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Lackaufbau Radhäuser nach Schweißarbeiten

Verfasst: Mo 25. Nov 2019, 09:27
von WestiT3_1986
Hallo liebe Krabbler-Fans,

ich habe mich im letzten Jahr mal drüber gemacht und alle 4 Radläufe/-häuser an meinem 1303 vom alten, teilweise brüchigen Unterbodenschutz befreit um an die Rostbeseitigung zu gehen.

Gefunden habe ich dabei vor allem die neuralgischen Punkte an den vorderen und hinteren Enden der Warmluftkanäle (in der Mitte sehen die erstaunlicherweise neuwertig aus), inkl. vorangegangener Pfuschreparatur am vorderen Ende.
Außerdem hinten die üblichen Stellen an den Blechüberlappungen im Radhaus.

Der nette Nachbar hat mir das alles so originalgetreu wir möglich wieder schweißtechnisch instandgesetzt.

Nun überlege ich wie ich den korrekten Lack-Aufbau und Schutz der Radhäuser vornehmen könnte.

Die Radhäuser stehen ja zu 80-85 % noch im originalen Lack.
Die neuen Schweißstellen müssen natürlich entsprechend rostgeschützt werden.

Wie würde aus Eurer Sicht der korrekte Aufbau und Schutz in der DIY Variante vonstatten gehen?

P.S.: Ich bin bereits regelmäßiger Kunde beim Korrossionsschutz-Depot und greife gerne auf deren Produkte zurück...

Alternativ wäre natürlich zum Lackierer des Vertrauens gehen und im Originallack rauslackieren lassen...

Danke für Eure Anregungen!

Re: Lackaufbau Radhäuser nach Schweißarbeiten

Verfasst: Di 26. Nov 2019, 16:42
von Subadudu
Hallo Westy
Rostumwandler wie Fertan oder Owatol
Danach Epoxy Grund.
Dann Orginalfarbe aus der Dose in
2 K kann ich beim Lacker meines
Vertrauens für nen 20 oder so ordern
Dann transparentes Wachs

Subadudu

Re: Lackaufbau Radhäuser nach Schweißarbeiten

Verfasst: Di 10. Dez 2019, 11:22
von WestiT3_1986
Nur zum Verständnis- die Epoxy Grundierung wird ja generell als Rostschutz empfohlen. Meine Radhäuser sind ja aber zu 75% Originallack- macht die Epoxy Grundierung da überhaupt Sinn, bzw. sollte die nur auf die
blanken stellen aufgebracht werden?

Den Rest nur anschleifen und mit 2K Lack in originaler Farbe lackieren?

Re: Lackaufbau Radhäuser nach Schweißarbeiten

Verfasst: Di 10. Dez 2019, 14:34
von yoko
Eigentlich wollte ich nichts dazu schreiben. Aber Owatrol oder Fertan halte ich ungeeignet, sorry Subadudu... :obscene-drinkingcheers:

Aufs blanke Blech würde ich BRUNOX nehmen, damit gesichert ist, dass evtl.unsichtbarer Rost in den Poren gestoppt wird. DÜNN auftragen und gut durchtrocknen lassen.
Die zu lackierenden Stellen natürlich entfetten und mit Schleif-Vlies anschleifen.

Danach Grundierfüller auf die Stellen, wo das neue Blech eingesetzt wurde, um einen Übergang zum originalen Lack zu haben. ( Brunox Epoxy und Brunox-Grundierfüller gibts auch beim Korrosoinschutzdepot).
Auch dieser KSD Grundierfüller würde sich eignen. https://www.korrosionsschutz-depot.de/r ... -spraydose

Zuletzt dann die Lackierung mit dem von Subadudu erwähnten 2K Spraydosen im originalen Lack. Aber Vorsicht bei den jetzigen Temperaturen (auch das Blech sollte nicht zu kalt sein).

:character-oldtimer:

PS: Auf meine Radhäuser kommt dünn/fein Steinschlagschutz vor dem Lack.

Re: Lackaufbau Radhäuser nach Schweißarbeiten

Verfasst: Di 10. Dez 2019, 14:43
von WestiT3_1986
Danke!

Re: Lackaufbau Radhäuser nach Schweißarbeiten

Verfasst: Di 10. Dez 2019, 19:32
von bugweiser
yoko hat geschrieben:
PS: Auf meine Radhäuser kommt dünn/fein Steinschlagschutz vor dem Lack.
und das würde ich so nicht machen . Weil haut es dir den Steinschlagschutz an einer Stelle weg , kann das Wasser direkt in die Grundierung einziehen . Bei mir immer erst Lack auf Grundierung , dann U-Wachs oder Schutz . Und natürlich nur 2K Produkte .

Re: Lackaufbau Radhäuser nach Schweißarbeiten

Verfasst: Di 10. Dez 2019, 19:55
von yoko
Am 66er Käfer wurde das mit Steinschlagschutz vor ca 8 Jahren gemacht, da ist alles noch wie am ersten Tag.
Kommt immer drauf an, mit welchem Produkt und wie gut das gemacht wird. Da hauts nichts durch.
Also guter Steinschlagschutz ist mE das Beste fűr die exponierten Stellen an der Karosse. Kenn das gut von den Golf 1 und 2.
Ist aber nur meine Meinung und nicht die Bibel.

:character-oldtimer:

Übrigens ist mir noch eingefallen, dass im VW Zertifikat von unserem Kübel unter Extras/Optionen unter dem Code M640 ein Unterbodenschutz auf PVC Basis von VW geordert und aufgebracht wurde. Der ist heute noch gut am Auto oben.
Heutzutage wird das halt mit anderen Materialien, wie zB PU... gemacht.

Re: Lackaufbau Radhäuser nach Schweißarbeiten

Verfasst: Mi 11. Dez 2019, 07:28
von bugweiser
die Produkte sollten möglichst auch aufeinander abgestimmt sein .

@ Yoko : fährst du deinen 66er auch im Winter ?

Re: Lackaufbau Radhäuser nach Schweißarbeiten

Verfasst: Mi 11. Dez 2019, 18:00
von yoko
Gelöscht, weil mir meine Zeit zu schade ist, mit Ahnungslosen weiter zu diskutieren. :roll:

Re: Lackaufbau Radhäuser nach Schweißarbeiten

Verfasst: Mi 11. Dez 2019, 18:21
von bugweiser
der Kollege soll das ja auch richtig machen mit seinen Radkästen .
Und wer nicht im Winter bei Salz, Splitt und Regen fährt , hat doch eigentlich keine Langzeiterfahrungen gesammelt . :character-oldtimer:

Re: Lackaufbau Radhäuser nach Schweißarbeiten

Verfasst: Mi 11. Dez 2019, 21:16
von Hermi
Aufs blanke Blech würde ich BRUNOX nehmen, damit gesichert ist, dass evtl.unsichtbarer Rost in den Poren gestoppt wird. DÜNN auftragen und gut durchtrocknen lassen.
Die zu lackierenden Stellen natürlich entfetten und mit Schleif-Vlies anschleifen.


Das Brunox-Zeug nehme ich nur noch. Brauchst nicht abwaschen und kannst direkt wenn durchgetroknet grundieren usw.
Die ganze Nachbehandlung wie bei anderen Rostumwandlern kannst dir bei dem Brunox schenken, meine Meinung.