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Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: Sa 16. Jul 2011, 19:57
von Flat4
Hallo Leute
Da ich noch ganz neu bin im Motoren bau fange ich schon mal an
Und ich habe in schon angefangen zu zerlegen

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mfg Lukas
PS: Warte noch auf den motor stender
Re: Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: So 17. Jul 2011, 09:43
von Poloeins
JA Top...und nun aber bresiere:-D
Endlich fängt mal jemand halbwegs rechtzeitig an!!!
:handgestures-thumbupleft: :handgestures-thumbupleft: :handgestures-thumbupleft:
Re: Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: Di 19. Jul 2011, 19:50
von Flat4
Ba Mein Motorständer roch auf sich warten säst ):
Stell ich mein konzept fohr
Köpfer:
DK Köpfe ( auf der suche)
Tieferstechen ( Weis nicht wie fiel gesund ist)
Kanehle den Saugroren anpassen
Gröstmöglichste ventile verbauen
verdichtung erhöen ( kein dunst wie viel)
Alles Polieren
Kurbeltrib:
Alles erleichtern ( sein noch nich wie viel)
Nokenwelle:
???????
geradeferzant
Vergassen:
die Weber wo ich auf meinen 1800er habe
neues gasgestänge
Zündung:
MDS Zündung
Auspuf:
ein fechen wirt es werden
und ein fattbeu
für Morgen geplant ist:
Köpfe ab nehmen
Zilinder abzihen
Kolben entfärnen
mfg lukas

Re: Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: Di 19. Jul 2011, 20:58
von Uwe
Nix für ungut.
Aber soooo viele Schreibfehler, mannomann!!!
Re: Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: Di 19. Jul 2011, 21:05
von OliverH
@Uwe
Für eine Lese-/Schreibschwäche, bzw. Legastenie, kann keiner etwas. Ist nicht ganz fair das anzukreiden. Jeder weiss was gemeint ist. Ich kenne einen noch extremeren Fall.
@Flatt4
Weiter machen. Es gäbe natürlich auch noch die Rechtschreibprüfung in Firefox. Passt halbwegs.
Re: Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: Mi 20. Jul 2011, 05:53
von Poloeins
Uwe hat geschrieben:Nix für ungut.
Aber soooo viele Schreibfehler, mannomann!!!
Lukas ist Schweizer und hier ist es Brauch so zu schreiben wie man redet.Das ist keine Rechtschreibschwäche sondern Mundart und gehört zur Schweiz wie der Käse und die Berge.
Ich kann dir SMSen zeigen...da verstehst du garnichts:-D...
Ich kenne Kollegen die müssen SMS laut lesen damit sie hören was der andere gemeint hat
Ich würde dem Lukas aber auch empfehlen "hochdeutsch" zu schreiben damit auch die "Grosskantonisten" wissen was du baust...
Re: Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: Mi 20. Jul 2011, 18:48
von Flat4
habe jetzt DK Köpfe von dinu bekommen

sollte sie nur noch beim Lars abholen.
Welche spez Werchzeuge brauche ich eigentlich?

Re: Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: Mi 20. Jul 2011, 20:28
von OliverH
Köpfe komplett montiert? Oder noch Ventile einbauen (Ventilfedern spannen, Keile einsetzen)?
Ansonsten empfehle ich einen Drehmomentschlüssel für die Kopfschrauben, Loctite zur Sicherung der Muttern der Kipphebellagerbockmuttern, Dichtmasse für die Ventildeckeldichtung.
Zylinder sind schon ausgerichtet (Kolbenrückstand)? => Haarlineal/ Messuhr.
Ansonsten gehört wohl in jede Schrauberhalle der Maurerschlüssel für die Pausenfüller

Re: Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: Mi 20. Jul 2011, 20:41
von Flat4
Hallo OliverH danke für deine antwort
Sind nur die nakten Köpfe
Und meine frage war ganz algemein auf das motoren bauen ausgelegt wie zum beispiel die messuhr zum das kurbelwellen spiel einzustellen.halt so geraffel meinte ich
mfg lukas
Re: Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: Mi 20. Jul 2011, 20:53
von John Bitch
Oh Lukas, um den ganzen Motor zu bauen brauchst Du ne Menge kram. Sieh zu das du dir das irgendwo leihen kannst, das wird sonst echt teuer.
Hier findest Du nen groben Überblick:
http://bugfans.de/forum/antrieb/kaefer- ... t1416.html
Die Köpfe sind schonmal n echt guter Anfang. Die bringen schonmal ne Menge, insbesondere mit den Vergasern.
Zwecks der Verdichtungserhöhung würd ich mich vertrauensvoll an den typen der bei euch im exil is wenden. 3mm kannste da auf jedenfall rausnehmen.
Mach bei den Kanälen nicht zuviel. pass sie an die saugrohrflabsche an und mach sie innen n bißchen schön. nimmst du zuviel aus den kanälen, riskierst du das die gassäule abreißt. Als Faustregel kannst Du versuchen es von der drosselklappe bis zum ventilsitz konisch \/ zu gestalten.
Die Größe der Ventile sind dir durch die Zylinderköpfe vorgegeben, mehr als 35,5/32 geht aufgrund der geringen Bohrung eh nicht.
Du kannst aber die Ventile bearbeiten (lassen). Lassen deswegen weil das ne dichtfläche is, die kann man nich mitm dremel machen. Die Einlassventile in meinem 12ooer haben noch ein aussenmass von 34,2mm, dadurch hat das gemisch mehr platz zum fließen (das Spaltmass quasi anders erweitert).
Wenn Du nen reinen prüfstandsmotor bauen willst mach alles so leicht wie möglich und nimm ne nockenwelle die mindestens gut für 7ooo rpm ist. Beim schwungrad kannste locker 3 kilo abnehmen, grade wenn du bei ner 180mm kupplung bleibst, is da viel potential.
Denk dran das du ne ordentliche Zündung brauchst die auch drehzahlfest ist. Bei mir fängt bei 6800rpm der 009 an zu zicken...
Und wie immer:
Steck soviel Sorgfalt und Liebe rein wie du kannst.
Ich hab hier n Auge drauf

Re: Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: Mi 20. Jul 2011, 21:19
von OliverH
o Zylinderköpfe
Du benötigst Ventileinschleifpaste und einen Gummisauger mit Holzstiel (zum Aufdrücken auf den Ventilteller zum Einschleifen der Ventile)
Eine Vorrichtung zum Zusammenpressen der Ventilfedern um den Federteller und die 2 Keile pro Ventil zu montieren.
o Kurbelgehäuse
Haarlineal und das Stützlager prüfen: Haarlineal über die Lagerstelle legen und von hinten mit einer Lampe das Spaltmass ermitteln. Kaum Luft OK. Viel Luft kann kritisch werden (Öldruckprobleme bei hohen Drehzahlen, Ölundichtigkeit unten am Gehäuse).
Lagergasse Kurbelwelle gespindelt und "Zuganker", also Zentrierpassbolzen, montiert?
Zylinderfuss geprüft und zur Not auf gleiches Mass und Planheit geschliffen?
Kuril K2 o.ä. zum Abdichten der Gehäusehälften.
o Zylinder
Zylinder und Kolben/ den Kolbenrückstand mit Messuhr und Unterlegringe eingestellt?
Kolbenringspannband zum Einführen der Kolben in den Zylinder, einölen nicht vergessen
o Kurbelwelle
Axialspiel: Mit Messuhr das Spiel einstellen.
Herdplatte: Zum Aufpressen des Verteilerantriebsritzels (Hitzeschutzhandschuh empelenswert

)
o Schwungscheibe
Kralle von CSP/ Cagero zum Festhalten des Schwungrads, um die Schrauben an der Kurbelwelle anzuziehen.
o Simmering
Einschlaghülse für gleichmässigen Pressdruck um den Stahlkörper des Dichtrings nicht zu verbiegen (beim Einhämmern)
und wahrscheinlich vieles mehr. Bin zu weit weg vom Typ1 Motor und habe durch meine Erlebnisse in meinem VorvorBulli eine Aversion gegen Typ1 Motore.
Re: Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: Do 21. Jul 2011, 19:14
von Flat4
Danke für dene andwort OliverH
Jan Liebe ???? bin doch kein mädchen
mfg lukas
Re: Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: So 24. Jul 2011, 20:44
von Flat4
Folgendes Problem:
bin jetzt so weit, dass ich den Block trennen kann (habe noch die Riemenscheibe und das Schwungrad dran und das Abschlussblech unter der Riemenscheibe). Wie kann ich den Block jetzt am besten trennen? Habe schon alle Verschraubungen gelöst. Sind das Gewindestifte?
mfG, Lukas

Re: Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: Mo 25. Jul 2011, 07:35
von brezel-michi
Die Riemenscheibe muss weg damit du das darunterliegende Blech abschrauben kannst
( 2 Schrauben auf je einer Seite des Blockes )
Dann mit sanften Schlägen eines Gummihammers und einem Holzstück auf die Laschen die überstehen am Gehäuse.
Nix mit Schraubendreher oder so

Sonst ruinierst Dir die Dichtflächen.
Am besten gehst wenn der Block auf der Oelsumpfseite steht beim auseinander ziehen, denn da hast die Stössel noch in Ihrer Natürlichen umgebung, sonst fliegen die teile so ungeordnet durch die gegend und Du weisst bei einem Etwahigen wiedergebrauch nicht mehr welcher wo war.
Nix würgen und nicht auf die Flächen am Gehäse Hauen.
Löcher im gehäse dürfen nur Pleuel machen
Und nun los von Rom das klappt schon

Re: Der 1200er Levinski Motor
Verfasst: Mo 25. Jul 2011, 08:57
von -=| Käferboy |=-
Jau die riemenscheibe muss ab, da brauchste entweder nen schön abzieher oder ein gutes Schraubenzieher-gefühl...
die schwungscheibe bekommste auch später noch ab
grüße