Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
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Re: Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
Also die antwort vom orratech liest sich irgendwie zweideutig.
- John Bitch
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Re: Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
Ich find die liest sich eindeutig.
Fullflow - ja, aber immer ohne serienkühler und mit kurzschlußdeckel. Alles andere is unseriös.
Fullflow - ja, aber immer ohne serienkühler und mit kurzschlußdeckel. Alles andere is unseriös.

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Re: Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
Mir ist im Stau noch nie die Öltemp. weggelaufen, nur weil ich bei Fullflow einzig den externen Ölkühler hatte.
Ich habe immer nur diese Sch...ß Öltemp.Probs. bei Vollgas auf der Bahn
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Martin
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Re: Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
Bei mir harmoniert Fullflow + Serienölkühler absolut problemlos.John Bitch hat geschrieben: Fullflow - ja, aber immer ohne serienkühler und mit kurzschlußdeckel. Alles andere is unseriös.
Was daran "unseriös" sein soll, erschliesst sich mir nicht.
Und wenn der Serienölkühler in der Hundehütte steht, dann gibt´s auch keine Probleme mit dem 3. Zylinder.
Ich habe bei meinem 1864ccm-Motor mit Dellorto-Doppelvergaseranlage Zylinderkopftemperaturen (am 3. Zylinder) von max. 160°C (gemessen mit einem "seriösen" Instrument, also nicht mit dem VDO...).
Öltemperatur geht nicht über 95°C.
-
yoko
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Re: Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
John Bitch hat geschrieben:Ich find die liest sich eindeutig.
Fullflow - ja, aber immer ohne serienkühler und mit kurzschlußdeckel. Alles andere is unseriös.
Genau so funkt es seit ca. 28000 km im 1835ccm/36er Dellortos/auch keine Hitzeprobleme im Stand/Stau.
Gruß C.
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Re: Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
Ein gut gebauter Motor wird hier in unseren deutschen Gefilden kaum Hitzeprobleme im Stau/Stand bekommen. Wenn das so sein sollte, dann stimmt was nicht.
Ich habe sogar keine Probleme gehabt, ohne die Motorverblechung rund um den Motor, die den Motorraum abdichten soll gegen die Auspuffwärme zu fahren. Sprich : freier Blick aufs Getriebe und Fächerkrümmer ( Wilde Jugendzeiten halt, das Teil sollte brüllen/laufen und nicht noch Zeit verschwenden mit irgendein sonne Blechgedöns noch dranfrickeln
). Motor war ein 1,9er mit 116PS Radleistung (und das, obwohl der einfach nur gesteckt war!!! kein Schleifen hier und anpassen da, kostete auch nur Zeit
) und dem Zuffenhausener Gebläse.
Selbst in der Stadt wurde das Öl nicht heiß, trotz der o.a. Umstände.
Ich habe sogar keine Probleme gehabt, ohne die Motorverblechung rund um den Motor, die den Motorraum abdichten soll gegen die Auspuffwärme zu fahren. Sprich : freier Blick aufs Getriebe und Fächerkrümmer ( Wilde Jugendzeiten halt, das Teil sollte brüllen/laufen und nicht noch Zeit verschwenden mit irgendein sonne Blechgedöns noch dranfrickeln
Selbst in der Stadt wurde das Öl nicht heiß, trotz der o.a. Umstände.
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- John Bitch
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Re: Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
War nich bös gemeint181er hat geschrieben:Bei mir harmoniert Fullflow + Serienölkühler absolut problemlos.John Bitch hat geschrieben: Fullflow - ja, aber immer ohne serienkühler und mit kurzschlußdeckel. Alles andere is unseriös.
Was daran "unseriös" sein soll, erschliesst sich mir nicht.
Und wenn der Serienölkühler in der Hundehütte steht, dann gibt´s auch keine Probleme mit dem 3. Zylinder.
Ich habe bei meinem 1864ccm-Motor mit Dellorto-Doppelvergaseranlage Zylinderkopftemperaturen (am 3. Zylinder) von max. 160°C (gemessen mit einem "seriösen" Instrument, also nicht mit dem VDO...).
Öltemperatur geht nicht über 95°C.
Wenn der hintere Regelkolben noch da ist - kein Problem, es ist mit ordentlichen Messmethoden erprobt wo wann welcher Öldruck/Temperatur anliegt und wie das Öl fliesst ist durch den Regelkolben vorgegeben.
Ist der hintere Regelkolben aber raus und nen Adapter drin ist nicht dem Öl nicht vorgegeben welchen Weg es nehmen soll (zu den Lagern/durch den (dann ja zusätzlichen) Serienölkühler), diese Variante ist meines Wissens noch nicht mit Datalog etc. erforscht und belegt.
Will sagen: Solange Dinge nicht schwarz auf weiß belegt sind, solange bleibt es für mich halt unseriös.
Das hat nix damit zu tun obs funktioniert oder nich.
Nebenbei sei angemerkt das auch wenn der Ölkühler im Doghouse verbaut ist, der Querschnitt kleiner als beim Kasten ohne Doghouse und ohne Kühler ist, man denke an den Sockel.
Zum Kühlen im Stand will ich anmerken das ich es nicht geschafft habe ein Frontsystem ohne Thermostat egal in welchem Betriebszustand auf mehr als 65° Temperatur zu bringen, weder Vollast, noch Stand.
just my 2 cents...

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Re: Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
Deine gesamte Argumentation hast du mit dem letzten Satzteil "wurde das Öl nicht heiß" relativiert...Aircooled Cruiser hat geschrieben:Ein gut gebauter Motor wird hier in unseren deutschen Gefilden kaum Hitzeprobleme im Stau/Stand bekommen. Wenn das so sein sollte, dann stimmt was nicht.
Ich habe sogar keine Probleme gehabt, ohne die Motorverblechung rund um den Motor, die den Motorraum abdichten soll gegen die Auspuffwärme zu fahren. Sprich : freier Blick aufs Getriebe und Fächerkrümmer ( Wilde Jugendzeiten halt, das Teil sollte brüllen/laufen und nicht noch Zeit verschwenden mit irgendein sonne Blechgedöns noch dranfrickeln). Motor war ein 1,9er mit 116PS Radleistung (und das, obwohl der einfach nur gesteckt war!!! kein Schleifen hier und anpassen da, kostete auch nur Zeit
) und dem Zuffenhausener Gebläse.
Selbst in der Stadt wurde das Öl nicht heiß, trotz der o.a. Umstände.
Das Öl wird dadurch auch nicht wesentlich wärmer. Die Kopftemp kann es aber sehr wohl sein.
Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware und nicht Open Source.
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein
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Re: Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
Aber jetzt eine "blöde" Frage : Das der Kopf schneller in der Temp steigt, wie das Öl, verstehe ich. Aber müßte ein heiß werdender Kopf nicht auch irgendwann die Öltemp. hochdrücken? Wieviel Öl kommt eigentlich überhaupt im Kopf an von dem ganzen Ölkreislauf, so daß es mit erhöhter Temp. in den Ölkreislauf zurückfließt und die Öltemp. dann letztendlich erhöht?
P.S. Den o.a. Motor mußte ich irgendwann nach ca. 10TKm zerlegen, weil das NW-Rad meinte kaputt zu gehen. Überhitzungsspuren waren jedenfalls keine zu finden, weder am Kopf noch KuZ. Und so gute Sachen wie Kopftemp.messung kannte ich damals noch nicht (leider).
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Martin
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Re: Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
Weswegen CSP in der zugehörigen Einbauanleitung ja auch ausdrücklich sagt:"Damit der CSP Full-Flow Ölkreislauf mit Hilfe des Adapters effizient funktionieren kann, entfernen Sie den serienmäßigen Ölkühler und verdecken Sie anschließend die Ölkühlerbohrungen mit Hilfe eines Kurzschlussdeckels"John Bitch hat geschrieben:...Ist der hintere Regelkolben aber raus und nen Adapter drin ist nicht dem Öl nicht vorgegeben welchen Weg es nehmen soll (zu den Lagern/durch den (dann ja zusätzlichen) Serienölkühler)...
Robert
Ja, ich weiß dass ich merkwürdig bin....
Re: Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
Ob die Öltemp.im Stand steigt hängt nicht unbedingt vom verwendeten Ölsystem mit oder ohne serienmäßigen Ölkühler zusammen.
Der Eindruck der steigenden Öltemp. im Stand - der Eindruck - kommt von der geänderten Mischtemp. von zufliessenden heißen über die Lager und vom Ölkühler kälteren und wieder abfliessenden Öl im Ölsumpf.
Das Motoröl ist immer heißer als an den Lagern als im Sumpf oder sonstwo gemessen. Man schätzt (teilweise gibt es auch echte Messungen von Motorentwicklern) so um 30 -40Grad mehr als im Sumpf angezeigt.
Im Stand kommt dieses zum Vorschein.
Wenn man fährt ist das Verhältniss von heißen, abspritzenden Öl aus den Lagern ect. zu den frisch gekühltem Zulauföl also was anderes als im Stand.
Nochmal:- der Motor wird nicht heißer als er schon ist, sondern zeigt nur die wahre Öltemperatur in den Lagern und Zylindern.
Hinzu kommt natürlich eine gewisse Kühlwirkung der Ölwanne, die im Stand fehlt, allerdings auch die geringere Wärmeentwicklung des Motors im Stand. Was nun mehr wiegt.....
Aber überwiegend ist es der nur der Eindruck der ansteigenden Temp. im Stand.
Aber nochwas zum full-flow system:- es hat was, klar. Was es aber hat sind die unkontrolliert hohen Drücke am Filter. Man MUSS ein Filter mit Kurzschlussventil einbauen, nicht irgendeines! Daher fliegen bei einigen die Schläuche dauernd ab, oder sind permanent undicht. Die falsche Ölpatrone. Neben dem geschrotteten Motor, der damit auch ohne Öl gefahren wurde.
Zum anderen ist die weite Entfernung der Ü.-ventiles - gemein hin als hinteres Regelventil bekannt - mir schon immer suspekt gewesen. Dieses Ventil hat dem allgemeinen Verständniss nach das Öl so zu führen wie es der Motor braucht. Zum Ölkühler, zu den Lager sowieso, oder in die Ölwanne zurück.
Die eigentliche Aufgabe ist aber die zwangsweise fördernde Pumpe, also die Ölpumpe, in den Höchstdrücken abzuregeln; ein Sicherheitsventil, wenn man so will. Verschliest man dieses Ventil drückt die Pumpe bei Verengungen oder gar Verstopfungen solange, bis etwas bricht. 300bar und weit mehr sind da schnell erreicht, außer es platzt schon vorher etwas weg oder der Antrieb bricht ab. Eine zwangsweise fördende Pumpe also: FÖRDERN BIS WAS KAPUTT GEHT.
Da muss eigentlich das Ventil nah- wie in der Serie vorgesehen - möglichst sehr nah an der Pumpe liegen, um Schäden in den nachfolgenden Leitungen zu vermeiden. Beim full-flow mit Ölfilter, Thermostat, Ölkühler , -schläuche ist es eben nicht so.
Wenn ich eine Verengung in diesem System VOR dem besagten Regelventil habe (Filter verstopft, Ölkühler verengt ect.) können solche Drücke entstehen. Da hält nix mehr, eben -je nach Verengung - bis in grosse 2-stellige Druckbereiche wo etwas platzt, abfluscht, knackt ect..
Es empfiehlt sich also eine zus. Druckmessung vor dem Filter einzubauen. Da sieht man deutlich was VOR dem Regelventil los ist.
Der Eindruck der steigenden Öltemp. im Stand - der Eindruck - kommt von der geänderten Mischtemp. von zufliessenden heißen über die Lager und vom Ölkühler kälteren und wieder abfliessenden Öl im Ölsumpf.
Das Motoröl ist immer heißer als an den Lagern als im Sumpf oder sonstwo gemessen. Man schätzt (teilweise gibt es auch echte Messungen von Motorentwicklern) so um 30 -40Grad mehr als im Sumpf angezeigt.
Im Stand kommt dieses zum Vorschein.
Wenn man fährt ist das Verhältniss von heißen, abspritzenden Öl aus den Lagern ect. zu den frisch gekühltem Zulauföl also was anderes als im Stand.
Nochmal:- der Motor wird nicht heißer als er schon ist, sondern zeigt nur die wahre Öltemperatur in den Lagern und Zylindern.
Hinzu kommt natürlich eine gewisse Kühlwirkung der Ölwanne, die im Stand fehlt, allerdings auch die geringere Wärmeentwicklung des Motors im Stand. Was nun mehr wiegt.....
Aber überwiegend ist es der nur der Eindruck der ansteigenden Temp. im Stand.
Aber nochwas zum full-flow system:- es hat was, klar. Was es aber hat sind die unkontrolliert hohen Drücke am Filter. Man MUSS ein Filter mit Kurzschlussventil einbauen, nicht irgendeines! Daher fliegen bei einigen die Schläuche dauernd ab, oder sind permanent undicht. Die falsche Ölpatrone. Neben dem geschrotteten Motor, der damit auch ohne Öl gefahren wurde.
Zum anderen ist die weite Entfernung der Ü.-ventiles - gemein hin als hinteres Regelventil bekannt - mir schon immer suspekt gewesen. Dieses Ventil hat dem allgemeinen Verständniss nach das Öl so zu führen wie es der Motor braucht. Zum Ölkühler, zu den Lager sowieso, oder in die Ölwanne zurück.
Die eigentliche Aufgabe ist aber die zwangsweise fördernde Pumpe, also die Ölpumpe, in den Höchstdrücken abzuregeln; ein Sicherheitsventil, wenn man so will. Verschliest man dieses Ventil drückt die Pumpe bei Verengungen oder gar Verstopfungen solange, bis etwas bricht. 300bar und weit mehr sind da schnell erreicht, außer es platzt schon vorher etwas weg oder der Antrieb bricht ab. Eine zwangsweise fördende Pumpe also: FÖRDERN BIS WAS KAPUTT GEHT.
Da muss eigentlich das Ventil nah- wie in der Serie vorgesehen - möglichst sehr nah an der Pumpe liegen, um Schäden in den nachfolgenden Leitungen zu vermeiden. Beim full-flow mit Ölfilter, Thermostat, Ölkühler , -schläuche ist es eben nicht so.
Wenn ich eine Verengung in diesem System VOR dem besagten Regelventil habe (Filter verstopft, Ölkühler verengt ect.) können solche Drücke entstehen. Da hält nix mehr, eben -je nach Verengung - bis in grosse 2-stellige Druckbereiche wo etwas platzt, abfluscht, knackt ect..
Es empfiehlt sich also eine zus. Druckmessung vor dem Filter einzubauen. Da sieht man deutlich was VOR dem Regelventil los ist.
Quo vadis
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Re: Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
...oder Ölpumpendeckel mit Überdruckventil verwenden: http://www.tafel-tuning-shop.de/cgi-bin ... 10055&all=
(Kann man die Links hier eigentlich kürzen???)
(Kann man die Links hier eigentlich kürzen???)
Ja, ich weiß dass ich merkwürdig bin....
Re: Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
Sofern der dicht bleibt..... ( ich habe den nicht bei TAFEL gefunden, aber weiss was gemeint ist; der mit der Einstellschraube-oder?)
Quo vadis
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Re: Ölkreislauf kurzschließen oder unterbrechen?
... es ist eine Pest mit diesen Sub-Links....
aber ja, der mit der Einstellschraube, gibt es auch bei CSP und GWD.
Wenn der Deckel nicht richtig dichtet ist das aber auch eine Art Überdruckventil
aber ja, der mit der Einstellschraube, gibt es auch bei CSP und GWD.
Wenn der Deckel nicht richtig dichtet ist das aber auch eine Art Überdruckventil
Ja, ich weiß dass ich merkwürdig bin....