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Bearbeitung von US-Lacken

Verfasst: Di 23. Mai 2017, 10:27
von Käfer-speedster
Hallo,
ich spiele mit dem Gedanken, mir ein US-Fahrzeug zu importieren. Da diese alten Kisten aber in der Regel alle neu lackiert werden müssen, tut sich die Frage nach dem "Wie" auf. Es sind ja in der Regel sogenannte Thermolacke, die nicht so ohne weiteres mit unseren Lacken überlackiert werden können.
Hat jemand Erfahrung mit dem Arbeitsaufwand, der da auf einem zukommen wird bzw. wie man es richtig machen sollte?
Karlheinz

Re: Bearbeitung von US-Lacken

Verfasst: Di 23. Mai 2017, 12:00
von DonRaketo
Ich glaube am besten geht es mit Chemie, also Lacklösern.
Beim Schleifen ensteht wohl zu viel Wärme und der Lack wird klebrig.
Hatte das Thema bei meinem Caprice und im Endeffekt wurde er wieder gegen einen Käfer getauscht ;)

Re: Bearbeitung von US-Lacken

Verfasst: Di 23. Mai 2017, 20:56
von swingheini
dann kauf Dir einen Ford, die hatten keinen Thermolack,
aber warum muß man alle Autos aus den USA lackieren?

Re: Bearbeitung von US-Lacken

Verfasst: Di 23. Mai 2017, 21:01
von youngtimerfan
Wir haben immer alles blank gemacht bzw müssen da alles hoch kam

Re: Bearbeitung von US-Lacken

Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 07:04
von Käfer-speedster
Hallo,
da die Fahrzeuge in der Regel 30 - 40 Jahre alt sind und viel Sonne gesehen haben, gibt es (fast) keine mehr, die nicht schon mal lackiert wurden. Da ich ein deutsches Fahrzeug suche (keinen Ami) war der Ursprungslack absolut in Ordnung, aber wie gesagt, im Originallack steht keiner mehr. Die Jahrzehnte verwendeten Thermolacke lassen sich nicht anschleifen und mit unseren Lacken überlackieren.
Irgendwie muss die ganze Soße runter, aber wie? Der finanzielle Aufwand sollte sich dabei in Grenzen halten, vielleicht abbeizen, strahlen (Soda), schleifen???
Vielleicht kennt jemand einen Betrieb im Großraum Niederrhein/Ruhrgebiet?
Karlheinz

Re: Bearbeitung von US-Lacken

Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 08:01
von DonRaketo
Also ein deutsches Fahrzeug, was wahrscheinlich in den USA mit Thermolack überlackiert wurde?
Je nach Fahrzeug stellt sich da wirklich die Frage, ob es nicht günstiger wäre in Deutschland/Europa zu suchen, wo man Transport, Zoll, Umrüstung, Lackierung sparen kann...
Ist nur ein Bauchgefühl und bei einigen Fahrzeugen wird sich der Aufwand sicher trotzdem lohnen.
Ich habe mir damals auch im Internet einen Wolf gesucht, um an Infos zum Thermolack zu kommen. Es ist wirklich dürftig.

Re: Bearbeitung von US-Lacken

Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 15:34
von hauke32
Moin,

einige Spezialfirmen in Deutschland bieten chemisches Entlacken an...Ist aber nicht ganz günstig...

Gruß, hauke

Re: Bearbeitung von US-Lacken

Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 17:05
von Red1600i
Das Flashrot von meinem 1995er 1600i ist ein solcher Thermolack. Da haben wir auch ganz schön geguckt, dass sowas so lange noch verarbeitet wurde... und auch von VW.

Letzten Endes wurde er bis auf's KTL geschliffen und neu aufgebaut. Versuche mit einer "Isolation" waren negativ, er baute immer wieder Quellungen auf.

6000,- für eine Käfer Lackierung waren/sind echt nicht ohne... und das war schon 1999 bis 2001.

Re: Bearbeitung von US-Lacken

Verfasst: Mi 24. Mai 2017, 17:37
von karmannfreund
Ich habe damals meinen 34er Entlacken lassen und dann KTL..
Da geht richtig Kohle weg.. da bist mit Lackierung über 10 Scheine locker dabei..

Ich habe von einen Freund den SP2 ne neue Schnauze verpassen lassen und auf den Fahrzeug war auch ein Thermolack aus den USA drauf.
Mein Lackierer hat hier eine Teillackierung (metallic) vorgenommen und da sieht man keinen Unterschied.
Also es geht auch bei Thermolack, du musst nur den richtigen Lackierer finden der seinen Job als Berufung versteht..

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