Dann haben uns an die Kurbelscheiben vorn gemacht und die Meldungen hier im Forum, es handele sich dabei um eine K**karbeit waren keineswegs untertrieben

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Der Reihe nach:
Zuerst die Gummis (aus dem CSP-Cabrio-Komplettsatz) wie hier empfohlen auf die Scheibe gesteckt und die Endposition mit Klebeband markiert, anschließend mit Spülmittellösung benetzt in den Rahmen gedrückt. Die dafür notwendigen, irrwitzigen Kräfte ließen sich erstaunlich gut mit den Einhandzwingen aufbringen. Leider ein Fehlschlag, weil sich das Gummi "langgezogen" hatte und leider unschöne Wellen hinterließ

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Nochmal mit schwererem Geschütz nachgedrückt, allerdings mit dem gleichen Ergebnis - der Rand am Gummi scheint eine Abneigung gegen den Rahmen zu haben und bleibt auf Distanz zu diesem:

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Weil das so nicht bleiben kann, also wieder ausgebaut. Die Scheibe hat sich an der unteren Führung ohnehin wieder rausgedrückt:

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Watt nu! Die naheliegendste Überlegung war nun, dass die Reibung zu groß sein muss und die hier im Forum aufgeführte Variante mit dem Klarlack daher Sinn ergibt. Spoiler/Fehler - der Klarlack aus der Spraydose (natürlich mit Pinsel auf Rahmen und Gummi aufgetragen) funktioniert nicht gut, weil der viel zu schnell anzieht! Also sollte man dann doch lieber 2K mit langer Topfzeit nehmen. Egal, funktioniert so oder so auch nicht - gleiches Wellenmuster am Rand entlang

. Ich soll ja hier nicht meckern

, daher nur der dezente Hinweis, dass die Laune gar nicht mal soooo gut war

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Also wieder raus aus dem Rahmen mit der Scheibe. Blöderweise hat der Klarlack dann doch ganz gut geklebt, sodass der Rahmen - nun einer Banane nicht unähnlich - erstmal wieder zu richten war. Erstaunlich tolerant, das originale Material!!!
Watt nu - die Zweite! Irgendwie wird die Luft in Richtung Lösung langsam dünner. Bisschen mehr überlegt und vielleicht sollte man mal was messen!? Und siehe da - des Rätsels Lösung:

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Links original, rechts Neuteil. Klar, das original ist natürlich etwas komprimiert, dennoch ist die Gesamtdicke gut 1mm geringer! Mist aber auch!!! Klar ist, dass das mehr an Material NICHT in den Rahmen passen kann und "überquillt".
Spannend wäre an der Stelle mal, ob ich bei der Bestellung/Lieferung wieder mal ins Klo gegriffen habe oder ob die Nachbauteile alle zu voluminös sind!?
Egal - da ist Abschmalzen angesagt! Nach verschiedenen Ideen mit Schneiden oder Schleifen haben wir uns für die Oberfräse entschieden und damit das Problem auch lösen können. Wichtig dürfte ein neu- und hochwertiger und vor allem knackescharfer Fräser sein. So sieht der Aufbau aus:

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Das Gummi als erstes auf die Scheibe kleben, wir haben Sprühkleber genommen und den mit dem Pinsel in der "Nut" verteilt und dann zu Zweit schön gleichmäßig auf die Scheibe gedrückt!
Dann die Oberfräse auf seitlichen Abstand und Tiefe feineinstellen. Der Klotz rechts überbrückt die Dicke
vom Gummi. Der Nachteil vom Gummi ist ja, dass er aus Gummi ist und daher extrem rutschhemmend wirkt. Mit gründlichem Absaugen der "Späne" und etwas Silikonspray auf dem Klotz ging das dann aber doch ganz passabel. Wichtig ist, im Gleichlauf zu fräsen, im Gegenlauf hängt die Fräse einfach fest. Gut dürfte auch sein, wenn man im Umgang mit der Oberfräse etwas Erfahrung hat. Wir haben hier unsere kleine GKF600-Kaffeemühle genutzt, so eine 12V Kantenfräse wäre sicher noch besser bzw. handlicher.
Es kommt ganz schön Material zusammen:

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Zieldicke ist erreicht. Noch einmal mit dem Scheifklotz schlichten und gut ist das...

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Leider habe ich vom fertigen Zustand kein Foto da, aber jetzt sieht es ordentlich aus wie im Original. Mit o.g. Kleber benetzt ließ sich die Scheibe dann letztlich ganz entspannt und kontrolliert in den Rahmen schieben.
Wieder eine Extrarunde gedreht und viel Zeit ans bei gebunden aber immerhin sind die Rahmen jetzt ordentlich verbaut und die hinteren Pendants können an die Reihe kommen!
Bis dann erstmal...