Motorabstimmung 2.332 Typ1 mit Lambdamessung
Verfasst: Fr 15. Nov 2019, 09:30
Hallo zusammen,
ich verfolge dieses Forum schon recht lange, man bekommt wirklich viele Hilfreiche Infos. Ich habe bisher noch nichts geschrieben, bräuchte nun aber euren Rat, da ich nicht richtig weiter komme.
Ich habe mir 2010 einen Motor von Edi Remmele bauen lassen, 2,3l Typ 1 mit 48 Idf Vergaser
Motor wurde abgestimmt, alles top. Bin zwischenzeitlich nicht viele km gefahren, da immer noch was am Auto zu restaurieren war.
Stein des Anstosses war eine schnelle Autobahnfahrt bei 35° Außentemperatur, da ging der Motor bei Vollgas bei über 5.000 Umdrehungen in Volllastklingeln. Ich hatte schon länger mit dem Gedanken einer Lambdaanzeige gespielt, nun wollte ich beobachten was der Motor in den verschiedenen Lastzuständen genau macht.
Vorweg, Fahrprobleme außer dem einen mal auf der Autobahn bei hoher Außentemperatur gibt es nicht. Der Motor läuft ruhig im Standgas, kein Ruckeln im Übergang und drückt ordentlich wenn man möchte.
Nun zum Problem, Thema zu fettes Gemisch bei Teillast (0,8) und Vollgas (runter bis auf 0,69).
Beim Durchbeschleunigen magert er dann zwischen 4 und 5.000 ab (Richtung 0,9), deswegen eventuell auch Klingeln in Verbindung mit heißer Ansaugluft.
Zum Vergaser
LLD 55
HD 140
LKD 180
F2 Mischrohr
Schwimmerstand habe ich überprüft und leicht auf die allgemein vorgeschriebenen Werte korrigiert, ohne Veränderung am Motorverhalten.
Ich habe dann zunächst 170 LKD ausprobiert, um das Abmagern in den Griff zu bekommen. Vielleicht eine leichte Verbesserung Richtung 0,88, magert trotzdem deutlich ab.
Für das Teillastproblem habe ich 135 HD ausprobiert, schon beim kurzem Vollgas klingelt er. Also nix, hab 145 HD ausprobiert, speziell wegen Vollastabmagern. Kaum fahrbar, nur ganz vorsichtig Gas geben möglich da zuviel Sprit.
Nächster Schritt 140 HD mit 52 LLD. Teillast bisschen besser aber ruckelt nun beim Fahren.
Alles nicht so optimal, fahrbar war mit 55 LLD, 140 HD am besten, so wie anfangs bestückt. Spontan Gas angenommen und kein Ruckeln. Abe halt sehr fett meiner Meinung nach, geht mir nicht primär um den Verbrauch bei dem Hobby und Fahrleistung an km, mach mir eher Gedanken um den Verschleiß.
Wie kann ich bei Konstantfahrt mit leichter Beschleunigung abmagern und wegkommen von den 0,8 Lambdawerten. Das kann doch beim dahintuckern nicht so fett sein.
Hat das Mischrohr noch Potential? Kenne mich mit den Unterschieden zu F2, F3 usw. leider nun gar nicht aus, außer die grobe Beschreibung was das Weber Handbuch hergibt.
Bin für jeden Tip dankbar.
Sebastian
ich verfolge dieses Forum schon recht lange, man bekommt wirklich viele Hilfreiche Infos. Ich habe bisher noch nichts geschrieben, bräuchte nun aber euren Rat, da ich nicht richtig weiter komme.
Ich habe mir 2010 einen Motor von Edi Remmele bauen lassen, 2,3l Typ 1 mit 48 Idf Vergaser
Motor wurde abgestimmt, alles top. Bin zwischenzeitlich nicht viele km gefahren, da immer noch was am Auto zu restaurieren war.
Stein des Anstosses war eine schnelle Autobahnfahrt bei 35° Außentemperatur, da ging der Motor bei Vollgas bei über 5.000 Umdrehungen in Volllastklingeln. Ich hatte schon länger mit dem Gedanken einer Lambdaanzeige gespielt, nun wollte ich beobachten was der Motor in den verschiedenen Lastzuständen genau macht.
Vorweg, Fahrprobleme außer dem einen mal auf der Autobahn bei hoher Außentemperatur gibt es nicht. Der Motor läuft ruhig im Standgas, kein Ruckeln im Übergang und drückt ordentlich wenn man möchte.
Nun zum Problem, Thema zu fettes Gemisch bei Teillast (0,8) und Vollgas (runter bis auf 0,69).
Beim Durchbeschleunigen magert er dann zwischen 4 und 5.000 ab (Richtung 0,9), deswegen eventuell auch Klingeln in Verbindung mit heißer Ansaugluft.
Zum Vergaser
LLD 55
HD 140
LKD 180
F2 Mischrohr
Schwimmerstand habe ich überprüft und leicht auf die allgemein vorgeschriebenen Werte korrigiert, ohne Veränderung am Motorverhalten.
Ich habe dann zunächst 170 LKD ausprobiert, um das Abmagern in den Griff zu bekommen. Vielleicht eine leichte Verbesserung Richtung 0,88, magert trotzdem deutlich ab.
Für das Teillastproblem habe ich 135 HD ausprobiert, schon beim kurzem Vollgas klingelt er. Also nix, hab 145 HD ausprobiert, speziell wegen Vollastabmagern. Kaum fahrbar, nur ganz vorsichtig Gas geben möglich da zuviel Sprit.
Nächster Schritt 140 HD mit 52 LLD. Teillast bisschen besser aber ruckelt nun beim Fahren.
Alles nicht so optimal, fahrbar war mit 55 LLD, 140 HD am besten, so wie anfangs bestückt. Spontan Gas angenommen und kein Ruckeln. Abe halt sehr fett meiner Meinung nach, geht mir nicht primär um den Verbrauch bei dem Hobby und Fahrleistung an km, mach mir eher Gedanken um den Verschleiß.
Wie kann ich bei Konstantfahrt mit leichter Beschleunigung abmagern und wegkommen von den 0,8 Lambdawerten. Das kann doch beim dahintuckern nicht so fett sein.
Hat das Mischrohr noch Potential? Kenne mich mit den Unterschieden zu F2, F3 usw. leider nun gar nicht aus, außer die grobe Beschreibung was das Weber Handbuch hergibt.
Bin für jeden Tip dankbar.
Sebastian