Käfer 1302 Cabrio von 71 - Kompletter Neuaufbau
Re: Käfer 1302 Cabrio von 71 - Kompletter Neuaufbau
Heute beschreibe ich die elektrischen Arbeiten.
Zunächst habe ich die Kabelbäume und einzelnen Kabel genau betrachtet, dabei - soweit erkennbar - keine Brüche festgestellt und dann entschieden, sie - bis auf den Kabelbaum zu den vorderen Scheinwerfern - weiter zu verwenden. Im nächsten Schritt habe ich die Kabelschuhe mit Glasperlen gestrahlt und die Kabel und Kabelschläuche gereinigt. Einige wenige Kabelschuhe habe ich ersetzt, anderen ein wenig nachgebogen. Nun sieht er wieder aus wie neu.
Den Kabelbaum zu den vorderen Scheinwerfern habe ich auch deshalb nicht verwendet, weil ich zur Entlastung der
Schalter (Lichtschalter, Lichthupe/Umschalter für Abblend- und Fernlicht) und zur Verbesserung der Lichtqualität Relais-Schaltungen eingebaut habe. So gehen nur noch geringe Ströme über die Schalter, und größere Querschnitte bringen stärkeren Strom direkt von Klemme X über die Relais zu den Scheinwerfern. Und weil ich einmal dabei war, habe ich auch Kabel für Cibies gelegt, die ich in Wagenfarbe habe lackieren lassen. Auch die Ansteuerung der Hupen habe ich modifiziert, und so ist für den Vorderwagen ein komplett neuer Kabelbaum entstanden.
Mir war klar, dass ich zusätzliche Kabel für die Öldruckanzeige, die Öltemperatur und die heizbare Heckscheibe (zur Ansteuerung eines Relais) von vorne nach hinten und ein zusätzliches Kabel für den Drehzahlmesser von hinten nach vorne legen wollte. Ich habe mich entschieden, diese relativ dünnen Kabel in den vorhandenen Kabelschlauch zu ziehen. Dazu habe ich im Abstand von etwa 50 bis 60 cm längliche Öffnungen in den Schlauch geschnitten und die einzeln Kabel mit Hilfe eines Blumendrahtes und Silikonspray von einer Öffnung zur nächsten Öffnung durchgezogen. Das hat ganz gut geklappt, und nachdem ich die Öffnungen mit Schrumpfschlauch verschlossen habe, war von dem Eingriff praktisch nichts mehr zu sehen.
Selbstverständlich habe ich für die Modifizierungen und Erweiterungen die farblich richtigen Kabel mit den korrekten Querschnitten verwendet.
Außerdem habe ich als Diebstahlschutz verschiedene Schaltungen bzw. Maßnahmen eingebaut, auf die ich hier nicht
näher eingehe.
Das Anschließen der verschiedenen Kabelstränge im Kofferraum direkt hinter dem Armaturenbrett wollte ich mir leichter machen. Dafür habe ich mir zunächst den passenden Schaltplan für den 71er 1302 besorgt und dann am Laptop eine Übersicht für die Sicherungsdose angefertigt, die genau zeigt, welches Kabel aus welchem Kabelbaum wo angeschlossen werden muss. Ähnlich vorbereitete Skizzen für die Kabelbelegung an den diversen Schaltern haben ebenfalls geholfen.
Das hat zwar etwas gedauert, war auf dem Sofa aber bequemer, als die Fummelei im Kofferraum. Die war dann in ein paar Minuten fehlerfrei erledigt.
Die Zusatzinstrumente habe ich links und rechts vom Tacho eingesetzt. Die einzelnen Streben der Ziergitter habe ich vor dem Lackieren in Wagenfarbe einzeln gesägt, und ich finde, es sieht stimmig aus. Das glänzende Material hinter dem Ziergitter ist ein Geflecht aus Edelstahl.
Der Drehzahlmesser ist ein sog. "VDO-Ei" aus einem Volvo und "hängt" unter dem Armaturenbrett. Für die Befestigung habe ich während der Karosseriearbeiten eine passende, quadratische Mutter unter das Armaturenbrett geschweißt, dort den DZM eingeschraubt und mit einer extradünnen Mutter gekontert. Die Kabel werden bei dem Ei durch das hohle Gewindestück geführt, und deshalb habe ich zuvor an dieser Stelle für die Kabeldurchführung ein Loch ins Armaturenbrett gebohrt . Die Kabel kommen dann unter dem Aschenbechergehäuse heraus und sind dort verdrahtet.
Den Blinkerschalter habe ich komplett zerlegt und den Arm (Zinkdruckguss) verchromen lassen.
Das Radio wird ein Blaupunkt Frankfurt Rallye aus einem Porsche 911 der 70er Jahre. Hier habe ich ein Bluetooth-Modul integriert, das mit einem nach außen gelegten Mikrofon-Anschluss das Ganze später zu einer Freisprecheinrichtung upgraded. Die Umschaltung zwischen dem eigentlichen Radio und BT erfolgt über den ehemaligen Mono/Stereo-Umschalter. Die Mono-Endstufe musste ausziehen, damit das BT-Modul seinen Platz findet.
Zunächst habe ich die Kabelbäume und einzelnen Kabel genau betrachtet, dabei - soweit erkennbar - keine Brüche festgestellt und dann entschieden, sie - bis auf den Kabelbaum zu den vorderen Scheinwerfern - weiter zu verwenden. Im nächsten Schritt habe ich die Kabelschuhe mit Glasperlen gestrahlt und die Kabel und Kabelschläuche gereinigt. Einige wenige Kabelschuhe habe ich ersetzt, anderen ein wenig nachgebogen. Nun sieht er wieder aus wie neu.
Den Kabelbaum zu den vorderen Scheinwerfern habe ich auch deshalb nicht verwendet, weil ich zur Entlastung der
Schalter (Lichtschalter, Lichthupe/Umschalter für Abblend- und Fernlicht) und zur Verbesserung der Lichtqualität Relais-Schaltungen eingebaut habe. So gehen nur noch geringe Ströme über die Schalter, und größere Querschnitte bringen stärkeren Strom direkt von Klemme X über die Relais zu den Scheinwerfern. Und weil ich einmal dabei war, habe ich auch Kabel für Cibies gelegt, die ich in Wagenfarbe habe lackieren lassen. Auch die Ansteuerung der Hupen habe ich modifiziert, und so ist für den Vorderwagen ein komplett neuer Kabelbaum entstanden.
Mir war klar, dass ich zusätzliche Kabel für die Öldruckanzeige, die Öltemperatur und die heizbare Heckscheibe (zur Ansteuerung eines Relais) von vorne nach hinten und ein zusätzliches Kabel für den Drehzahlmesser von hinten nach vorne legen wollte. Ich habe mich entschieden, diese relativ dünnen Kabel in den vorhandenen Kabelschlauch zu ziehen. Dazu habe ich im Abstand von etwa 50 bis 60 cm längliche Öffnungen in den Schlauch geschnitten und die einzeln Kabel mit Hilfe eines Blumendrahtes und Silikonspray von einer Öffnung zur nächsten Öffnung durchgezogen. Das hat ganz gut geklappt, und nachdem ich die Öffnungen mit Schrumpfschlauch verschlossen habe, war von dem Eingriff praktisch nichts mehr zu sehen.
Selbstverständlich habe ich für die Modifizierungen und Erweiterungen die farblich richtigen Kabel mit den korrekten Querschnitten verwendet.
Außerdem habe ich als Diebstahlschutz verschiedene Schaltungen bzw. Maßnahmen eingebaut, auf die ich hier nicht
näher eingehe.
Das Anschließen der verschiedenen Kabelstränge im Kofferraum direkt hinter dem Armaturenbrett wollte ich mir leichter machen. Dafür habe ich mir zunächst den passenden Schaltplan für den 71er 1302 besorgt und dann am Laptop eine Übersicht für die Sicherungsdose angefertigt, die genau zeigt, welches Kabel aus welchem Kabelbaum wo angeschlossen werden muss. Ähnlich vorbereitete Skizzen für die Kabelbelegung an den diversen Schaltern haben ebenfalls geholfen.
Das hat zwar etwas gedauert, war auf dem Sofa aber bequemer, als die Fummelei im Kofferraum. Die war dann in ein paar Minuten fehlerfrei erledigt.
Die Zusatzinstrumente habe ich links und rechts vom Tacho eingesetzt. Die einzelnen Streben der Ziergitter habe ich vor dem Lackieren in Wagenfarbe einzeln gesägt, und ich finde, es sieht stimmig aus. Das glänzende Material hinter dem Ziergitter ist ein Geflecht aus Edelstahl.
Der Drehzahlmesser ist ein sog. "VDO-Ei" aus einem Volvo und "hängt" unter dem Armaturenbrett. Für die Befestigung habe ich während der Karosseriearbeiten eine passende, quadratische Mutter unter das Armaturenbrett geschweißt, dort den DZM eingeschraubt und mit einer extradünnen Mutter gekontert. Die Kabel werden bei dem Ei durch das hohle Gewindestück geführt, und deshalb habe ich zuvor an dieser Stelle für die Kabeldurchführung ein Loch ins Armaturenbrett gebohrt . Die Kabel kommen dann unter dem Aschenbechergehäuse heraus und sind dort verdrahtet.
Den Blinkerschalter habe ich komplett zerlegt und den Arm (Zinkdruckguss) verchromen lassen.
Das Radio wird ein Blaupunkt Frankfurt Rallye aus einem Porsche 911 der 70er Jahre. Hier habe ich ein Bluetooth-Modul integriert, das mit einem nach außen gelegten Mikrofon-Anschluss das Ganze später zu einer Freisprecheinrichtung upgraded. Die Umschaltung zwischen dem eigentlichen Radio und BT erfolgt über den ehemaligen Mono/Stereo-Umschalter. Die Mono-Endstufe musste ausziehen, damit das BT-Modul seinen Platz findet.
- B. Scheuert
- Beiträge: 9075
- Registriert: Do 5. Dez 2013, 19:00
- Käfer: 1303
- Wohnort: anne Ruhr zu Hause
Re: Käfer 1302 Cabrio von 71 - Kompletter Neuaufbau
Alter Schwede! Das nenne ich mal Detailarbeit
Der verchromte Blinkerhebel 
Gruß Bernd
Wir, die großen Jungs mit dem Typ 1 und den Vierlochfelgen!
Wir, die großen Jungs mit dem Typ 1 und den Vierlochfelgen!
Re: Käfer 1302 Cabrio von 71 - Kompletter Neuaufbau
Hallo, dein Post ist zwar schon etwas älter, aber gibt es diese Rahmenlehre noch irgendwo käuflich zu erwerben. Die passende Richtbank habe ich. Beste Grüße Alois
Re: Käfer 1302 Cabrio von 71 - Kompletter Neuaufbau
Rahmenlehre (braunes Gestell in den Beiträgen) und Richtsatz für langen Vorderwagen (grüne Anbauteile für Richtbank) sind inzwischen verkauft. Man findet beides immer wieder mal bei kleinanzeigen, und für Richtsätze gibt es Verleiher.
Re: Käfer 1302 Cabrio von 71 - Kompletter Neuaufbau
(Fast) fertig, nur noch wenige Fehlteile.
Re: Käfer 1302 Cabrio von 71 - Kompletter Neuaufbau
Die Bilder kenn ich doch;-)
Schicke Karr aber zu langes Masseband am Getriebe;-)
Hat sich was mit dem Motorenbauer ergeben?
Gruss Lars
Schicke Karr aber zu langes Masseband am Getriebe;-)
Hat sich was mit dem Motorenbauer ergeben?
Gruss Lars
1192ccm = 100,64PS
1385ccm = 148,00PS
Es gibt nichts Gutes....ausser man tut es...SELBER!
Die Motoren der Serie 1200 sind für den Betrieb rund um die Uhr ausgelegt, unabhängig von den von Ihnen gewählten Umgebungsbedingungen.
1385ccm = 148,00PS
Es gibt nichts Gutes....ausser man tut es...SELBER!
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Re: Käfer 1302 Cabrio von 71 - Kompletter Neuaufbau
Sehr schön gemacht. Ganz nach meinem Stil. Gratuliere und ich hoffe die eventuelle Ehefrau hats auch mit getragen...
Grüße aus Bad Tölz
Grüße aus Bad Tölz