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Re: starre Benzinleitung in der Bodengruppe wechseln
Verfasst: So 12. Jun 2016, 21:25
von yoko
VeeDee hat geschrieben:Wenn die Leitung nur geklammert ist, sind die Halterungen vorne direkt hinter dem Pedalbock und hinten ca. 15 cm vor der Schaltstangenöffnung erreichbar. Dann kann die alte recht leicht aus- und die neue eingeklipst werden. Manchmal sitzen aber auch Schweißpunkte an einer der mittleren Haltebrücken, das fällt dann unter "Arschkarte".
Viel Erfolg
VeeDee

Stimmt, habe bei mir an der Bodenplatte nachgesehen (Fenster). Bei mir war die vordere Klammer (ist ein Teil des Haltebleches, wo das Kupplungsrohr festgeschweißt ist), fest um die Benzinleitung zugebogen, ohne aufbiegen ging da nichts (war schwer aufzubiegen). Die hintere Klammer ist an der von VeeDee beschriebenen Position auf dem Kupplungsrohr festgeschweißt und die Leitung war nur durchgeschoben, da gings relativ leicht durch.
Blöd ist nur, daß du an die vordere Befestigung kaum rankommst ohne Fenster und das Loch der Pedalerie sehr klein ist...
Re: starre Benzinleitung in der Bodengruppe wechseln
Verfasst: So 12. Jun 2016, 22:45
von rme
VeeDee hat die Punkte der Verkleinerung ja schon gut beschrieben. Geschweißte Leitungen sind mir noch nicht begegnet, was aber natürlich erklärt, dass die Aktion sich auch schwieriger gestalten kann.
Ich habe zum Einziehen einen dicken Kupferdraht verwendet. Diesen hinten in die Leitung gesteckt und verpresst, alte Leitung nach vorne raus gezogen, neue Leitung hinten auf dem Hilfsdraht verpresst und eingezogen. Danach die Leitung wieder in die Verklammerung gedrückt und wieder zugedrückt so gut es ging und zusätzlich noch mit Kabelbindern gesichert. Vorher muss man natürlich noch dern Käfer innen ausräumen und die Pedalerie ausbauen. Verwendet habe ich die originale Leitung von VW, die ist aber mittlerweile entfallen.

Re: starre Benzinleitung in der Bodengruppe wechseln
Verfasst: Mo 13. Jun 2016, 07:54
von B. Scheuert
Ich hatte bisher nur die "Arschkartenleitungen.

Dreimal geklammert und die Klammern geschweißt und zu. Die Lösung am Tunnel ist optimal, auch wenn später einmal die Karosse abgehoben wird. Bei der Lösung am Schweller sind mir zuviele Biegungungen.
Re: starre Benzinleitung in der Bodengruppe wechseln
Verfasst: Fr 4. Mai 2018, 19:31
von Mr.Bug
Wie macht ihr denn den Übergang vom Rahmenkopf in den Innenraum zum Tunnel ?
Napoleonhut anbohren und mit passender Gummidichtung die Leitung durchführen?
Und - Kupfer ? Stahl ? Polyamid ?
Re: starre Benzinleitung in der Bodengruppe wechseln
Verfasst: Fr 4. Mai 2018, 19:46
von Fuss-im-Ohr
wenn es gut fixiert werden kann gehen auch Metalleitungen, für den Rest muss es bei mir immer flexibel sein. Alles steht und fällt mit der Befestigungsmöglichkeit.
Gruss Jürgen
Re: starre Benzinleitung in der Bodengruppe wechseln
Verfasst: Fr 4. Mai 2018, 20:50
von halbug
Mr.Bug hat geschrieben:Wie macht ihr denn den Übergang vom Rahmenkopf in den Innenraum zum Tunnel ?
Napoleonhut anbohren und mit passender Gummidichtung die Leitung durchführen?
Und - Kupfer ? Stahl ? Polyamid ?
Genau - und in Kupfer. So mach ich's seit vielen Jahren, nie Probleme!
Ich bevorzuge die Verlegung am Tunnel entlang im Innenraum.
Nur für den Fall der Fälle... z.B. Seitencrash

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Wenn ich ne gute Lösung zum Befestigen der 8 mm Leitung(en) im Tunnel wüßte, würde ich sie vieleicht bei meinem anstehenden Neuaufbau im Tunnel verlegen
Grüße
Lars
Re: starre Benzinleitung in der Bodengruppe wechseln
Verfasst: Fr 4. Mai 2018, 22:17
von Mr.Bug
Ich denke irgendwie, Kupfer ist gut und schön. Aber warum nicht bei einem Neuaufbau gleich ein modernes, flexibles Material wie Polyamid nehmen. Das lässt sich z.B. in schwarz bestellen, mit schwarzen Sikkaflex-Punkten am schwarz lackierten Chassis neben dem Tunnel leicht befestigen und kein Mensch sieht es je wieder.
Oder , sofern die alte Leitung aus dem Tunnel gezogen werden kann, direkt mit reinziehen.

Re: starre Benzinleitung in der Bodengruppe wechseln
Verfasst: Fr 4. Mai 2018, 23:03
von yoko
Mr.Bug hat geschrieben:Ich denke irgendwie, Kupfer ist gut und schön. Aber warum nicht bei einem Neuaufbau gleich ein modernes, flexibles Material wie Polyamid nehmen. Das lässt sich z.B. in schwarz bestellen, mit schwarzen Sikkaflex-Punkten am schwarz lackierten Chassis neben dem Tunnel leicht befestigen und kein Mensch sieht es je wieder.
Oder , sofern die alte Leitung aus dem Tunnel gezogen werden kann, direkt mit reinziehen.

Das mit der Kunststoffleitung aussen verlegen und kleben kann ich mir gut vorstellen
Im Tunnel nachziehen eher nicht, weil die Metall-Klemmen, wo die originale Metall-Leitung geklemmt ist, dir u.U. die Kunststoffeitung beschädigen (abschaben beim Durchziehen) könnte, das würde ich nicht machen (ich hab Fenster im Tunnel und sehe gut die Halterungen).
Die Kunststoffleitung würde ich Kupfer bevorzugen, weil das Kupfer gut Wärme leitet und auch der Sprit dadurch warm wird.
Was ich so am Laufen habe: Am Buggy seit ca. 17 Jahren (wie die Zeit vergeht...) habe ich vom Tank weg bis zum Motorraum durchgehend einen Berner Benzinschlauch (von Mercedes Nutzfahrzeug-teile Lager, der ist der beste Schlauch m.E.) durch den Tunnel gezogen. Im Tunnel liegt er frei. Vorne und hinten hab ich die Löcher dementsprechend mit einem Metall-Rundmaterial aufgeweitetet (Kanten vorher entgratet), soweit dass der Gummi Schlauch gerade noch durchgeschoben werden konnte und dadurch vorne und hinen klemmt. Das Gleiche ist am 66er Käfer seit etwa 8 Jahren. Läuft ohne Probleme und durch dem Gummi isoliert besser gegen Hitze als Metall.
Fürn 1302 OSR hab ich mir eine 8mm originale KFZ-Metall-Benzineitung samt schraubbaren Kunststoffhalterungen besorgt, weil ich ja Fenster zum Verlegen habe. Diese Leitungen bestehen aus einer Metalllegierung, welche leicht zu biegen ist, galvanisch verzinkt und aussen noch kunststoffbeschichtet ist. Gibts auf e-bay im Zubehör und nicht allzu teuer.
Bin mir aber noch unschlüssig, ob ich diese Metallleitung verlegen soll, weil ich eigentlich mit den Berner Schläuchen bisher gut fahre...

Re: starre Benzinleitung in der Bodengruppe wechseln
Verfasst: So 6. Mai 2018, 00:19
von Mr.Bug
yoko hat geschrieben:
Was ich so am Laufen habe: Am Buggy seit ca. 17 Jahren (wie die Zeit vergeht...) habe ich vom Tank weg bis zum Motorraum durchgehend einen Berner Benzinschlauch (von Mercedes Nutzfahrzeug-teile Lager, der ist der beste Schlauch m.E.) durch den Tunnel gezogen. Im Tunnel liegt er frei. Vorne und hinten hab ich die Löcher dementsprechend mit einem Metall-Rundmaterial aufgeweitetet (Kanten vorher entgratet), soweit dass der Gummi Schlauch gerade noch durchgeschoben werden konnte und dadurch vorne und hinen klemmt. Das Gleiche ist am 66er Käfer seit etwa 8 Jahren. Läuft ohne Probleme und durch dem Gummi isoliert besser gegen Hitze als Metall.
Fürn 1302 OSR hab ich mir eine 8mm originale KFZ-Metall-Benzineitung samt schraubbaren Kunststoffhalterungen besorgt, weil ich ja Fenster zum Verlegen habe. Diese Leitungen bestehen aus einer Metalllegierung, welche leicht zu biegen ist, galvanisch verzinkt und aussen noch kunststoffbeschichtet ist. Gibts auf e-bay im Zubehör und nicht allzu teuer.
Bin mir aber noch unschlüssig, ob ich diese Metallleitung verlegen soll, weil ich eigentlich mit den Berner Schläuchen bisher gut fahre...

Auch ne Variante mit dem Schlauch. Warum überhaupt im Tunnel fixieren....wenn ich einen Schlauch oder ein Polyrohr verwende und das am Boden liegt, und dann den Tunnel mit Sanders-Fett oder ähnlichem flute...dann bewegt sich der Schlauch nie mehr. Zumindest nicht so, das man irgendwie Angst vor durchgescheuertem Schlauch haben müsste. Und das Rohr scheuert ohnehin niemals durch.
Alternativ vorne und hinten mit Karosseriekleber auf den Tunnelboden kleben, auch dann wandert das Rohr nirgends mehr hin.
Denke, das werd ich mal antesten...
