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Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: So 15. Dez 2013, 20:37
von Jürgen N.
In Verbindung mit meiner 322°-Nockenwelle reichen Berg Einfachfedern 1mm vor Block.
Oben meinte ich bei den Stösselstangen übrigens ballig drehen ( nicht billig )

.
Gruss Jürgen
Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: Mi 18. Dez 2013, 08:48
von oimann
Jürgen N. hat geschrieben:In Verbindung mit meiner 322°-Nockenwelle reichen Berg Einfachfedern 1mm vor Block.
Oben meinte ich bei den Stösselstangen übrigens ballig drehen ( nicht billig )

.
Gruss Jürgen
Vielen Dank für das rege Interesse noch so kurz vor Weihnachten !
Werden die originalen Stangen dann ballig gedreht oder gibt es diese käuflich zu erwerben ?
Vor einem kleinen Rätsel stehe ich immer noch mit den Pleuelen und der damit verbundenen Gesamtbreite des Motors. Bei Beibehaltung der serienmäßigen Stösselstangen und auch deren Rohre kann ich bedingt durch die Abdichtung den Motor nicht beliebig verbreitern.
Erstens bin ich eigentlich gar kein Fan von Unterlegringem und zweitens kenne ich das Maß nicht, um welches sich der Motor unter Beibehaltung der Serienkomponenten ( Stange, führungsrohr ) noch sinnvoll verbreitern lässt.
Oder gibt es Shop XY wo es längere Rohre/Stange. Zu kaufen gibt, was ich gerne vermeiden würde.
Wenn ich zu wenig KR mit der 80mm Welle habe, ziere ich mit auch nicht, diese wieder zu veräußern und mit eine 78er zu kaufen, wenn das dann mit den z.b 5.325 Pleulstangen Plug & Play passt ( so sagt es zumindest die Theorie )
Beim RR Verhältnis sind wir bei allen möglichen Kombinationen immer noch im besseren Bereich im Verhältnis zu den letzten Porsche Luftboxern - die fahren alle um die 0.3 bzw 1.66 - demnach eher im kurzen Pleuelbereich mit Drehzahlen begrenzt bei ca 6500-6800.
Ich denke aufgrund der Bauteilequalität werden die höheren Seitenkräfte eher in Kauf genommen.
Andernfalls hat Jürgen recht ( der Hubraum ist ja nicht soooo groß ) - man sollte mitnehmen, was sinnvoll zu vertreten ist
Ich kenne das blockmass der Berg Einfachfedern nicht. Meines Wissens haben die jedoch ca 90kg Enddruck.
Die Jpm Feder hat da zumindest schonmal 103kg und ein für mich sensationelles Blockmass von 20.4mm
Das ist doch schonmal ein gutes Attribut !,
Ahoi Dennis
Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: Mi 18. Dez 2013, 08:49
von oimann
Jürgen N. hat geschrieben:In Verbindung mit meiner 322°-Nockenwelle reichen Berg Einfachfedern 1mm vor Block.
Oben meinte ich bei den Stösselstangen übrigens ballig drehen ( nicht billig )

.
Gruss Jürgen
Vielen Dank für das rege Interesse noch so kurz vor Weihnachten !
Werden die originalen Stangen dann ballig gedreht oder gibt es diese käuflich zu erwerben ?
Vor einem kleinen Rätsel stehe ich immer noch mit den Pleuelen und der damit verbundenen Gesamtbreite des Motors. Bei Beibehaltung der serienmäßigen Stösselstangen und auch deren Rohre kann ich bedingt durch die Abdichtung den Motor nicht beliebig verbreitern.
Erstens bin ich eigentlich gar kein Fan von Unterlegringem und zweitens kenne ich das Maß nicht, um welches sich der Motor unter Beibehaltung der Serienkomponenten ( Stange, führungsrohr ) noch sinnvoll verbreitern lässt.
Oder gibt es Shop XY wo es längere Rohre/Stange. Zu kaufen gibt, was ich gerne vermeiden würde.
Wenn ich zu wenig KR mit der 80mm Welle habe, ziere ich mit auch nicht, diese wieder zu veräußern und mit eine 78er zu kaufen, wenn das dann mit den z.b 5.325 Pleulstangen Plug & Play passt ( so sagt es zumindest die Theorie )
Beim RR Verhältnis sind wir bei allen möglichen Kombinationen immer noch im besseren Bereich im Verhältnis zu den letzten Porsche Luftboxern - die fahren alle um die 0.3 bzw 1.66 - demnach eher im kurzen Pleuelbereich mit Drehzahlen begrenzt bei ca 6500-6800.
Ich denke aufgrund der Bauteilequalität werden die höheren Seitenkräfte eher in Kauf genommen.
Andernfalls hat Jürgen recht ( der Hubraum ist ja nicht soooo groß ) - man sollte mitnehmen, was sinnvoll zu vertreten ist
Ich kenne das blockmass der Berg Einfachfedern nicht. Meines Wissens haben die jedoch ca 90kg Enddruck.
Die Jpm Feder hat da zumindest schonmal 103kg und ein für mich sensationelles Blockmass von 20.4mm
Das ist doch schonmal ein gutes Attribut !,
Ahoi Dennis
Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: Mi 18. Dez 2013, 10:22
von Baumschubsa
oimann hat geschrieben:
Ich kenne das blockmass der Berg Einfachfedern nicht. Meines Wissens haben die jedoch ca 90kg Enddruck.
Die Jpm Feder hat da zumindest schonmal 103kg und ein für mich sensationelles Blockmass von 20.4mm
13kg Federdruck ist nicht wenig. Der Motor freut sich über jedes Kilogramm weniger Gegendruck.
Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: Mi 18. Dez 2013, 19:48
von oimann
Baumschubsa hat geschrieben:oimann hat geschrieben:
Ich kenne das blockmass der Berg Einfachfedern nicht. Meines Wissens haben die jedoch ca 90kg Enddruck.
Die Jpm Feder hat da zumindest schonmal 103kg und ein für mich sensationelles Blockmass von 20.4mm
13kg Federdruck ist nicht wenig. Der Motor freut sich über jedes Kilogramm weniger Gegendruck.
So wenig wie möglich - das ist richtig, jedoch soll der Motor sicherlich auch mal 7000 1/min plus sehen dürfen. Wenn die 90kg da reichen - gerne

Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: Mi 18. Dez 2013, 20:33
von Vari-Mann
oimann hat geschrieben:
Ich kenne das blockmass der Berg Einfachfedern nicht. Meines Wissens haben die jedoch ca 90kg Enddruck.
Das ist doch schonmal ein gutes Attribut !,
Ahoi Dennis
Die Bergfedern liegen bei etwa 23,95 Blockmaß.
90 kg , hab ich gemessen .
Vari-Mann
Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: Mi 18. Dez 2013, 22:26
von Jürgen N.
Org Stangen selber ballig drehen.
Gruss Jürgen
Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: Fr 20. Dez 2013, 11:31
von oimann
Die Kompressionshöhe stellt mich nun doch vor ein Rätsel - auf der Internetpräsenz von AA sind die 96er JE mit 22mm Bolzen wiederum mit 1.185 Zoll angegeben, was 30.099mm entspricht.
Hat da jemand verlässliche Werte ?
Und Hand aufs Herz - hat schon jemand Erfahrungen mit den 98mm Versionen in Biral gemacht ? Wer stellt die Kolben dazu her und welche Kompressionshöhe haben die ? Das würde dann immerhin noch einmal 100ccm bringen.
Ahoi und beste Grüße aus dem noch gar nicht so weihnachtlichen Norden,
Dennis
Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: Sa 21. Dez 2013, 14:59
von Udo
Es gibt auch 96er JE mit weniger Komp.höhe. Dann mit 5,3 pleul braucht man bei 80 hub nichts zu unterlegen . außerdem würde ich originale Zylinder aufbohren . Da weis man was man hat
Udo
Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: Mo 23. Dez 2013, 09:37
von oimann
Udo hat geschrieben:Es gibt auch 96er JE mit weniger Komp.höhe. Dann mit 5,3 pleul braucht man bei 80 hub nichts zu unterlegen . außerdem würde ich originale Zylinder aufbohren . Da weis man was man hat
Udo
Moin Moin,
Ich kann nirgendwo JE oder auch KB Kolben mit anderer Kompressionshöhe finden. Wird entweder mit 1.185 zoll oder gerundet mit 1.110 angegeben.
Wo werde ich da fündig ?
Ansonsten wäre ich geneigt dann doch einfach Serienlänge zu nehmen aufgrund der Probleme mit Stangen und schutzrohren beim Unterlegen mit Distanzringen.
Können auch die 93er Zylinder auf 96 aufgebohrt werden ? Sind alle Zylinder gleich gut geeignet ?
Frohe Weihnachten,
Dennis
Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: Mo 23. Dez 2013, 17:06
von Jürgen N.
93er Zylinder gehen genauso.
Gruss Jürgen
Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: Mo 23. Dez 2013, 18:24
von Udo
Es gibt noch 1,10 muß man aber bei JE bestellen. Es gibt ja sehr viele unerschiedliche JE , je nach Bedarf . 93 geht ist aber mehr Arbeit..
Udo
Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: Mi 15. Jan 2014, 21:17
von oimann
Udo hat geschrieben:Es gibt noch 1,10 muß man aber bei JE bestellen. Es gibt ja sehr viele unerschiedliche JE , je nach Bedarf . 93 geht ist aber mehr Arbeit..
Udo
Danke für das gute Angebot !
Ich werde dieses Konzept anscheinend noch einmal überdenken müssen. Es gibt viel zu beachten und eine Technikdiva wollte ich mir in meiner Situation mit Haus, Hof und Familie nicht bauen wollen.
Motor sollte einfach zu montieren sein. Nicht zu wenig Leistung haben ( es wäre schon etwas doof, wenn da mit pauken und trompeten ein Käfer frisiert wird und doch die geringste Leistung auf der Hausauffahrt rumkommt

)
Weiterhin einigermaßen Standfest, sollte technisch Sinn machen und relativ einfach zu warten und zu reparieren sein - bedeutet, das man nicht bei jeder Revidierung gleich einen Dreher oder fräser in der Nachbarschaft aufsuchen muss.
Nach vieler Rechnerei stelle ich einmal folgendes dar:
103er JE aus dem Regal mit 30er Kompressionshöhe gepaart mit einer
76mm Kurbelwelle und
5.325 Pleueln mit 22er Auge.
Das ergibt mit Teilen aus dem Regal einen 2.530ccm Motor, der hervorragend zu meinen vorhandenen weber 48idf passen sollte und mit einem universalen RR von 1.78 ausgestattet ist.
Ohne Abdrehen, aufschweißen Extrawurst und trallala. Motorbreite wird dabei nur minimal verändert, was den Erhalt der Stösselstangen und Rohre ermöglicht.
Vom Drehmoment ( ich schätze ca 220-240Nm ) kann das ganze einbaufreundlich noch mit der vorhandenen 215mm Kupplung übertragen werden.
Je nach Nockenwelle und Zylinderköpfe könnte aus meiner unerfahrenen Sicht ca. 170 - 200PS herausspringen, oooooooder ? ( 65 - 80 PS pro Liter )
Was haltet ihr von der Ausrichtung - gibt es Unterstützung oder Einwände ? Ich bin gespannt.
Ahoi und beste Grüße aus dem sonnigen Schleswig Holstein
Dennis
Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: Mi 15. Jan 2014, 21:27
von Jürgen N.
Was ist RR von 1,78?
Re: Ein Langhub Motor entsteht - Grundgerüst steht
Verfasst: Mi 15. Jan 2014, 21:55
von oimann
Rod Ratio - Pleuelverhältnis - oftmals auch angegeben mit anderer Berechnung. Würde dann in diesem Falle 0.266 machen