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Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 11:12
von Norbert
Ja ich möchte Serien Zylinderköpfe fahren.
Vergaser möchte ich von Wensing überholen lassen und anpassen.
Die bieten das so an.
Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 12:43
von yoko
@ Bernd
Ja, die HC Werte werden bei uns bei der "HU", bei uns "Pickerl" jährlich mitgemessen und da musst unter 600 sein. Deshalb ist das jetzt bei uns auch so ein Aufriss damit. Mit der CB2239 wars auch darüber...
Aber einen mit kleinen Saugrohr hatten wir noch nicht, könnte aber mal kommen.
Die CB2280 hat ja bei 0.05" nur 222 Grad, also etwas weniger als Udos Pauter.
Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 13:13
von B. Scheuert
Da hilft nur ausprobieren. Weniger (Steuerzeit) ist in diesem Fall mit Sicherheit mehr.

Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 14:42
von drei03
Servus,
wie schon weiter vor gesagt für so eine Auslegung nur eine Seriennockenwelle
nehmen. Das Problem ist das Saugrohr und der geteilte Ansaugkanal im Kopf.
Ich hatte so was ähnliches schon gebaut . Der Motor hatte gute Leistung
aber der Drehmomentverlauf war letztlich unbefriedigend im uneren Bereich.
Der Motor brauchte immer Drehzahl. Auf Landstrasse O.K. In der Stadt oder
Cruisen nein Danke !
Würde ich nicht mehr machen.
Aber wer es nicht glauben will .
Versuch macht natürlich klug!
Robert
Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 15:11
von Baumschubsa
Also eine B4 läuft in einem 1200er mit etwas mehr Verdichtung gut.
Die etwas zahmere von Udo dürfte für soetwas perfekt sein.
Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 15:17
von Poloeins
Exakt so ist es...
2280 auch mit 1200er Einkanasaugrohr und Serienvergaser absolut keinerlei Probleme...zig mal gemacht.
2239 mit Doppelkanal und Seriensaugrohr/vergaser auch keinerlei Probleme.
Bei beiden Nockenwellen ist akustisch nichts zu hören oder zu sehen das es nicht dem Original entspricht.
W100 und 1776ccm ebenfalls mit Seriensaugrohr/Vergaser oder irrtürmlicherweise mit 37er Vergaser geht NOCH.Aber ist nichts für Plug&Play.
Seriennocke geht garnicht.Nicht weil das Profil nicht passt sondern eher wegen der Verfügbarkeit von eingeutiger Qualität.
2017 habe ich gleich drei Motoren hier gehabt,die von einem Motorenbauer mit Seriennocke zusammengebaut wurden.Leider haben die neuen "Serien"-Stössel und die neue "Serien"-Nockenwelle nicht zusammen gepasst.Eins frass das Andere auf.In Ermangelung einer nachgerüsteten Ölfilterung(weil ja ganz Serie sein muss) waren alle drei Motoren komplett "verschlissen".Also Kurbelwelle eingelaufen usw...
Da "alte" gelaufene Stössel immer eingelaufen sind(Ein Haarlineal zeigt die Wahrheit auch dem Laien),fallen sie bei einer richtigen Motorrevision raus.Die Nocke ist meistens noch gut.Aber es gibt halt nicht mehr die "Originalen Volkswagen" Stössel zu kaufen die der perfekte Gegenspieler für eine Seriennocke ist.Es gibt viele Stössel zu kaufen die "Serie" sein sollen.Aber wenn die einlaufen,dann sagt der Hersteller es lag an der Nocke.Der Nockenhersteller das selbe über die Stössel...bezahlen tut es der Kunde...so oder so...
In Anbetracht des grossen Risikos,das man damit eingeht,weil man die Stössel ja nicht eben tauschen kann und der derben Folgeschäden,die entstehen wenn eine gute Ölfilterung nicht nachgerüstet wird,sehe ich zu 100% davon ab irgendwem eine Seriennocke zu empfehlen.
Und Leistungsangaben nach "Gefühl" sind immer kritisch anzusehen.
Wenn ein Motor unten rum nicht geht,kann es genauso gut daran liegen,das man mit nem 009 Verteiler oder einem 50 Jahre alten Derivat sein Glück zu finden sucht.Das soll hier niemanden ärgern oder so.Aber ich habe das schon so oft gesehen,das wirklich gute gebaute Motoren mit klasse Konzepten weit unter ihrem Potenzial bleiben,weil am Ende die Abstimmung(Gemisch UND Zündung) einfach unterirdisch ist...das es ein Jammer ist.
So...MfG Torben Alstrup

Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 15:29
von Poloeins
Poloeins hat geschrieben:Exakt so ist es...
2280 auch mit 1200er Einkanasaugrohr und Serienvergaser absolut keinerlei Probleme...zig mal gemacht.
2239 mit Doppelkanal und Seriensaugrohr/vergaser auch keinerlei Probleme.
Bei beiden Nockenwellen ist akustisch nichts zu hören oder zu sehen das es nicht dem Original entspricht.
W100 und 1776ccm ebenfalls mit Seriensaugrohr/Vergaser oder irrtürmlicherweise mit 37er Vergaser geht NOCH.Aber ist nichts für Plug&Play.
Seriennocke geht garnicht.Nicht weil das Profil nicht passt sondern eher wegen der Verfügbarkeit von eingeutiger Qualität.
2017 habe ich gleich drei Motoren hier gehabt,die von einem Motorenbauer mit Seriennocke zusammengebaut wurden.Leider haben die neuen "Serien"-Stössel und die neue "Serien"-Nockenwelle nicht zusammen gepasst.Eins frass das Andere auf.In Ermangelung einer nachgerüsteten Ölfilterung(weil ja ganz Serie sein muss) waren alle drei Motoren komplett "verschlissen".Also Kurbelwelle eingelaufen usw...
Da "alte" gelaufene Stössel immer eingelaufen sind(Ein Haarlineal zeigt die Wahrheit auch dem Laien),fallen sie bei einer richtigen Motorrevision raus.Die Nocke ist meistens noch gut.Aber es gibt halt nicht mehr die "Originalen Volkswagen" Stössel zu kaufen die der perfekte Gegenspieler für eine Seriennocke ist.Es gibt viele Stössel zu kaufen die "Serie" sein sollen.Aber wenn die einlaufen,dann sagt der Hersteller es lag an der Nocke.Der Nockenhersteller das selbe über die Stössel...bezahlen tut es der Kunde...so oder so...
In Anbetracht des grossen Risikos,das man damit eingeht,weil man die Stössel ja nicht eben tauschen kann und der derben Folgeschäden,die entstehen wenn eine gute Ölfilterung nicht nachgerüstet wird,sehe ich zu 100% davon ab irgendwem eine Seriennocke zu empfehlen.
Und Leistungsangaben nach "Gefühl" sind immer kritisch anzusehen.
Wenn ein Motor unten rum nicht geht,kann es genauso gut daran liegen,das man mit nem 009 Verteiler oder einem 50 Jahre alten Derivat sein Glück zu finden sucht.Das soll hier niemanden ärgern oder so.Aber ich habe das schon so oft gesehen,das wirklich gute gebaute Motoren mit klasse Konzepten weit unter ihrem Potenzial bleiben,weil am Ende die Abstimmung(Gemisch UND Zündung) einfach unterirdisch ist...das es ein Jammer ist.
So...MfG Torben Alstrup

HC bei mir mal ganz aussen vor...sowas ist in D irrelevant beim TüV...
Soweit ich informiert bin,müssen 4,5% CO eingehalten werden...oder waren es nur 3,5%? Ich weiss es nicht.Aber solche Motoren laufen knapp unter 1% CO wenn ich beim TüV war.
Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 15:34
von lothar
VW (cpc) hat doch Stößel noch im Programm (unter 113 109 309 C)
https://www.volkswagen-classic-parts.de ... b74bd.html
Sind das keine Originalen? Weiß das jemand?
Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 15:56
von yoko
Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 16:26
von Poloeins
Es steht dran..sieht aber nicht so aus.
Ob die beim Classic Part Center wirklich im Detail so ein Wissen haben,ist allein schon deswegen zu hinterfragen weil bei Verwendungszweck unter anderem folgendes steht:
Typ 4, K70,
Wie gesagt,ich würde das Risiko nicht eingehen...allein schon wegen dem Preis in dem Fall.
Egal welche "Aftermarket"-welle man man nimmt,die Scatstössel tun es immer.Die laufen mit jeder "Sport"-Nockenwelle absolut und 100% zuverlässig---also keinerlei Risiko
Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 16:28
von Poloeins
Unglücklich ausgedrückt...ich stelle das Leerlaufgemisch über Lambda ein.CO Messung habe ich auch da,mach ich aber nicht.Weiss nicht mal ob die Maschine noch tut:D
Eine Abgasuntersuchung ist aber Teil der Hauptuntersuchung in Deutschland.Da wird CO gemessen.Deswegen meinte ich "wenn ich beim TüV" war.
Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 17:05
von B. Scheuert
Classic Parts ist bei mir durch. Da muss man immer fragen, ob es ein "Orginalteil" ist oder zugekaufter Ramsch, wie man ihn auch billiger woanders bekommt. Das Problem mit den "Seriennockenwellen" kann ich zu 100% bestätigen Und die Problematik mit den Stösseln auch. Mit TP Stösseln läßt sich noch arbeiten, ist aber bei so einem Motor am Ziel vorbei. Aber bevor viel Geld in den Sand gesetzt wird, weil die Stössel nicht so sind, wie sie sein sollten, ist das natürlich auch ein Weg.
Stimmt genau, max 4,5% CO. Aber die HC Werte werden dadurch nicht besser und die Ölverdünnung auch nicht weniger

Deshalb schaue ich immer nach den HC Werten. CO bekomme ich immer hin.
Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 17:16
von Poloeins
Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 18:11
von Baumschubsa
Ich habe vor bestimmt 10 Jahren mal Febi Stössel verbaut. Die gab es für Seriennockenwellen und für Sportnockenwellen. Die haben sich zumindest mit einer Pauter Nockenwelle gut gemacht.
Aber ob es die noch gibt, keine Ahnung.
Scat kosten nicht viel und funktionieren.
Re: Nockenwelle
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 18:57
von lothar
Baumschubsa hat geschrieben:ch habe vor bestimmt 10 Jahren mal Febi Stössel verbaut. Die gab es für Seriennockenwellen und für Sportnockenwellen. Die haben sich zumindest mit einer Pauter Nockenwelle gut gemacht.
Aber ob es die noch gibt, keine Ahnung.
Waren das diese hier?
für Seriennockenwellen:
https://www.ebay.de/itm/8x-FEBI-01533-V ... Swy~NfZFgc
für Sportnockenwellen:
https://www.ebay.de/itm/8x-FEBI-48341-V ... SwFkxfZFgd