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Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: Fr 24. Okt 2014, 09:33
von Low14
Frage,
die Kosten für die Gehäusebearbeitung für Langhubkurbelwellen und für die Bearbeitung zur Aufnahme von größeren Zylindern (92,94er) liegen nicht weit auseinander. Welche Variante ist besser geeignet bei der Verwendung eines Serienvergasers (37 oder 39er Solex), ZK mit original Ventilgrößen, etwas höher verdichtet. Und welche Auswirkungen hat dies bei der Auswahl der Nockenwelle? Hubraum somit 1915 oder 2 L, bin für Tipps dankbar.
Gruß Paul
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: Fr 24. Okt 2014, 10:58
von orra
Hallo,
ganz klar Langhub.
Also 90,5 K&Z x 78mm Kurbelwelle.
Gerade bei nicht so hoch drehenden Motoren bieten Langhubwellen ein Drehmomentvorteil.
Gruß,
orra
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: Fr 24. Okt 2014, 12:37
von MC2k
Fahre die Kombination die Orra vorschlägt auch, kann ich nur empfehlen.
Hier damit du eine Vorstellung bekommst was man damit machen kann.
http://bugfans.de/forum/dynodays/typ-20 ... 10763.html
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: Sa 25. Okt 2014, 08:55
von armin
Da es von AA-Perfomance dickwandige 92mm Zylinder gibt (Kopf 94, Fuss also Gehäuse 90,5) halte ich die 90,5 mm Kolben-Zylinder für überflüssig. Der Aufwand und die Kosten sind die gleichen, man bekommt allerdings mehr Hubraum. Kombiniert mit einer 76 mm Kurbelwelle, bei der im Gehäuse weniger bearbeitet werden muss als bei einer 78 mm Welle kommt man auf 2020ccm statt auf 2006ccm bei der 90,5/78 Kombination. Den geringeren Hub gleicht man entweder durch längere Pleuel (5,5) aus oder durch ca. 2,5mm Tieferstechen der Zylinderauflagefläche am Gehäuse.
Die Kosten dürften ident. sein mit der 90,5/78mm Kombi, wenn man davon ausgeht, dass auch hier neue Pleuel angeschafft werden.
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: Sa 25. Okt 2014, 19:14
von drehzahltier
Hallo,
welche Leistung willst Du an streben?
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: Sa 25. Okt 2014, 20:10
von Poloeins
Ich glaube der Fragensteller will eher nur eine Variante davon nutzen..also entweder mehr Bohrung ODER mehr Hub...
Demnach würde ich sagen 87x74...Motor wird zwar breiter...aber machbar...
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: Sa 25. Okt 2014, 23:11
von Low14
Also ich habe jetzt einen 1776er, der soll aber geöffnet werden da von Doppelvergaser auf Einzelverrgaser umgestellt wurde (wegen HJS Nachrüstkat), nun muss eine andere Nockenwelle rein, hätte hinterher aber gerne wieder um die 80 PS.
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: So 26. Okt 2014, 06:40
von Poloeins
Leistung entsteht im Kopf...lieber Köpfe besser machen als Hubraum erhöhen!
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: So 26. Okt 2014, 07:01
von ELO
Poloeins hat geschrieben:Leistung entsteht im Kopf...lieber Köpfe besser machen als Hubraum erhöhen!
Und ich dachte immer das macht der Ladedruck...........
Gruß
ELO

Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: So 26. Okt 2014, 07:09
von Poloeins
Sorry...aber erst Kopf dann Boost;-)
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: So 26. Okt 2014, 07:47
von lightning grey
Poloeins hat geschrieben:Sorry...aber erst Kopf dann Boost;-)
wen its time to get going - i d rather be blown

Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: So 26. Okt 2014, 10:21
von yoko
Low14 hat geschrieben:Also ich habe jetzt einen 1776er, der soll aber geöffnet werden da von Doppelvergaser auf Einzelverrgaser umgestellt wurde (wegen HJS Nachrüstkat), nun muss eine andere Nockenwelle rein, hätte hinterher aber gerne wieder um die 80 PS.
Für die angestrebten 80 PS würde ich beim 1776er bleiben und wie schon vorgeschlagen, die Serienköpfe bearbeiten lassen, passende Nocke und gut ist es....... ("Kopf-Tip" wäre hier der "Poloeins", der könnte das, fraglich ob er momentan Zeit hat?)
MfG yoko
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: So 26. Okt 2014, 10:43
von B. Scheuert
Soll der HJS Kat dann auch damit kooperieren? Das System hatte schon beim Serienmotor so seine Probleme wenn da Alterserscheinungen an Vergaser und Zündung auftraten. Mit einer anderen Nockenwelle stelle ich mir das schwierig vor.
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: So 26. Okt 2014, 11:28
von Low14
Also Zündung ist eine Bosch Transistoranlage von Tafel, der Verteiler wird jetzt noch getauscht auf das Modell mit Unterdruckdose. Der Kat soll weiterhin drin bleiben wegen Steuerklasse mit Saison Kennzeichen, H-Kennzeichen kommt auf Grund diverser Änderungen nicht in Betracht. Wärmetauscher sind mit den "großen" J Rohren und der Endschalldämpfer vom Kat wurde etwas bearbeitet zur Staudruckreduzierung. Köpfe würde ich mit der Angabe des Kolbenrückstandes und Verdichtungwunsches zu EnginePlus senden. Nockenwelle hätte Jürgen N. im Januar wieder verfügbar oder die W100 oder die Originale mit Kipphebeln 1:1,25 , was meint ihr?
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Verfasst: So 26. Okt 2014, 12:05
von Marcello
B. Scheuert hat geschrieben:Soll der HJS Kat dann auch damit kooperieren? Das System hatte schon beim Serienmotor so seine Probleme wenn da Alterserscheinungen an Vergaser und Zündung auftraten. Mit einer anderen Nockenwelle stelle ich mir das schwierig vor.
Hallo,
man kann das Regelungssystem der Nachrüst-Kats enorm aufwerten, wenn man statt der originalen Sprungsonde eine Breitbandsonde verwendet. Die meisten Controller bieten ja einen Ausgang der ein Sprungsonden-Signal simuliert.
Mein Nachrüstkat von der Firma Wurm hat am Anfang auch Probleme gemacht. Und das obwohl der Vergaser überholt war und ich eine elektronische Zündung hatte. Natürlich auch alle Verschleißteile neu und alles korrekt eingestellt. Zunächst hatte ich die Lambda-Sonde gegen eine neue Sprungsonde getauscht. Das lief schon besser aber auch noch nicht optimal. Nach dem Tausch auf eine Breitbandsonde, lief das System dann so gut wie nie zuvor. Super stabiler Lambdawert im Leerlauf und auch im Fahrbetrieb wird der Lambdawert viel schneller korrigiert als vorher.
Da zum Abstimmen des Vergasers die Breitbandsonde ohne hin eine große Hilfe ist, ist das eigentlich ein "no brainer", wie die Amis so schön sagen.
Viele Grüße
Marcel