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Re: Öldruck
Verfasst: Di 3. Jul 2018, 19:39
von Typ15
Merik hat geschrieben:Wurde der Ölschnorchel im Gehäuse gezogen?
Hab es schon mal gesehen, dass die dann sehr locker im Gehäuse sitzen und dort eventuell Luft ziehen. Ergebnis wäre dann eine starke Schaumbildung in der Pumpe und ein zu niedriger Öldruck. Gleiches Phänomen tritt auf, wenn die Passung zwischen Gehäuse und Pumpe nicht passt.
Grüße Merik
Der Schnorcheln wurde wegen der Gehäusebearbeitung gezogen. Mir ist nicht aufgefallen, daß er danach sehr locker saß.
Heute habe ich den Motor 2min. laufen lassen und danach das Öl abgelassen. Was ich sah, waren Blässchen im Öl. Kam das vom Ablassen oder habe ich wirklich Schaumbildung?
Grüße
Typ15
Re: Öldruck
Verfasst: Mi 4. Jul 2018, 09:06
von B. Scheuert
Es kommt mir sehr schaumig vor. Ich würde jetzt mal mit Druckluft in den Ölsaugstutzen blasen. Vielleicht läßt sich da etwas heraushören. Meriks Ansatz erscheint mir durchaus möglich.
Re: Öldruck
Verfasst: Mi 4. Jul 2018, 10:27
von Merik
Moin,
das sieht wirklich sehr schaumig aus. Nicht nur der Schnorchel kann die Ursache sein. auch eine schlechte Passung zwischen Ölpumpe und Gehäuse, kann zu solchen Problemen führen.
Überall wo die Ölpumpe Luft ziehen kann.
Grüße Merik
Re: Öldruck
Verfasst: Mo 18. Feb 2019, 19:16
von Typ15
Das Gehäuse habe ich wieder gespalten und den Schnorchel gezogen. Er ging nur mit leichten Hammerschlägen raus. Ich werde noch den Test mit der Druckluftpistole machen. Die Ölpumpe war auch fest im Gehäuse. Hat jemand noch eine Idee, wo die Luftblässchen herkommen können? Solange das Gehäuse gespalten ist, kann ich noch nach anderen Dingen suchen.
Gruß
Typ15
Re: Öldruck
Verfasst: Mo 18. Feb 2019, 21:46
von yoko
Hatte noch nie so ein Problem mit Schaumbildung.
Wie ich das so handhabe (vielleicht hilfts).
-Klebe immer den Schnorchel ein, Loctite 574 oder Loctite blau, egal, was ich offen habe.
-Die dünne Papierdichtung zum Ölpumpendeckel hin streiche ich mit Finger (Nitrilhandschuh) beidseitig ganz dünn ein, dann ist die erstens dicht und trägt wirklich wenig auf. Vorher natürlich Kontrolle Pumpenrad/Gehäuserand mit Lineal bez. Spiel (verwende fast immer CB in/out 26mm).
- Falls ich einen Ölsumpf mit Schnorchelverlängerung habe (fast immer), Kontrolle, ob die Verlängerung wirklich eng anliegt. Diese dann auch einkleben und mit guter Schelle fest anziehen.
-Die CB Pumpen passten bisher eigentlich alle recht streng ins Gehäuse und aussen an den Flächen zum Gehäuse kommt auch Loctite 574.
-Ölfilter verwende ich nur vom VW Bus T3, Mann 719/12 (940...denke ich, sind von den Gölfen?)
PS: Heute mit dem 2180er Kübelmotor gefahren, hatte kalt (16 Grad plus) nach dem Kaltstart 4 bar, in Fahrt nie unter 3 bar (hab aber nicht dauernd drauf geachtet). Der hat auch eine 26mm CB-Pumpe, aber diesmal, erstmalig bei eigenem, Filterölpumpe (mach ich aber nicht mehr).
Re: Öldruck
Verfasst: Mo 18. Feb 2019, 22:00
von kdb
vielleicht hilft es
ich habe umgebaut auf full flow mit csp adapter und pumpendeckel, um einen ölfilter zu benutzen, und mit adapter thermostat einen zusätzlichen ölkühler.
soweit so gut .öldruck beschissen niedrig. mein ö ldruchkolben kanal ist aufgebohrt somit dichtet das nicht und der druck entweicht. den fehler habe ich behoben
jetzt geht das öl immer komlett durch den orginalkühler. druck zu hoch. hab dann den ölpumpendeckel getauscht gegen einen mit öldruckregler. kalt immer noch zu hoch. orginalölpumpe.
5 bar anzeige im anschlag. ich habe nun einen externen öldruckregler mit anzeigeinstument an der druckleitung zum ölkühler eingeschleift der bei ca 4 bar aufgeht (selbsgebaut) und in den ölsumpf ableitet . öldruck kalt 4,5 und warm knapp3 . kontollampe geht nie an. aber bei allen meinen autos sehe ich das bei etwa 100 grad der öldruck runter geht.ich versuche also die themperatur bei max 110 halten was auch funktioniert. öl ist 10w40 oder 15w40 .
mangelhaften öldruck hatte ich bei zu dicker ölpumpendeckeldichtung, wenn warm katastrophe.
fahre seit 40tkm so keine probleme
also problem war bei mir der aufgespindelte ölkolbenkanal der an der riemenscheibe
mfg kdb
Re: Öldruck
Verfasst: Sa 20. Apr 2019, 14:14
von Typ15
Hallo,
heute habe ich die Nockenwellengasse mit einem Subito gemessen. Anbei 2 Bilder von 2 Motorgehäusen. Kann mir jemand sagen, wie groß der Unterschied beider Nockenwellengassen ist? Ich hätte gesagt 0,5mm. Es gibt aber nur Nockenwellenlager +0,25mm. Ist das Gehäuse schrott?
Frohe Ostern
Typ15
Re: Öldruck
Verfasst: Sa 20. Apr 2019, 17:57
von Typ15
Es scheint doch Nockenwellenlager mit +0,5mm zu geben. Sogar original von VW.
https://de.vwheritage.com/111198542-noc ... mm-vw-teil
Meine Annahme, dass die Lagergasse 0,5mm grösser ist, als die andere, ist doch richtig?
Typ15
DerwahrscheinlichdenÜbeltätergefundenhat
Re: Öldruck
Verfasst: Sa 20. Apr 2019, 18:18
von ousie
Habe meine Übermaß Lager für NW vom Orra.
Hat aber leider nix gebracht. Öldruck trotzdem schlecht.
Ist dein Gehäuse vorne an der Trennfuge mit PO gestempelt? DAnn wurde die Lagergasse gespindelt von der NW
Re: Öldruck
Verfasst: Sa 20. Apr 2019, 18:46
von Typ15
Ja. Das sehe und höre ich zum ersten Mal. Ist die Lagergasse jetzt 0,5mm grösser? Orra hat doch nur 0,25mm im Angebot. Hast du es gefunden?
Re: Öldruck
Verfasst: So 21. Apr 2019, 01:09
von ousie
Meine war 0,5 und da hatte er noch ein Satz liegen.
Re: Öldruck
Verfasst: So 21. Apr 2019, 10:04
von Typ15
Du machst mir nicht gerade Hoffnung. Hast du das Problem gelöst? Meistens bzw. immer ist der hintere Regelkolben d=16,5mm. Hast du die restlichen Bohrungen auch gemessen? Hast du auch ein PO gekennzeichnetes Gehäuse?
Gruß
Typ15
Re: Öldruck
Verfasst: So 21. Apr 2019, 12:18
von ousie
Lösung? Ja habe mir ein neues Gehäuse geholt
Regelkolben waren alle Übermaß, Gehäuse war auch PO gestempelt.
Sobald der Motor 70 grad hat fällt der Öldruck im Leerlauf auf 0,5-0,8 Bar. Beim fahren kommt halt auf die Drehzahl an kommt er Max 2,5-3 bar.
Gehäuse werde ich tauschen sobald ich Lust habe. Bin jetzt so ca 2000km gefahren.
Re: Öldruck
Verfasst: So 21. Apr 2019, 13:46
von Typ15
So schlecht ist das doch nicht?
Re: Öldruck
Verfasst: Mo 22. Apr 2019, 09:39
von Red1600i
Für einen frisch gemachten Motor ist das ziemlich übel.
Wenn er 150.000km hinter sich hätte, dann wär's OK.
Nein, es ist nicht ok für einen frisch gebauten Motor mit frischen Lagern. Er wird sich weiter verschlechtern und dann fangen noch ganz andere Probleme an.
Es ist richtig, daß der Kollege das Gehäuse wechseln will... Was für andere Gemeinheiten werden da wohl noch verborgen gewesen sein?!?