Low Budget 2-Vergaser Einkanalmotor

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till550
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Low Budget 2-Vergaser Einkanalmotor

Beitrag von till550 »

Hallo,

der 1300er Motor im 59er Käfer meiner Liebsten ölt, die Kupplung fängt an zu rutschen.

Also Zeit, mal wieder ein bisschen zu schrauben :lol:

Wenn ich ihn schon aufmache, will ihn ein wenig pimpen, Ziel: satterer Durchzug, mehr Drehmoment. Käfer wird nur bei schönem Wetter gefahren, max. 110 km/h... Gefahren wird in der Regel bis max. 4000 1/min ...

Idee:

1600er Kolben und Zylinder (ggf. auch 1641 oder so)
Verdichtung etwas anheben (Normalbenzin gibt es nicht mehr)
Riechert Vergaseranlage von 1966 beibehalten, auch die Einkanalköpfe belassen. (48 PS sind eingetragen im 30 PS Käfer)
Kanäle ein wenig anpassen, kein großes Fass aufmachen
Sanfte Nockenwelle für Serien Kipper
Aufgrund unbekanntem Alter neue Ventilfedern
Lager natürlich neu, Gehäuse vermessen etc Ggf. Ventilführungen/Ventile oder auch Köpfe neu

Fragen:

1.) Welche Nocke? Ne W100 vielleicht?
2.) Welche K&Z (gibt es welche für mehr Verdichtung ohne Bearbeitungen?)
3.) Serienstössel nitrieren lassen?
4.) Welche Ventilfedern? Die Scat mit 50/100 KG finde ich für so ein Motörchen zu heftig!

Viele Grüße
Till
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youngtimerfan
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Re: Low Budget 2-Vergaser Einkanalmotor

Beitrag von youngtimerfan »

1. Japp wenn low budget
2. Nein, musst was an den Köpfen machen und uU Zylinder unterlegen
3. Nö, einfachen scat Dinger holen
4. würden gehen, oder wbx außenfeder
Bild
Lass dich nicht gehen...lass dich fahren :D :D
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VeeDee
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Re: Low Budget 2-Vergaser Einkanalmotor

Beitrag von VeeDee »

1. W100 funktioniert, WBX/DJ ist besser
2. für 85,5er Zylinder/Kolben müssen die Köpfe aufgebohrt werden. Unter Beibehalten des Serienbrennraums geht eh die Verdichtung etwas hoch.
Besser, aber schwerer zu kriegen: 83er Kolben und Zylinder der 1500er Motoren. Diese können auf das obere Maß der 1300er Zylinder abgedreht werden. Außerdem gibt es noch die Version des 1500S, die die Verdichtung deutlich nach oben bringt.
3. Für die W100 unbedingt passende Stößel kaufen. WBX-Nocke funktioniert mit deutschen Serienstößeln.
4. Die Scat-Federn sind für diese Motorkombi gut, WBX-Außenfeder allein wird mit der W100 zu weich. WBX-Doppelfeder funktioniert dann wieder.

An den Köpfen unbedingt die Führungen prüfen und ggf. ersetzen, desgleichen die Auslaßventile. Außerdem ist ein vorversetzter Ölkühler wie bei den Doppelkanal-Motoren und eine Filterölpumpe mehr als empfehlenswert. Soll ja wohl ein paar Tage halten.


Always Aircooled

VeeDee
Und was ich mir nicht kaufen kann fertige ich mir selber an.

Das sind keine Stirnfalten. Das ist ein Sixpack vom Denken.

Machen ist so ähnlich wie Wollen, nur krasser!
Torben Alstrup
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Re: Low Budget 2-Vergaser Einkanalmotor

Beitrag von Torben Alstrup »

1600 einkanal.
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CB 2280 Nockewelle mit 1,25 kipper am Einlass.
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yoko
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Re: Low Budget 2-Vergaser Einkanalmotor

Beitrag von yoko »

Wenns richtig Drehmoment in diesem Segment gehen soll, Nockenwelle CB2280/Stößel CB (CB2280 fährt unser Obmann am 1641er im Buggy mit 235/75R15 Hi-Reifen, der ist vom Drehmoment begeistert).

KuZ würd ich auch für mehr Hubraum,1600er sein (1500er sind zu teuer, wenn überhaupt zu bekommen).

Federn...Scat... :confusion-scratchheadyellow: ...läuft ja gerade ein Tread vom triker66....

:character-oldtimer:

PS: Torben hat das ja auch fast gleichzeitig gepostet :obscene-drinkingcheers:
Gruß C.

Es kann nur Einen geben - Käfer & Co.

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triker66
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Re: Low Budget 2-Vergaser Einkanalmotor

Beitrag von triker66 »

Guten Morgen, wieso machst du nicht gleich 1776 ccm? Das ist nicht viel teurer und Hubraum ist durch nichts zu ersetzen es sei den durch noch mehr Hubraum oder Turbo.
Ich bin nach 1945 gebohren, und schulde der Menschheit einen Scheiß!
Ich bin kein Politiker, und deshalb braucht man mich nicht zu belügen!
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till550
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Re: Low Budget 2-Vergaser Einkanalmotor

Beitrag von till550 »

Hallo,

vielen Dank für den vielen Input!

Jetzt hole ich den Motor mal raus und schaue mal rein, dann sehen wir weiter...!

Den Hubraum auf über 1600 zu erhöhen wollte ich wegen der notwendigen Blockbearbeitung vermeiden. Aber ich denke noch mal drüber nach...

LG
Till
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Re: Low Budget 2-Vergaser Einkanalmotor

Beitrag von Baumschubsa »

Ich habe zwei Motoren mit einer Pauter B4 Nockenwelle. Beide mit Serienfedern. Bislang ohne Probleme. Die sollte etwas zahmer sein als die W100.
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bfahrer
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Re: Low Budget 2-Vergaser Einkanalmotor

Beitrag von bfahrer »

[Den Hubraum auf über 1600 zu erhöhen wollte ich wegen der notwendigen Blockbearbeitung vermeiden. Aber ich denke noch mal drüber nach...



Hallo Till,

bei 1641/1679ccm braucht das Gehäuse nicht bearbeitet werden.

Aber wenn alles auseinander ist, sollte man es sich überlegen...


Sven
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Re: Low Budget 2-Vergaser Einkanalmotor

Beitrag von orra »

Hallo,

egal wie man an die Sache heran geht.
Wenn ein Motor zerlegt wird, dann müssen (fast) immer auch die Zylinderauflage, so wie die Köpfe geplant werden.
Ein alter Käfermotor ist nicht gerade der "Staubtrockenste" :oops:
Bei fast allen gelaufenen Motoren setzen sich die Stahlbusszylinder in die Gehäuseplanfläche und auch die Zylinderköpfe.
Einen Motor nur mal zerlegen und mit neuen Zyliner wieder zusammen zu stecken ist alles andere als fachgerecht und selten von nachhaltigem Erfolg gekrönt. :character-oldtimer:

Also:
1. Hauptlagergasse prüfen und in 90% der Fälle neu spindeln
2. Zylinderauflage planen ( Stehbolzenentfernen)
3. Köpfe genauestens prüfen und mindestens planen

Welche Teile dann verwendet werden muss jeder selber entscheiden. Mal eben Köpfe runter, ein paar neue dicke K&Z drauf und ab dafür bringt in erster Linie Frust und verbrannte Euronen ;)

Gruß,
orra

----nur ein gut gemeinter Rat----- Entweder richtig oder garnicht.
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till550
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Re: Low Budget 2-Vergaser Einkanalmotor

Beitrag von till550 »

orra hat geschrieben:Hallo,

egal wie man an die Sache heran geht.
Wenn ein Motor zerlegt wird, dann müssen (fast) immer auch die Zylinderauflage, so wie die Köpfe geplant werden.
Ein alter Käfermotor ist nicht gerade der "Staubtrockenste" :oops:
Bei fast allen gelaufenen Motoren setzen sich die Stahlbusszylinder in die Gehäuseplanfläche und auch die Zylinderköpfe.
Einen Motor nur mal zerlegen und mit neuen Zyliner wieder zusammen zu stecken ist alles andere als fachgerecht und selten von nachhaltigem Erfolg gekrönt. :character-oldtimer:

Also:
1. Hauptlagergasse prüfen und in 90% der Fälle neu spindeln
2. Zylinderauflage planen ( Stehbolzenentfernen)
3. Köpfe genauestens prüfen und mindestens planen

Welche Teile dann verwendet werden muss jeder selber entscheiden. Mal eben Köpfe runter, ein paar neue dicke K&Z drauf und ab dafür bringt in erster Linie Frust und verbrannte Euronen ;)

Gruß,
orra

----nur ein gut gemeinter Rat----- Entweder richtig oder garnicht.
Hallo Orra,

danke für Deinen Input! :-)

Low Budget bedeutet nicht, dass ich die Teile des Motors nicht sauber inspizieren und vermessen werde. Und was sein muss, muss sein - da hast Du vollkommen Recht.

Ich werde - anders als bei meinem 2,1L Typ 1 für meinen Spyder - aber halt die Kosten im Auge behalten ...

Gruß
Till
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