also ich bin ja auch großer Verfechter des Verzinnens, denn eingefallene Spachtelmasse nervt einfach.
Die Prozentzahlen sagen für den Hausgebrauch eigentlich nur aus wie hoch der Schmelzpunkt ist. Das ist dann eher Geschmacksfrage bei welcher Temperatur das Zinn zu fließen anfangen soll.
Generell nicht zu heiß machen, schön pastös soll das sein, dann kann man gut mit der Buchenholzspachtel arbeiten (in Leinöl getränkt). Das zu verzinnend Blech muss gut die passende Temperatur haben.
nur auf Stoß verschweißte Bleche, oder Unebenheiten Verzinnen! Da Säurerückstände in überlappenden Blechen zurückbleiben, und das ist dann ein gewaltiger Schuss in den Wind! Daher ist die Blechstärke ja auch nahezu uninteressant.
Aber ich sage auch echt dass man das eigentlich gut sieht wann das passt, vorher halt mal ein bisschen testen!
Und Wenn ich mit der Karosseriefeile drüber bin sind die Feinheiten schnell mit einer normalen Feile und Schleifpapier geglättet. Maschinell bearbeiten ist nicht nur gesundheitsschädlich, sondern funktioniert auch nicht wirklich gut, da schnell viel zu viel Temperatur eingebracht wird und das schöne verzinnte wieder hinüber ist.
Es braucht etwas Übung - aber dann ist es wirklich das beste was man machen kann.
Verzinnen - Schritt für Schritt
- alanandi
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Indigo_Sven
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Re: Verzinnen - Schritt für Schritt
Hallo, ich hab mal ne frage.... Wie schleift ihr mit der Karosseriefeile zb. die Ecken des Scheibenrahmens? Da kann man ja nur schleifen oder ?
ansonsten
Gute Arbeit
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Gute ArbeitGruß aus der Pfalz
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Re: Verzinnen - Schritt für Schritt
Eine sehr schöne Anleitung. Prima erklärt.
Meine polyestergespachtelten (weil beim Sandstrahlen und Verzinken verzogen) Seitenteile, Türen halten seit 30 Jahren.
Meine polyestergespachtelten (weil beim Sandstrahlen und Verzinken verzogen) Seitenteile, Türen halten seit 30 Jahren.
Quo vadis
Re: Verzinnen - Schritt für Schritt
Dazu habe ich auch noch ein paar Tipps:
Zum einen finde ich das 25%ige Zinn viel besser für Änfänger geeignet, als das höher konzentrierte. Der Grund ist der, dass man das Zinn ja pastös halten muss damit man es verarbeiten kann. Das 35%ige wird hier viel schneller (also bei kleineren Temperaturschwankungen) flüssig als 25%ige. Der Effekt ist dann, dass das Zeug einfach von der Karosse läuft. Gerade für Anfänger ist das 25%ige also leichter zu verarbeiten.
Wenn man senkrechte Flächen verzinnt, tropft einem gerne mal was von dem teuren Zeug auf den Boden. Mir als Laien passiert das zumindest ständig. Ich lege daher ein altes, absolut sauberes Emailbackblech unter. Darauf haftes das Zeug nicht. Man kann es also abkratzen und wieder einschmelzen. Dafür habe ich mir aus Buchenholzlatten eine Form gebaut. Die pinsel ich mit Leinöl ein, lass das einziehen, schmeiße die Brocken rein und lass die mit der Lötlampe verlaufen.
Die speziellen Spachteln (welche ja auch einiges kosten) braucht man übrigens nicht unbedingt. Ich habe mir ein paar alte Buchenholzleisten (gibt´s auch in billig im Baumarkt) genommen. Die habe ich dann zurecht geschliffen und griffe dran gespaxt. Das Bienenwachs habe ich bisher auch noch nicht gebraucht. Ich habe da eine Flasche Leinöl (3,- € aus´m Biomarkt) mit dem ich das Holzzeug tränke. Das geht einwandfrei.
Schleifen sollte man Zinn tatsächlich nicht mit schnelldrehenden Maschinen. Das Zeug ist saumäßigarschgesundheitsschädlich!!! Ich habe sowas bisher nur mit Gasmaske (nicht Staubschutz) gemacht. Da ich mit der Karosseriefeile nicht klar komme, mache ich das immer mit einem billigen Dreiecksschleifer und 40er Schleifpapier. Der ist auf der niedrigsten Stufe so lahmarschig, dass man ihn mit Druck abwürgen kann. Mit dem Teil fahre ich nur leicht über den Zinn. Dabei entsteht keine Hitze. Das wird nicht mal lauwarm! ...und ohne Hitze, keine Bleidämpfe. Dann schleife ich mit 80er Papier und dem selben Gerät nach. Danach mit 120er, 240er und 480er per Hand.
Zum einen finde ich das 25%ige Zinn viel besser für Änfänger geeignet, als das höher konzentrierte. Der Grund ist der, dass man das Zinn ja pastös halten muss damit man es verarbeiten kann. Das 35%ige wird hier viel schneller (also bei kleineren Temperaturschwankungen) flüssig als 25%ige. Der Effekt ist dann, dass das Zeug einfach von der Karosse läuft. Gerade für Anfänger ist das 25%ige also leichter zu verarbeiten.
Wenn man senkrechte Flächen verzinnt, tropft einem gerne mal was von dem teuren Zeug auf den Boden. Mir als Laien passiert das zumindest ständig. Ich lege daher ein altes, absolut sauberes Emailbackblech unter. Darauf haftes das Zeug nicht. Man kann es also abkratzen und wieder einschmelzen. Dafür habe ich mir aus Buchenholzlatten eine Form gebaut. Die pinsel ich mit Leinöl ein, lass das einziehen, schmeiße die Brocken rein und lass die mit der Lötlampe verlaufen.
Die speziellen Spachteln (welche ja auch einiges kosten) braucht man übrigens nicht unbedingt. Ich habe mir ein paar alte Buchenholzleisten (gibt´s auch in billig im Baumarkt) genommen. Die habe ich dann zurecht geschliffen und griffe dran gespaxt. Das Bienenwachs habe ich bisher auch noch nicht gebraucht. Ich habe da eine Flasche Leinöl (3,- € aus´m Biomarkt) mit dem ich das Holzzeug tränke. Das geht einwandfrei.
Schleifen sollte man Zinn tatsächlich nicht mit schnelldrehenden Maschinen. Das Zeug ist saumäßigarschgesundheitsschädlich!!! Ich habe sowas bisher nur mit Gasmaske (nicht Staubschutz) gemacht. Da ich mit der Karosseriefeile nicht klar komme, mache ich das immer mit einem billigen Dreiecksschleifer und 40er Schleifpapier. Der ist auf der niedrigsten Stufe so lahmarschig, dass man ihn mit Druck abwürgen kann. Mit dem Teil fahre ich nur leicht über den Zinn. Dabei entsteht keine Hitze. Das wird nicht mal lauwarm! ...und ohne Hitze, keine Bleidämpfe. Dann schleife ich mit 80er Papier und dem selben Gerät nach. Danach mit 120er, 240er und 480er per Hand.
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Ist das Kunst oder kann das weg?
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- Registriert: Mi 4. Apr 2012, 19:27
Re: Verzinnen - Schritt für Schritt
Moin ,
welche Verzinn-Paste benutz ihr? Bzw. wo kauft ihr das Zeug.
Gruß
welche Verzinn-Paste benutz ihr? Bzw. wo kauft ihr das Zeug.
Gruß