Bremsenüberholung ggf. auch Upgrade BJ 64/65
Forumsregeln
Die Bremsanlage gehört zu den sicherheitsrelevanten Teilen am Fahrzeug und an ihr darf nicht von Laien bzw. nur unter fachkundiger Aufsicht gearbeitet werden.
Bei Problemen oder Unklarheiten an der Bremsanlage immer zur Fachwerkstatt!
Es geht um Eure und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer.
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Bremsenüberholung ggf. auch Upgrade BJ 64/65
Hallo zusammen,
mein 65er hat gestern erst nach zweimaliger Nachbesserung seine neue Plakette bekommen. Ich werde wohl über kurz oder lang die Bremsen machen (lassen) müssen.
Der Käfer ist in 12/64 vom Band gegangen und hat die Serienbremsanlage verbaut. Beim Aircooled Shop zum Beispiel gibt's komplette Sets mit Randbremszylinder Beläge usw. taugt das was? Wie sind da generell die Qualitätsunterschiede?
Wenn man über eine Verbesserung nachdenken würde, und Scheibenbremsen aber außen vor lässt, welche Optionen gibt's hier noch? Der 5x205 Lochkreis soll natürlich erhalten bleiben.
mein 65er hat gestern erst nach zweimaliger Nachbesserung seine neue Plakette bekommen. Ich werde wohl über kurz oder lang die Bremsen machen (lassen) müssen.
Der Käfer ist in 12/64 vom Band gegangen und hat die Serienbremsanlage verbaut. Beim Aircooled Shop zum Beispiel gibt's komplette Sets mit Randbremszylinder Beläge usw. taugt das was? Wie sind da generell die Qualitätsunterschiede?
Wenn man über eine Verbesserung nachdenken würde, und Scheibenbremsen aber außen vor lässt, welche Optionen gibt's hier noch? Der 5x205 Lochkreis soll natürlich erhalten bleiben.
- lothar
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Re: Bremsenüberholung ggf. auch Upgrade BJ 64/65
Die kompletten Sets mit Radbremszylinder Belägen usw. sind halt meist "preisoptimiert": No Name Zylinder, Beläge aus China usw.
Man bewegt sich da mindestens im "Graubereich", denn BREMSBELÄGE MÜSSEN IM BEREICH DER EU MIT EINER GÜLTIGEN ECE/90R ZERTIFIZIERUNG VERSEHEN SEIN und das sind die alle nicht...
Kauft man im Fachhandel ATE etc. Beläge, reichen die oftmals auch Brasil oder Fernost durch - schwierig.
Wenn Du 5-Loch Trommelbremse beibehalten willst, böte sich die Typ3 Bremse an, das ist in den alten "Jetzt mache ihn schneller" gut beschrieben evtl. auch in der Bodengruppentherapie.
Oder Porsche 356, aber das muss man sich leisten können
P.S. VW hatte irgendwann 64/65 die Bremsschuhe abgeschrägt (entsprechend auch die Einstellschrauben) - nennt sich selbstverstärkend und das bringt auch schon was
Man bewegt sich da mindestens im "Graubereich", denn BREMSBELÄGE MÜSSEN IM BEREICH DER EU MIT EINER GÜLTIGEN ECE/90R ZERTIFIZIERUNG VERSEHEN SEIN und das sind die alle nicht...
Kauft man im Fachhandel ATE etc. Beläge, reichen die oftmals auch Brasil oder Fernost durch - schwierig.
Wenn Du 5-Loch Trommelbremse beibehalten willst, böte sich die Typ3 Bremse an, das ist in den alten "Jetzt mache ihn schneller" gut beschrieben evtl. auch in der Bodengruppentherapie.
Oder Porsche 356, aber das muss man sich leisten können
P.S. VW hatte irgendwann 64/65 die Bremsschuhe abgeschrägt (entsprechend auch die Einstellschrauben) - nennt sich selbstverstärkend und das bringt auch schon was
Re: Bremsenüberholung ggf. auch Upgrade BJ 64/65
Danke erst mal für die Rückmeldung, das hilft schon mal weiter.
Gerade bei den Bremsen möchte ich keinen Mist kaufen.
Die BGT habe ich am Zweitwohnsitz liegen, da schaue ich später mal rein.
Gerade bei den Bremsen möchte ich keinen Mist kaufen.
Die BGT habe ich am Zweitwohnsitz liegen, da schaue ich später mal rein.
- Mika29
- Beiträge: 120
- Registriert: Fr 4. Aug 2023, 13:30
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Re: Bremsenüberholung ggf. auch Upgrade BJ 64/65
Moin Zusammen, ich häng mich mal in dieses Thema ein, weil es bei mir so gut passt:
65er Käfer, aber umgerüstet auf 2-Kreis Anlage. Ich hatte ein Jahr lang das Getriebe ausgebaut. Bei dem ganzen Rumrucken am Auto sind irgendwann die Kappen auf der offenen Bremsleitung abgefallen und die Leitungen waren hinten offen.
Dann hab ich nach einem Jahr das Getriebe eingebaut und angeschlossen. Beim Entlüften ist dann quasi nix passiert, kein Widerstand. Da der Hauptbremszylinder stark (außen) verrostet war, dachte ich mir, vielleicht ist er auch innen vergammelt, ich kaufe mal einen neuen. Hab nen günstigen gekauft und eingebaut. Nach ein paar Mal Pumpen hat sich Druck aufgebaut und ich konnte entlüften. Hab 3 Stück fertig gehabt und als ich dann vorn links war, ist irgendwas passiert (ein „Klack“ oder so. Ich dachte es kam von rechts vorn... ) und der Druck abgefallen.. danach hat sich keiner mehr aufgebaut.
Ich hab vorn dann auch die Trommeln geöffnet und mal nachgesehen. Erst konnte ich nix feststellen, dann hab ich Flüssigkeit unter dem Gummi beider vorderen Radbremszylinder entdeckt und mindestens links hat es beim Pumpen bei geöffnetem Ventil auch nicht gespritzt sondern nur getröpfelt (hab die Ventile umgetauscht, um zu testen ob es am Ventil liegt.. das war aber nicht das Problem). Also habe ich beide vorderen mit ATE Radbremszylindern erneuert. Es hat sich trotzdem nicht verbessert.
Also dachte ich, vielleicht ist der günstige Hauptbremszylinder Schrott und habe einen FTE gekauft. Eingebaut.. hab ihn ohne Bremsleitung versucht zu entlüften. Es kommen keine Blasen mehr aus dem Schlauch vom Ausgleichsbehälter, also denke ich er ist geflutet. Wenn ich mit offenen Ausgängen pumpe kommt Flüssigkeit, aber sie spritzt jetzt nicht raus oder so.. Wenn ich die Bremsleitungen anschließe spüre ich weiterhin keinen widerstand am Pedal. Die Leitungen dürften nicht ganz leer sein, vermutlich ist etwas Luft drin, aber dass ich garkeinen Widerstand habe? Ich habe dann trotzdem mal hinten rechts angefangen zu entlüften. Es ist so wenig Druck, dass es nichtmal blubbert… aber ohne Schlauch am Ventil sehe ich, dass Flüssigkeit rausrinnt, wenn ich das Ventil öffne.
Ich habe die Bremsleitungen überprüft und kann kein Leck finden….
Ich bin langsam mit meinem Latein am Ende.. Kann es sein, dass sie die Luft so hartnäckig im HBZ hält und er noch nicht richtig fördert? Wie kann ich das denn beheben?
Ich wollte mir eigentlich ne Bremsleitung besorgen und die dann am offenen Ende mit Schlauch in den Behälter leiten. (Habe leider keine Reststücke da die ich dafür nehmen könnte) Jetzt krieg ich aber keine Bremsleitung mit dem M10er Gewinde im normalen Laden und wollte auch nicht unbedingt extra wieder bestellen. (Käferschmiede Papenburg hat geschlossen, sonst hätte ich mir da eine Leitung geholt)
Blindstopfen hab ich auch keinen…
Was kann ich noch tun? Oder muss ich einfach weiter Pumpen und Pumpen?????
Ich bin für Tipps dankbar..
Schönen Abend
VG
Mika
65er Käfer, aber umgerüstet auf 2-Kreis Anlage. Ich hatte ein Jahr lang das Getriebe ausgebaut. Bei dem ganzen Rumrucken am Auto sind irgendwann die Kappen auf der offenen Bremsleitung abgefallen und die Leitungen waren hinten offen.
Dann hab ich nach einem Jahr das Getriebe eingebaut und angeschlossen. Beim Entlüften ist dann quasi nix passiert, kein Widerstand. Da der Hauptbremszylinder stark (außen) verrostet war, dachte ich mir, vielleicht ist er auch innen vergammelt, ich kaufe mal einen neuen. Hab nen günstigen gekauft und eingebaut. Nach ein paar Mal Pumpen hat sich Druck aufgebaut und ich konnte entlüften. Hab 3 Stück fertig gehabt und als ich dann vorn links war, ist irgendwas passiert (ein „Klack“ oder so. Ich dachte es kam von rechts vorn... ) und der Druck abgefallen.. danach hat sich keiner mehr aufgebaut.
Ich hab vorn dann auch die Trommeln geöffnet und mal nachgesehen. Erst konnte ich nix feststellen, dann hab ich Flüssigkeit unter dem Gummi beider vorderen Radbremszylinder entdeckt und mindestens links hat es beim Pumpen bei geöffnetem Ventil auch nicht gespritzt sondern nur getröpfelt (hab die Ventile umgetauscht, um zu testen ob es am Ventil liegt.. das war aber nicht das Problem). Also habe ich beide vorderen mit ATE Radbremszylindern erneuert. Es hat sich trotzdem nicht verbessert.
Also dachte ich, vielleicht ist der günstige Hauptbremszylinder Schrott und habe einen FTE gekauft. Eingebaut.. hab ihn ohne Bremsleitung versucht zu entlüften. Es kommen keine Blasen mehr aus dem Schlauch vom Ausgleichsbehälter, also denke ich er ist geflutet. Wenn ich mit offenen Ausgängen pumpe kommt Flüssigkeit, aber sie spritzt jetzt nicht raus oder so.. Wenn ich die Bremsleitungen anschließe spüre ich weiterhin keinen widerstand am Pedal. Die Leitungen dürften nicht ganz leer sein, vermutlich ist etwas Luft drin, aber dass ich garkeinen Widerstand habe? Ich habe dann trotzdem mal hinten rechts angefangen zu entlüften. Es ist so wenig Druck, dass es nichtmal blubbert… aber ohne Schlauch am Ventil sehe ich, dass Flüssigkeit rausrinnt, wenn ich das Ventil öffne.
Ich habe die Bremsleitungen überprüft und kann kein Leck finden….
Ich bin langsam mit meinem Latein am Ende.. Kann es sein, dass sie die Luft so hartnäckig im HBZ hält und er noch nicht richtig fördert? Wie kann ich das denn beheben?
Ich wollte mir eigentlich ne Bremsleitung besorgen und die dann am offenen Ende mit Schlauch in den Behälter leiten. (Habe leider keine Reststücke da die ich dafür nehmen könnte) Jetzt krieg ich aber keine Bremsleitung mit dem M10er Gewinde im normalen Laden und wollte auch nicht unbedingt extra wieder bestellen. (Käferschmiede Papenburg hat geschlossen, sonst hätte ich mir da eine Leitung geholt)
Blindstopfen hab ich auch keinen…
Was kann ich noch tun? Oder muss ich einfach weiter Pumpen und Pumpen?????
Ich bin für Tipps dankbar..
Schönen Abend
VG
Mika
Re: Bremsenüberholung ggf. auch Upgrade BJ 64/65
Mika,
Das klingt in Summe bedenklich und ab jetzt gilt wie oben geschrieben:
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Die Bremsanlage gehört zu den sicherheitsrelevanten Teilen am Fahrzeug und an ihr darf nicht von Laien bzw. nur unter fachkundiger Aufsicht gearbeitet werden.
Bei Problemen oder Unklarheiten an der Bremsanlage immer zur Fachwerkstatt!
Es geht um Eure und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer.
Nichtdestotrotz sind, solltest du es noch selbst machen, erstmal die verdächtigen Leitungen zu reinigen/ durchblasen etc. Blemsschläuche können zuquellen und so auch das Ergebnis beeinflussen. Sowohl am Weg hin, als auch zurück, sprich, die Bremse bleibt fest.
Und ja, wenn die Leitungen ziemlich leer waren, kann es - je nach Equipment- mehrere Durchläufe benötigen, bis alle Luft raus ist. Hilfreich auch das Befüllen durch Schwerkraft, also ohne Druck.
Letztlich ist das jetzt aber meinerseits viel Spekulation und aus der Ferne ist keine qualifizierte Diagnose möglich.
Jedenfalls viel Erfolg und hoffentlich lesen wir hier die Auflösung.
Das klingt in Summe bedenklich und ab jetzt gilt wie oben geschrieben:
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Die Bremsanlage gehört zu den sicherheitsrelevanten Teilen am Fahrzeug und an ihr darf nicht von Laien bzw. nur unter fachkundiger Aufsicht gearbeitet werden.
Bei Problemen oder Unklarheiten an der Bremsanlage immer zur Fachwerkstatt!
Es geht um Eure und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer.
Nichtdestotrotz sind, solltest du es noch selbst machen, erstmal die verdächtigen Leitungen zu reinigen/ durchblasen etc. Blemsschläuche können zuquellen und so auch das Ergebnis beeinflussen. Sowohl am Weg hin, als auch zurück, sprich, die Bremse bleibt fest.
Und ja, wenn die Leitungen ziemlich leer waren, kann es - je nach Equipment- mehrere Durchläufe benötigen, bis alle Luft raus ist. Hilfreich auch das Befüllen durch Schwerkraft, also ohne Druck.
Letztlich ist das jetzt aber meinerseits viel Spekulation und aus der Ferne ist keine qualifizierte Diagnose möglich.
Jedenfalls viel Erfolg und hoffentlich lesen wir hier die Auflösung.
Viele Grüße und gute Fahrt,
Marc
Marc
Re: Bremsenüberholung ggf. auch Upgrade BJ 64/65
Nachdem ich bei meinem den Bremszylinder gewechselt hatte, war ich beim anschließenden Befüllen und Belüften ebenfalls schnellfrustriert, die Luft wollte einfach nicht raus. Letztendlich hat das Befüllen nur mit einem Entlüftungsgerät geklappt. Das Entlüften wiederum gelang nur mit der Pumptechnik.
Nero.
Nero.
-
74er_1303
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- Registriert: Mo 2. Dez 2013, 21:46
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Re: Bremsenüberholung ggf. auch Upgrade BJ 64/65
Wenn das System ganz leer ist, kann es mit der Pump Methode schonmal zäh werden.
Alternative 1: Unterdruckgerät (Einwegspritze/Mytivac/Profigerät ....) an Radbremszylinder/Bremssattel.
Alternative 2: Gerät mit (geringem) Überdruck an den Einfüllbehälter. Gibts für 40-50 Euro.
Alternative 3: Wenn alles nix hilft: Mit großer Einwegspritze vom Radbremszylinder/Bremszange aus Flüssigkeit ins System drücken.
Letzteres musste ich bislang nur einmal beim Motorrad anwenden. Das ist aber alles mit dem Kauf von Gerät verbunden. Hier auch von mir nochmal: Ich rate zu großer Vorsicht bei Arbeiten an der Bremsanlage. Das funktioniert nur mit ausreichender Erfahrung.
Alternative 1: Unterdruckgerät (Einwegspritze/Mytivac/Profigerät ....) an Radbremszylinder/Bremssattel.
Alternative 2: Gerät mit (geringem) Überdruck an den Einfüllbehälter. Gibts für 40-50 Euro.
Alternative 3: Wenn alles nix hilft: Mit großer Einwegspritze vom Radbremszylinder/Bremszange aus Flüssigkeit ins System drücken.
Letzteres musste ich bislang nur einmal beim Motorrad anwenden. Das ist aber alles mit dem Kauf von Gerät verbunden. Hier auch von mir nochmal: Ich rate zu großer Vorsicht bei Arbeiten an der Bremsanlage. Das funktioniert nur mit ausreichender Erfahrung.
- Mika29
- Beiträge: 120
- Registriert: Fr 4. Aug 2023, 13:30
- Käfer: 1200er BJ 65
- Fahrzeug: Passat 32B
- Fahrzeug: Weitere moderne ;-)
Re: Bremsenüberholung ggf. auch Upgrade BJ 64/65
Danke für die Antworten
aktueller Stand:
Ich habe mir 2 Bremsleitungen geholt. Eine in der Mitte getrennt. Auf die offenen Enden jeweils nen transparenten Schlauch. Dann hab ich eins an den vorderen Kreis und eins an den hintern geschraubt und die Schlauchenden in den Ausgleichsbehälter. Der vordere Kreis hat gut funktioniert, der hintere hat nur Luft hin und her gepumpt…. Ich hab dann beim Pedal loslassen den „Entlüfterschlauch“ abgedrückt, so dass er da nicht anziehen kann.. Dann nach wenigem Pumpen kamen keine Blasen mehr. Das hat schonmal funktioniert.
Ich hab dann versucht an den Rädern zu entlüften… das hat aber irgendwie nichts verbessert…. Auch wenn keine Blasen mehr aus dem Ventil kamen.
Also hab ich die andere Bremsleitung die ich neu gekauft hab genommen und so gebogen, dass ich die Ausgänge am HBZ „kurzschließe“ also „brücke“.
Hinten und vorn links: immernoch weich beim Bremsen.
Vorn rechts und vorn links: sofort Widerstand.
Folglich stimmt irgendwas vorn rechts nicht. Ich kann nix erkennen, aber nachdem ich auch den Radbremszylinder schon getauscht hab, kann es nur die Bremsleitung oder der Bremsschlauch sein. Ich werd die beiden nachher auch mal neu kaufen und anschließen.
…
Und dann hoffen..
aktueller Stand:
Ich habe mir 2 Bremsleitungen geholt. Eine in der Mitte getrennt. Auf die offenen Enden jeweils nen transparenten Schlauch. Dann hab ich eins an den vorderen Kreis und eins an den hintern geschraubt und die Schlauchenden in den Ausgleichsbehälter. Der vordere Kreis hat gut funktioniert, der hintere hat nur Luft hin und her gepumpt…. Ich hab dann beim Pedal loslassen den „Entlüfterschlauch“ abgedrückt, so dass er da nicht anziehen kann.. Dann nach wenigem Pumpen kamen keine Blasen mehr. Das hat schonmal funktioniert.
Ich hab dann versucht an den Rädern zu entlüften… das hat aber irgendwie nichts verbessert…. Auch wenn keine Blasen mehr aus dem Ventil kamen.
Also hab ich die andere Bremsleitung die ich neu gekauft hab genommen und so gebogen, dass ich die Ausgänge am HBZ „kurzschließe“ also „brücke“.
Hinten und vorn links: immernoch weich beim Bremsen.
Vorn rechts und vorn links: sofort Widerstand.
Folglich stimmt irgendwas vorn rechts nicht. Ich kann nix erkennen, aber nachdem ich auch den Radbremszylinder schon getauscht hab, kann es nur die Bremsleitung oder der Bremsschlauch sein. Ich werd die beiden nachher auch mal neu kaufen und anschließen.
…
Und dann hoffen..
Re: Bremsenüberholung ggf. auch Upgrade BJ 64/65
Ich habe mir zum Entlüften einen Ezzy Bleed gekauft der kostet irgendwas um die 30 bis 40 Euro.
Damit ging das Entlüften bei mir völlig entspannt, da bei mir ja auch alles Neu war.
Ich habe mit dem Ezzy am Autoreifen mit 0,4 Bar ganz entspannt alleine entlüftet.
Damit ging das Entlüften bei mir völlig entspannt, da bei mir ja auch alles Neu war.
Ich habe mit dem Ezzy am Autoreifen mit 0,4 Bar ganz entspannt alleine entlüftet.
VG Norbert
aus der Pfalz
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- Speedy63
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- Registriert: Mi 3. Okt 2012, 13:22
- Käfer: 356 Speedster-Replica
- Wohnort: 65817 Bremthal
Re: Bremsenüberholung ggf. auch Upgrade BJ 64/65
Ich habe mit dem Ezzy Bleed bislang auch nur gute Erfahrungen gemacht.
Ja, ich weiß dass ich merkwürdig bin....
- B. Scheuert
- Beiträge: 9087
- Registriert: Do 5. Dez 2013, 19:00
- Käfer: 1303
- Wohnort: anne Ruhr zu Hause
Re: Bremsenüberholung ggf. auch Upgrade BJ 64/65
Bei Problemfällen entlüfte ich nach folgendem System:
1. An der längsten Leitung anfangen
2. 4 - 5 mal Pumpen und beim letzten mal das Pedal unter halten (2. Person erforderlich)
3. dann den Nippel aufdrehen und wieder schließen
4. wieder bei Punkt 2 starten.
Das Spiel pro Nippel 4 - 5 mal wiederholen. Wenn das nicht hilft, ist irgendwo der Wurm drin. Wenn die Leitungen offen waren, würde ich sie einmal durchblasen, damit sie wirklich sauber sind.
1. An der längsten Leitung anfangen
2. 4 - 5 mal Pumpen und beim letzten mal das Pedal unter halten (2. Person erforderlich)
3. dann den Nippel aufdrehen und wieder schließen
4. wieder bei Punkt 2 starten.
Das Spiel pro Nippel 4 - 5 mal wiederholen. Wenn das nicht hilft, ist irgendwo der Wurm drin. Wenn die Leitungen offen waren, würde ich sie einmal durchblasen, damit sie wirklich sauber sind.
Gruß Bernd
Wir, die großen Jungs mit dem Typ 1 und den Vierlochfelgen!
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- Mika29
- Beiträge: 120
- Registriert: Fr 4. Aug 2023, 13:30
- Käfer: 1200er BJ 65
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Re: Bremsenüberholung ggf. auch Upgrade BJ 64/65
Moin,
Danke für die Tipps, So wie von B.Scheuert beschrieben kenn ich das eigentlich auch.
Heute kam der bestellte Bremsschlauch. Hab also rechts vorn die Leitung und den Schlauch gewechselt.
Dann versucht zu entlüften.. 4x pumpen dann mit Druck drauf geöffnet und dann zu und losgelassen.. Das hat aber wenig gebracht.. kamen kaum Blasen..
Ich hab den Modus dann geändert und mich mit meiner Tochter am Pedal eingeschwungen:
Wenn sie drückt, hab ich das Ventil geöffnet, so dass sie direkt durchpumpt (nicht bis Anschlag); dann geschlossen und sie hat losgelassen.. So dass der HBZ aus dem Ausgleichsbehälter direkt anzieht.
Ich hatte ja mit meinen ganzen Versuchen vorher schon 1,5 Liter durchgefördert..
und dann mit diesem Modus. „Bremsen während geöffnet ist, loslassen während Ventil geschlossen ist“ nochmal 1,5 Liter durch.. da kamen dann schon ziemlich viele Blasen raus.. an allen 4 Rädern.. das haben wir so lange gemacht, bis wirklich nix mehr kam….
Jetzt baut sich Druck auf. Ich denke es funktioniert.. Natürlich mit dem Käfer-typischen langen Hebelweg..
aber ich kann das Pedal nicht durch drücken.
Alles is Dicht, Kein Flüssigkeitsverlusterkennbar. Teile erneuert..
Der Prüfstand beim TÜV wird zeigen wie die Bremswirkung ist.
Danke
VG
Mika
Danke für die Tipps, So wie von B.Scheuert beschrieben kenn ich das eigentlich auch.
Heute kam der bestellte Bremsschlauch. Hab also rechts vorn die Leitung und den Schlauch gewechselt.
Dann versucht zu entlüften.. 4x pumpen dann mit Druck drauf geöffnet und dann zu und losgelassen.. Das hat aber wenig gebracht.. kamen kaum Blasen..
Ich hab den Modus dann geändert und mich mit meiner Tochter am Pedal eingeschwungen:
Wenn sie drückt, hab ich das Ventil geöffnet, so dass sie direkt durchpumpt (nicht bis Anschlag); dann geschlossen und sie hat losgelassen.. So dass der HBZ aus dem Ausgleichsbehälter direkt anzieht.
Ich hatte ja mit meinen ganzen Versuchen vorher schon 1,5 Liter durchgefördert..
und dann mit diesem Modus. „Bremsen während geöffnet ist, loslassen während Ventil geschlossen ist“ nochmal 1,5 Liter durch.. da kamen dann schon ziemlich viele Blasen raus.. an allen 4 Rädern.. das haben wir so lange gemacht, bis wirklich nix mehr kam….
Jetzt baut sich Druck auf. Ich denke es funktioniert.. Natürlich mit dem Käfer-typischen langen Hebelweg..
Alles is Dicht, Kein Flüssigkeitsverlusterkennbar. Teile erneuert..
Der Prüfstand beim TÜV wird zeigen wie die Bremswirkung ist.
Danke
VG
Mika