionellen Teilereinigern, nicht zum Strahlen weggeben usw., sonder günstig im eigenen Umfeld.
Hab hier nämlich 3 Motoren stehen, alle drei standen glaube ich 20 Jahre in einer Scheune, relativ trocken, aber die Motoren wurden wohl nicht besonders gepflegt vorher.
Der AD z. b. hat mehrere Millimeter dick Ölschlamm im Bereich unter den Ventildeckeln, am Limafuß war es nach entfernen des Fußes fast 1cm schwarzes Schweröl geklebt, ich will mir noch gar nicht ausmalen wie der im Gehäuse aussieht...
Der AB sieht ähnlich aus, beim D-Motor siehts besser aus.
Alle drei Motoren waren meiner Meinung nach noch nie offen, bzw. wurde noch nie dran rumgeschraubt außer vielleicht mal ein neuer Endtopf.
Hintergrund ist dass ich ja mit meiner Tochter einen Käfer von Null auf neu aufbaue und für den Anfang mal einen 50PS Testmotor aus den drei oben genannten zusammenstecken will. Was neu muss muss neu, aber gerade das Wiederaufarbeiten von Teilen (Nachhaltigkeit) ist mir wichtig zu vermitteln. Sie soll ja was lernen.
Im Hintergrund werde ich dann einen 1776er mit Zentralvergaser usw. ins Auge fassen, der natürlich mit deutlich mehr Neuteilen bestückt wird.
Erstaunlicherweise haben die Köpfe des frühen AD-Busmotors keinerlei Risse, gar keine! Und das bei dem zugemockten Motor??? Und die Ventile sind auch noch dicht, hatte über Nacht Reiniger drin, alles noch da, Kanäle nicht feucht...
Wie können Motoren so voll Ölschlamm sein? Ein Grund ist vermutlich dass die Ölwechselintervalle nicht eingehalten wurden, ein zweiter ggf. viel Kurzstreckenverkehr??? Wie ist hier die Expertenmeinung?
Ich würde jetzt halt mit meiner Tochter zusammen erstmal den groben Ölschlamm mit einem Schraubenzieher o.ä. rauskratzen, dann alles in Diesel oder ??? einlegen und mit dem Pinsel, Drahtbürste und Druckluft etc. sauber machen.
Bremsenreiniger ist auch vorhanden, welche Hausmittel gibts sonst noch?
die Teile müssen auch nicht neu werden! Gut gebraucht ist hier das Stichwort.
Nach Reinigung kommt dann eine genaue Sichtung und Vermessung aller relevanten Teile die weiter verwendet werden sollen.
Bin auf euer Feedback gespannt.
Gruß
Ralf