L200 jetzt doch mit Leistungsmessung!
Verfasst: So 30. Sep 2018, 14:26
Hallo zusammen,
Hatte im Frühjahr (Februar) einen 2l Limbachmotor auf Wunsch zerlegt / geprüft und umgebaut
auf Doppelkanalköpfe und 40er Weber.
Ok,gesagt getan. Ausgangsbasis war ein Pumpenmotor( L200) der Feuerwehr also kein Flugmotor.
Ziel war es ein zuverlässigen Urlaubsmotor mit viel Kraft im unteren Drehzahlbereich aber nicht langweilig.
Und wie immer natürlich am besten für ganz kleines.....
Keine Angst, den Zahn habe ich ihm sofort gezogen. Aber er blieb trotzdem sehr hart.
Gut erstmal zerlegt und geprüft. Ich weiß nicht wieviel die Pumpe gelaufen hatte, aber ich war sehr überrascht über den Zustand der Teile.
Einige haben andere Erfahrungen gemacht wie man hier schon mal gelesen hat aber dieser hier war erstaunlich gut.
Von Kurbelwelle angefangen über Pleuelstangen Lagergasse und Bohrungen der Stössel alles innerhalb der Toleranz.
Die Zylinderköpfe auch top aber durch die Limbach eingebrachte Halbkugel im Brennraum für uns nichts
mehr wert. Werden aber ja sowieso durch DKK ersetzt.
Das einzige was ich im nachhinein gegen Neuteile ersetzt habe, sind die Haubtlagerschalen, da diese vom 3ten Haubtlagerbock beschädigt waren. Da muss irgendein Fremdkörper durchgegangen sein.
Klar ...kann das passieren wenn der Motor ohne Ölfilter betrieben wurde.
Gut, schön erstmal!!
Unser Rezept war nun:
8-Fach gebohrtes chrommoly 200mm Schwungrad mit chrommoly Schraube
Stage 1 Kupplungsautomat
Glyco Haubtlagersatz (alle Lager geteilt und mit stahlrücken)
Neue Dk-Köpfe mit langen kerzengewinde
Kipphebelwellen mit verschraubten enden
26mm Ölpumpe Die gute aber leider für 4 Punktnocke musste weichen.
Engle‘s W110 mit scat Stösseln
Verstärkte ventilfedern
Schönes JKM Gasgestänge
TSZ-H Zündanlage
40 er Weber idf 68/69 umgebaut auf 82/83 mit 28 er venturi und leider leistungstötenden
Saugrohren, die aber vorhanden waren.
K&N Luftfiltern
Sowie eine 38 mm Phytonalage von csp mit 1,5 Zoll Einsatz
Alle neuen Komponenten begutachtet und vor dem wirklichen Einbau eingelegt zur Kontrolle.
Dabei ist aufgefallen das ne W110 und ne Limbachwelle nicht ohne Nacharbeit zusammen arbeiten können.
Die Nockespitzen hauen an der Kurbelwelle.
Also hier Vorsicht und speichern!!!!!!!
Gut Kurbelwelle dementsprechend Bearbeitet und danach mit Schwungrad zum wuchten weggegeben.
Die Zylinder habe ich noch ein wenig gekürzt um auf ein vernünftigen kolbenrückstand von 1mm zu kommen.
Die Mulde im Kolben gefiel mir auch nicht, aber sie blieb dennoch drin.
Die Zylinderköpfe aufgefäst für die 90 er Kolben und um auf 10:1 Verdichtung zu kommen ein gutes Stück tiefer gestochen.
Einlassführungen gezogen, Gaskanäle bearbeitet ( nicht viel größer gemacht sondern nur die Führung der frischgase verbessert und Übergänge angepasst. Ventile sind die alten geblieben.
Motor wie gewohnt in Ruhe und Sorgfältig zusammengebaut. Motor eingebaut, laufen lassen und später abgestimmt. Das wars!
Eigendlich war das Projekt schon vergessen der Motor läuft im seinen T2a Camper sehr gut und hat schon den ersten Schwedenurlaub hinter sich.
Jetzt wollte er aber doch wissen was der Motor kann und ist kurzerhand ohne mein Wissen zum Prüfstand gefahren.
Stolz kam er angefahren und zeigte mir sein Diagramm.
Und wie ich finde ein sehr gelungenes Projekt.
Ergebnis:
121ps und 205 nm !!
Schön ist der elastische Bereich der über 2000 Umdrehungen hinaus geht .
Erklärt auch das schaltfaule fahren.
Gut habe ich gesagt , jetzt kommt er auch bei bugfans rein!!!
Dann habt ihr auch was zu lesen. Und vielleicht hat der ein oder andere noch soaß daran.
Ende des Tages muss ich sagen war das sehr schnell gemacht und ich selber bin auch ein zwei Erfahrungen reicher.
Habe leider nur noch Bilder von den Köpfen.
Hatte im Frühjahr (Februar) einen 2l Limbachmotor auf Wunsch zerlegt / geprüft und umgebaut
auf Doppelkanalköpfe und 40er Weber.
Ok,gesagt getan. Ausgangsbasis war ein Pumpenmotor( L200) der Feuerwehr also kein Flugmotor.
Ziel war es ein zuverlässigen Urlaubsmotor mit viel Kraft im unteren Drehzahlbereich aber nicht langweilig.
Und wie immer natürlich am besten für ganz kleines.....
Keine Angst, den Zahn habe ich ihm sofort gezogen. Aber er blieb trotzdem sehr hart.
Gut erstmal zerlegt und geprüft. Ich weiß nicht wieviel die Pumpe gelaufen hatte, aber ich war sehr überrascht über den Zustand der Teile.
Einige haben andere Erfahrungen gemacht wie man hier schon mal gelesen hat aber dieser hier war erstaunlich gut.
Von Kurbelwelle angefangen über Pleuelstangen Lagergasse und Bohrungen der Stössel alles innerhalb der Toleranz.
Die Zylinderköpfe auch top aber durch die Limbach eingebrachte Halbkugel im Brennraum für uns nichts
mehr wert. Werden aber ja sowieso durch DKK ersetzt.
Das einzige was ich im nachhinein gegen Neuteile ersetzt habe, sind die Haubtlagerschalen, da diese vom 3ten Haubtlagerbock beschädigt waren. Da muss irgendein Fremdkörper durchgegangen sein.
Klar ...kann das passieren wenn der Motor ohne Ölfilter betrieben wurde.
Gut, schön erstmal!!
Unser Rezept war nun:
8-Fach gebohrtes chrommoly 200mm Schwungrad mit chrommoly Schraube
Stage 1 Kupplungsautomat
Glyco Haubtlagersatz (alle Lager geteilt und mit stahlrücken)
Neue Dk-Köpfe mit langen kerzengewinde
Kipphebelwellen mit verschraubten enden
26mm Ölpumpe Die gute aber leider für 4 Punktnocke musste weichen.
Engle‘s W110 mit scat Stösseln
Verstärkte ventilfedern
Schönes JKM Gasgestänge
TSZ-H Zündanlage
40 er Weber idf 68/69 umgebaut auf 82/83 mit 28 er venturi und leider leistungstötenden
Saugrohren, die aber vorhanden waren.
K&N Luftfiltern
Sowie eine 38 mm Phytonalage von csp mit 1,5 Zoll Einsatz
Alle neuen Komponenten begutachtet und vor dem wirklichen Einbau eingelegt zur Kontrolle.
Dabei ist aufgefallen das ne W110 und ne Limbachwelle nicht ohne Nacharbeit zusammen arbeiten können.
Die Nockespitzen hauen an der Kurbelwelle.
Also hier Vorsicht und speichern!!!!!!!
Gut Kurbelwelle dementsprechend Bearbeitet und danach mit Schwungrad zum wuchten weggegeben.
Die Zylinder habe ich noch ein wenig gekürzt um auf ein vernünftigen kolbenrückstand von 1mm zu kommen.
Die Mulde im Kolben gefiel mir auch nicht, aber sie blieb dennoch drin.
Die Zylinderköpfe aufgefäst für die 90 er Kolben und um auf 10:1 Verdichtung zu kommen ein gutes Stück tiefer gestochen.
Einlassführungen gezogen, Gaskanäle bearbeitet ( nicht viel größer gemacht sondern nur die Führung der frischgase verbessert und Übergänge angepasst. Ventile sind die alten geblieben.
Motor wie gewohnt in Ruhe und Sorgfältig zusammengebaut. Motor eingebaut, laufen lassen und später abgestimmt. Das wars!
Eigendlich war das Projekt schon vergessen der Motor läuft im seinen T2a Camper sehr gut und hat schon den ersten Schwedenurlaub hinter sich.
Jetzt wollte er aber doch wissen was der Motor kann und ist kurzerhand ohne mein Wissen zum Prüfstand gefahren.
Stolz kam er angefahren und zeigte mir sein Diagramm.
Und wie ich finde ein sehr gelungenes Projekt.
Ergebnis:
121ps und 205 nm !!
Schön ist der elastische Bereich der über 2000 Umdrehungen hinaus geht .
Erklärt auch das schaltfaule fahren.
Gut habe ich gesagt , jetzt kommt er auch bei bugfans rein!!!
Dann habt ihr auch was zu lesen. Und vielleicht hat der ein oder andere noch soaß daran.
Ende des Tages muss ich sagen war das sehr schnell gemacht und ich selber bin auch ein zwei Erfahrungen reicher.
Habe leider nur noch Bilder von den Köpfen.