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Re: Bei Pendelachse Ausgleichsfeder oder Stabi verbauen?
Verfasst: So 4. Okt 2015, 15:15
von Turner
Baumschubsa hat geschrieben:Lag heute mal wieder unter einem Käfer und hatte sogar etwas zum Fotomachen dabei...
Im Prinzip so,aber wenn du jetzt noch oben Gummis hättest,dann arbeitet der Verbindungsstabstab an der Ausgleichsfeder als zusätzlicher Drehstab.(Stabi)
So hab ichs im Typ3 und da geht das Ding ordentlich um die Ecken ohne das er X Beine macht.
Turner
Re: Bei Pendelachse Ausgleichsfeder oder Stabi verbauen?
Verfasst: So 13. Mär 2016, 13:19
von roller25
Habe mich heute endlich mal mit dem Umbau der Ausgleichsfeder auf Flop-Stop befasst
Dabei wurde aber die Funktion der Ausgleichsfeder beibehalten, sie hat nun also ne doppelte Funktion.
Leider kommen die Räder immer noch in einen negativen Sturz, aber immer hin deutlich weniger.
Noch weniger ließe sich durch Reduzierung der Gummihöhe oberhalb erreichen, womit aber dann die Federwikrung der Ausgleichsfeder reduziert wird.
Dann lasse ich mal die Bidler sprechen
Mit "Flop-Stop" Umbau
Ohne "Flop-Stop"-Umbau
Detail links mit Umbau
Detail links ohne Umbau
Ich denke der Unterschied ist schon deutlich.
Die Flop-Stops-mit Keil am Schwert mag ich nicht, auch wenn schon ausreichend erprobt, nur was ist wenns doch knallt. Zudem ist da eine apruppte Begrenzung des Ausfederwegs vorhanden. Bei dem Ausgleichsfeder-Umbau folgt dies über eine Feder, also "sanft"
Gruß Michael
Re: Bei Pendelachse Ausgleichsfeder oder Stabi verbauen?
Verfasst: So 13. Mär 2016, 13:45
von Red1600i
Sieht schon besser aus, Vorspannung auf der Ausgleichfeder hilft hier bereits.
Ich glaube aber, hier sind immer noch Mißverständnisse über die Funktion eines Stabis und der Ausgleichfeder.
Der Stabi ist von der Funktion das genaue GEGENTEIL von der Ausgleichfeder.
Der Stabi verbindet beide Räder, so dass beide Räder gleichsinnig einfedern wollen. Die Ausgleichfeder macht das Gegenteil, sie fördert aktiv die Schieflage. Die Ausgleichfeder läßt das eine Rad ausfedern, das andere einfedern.
Übrigends: selbst mit dieser Begrenzung wie oben im Bild bist du nach wie vor ein Kandidat für einen Überschlag oder einen Dreher der übelsten Art wäre da statt der Ausgleichfeder ein Stabi drin.
Stabi mit positivem Sturz ausgefedert ist absolut tödlich. Irgendwann kommt mal ein Lastwechsel in so einer Kurve und das war's dann...
Mein Vater sagte schon vor 30 Jahren im Buggy: Geh bloß nicht vom Gas in der Kurve! Immer draufhalten und ned bremsen...
Das ging solange gut, bis so ein Vollidiot die Einfädelspur blockierte...
Wie schon gesagt, es wenige Überlebende die das berichten können.
Re: Bei Pendelachse Ausgleichsfeder oder Stabi verbauen?
Verfasst: So 13. Mär 2016, 14:15
von roller25
Red1600i hat geschrieben:Sieht schon besser aus, Vorspannung auf der Ausgleichfeder hilft hier bereits.
Ich glaube aber, hier sind immer noch Mißverständnisse über die Funktion eines Stabis und der Ausgleichfeder.
Der Stabi ist von der Funktion das genaue GEGENTEIL von der Ausgleichfeder.
.........................
Mir ist der Unterschied zwischen Stabi und Ausgleichsfeder durchaus bekannt
Bin mir nur noch nicht im klaren, wieviel die Ausgleichsfeder (so wie original verbaut) zum Federungskomfort und -weg beiträgt.
Bei verzicht müsste doch wohl auf andere Drehstäbe umgebaut werden?
Naja, ich werde erstmal den Umbau auf Kombi (Ausgleich und Flop-Stop) so vornehmen.
Oder habe ich da nen Fahrsicherheits technsichen Denkfehler?
Das ausfedernde Rad zieht nun ja das gegenüberliegende gegen dessen Feder, kann also nicht mehr soweit raus und in positiven Sturz gehen.
Das einfedernde Rad drückt nachwievor auf die Feder das gegenüberliegende Rades was damit wieder rausgedrückt wird.
Muss ich mir vll. nochmal Gedanken drüber machen
Gruß Michael
Re: Bei Pendelachse Ausgleichsfeder oder Stabi verbauen?
Verfasst: So 13. Mär 2016, 14:27
von Bugbear
Hat schon mal jemand gekürzte Stoßdämpfer zur Ausfederwegbegrenzung genutzt?
Re: Bei Pendelachse Ausgleichsfeder oder Stabi verbauen?
Verfasst: So 13. Mär 2016, 14:40
von Red1600i
Ja, ich. Federbeine...
Die FlopStops brauche ich nur wegen der Montage der Federbeine...
Ich habe noch eine Kombi aus völlig entlastetem Drehstab plus Federbein.
Federbein solo geht mit diesem Gummilager nicht lange gut, geht kaputt. Bräuchte zwingend ein Uniball Gelenk. Und einecupstrebe. Geht aber nicht mit Heizung...
Du kannst hier auch die Normallage meiner Achse sehen. Waagrecht im ausgefederten Zustand.

Re: Bei Pendelachse Ausgleichsfeder oder Stabi verbauen?
Verfasst: Mo 14. Mär 2016, 21:36
von *Wolfgang*
Zu welcher Kombi wäre also zu raten? Ausgleichsfeder in Verbindung mit Flop Stops?
Re: Bei Pendelachse Ausgleichsfeder oder Stabi verbauen?
Verfasst: Di 15. Mär 2016, 11:35
von turneratwork
Gib der Ausgleichsfeder einfach mehr Vorspannung,sprich klemm die Ohren an der Achse zwischen oberen und unteren Anschlag der Pendelstützen.Wenn ich am Sonntag auf der Retro bin kann ich unter den Typ3 liegen und ein Bild machen.So geht das dann vorwärts :
https://www.youtube.com/watch?v=tK0tMxMvAG8 dann reichts auch fürn 911,sorry Jürgen:-))
Turner
Re: Bei Pendelachse Ausgleichsfeder oder Stabi verbauen?
Verfasst: So 18. Mär 2018, 09:48
von *Wolfgang*
Ich möchte das Thema hier noch mal aufgreifen: gibt's die Flop Stops derzeit irgendwo zu kaufen? Oder könnte jemand, der welche hat, eine bemaßte Skizze einstellen bzw als PM senden? Dann würde ich mir selbst welche anfertigen.
Danke

Re: Bei Pendelachse Ausgleichsfeder oder Stabi verbauen?
Verfasst: Do 8. Aug 2019, 14:56
von Kugelblitz
Hallo zusammen,
gibt es eine aktuelle Adresse wo man Flop-Stops kaufen kann. Danke euch.
Gruß