Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
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Junebug
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Kann man für hinten nicht eher ne vordere Stoßstange vom KV als Basis nehmen? Finde das persönlich doch ein bischen sehr rund und weit weg vom Rest der Karosse.
Gruß
Andreas
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Andreas
- Steve67
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
coole Arbeit
ne vordere Stoßstange wäre viel zu gerade für hinten, die würde an den Seiten ewig weit abstehen...
ne vordere Stoßstange wäre viel zu gerade für hinten, die würde an den Seiten ewig weit abstehen...
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Hi zusammen,
. Wir reden letztlich auch von nur ca. 6cm plus Richtung Heck. Wenn es am Ende zu schlimm aussieht, werden wir uns was einfallen lassen.
berechtigter Einwand und genau das haben wir auch probiert. Das sieht dann aber leider so aus, als wäre jemand hinten reingefahren
Zuletzt geändert von diggi am Mo 19. Jan 2026, 08:42, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Dirk
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Moin,
nachdem dann alle Blecharbeiten abgeschlossen waren kam der unvermeidliche Teil mit der Mutter aller letzten Arbeiten...
Erstmal alle Anbauteile Sandstrahlen. Davon habe ich gar keine Fotos gemacht wie mir gerade aufgefallen ist. Anschließend wurden die Falze und vermeintlichen Rost-"desinhibitoren" mit Brunox Epoxy behandelt.
Danach gab es den folgenden Beschichtungsaufbau (alles von MIPA), jeweils immer nach erstellervorgaben:
- EP100/20
- MS310 Nahtdichter
- wo nötig E80 Kaltzinn + P90 easy Feinspachtel
- 4+1 2K HS Acrylfiller
- WBC Wasserbasislack
- CC8 Klarlack
Ich denke, dass ich da nicht weiter ins Detail gehen muss!? Dass man von der nicht enden wollenden Schleiferei Arme bekommt, auf die Popeye neidisch bis hinter Meppen wäre, muss ich sicher nicht weiter erwähnen
Achja, wir sind leider nicht so die erfahrenen Profis, als dass man nicht auch mal durch Füller oder Grundierung durchschleifen würde. Natürlich müsste man korrekterweise wieder o.g. EP100/20 applizieren....eigentlich! Andererseits geht es dann noch langsamer voran, von dem Gemodder mit Material abwiegen, anmischen, umfüllen und vor allem Spritzpistole reinigen einmal ganz abgesehen. Daher war das Mittel der Wahl
MIPA 1K Epoxy und 1K Fastfiller zum nacharbeiteen der Fehlstellen. Das Material ist mit allen Systemen überlackierbar, für Spotrepair geeignet und in einer halben Stunde durchgetrocknet und dann auch super schleifbar. So konnten wir die Schleif- und Lackiervorbereitungsorgie auf das absolute Mindestmaß beschränken und ich denke, die Haltbarkeit der Lackierung dürfte nicht nennenswert reduzoert sein.
Der MS310 Nahtdichter wird am besten mit der speziellen "Spritzpistole" aufgetragen. Hierzu noch 2 Hinweise, damit ihr möglicherweise nicht auf auf die Nase fallt:
1. Lt. Herstellervorgabe - in meindem Fall SikaFlex - soll immer eine Kartusche Nahtdichter in der Pistole bleiben, vermutlich um Austrocknung zu verhindern. Das mag im gewerblichen Bereich mit kurzen Pasuen funktionieren, lässt man die Pistole jedoch länger ungenutzt, wird das Zeug logischerweise natürlich doch fest!!! Da ich die Pistole gebraucht gekauft hatte und sie eine Katusche enthielt, war ich davon ausgegangen, gleich losarbeiten zu können...nix iss, erstmal 2h Materialsystem freipuhlen
. Ich würde also sagen, spätestens ab 4 Wochen Pause muss alles mit Verdünnung ausgewaschen werden.
2. Ich habe MS310 von MIPA verwendet, um beim gleichen System zu bleiben. Die erste Charge von 6 Kartuschen war auf der Unterseite mit Alufolie versiegelt. Da die Menge nicht ausreichend war, habe ich "eben fix" bei ebay ein Sixpack nachgordert (leider gepennt und "schwarz" bestellt). Das wollte dann bei der Verabeitung nach kurzer Zeit nicht mehr richtig nachfließen. Nach einigem Fluchen und Probieren kam ich dann darauf, dass eben jener Alusiegel fehlte und deshalb der Teil knapp überhalb dieses "Kolbens" in der Kartusche schon ausgehärtet war und deshalb fest hing (die Pistole beaufschlagt die Kartusche rückseitig mit Druck um den Materialfluss sicherzustellen). Ein "Anschubsen" des Kolbens per Hammerstiel sorgte dann für Abhilfe und das Material konnte - bis auf den ausgehärteten Teil - verarbeitet werden. War trotzdem ungleich nerviger und hat das Ergebnis verschlechtert! Also immer auf das Siegel achten und am besten bei seriösen Händlern bestellen.
Dann konnte eeeeeeeeendlich die "Farbe" aufgetragen werden, zuerst auf die Unterseite der Karosse sowie die Radhäuser. Hier - falls noch nicht bekannt - noch zwei kleine lifehacks, die ich bei Youtube gefunden habe: das Klebeband erleichtert das saubere Ausgiessen das Lacks aus dem Eimer erheblich und die Tüte um die Spritzpistole reduziert den Reinigungsaufwand um bestimmt 50%.
Hier dann das Zwischenergebnis:
Im nächsten Beitrag gehts weiter wenn ihr Bock habt...
nachdem dann alle Blecharbeiten abgeschlossen waren kam der unvermeidliche Teil mit der Mutter aller letzten Arbeiten...
Erstmal alle Anbauteile Sandstrahlen. Davon habe ich gar keine Fotos gemacht wie mir gerade aufgefallen ist. Anschließend wurden die Falze und vermeintlichen Rost-"desinhibitoren" mit Brunox Epoxy behandelt.
Danach gab es den folgenden Beschichtungsaufbau (alles von MIPA), jeweils immer nach erstellervorgaben:
- EP100/20
- MS310 Nahtdichter
- wo nötig E80 Kaltzinn + P90 easy Feinspachtel
- 4+1 2K HS Acrylfiller
- WBC Wasserbasislack
- CC8 Klarlack
Ich denke, dass ich da nicht weiter ins Detail gehen muss!? Dass man von der nicht enden wollenden Schleiferei Arme bekommt, auf die Popeye neidisch bis hinter Meppen wäre, muss ich sicher nicht weiter erwähnen
Achja, wir sind leider nicht so die erfahrenen Profis, als dass man nicht auch mal durch Füller oder Grundierung durchschleifen würde. Natürlich müsste man korrekterweise wieder o.g. EP100/20 applizieren....eigentlich! Andererseits geht es dann noch langsamer voran, von dem Gemodder mit Material abwiegen, anmischen, umfüllen und vor allem Spritzpistole reinigen einmal ganz abgesehen. Daher war das Mittel der Wahl
MIPA 1K Epoxy und 1K Fastfiller zum nacharbeiteen der Fehlstellen. Das Material ist mit allen Systemen überlackierbar, für Spotrepair geeignet und in einer halben Stunde durchgetrocknet und dann auch super schleifbar. So konnten wir die Schleif- und Lackiervorbereitungsorgie auf das absolute Mindestmaß beschränken und ich denke, die Haltbarkeit der Lackierung dürfte nicht nennenswert reduzoert sein.
Der MS310 Nahtdichter wird am besten mit der speziellen "Spritzpistole" aufgetragen. Hierzu noch 2 Hinweise, damit ihr möglicherweise nicht auf auf die Nase fallt:
1. Lt. Herstellervorgabe - in meindem Fall SikaFlex - soll immer eine Kartusche Nahtdichter in der Pistole bleiben, vermutlich um Austrocknung zu verhindern. Das mag im gewerblichen Bereich mit kurzen Pasuen funktionieren, lässt man die Pistole jedoch länger ungenutzt, wird das Zeug logischerweise natürlich doch fest!!! Da ich die Pistole gebraucht gekauft hatte und sie eine Katusche enthielt, war ich davon ausgegangen, gleich losarbeiten zu können...nix iss, erstmal 2h Materialsystem freipuhlen
2. Ich habe MS310 von MIPA verwendet, um beim gleichen System zu bleiben. Die erste Charge von 6 Kartuschen war auf der Unterseite mit Alufolie versiegelt. Da die Menge nicht ausreichend war, habe ich "eben fix" bei ebay ein Sixpack nachgordert (leider gepennt und "schwarz" bestellt). Das wollte dann bei der Verabeitung nach kurzer Zeit nicht mehr richtig nachfließen. Nach einigem Fluchen und Probieren kam ich dann darauf, dass eben jener Alusiegel fehlte und deshalb der Teil knapp überhalb dieses "Kolbens" in der Kartusche schon ausgehärtet war und deshalb fest hing (die Pistole beaufschlagt die Kartusche rückseitig mit Druck um den Materialfluss sicherzustellen). Ein "Anschubsen" des Kolbens per Hammerstiel sorgte dann für Abhilfe und das Material konnte - bis auf den ausgehärteten Teil - verarbeitet werden. War trotzdem ungleich nerviger und hat das Ergebnis verschlechtert! Also immer auf das Siegel achten und am besten bei seriösen Händlern bestellen.
Dann konnte eeeeeeeeendlich die "Farbe" aufgetragen werden, zuerst auf die Unterseite der Karosse sowie die Radhäuser. Hier - falls noch nicht bekannt - noch zwei kleine lifehacks, die ich bei Youtube gefunden habe: das Klebeband erleichtert das saubere Ausgiessen das Lacks aus dem Eimer erheblich und die Tüte um die Spritzpistole reduziert den Reinigungsaufwand um bestimmt 50%.
Hier dann das Zwischenergebnis:
Im nächsten Beitrag gehts weiter wenn ihr Bock habt...
Gruß
Dirk
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Moin zusammen,
leider hatte ich im vorherigen Beitrag etwas durcheinander gebracht: die Unterseite der Karosse und die Radläufe wurden - wie auch die Bodengruppe - mit 2K-PU-HS-Chassislack lackiert. Gleiches gilt für die Kotflügelinnenseiten, die jedoch zuvor eine Schicht Dinitrol 447 Steinschlagschutz auf den EP grund bekommen haben.
So, dann kam endlich der Decklack an die Reihe. Leider lauerten auch hier wieder einige Kasperfallen, mnaßgeblich wegen der fehlenden Erfahrung mit komplexeren Projekten. Dazu kommt der - wie ich vielleicht erkennen könnt - eigentlich unzureichende Platz zum Lackieren. Dazu kommt/kam der nahende Herbst mit seinen niedrigen Temperaturen. Wir können die Werkstatt mittels Sirokkoheizung und Ofen wirklich mollig warm halten. Da wir zur Nebelabsaugung allerdings vor der Tür ein äußerst potentes Radial-Absauggebläse haben ist die Wärme schneller zum Teufel als man mit der Spritzpistole ansetzen kann
. Da rettet einen dann nur die im Werkstück gespeicherte Wärme und die unheimlich große Toleranz der Beschichtungssysteme.
Zuerst kam der Innenraum an die Reihe. Trotz Drehvorrichtung und an dieser Stelle noch aureichendem Platz kam, was kommem musste - ich bin mit dem Hintern am frischen Klarlack hängengeblieben
Zum Glück an dier B-Säule, die sich leicht mit der Außenseite zusammen nachlackierne ließ.
Dann die Außenseite. Dazu die Innenseite gründlich abkleben (Spoiler: hat nicht durchgängig gut geklappt
) und den finalen Feinschliff mit Kontrolllack. Hier trifft einen dann auch die bittere Erkenntnis, dass die vermeintlich gründliche Vorschleifarbeit leider viel schlechter war, als gedacht
:
Wir schleifen übrigens komplett trocken. Mit gutem Schleifpapier (in unsrem Fall von Norton bzw. MP Gold) wird das Ergebnis sehr gut und man spart sich die Kleckerei mit dem Wasser. Hier dann also die fertige Außenseite zusammen mit den Türen. Leider mit 2 Läufern und einer Mücke.
. Das lässt sich ja zum Glück relativ leicht mit Elefantenfuß und Polierpaste beheben... Hatte ich schon gesagt, dass ich total begeistert bin, dass sich der CC8 Klarlack auch unter nicht optimalen Bedingungen absolut spitzenmäßig verarbietn lässt und absolut glatt verläuft!?
Weiter gehts mit den weiteren Karosserieteilen. Wegen der o.g. Randbedingungen ist man bestrebt, so viele Teile wie möglich je Durchgang zu lackieren...der Haken ist - es sind dann sehr viele Teile je Durchgang
. Das hat soweit funktioniert, würde ich aber nicht noch einmal so machen. Hier gabs natürlich auch wieder ein Ärgernis: ich nutze immer einen separaten Lackierschlauch HINTER dem Druckminderer/Wasserabscheider. Nun war letzterer gerade ausgesteckt und ich habe gedacht, dass 1x kurz den Schlauch ohne ihn für 1x gaaaaanz kurz was abblasen zu nutzen unkritisch wäre... I S T E S N I C H T!!! Mehrere kleine Kocher in beiden Hauben beim anschließenden lackieren!
, die natürlich nachzuschleifen waren. Und weil das ja noch nicht reicht war zu wenig Basislack für nochmaliges lackieren vorhanden, also erstmal wieder was bestellen...jaja, so ist das
Hier dann das ganze Sammelsurium zwischengelagert, denn der Lackierplatz wird ja noch für die Kleinteile gebraucht...
leider hatte ich im vorherigen Beitrag etwas durcheinander gebracht: die Unterseite der Karosse und die Radläufe wurden - wie auch die Bodengruppe - mit 2K-PU-HS-Chassislack lackiert. Gleiches gilt für die Kotflügelinnenseiten, die jedoch zuvor eine Schicht Dinitrol 447 Steinschlagschutz auf den EP grund bekommen haben.
So, dann kam endlich der Decklack an die Reihe. Leider lauerten auch hier wieder einige Kasperfallen, mnaßgeblich wegen der fehlenden Erfahrung mit komplexeren Projekten. Dazu kommt der - wie ich vielleicht erkennen könnt - eigentlich unzureichende Platz zum Lackieren. Dazu kommt/kam der nahende Herbst mit seinen niedrigen Temperaturen. Wir können die Werkstatt mittels Sirokkoheizung und Ofen wirklich mollig warm halten. Da wir zur Nebelabsaugung allerdings vor der Tür ein äußerst potentes Radial-Absauggebläse haben ist die Wärme schneller zum Teufel als man mit der Spritzpistole ansetzen kann
Zuerst kam der Innenraum an die Reihe. Trotz Drehvorrichtung und an dieser Stelle noch aureichendem Platz kam, was kommem musste - ich bin mit dem Hintern am frischen Klarlack hängengeblieben
Dann die Außenseite. Dazu die Innenseite gründlich abkleben (Spoiler: hat nicht durchgängig gut geklappt
Wir schleifen übrigens komplett trocken. Mit gutem Schleifpapier (in unsrem Fall von Norton bzw. MP Gold) wird das Ergebnis sehr gut und man spart sich die Kleckerei mit dem Wasser. Hier dann also die fertige Außenseite zusammen mit den Türen. Leider mit 2 Läufern und einer Mücke.
Weiter gehts mit den weiteren Karosserieteilen. Wegen der o.g. Randbedingungen ist man bestrebt, so viele Teile wie möglich je Durchgang zu lackieren...der Haken ist - es sind dann sehr viele Teile je Durchgang
Hier dann das ganze Sammelsurium zwischengelagert, denn der Lackierplatz wird ja noch für die Kleinteile gebraucht...
Gruß
Dirk
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Auf zum Endspurt...
Inzwischen war es Weihnachten mit dazugehörigem Schnee und Frost. Egal, das muss jetzt fertig werden!!! Auch hier das gleiche Spiel: aus dem "für die paar Teile reicht n Nachmittag" wurde dann selbstredend wieder eine ganze Woche. Aber: der Lack hat wieder der Kälte super getrotzt und zu einem für die Bedingungen guten Resultat geführt.
Vorab noch ein paar Vorbereitungen an der Fenstermechanik. Hier war das geformte Gewinde vermackelt, sodass eine Einziehmutti zum Einsatz kam. Das gefiel uns so gut, dass die andere Seite präventiv die gleiche Behandlung bekam:
Der Fensterrahmen war hier leider gebrochen. Wir haben beim Sandstrahlen erst mitbekommen, dass die komplette sichtbare Fensterrahmung ja aus massivem Messing gefertigt ist. Weil ich kein Hartlötequipment habe, kam Silberlot zum Einsatz:
Dann ab mit dem Kleinkram in die Sandstrahlkabine (die verchromung war größtenteils abgängig und weil wir ohnehin nicht soooo auf Chrom abfahren, gab es eine Dusche - wie gewohnt EP 100-20 - Füller - 2K-PU-HS-Chassislack halbglanz:
Unfassbar, wieviel Zeit allein für das Ankleben der blöden Drähte zum aufständern der Teile draufgeht
Tja, jetzt habe ich hier fast aufgeholt
. Derzeit sind wir am montieren, dazu dann mehr im nächsten Beitrag wenn ich mögt
...
Inzwischen war es Weihnachten mit dazugehörigem Schnee und Frost. Egal, das muss jetzt fertig werden!!! Auch hier das gleiche Spiel: aus dem "für die paar Teile reicht n Nachmittag" wurde dann selbstredend wieder eine ganze Woche. Aber: der Lack hat wieder der Kälte super getrotzt und zu einem für die Bedingungen guten Resultat geführt.
Vorab noch ein paar Vorbereitungen an der Fenstermechanik. Hier war das geformte Gewinde vermackelt, sodass eine Einziehmutti zum Einsatz kam. Das gefiel uns so gut, dass die andere Seite präventiv die gleiche Behandlung bekam:
Der Fensterrahmen war hier leider gebrochen. Wir haben beim Sandstrahlen erst mitbekommen, dass die komplette sichtbare Fensterrahmung ja aus massivem Messing gefertigt ist. Weil ich kein Hartlötequipment habe, kam Silberlot zum Einsatz:
Dann ab mit dem Kleinkram in die Sandstrahlkabine (die verchromung war größtenteils abgängig und weil wir ohnehin nicht soooo auf Chrom abfahren, gab es eine Dusche - wie gewohnt EP 100-20 - Füller - 2K-PU-HS-Chassislack halbglanz:
Unfassbar, wieviel Zeit allein für das Ankleben der blöden Drähte zum aufständern der Teile draufgeht
Tja, jetzt habe ich hier fast aufgeholt
Gruß
Dirk
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Moin,
na, ich tippel mal weiter
.
Wenn man so hört, das der Käfer ja ein einfaches und für Restaurationsprojekte dankbares Auto ist, dann suggeriert das ja irgendwie die Karosse und ine Einkaufskiste Kleinteile. Naja, ihr kennt das - es ist schon beeindruckend, wieviel Klein-, Mittel- und Großkram doch dazugehören, wieviel Platz die in Anspruch nehmen und wieviel doch auch ersetzt werden muss. Daher war dann erstmal wieder eine Bestellorgie bei den einschlägigen Teiledealern durchzuführen und die Lieferung abzuwarten. Daher in der Zwischenzeit erstmal das Wischergstänge aufgearbeitet, hier hatte ich dazu etwas geschrieben: viewtopic.php?p=268122#p268122.
Dann haben wir die Monatgestrategie festgelegt und beschlossen, sowiel wie möglich vor der Hochzeit noch auf dem bequemen Drehgestell zu montieren. Daher haben wir als ersters Alubutyl verklebt und den Bremsflüssigkeitsbehälter eingebaut. Endlich mal mit sauberen Händen arbeiten
Dann kam als nächstes der Kabelbau an die Reihe. Nach umfassender Recherche und der Erkenntnis, dass neue Kabelbäume offensichtlich für das aufgerufene $$ nicht so prall und im Falle des 1303 auch noch unvollständig sind, fiel die Entscheidung, das Original weiterzuverwenden, da die Kabel selbst auch noch einen guten Eindruck machten. Lediglich die Bougierrohre waren brüchig und durch vorangegangene Schweißaktionen angekokelt. Erstmal eine Grundreinigung in der Spülmaschine:
..und ein paar Tage zum trocknen im Heizraum aufhängen. Bis auf den Unterbodenschutz wird der Schmutz gut entfernt. Weil wie gesagt die Kabelschutzrohre abgängig waren, haben wir diese Schutzschläuche aufgezogen und die Enden mit Schrumpfschlauch fixiert. Etwas fummelig aber das Ergebnis ist ganz okay:
Die Batterie zieht ja in die Reserveradwanne ein, daher haben wir gleich das Kabel (35mm²) zum Anlasser parallel zum Hauptkabelbaum verlegt. Der Durchlass Höhe A-Säule ist vom Werk bestimmt für solche Eingriffe vorgesehen gewesen
Es ist natürlich mit großzügig bemessenen Gummidurchführungen fixiert und gegen Durchscheuern gesichert. In den Hauptkabelbau Ri. Motorraum haben wir gleich noch Zusatzadern für die Zusatzinstrumente eingezogen. Hierfür scheint sich ein Anhängerhabel 7x0,75mm² anzubieten:
Der finale Einbau der Zentralelektrik hat sehr viel länger gedauert, als gedacht. Schon erstaunlich, was so ein vergleichsweise übersichtlicher Kabelbaum doch so an Modifikationen erfahren kann im Laufe der Zeit
. Das Auto wurde lt. Historie mit Nebelscheinwerfern/NSL, Intervallrelais, Frischluftgebläse und Bremskontrolleuchte ausgeliefert. Von all den Zuleitungen waren nur noch Fragmente im Kabelbaum zu finden, dazu ein lustiges Steckertetris am Sicherungshalter. Das zu entschlüsseln und auf original zurückzubauen dauert schon etwas.
Hierzu eine Frage: wurden die Kabelbäume - in unserem Fall mit den Zusatzsträngen für die Mehrausstattung - streng nach Vorgaben gebaut oder ist es denkbar, dass auch abweichende Aderfarben und -querschnitte verbaut wurden? Vielleicht weil sie halt noch da waren? Es hat zumindest bei einigen Leitung diesen Anschein...
Wir haben gleich das Sicherheitsrelais für die Benzinpumpe und das Standard-Relaus für die Waschwasserpumpe in die ZE eingebunden. Da einiges zu crimpen war, habe ich extra eine solche Crimp- oder Presszange beschafft:
Aber weil man den Vorgnag nicht sieht, bin ich wieder beei der alteen Version gelandet. Weil das Gelenk leider schon so ausgelommelt und dadurch kein ausreichender Druck zu erzeugen war, bekam die erstmal noch eine Überarbeitung und funktioniert jetzt wieder wie am ersten Tag:
Uns fehlte leider das Fernlichtrelais, sodass "moderner" Ersatz zu beschaffen war. leider mit dem Haken, dass der Bund am Gehäuse den Bauraum der benachbarten Relais vereinnahmt. Der Bandschleifer sorgt für Abhilfe, aber schade ist es trotzdem, Neuteile gleich erstmal zu entstellen
So sieht es nun aus:
Im Nachgang betrachtet hätten wir auch alle Kabel auf einmal abziehen und alle geordnet und mit frischen Flachsteckhülsen neu aufstecken können
Noch die Zuleitung für die Benzinpumpe verlegt. Hieer sieht man auch schön, dass das Abkleben leider nicht funktioniert, wenn man dabei nicht an die Durchführungen denkt
na, ich tippel mal weiter
Wenn man so hört, das der Käfer ja ein einfaches und für Restaurationsprojekte dankbares Auto ist, dann suggeriert das ja irgendwie die Karosse und ine Einkaufskiste Kleinteile. Naja, ihr kennt das - es ist schon beeindruckend, wieviel Klein-, Mittel- und Großkram doch dazugehören, wieviel Platz die in Anspruch nehmen und wieviel doch auch ersetzt werden muss. Daher war dann erstmal wieder eine Bestellorgie bei den einschlägigen Teiledealern durchzuführen und die Lieferung abzuwarten. Daher in der Zwischenzeit erstmal das Wischergstänge aufgearbeitet, hier hatte ich dazu etwas geschrieben: viewtopic.php?p=268122#p268122.
Dann haben wir die Monatgestrategie festgelegt und beschlossen, sowiel wie möglich vor der Hochzeit noch auf dem bequemen Drehgestell zu montieren. Daher haben wir als ersters Alubutyl verklebt und den Bremsflüssigkeitsbehälter eingebaut. Endlich mal mit sauberen Händen arbeiten
Dann kam als nächstes der Kabelbau an die Reihe. Nach umfassender Recherche und der Erkenntnis, dass neue Kabelbäume offensichtlich für das aufgerufene $$ nicht so prall und im Falle des 1303 auch noch unvollständig sind, fiel die Entscheidung, das Original weiterzuverwenden, da die Kabel selbst auch noch einen guten Eindruck machten. Lediglich die Bougierrohre waren brüchig und durch vorangegangene Schweißaktionen angekokelt. Erstmal eine Grundreinigung in der Spülmaschine:
..und ein paar Tage zum trocknen im Heizraum aufhängen. Bis auf den Unterbodenschutz wird der Schmutz gut entfernt. Weil wie gesagt die Kabelschutzrohre abgängig waren, haben wir diese Schutzschläuche aufgezogen und die Enden mit Schrumpfschlauch fixiert. Etwas fummelig aber das Ergebnis ist ganz okay:
Die Batterie zieht ja in die Reserveradwanne ein, daher haben wir gleich das Kabel (35mm²) zum Anlasser parallel zum Hauptkabelbaum verlegt. Der Durchlass Höhe A-Säule ist vom Werk bestimmt für solche Eingriffe vorgesehen gewesen
Es ist natürlich mit großzügig bemessenen Gummidurchführungen fixiert und gegen Durchscheuern gesichert. In den Hauptkabelbau Ri. Motorraum haben wir gleich noch Zusatzadern für die Zusatzinstrumente eingezogen. Hierfür scheint sich ein Anhängerhabel 7x0,75mm² anzubieten:
Der finale Einbau der Zentralelektrik hat sehr viel länger gedauert, als gedacht. Schon erstaunlich, was so ein vergleichsweise übersichtlicher Kabelbaum doch so an Modifikationen erfahren kann im Laufe der Zeit
Hierzu eine Frage: wurden die Kabelbäume - in unserem Fall mit den Zusatzsträngen für die Mehrausstattung - streng nach Vorgaben gebaut oder ist es denkbar, dass auch abweichende Aderfarben und -querschnitte verbaut wurden? Vielleicht weil sie halt noch da waren? Es hat zumindest bei einigen Leitung diesen Anschein...
Wir haben gleich das Sicherheitsrelais für die Benzinpumpe und das Standard-Relaus für die Waschwasserpumpe in die ZE eingebunden. Da einiges zu crimpen war, habe ich extra eine solche Crimp- oder Presszange beschafft:
Aber weil man den Vorgnag nicht sieht, bin ich wieder beei der alteen Version gelandet. Weil das Gelenk leider schon so ausgelommelt und dadurch kein ausreichender Druck zu erzeugen war, bekam die erstmal noch eine Überarbeitung und funktioniert jetzt wieder wie am ersten Tag:
Uns fehlte leider das Fernlichtrelais, sodass "moderner" Ersatz zu beschaffen war. leider mit dem Haken, dass der Bund am Gehäuse den Bauraum der benachbarten Relais vereinnahmt. Der Bandschleifer sorgt für Abhilfe, aber schade ist es trotzdem, Neuteile gleich erstmal zu entstellen
So sieht es nun aus:
Im Nachgang betrachtet hätten wir auch alle Kabel auf einmal abziehen und alle geordnet und mit frischen Flachsteckhülsen neu aufstecken können
Noch die Zuleitung für die Benzinpumpe verlegt. Hieer sieht man auch schön, dass das Abkleben leider nicht funktioniert, wenn man dabei nicht an die Durchführungen denkt
Gruß
Dirk
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Hier noch die Spritversorgungseinheit:
Dann konnte das Amaturenbrett einziehen. Weil der originale Schaumstoff nicht zu beschaffen war, kam Schaumgummi aus dem Fundus für die Abdichtung der Durchführungen zum Einsatz.
Die Schaumdichtung der Luftklappe hatte sich auch "verkrümelt". Hier bietet sich die Verwendung von selbstklebendem Armaflex an. Das sollte bei Kaltluft auch haltbar sein:
So sieht alles montiert aus:
Weil wir die Ausbaureihenfolge nach der langen Zeit nicht mehr abrufbar hatten, haben wir erst versucht, die Luftführung an das Amaturrenbrett zu montieren und alles in Gänze einzusetzen. Dann lassen sich jedoch die Heizschläuche nicht aufstecken. Also erst die Luftführung einbauen und dann das Amaturenbrett auffädeln. Es ist auch wesentlich weniger fummelig als gedacht. Fertig:
Noch eine Auffälligkeit an dieser Stelle: obwohl das Auto ja ab Werk das Frischluftgebläse hatte (die abgekniffenen Kabel konnten wir lokalisieren), fehlte die untere Befestigung im Luftkasten. Also aus Blech einen Winkel gebogen und mit Sikaflex 221 angeklebt:
Noch eine weitere Frage zur Elektrik: lt. Schaltplan aus dem Etzold geht die 2,5er leitung für Kl. 15. von VOR der S12 unabgesichert bis zur Zündspule. Mein innerer Monk hat mir gesagt, dass das im Zweifel zu einem ungeplanten Grillevent führen kann und hab die Zuleitung deshalb hinter der Sicherung aufgesteckt. Gibt es einen grund, warum das ab Werk so gemacht wurde?
Zu guter Letzt, also vorhin gerade, haben wir dann noch die Heizrohre eingebaut und dazu die frisch lackierten Schalldämper-Verteiler-Innenteile wieder mit der Ummantelung bezogen. Wenn diese von Haus aus ja schon mal gar nicht soooo schön anzusehen sind, geben ihnen 50 Jahre Verließ unter der Rückbank dann optisch den Rest
. Mit dem Mittelchen auf dem Foto lassen die sich ziemlich gut auffrischen:
Sind die Kabelstrapse ab Werk vorhanden oder ist das eine Standardreparatur weil der Mantel gern auseinander fällt?
Damit bin ich dann hier nach nur eein paar Jahren tatsächlich auf Stand
.
Ich habe extra ein paar mehr Detailbilder eingefügt, weil man von einigen Bauteilen, zum Beispiel der Lüftung hinterm A-Brett, im WWW wenig bis nichts findet - ist das okay so oder zu langweilig?
Bis dann erstmal und guten Start in die neuen Woche
Edit: sorry, die letzten Bilder sind etwas durcheinander. Lässt sich leider nicht mehr ändern.
Dann konnte das Amaturenbrett einziehen. Weil der originale Schaumstoff nicht zu beschaffen war, kam Schaumgummi aus dem Fundus für die Abdichtung der Durchführungen zum Einsatz.
Die Schaumdichtung der Luftklappe hatte sich auch "verkrümelt". Hier bietet sich die Verwendung von selbstklebendem Armaflex an. Das sollte bei Kaltluft auch haltbar sein:
So sieht alles montiert aus:
Weil wir die Ausbaureihenfolge nach der langen Zeit nicht mehr abrufbar hatten, haben wir erst versucht, die Luftführung an das Amaturrenbrett zu montieren und alles in Gänze einzusetzen. Dann lassen sich jedoch die Heizschläuche nicht aufstecken. Also erst die Luftführung einbauen und dann das Amaturenbrett auffädeln. Es ist auch wesentlich weniger fummelig als gedacht. Fertig:
Noch eine Auffälligkeit an dieser Stelle: obwohl das Auto ja ab Werk das Frischluftgebläse hatte (die abgekniffenen Kabel konnten wir lokalisieren), fehlte die untere Befestigung im Luftkasten. Also aus Blech einen Winkel gebogen und mit Sikaflex 221 angeklebt:
Noch eine weitere Frage zur Elektrik: lt. Schaltplan aus dem Etzold geht die 2,5er leitung für Kl. 15. von VOR der S12 unabgesichert bis zur Zündspule. Mein innerer Monk hat mir gesagt, dass das im Zweifel zu einem ungeplanten Grillevent führen kann und hab die Zuleitung deshalb hinter der Sicherung aufgesteckt. Gibt es einen grund, warum das ab Werk so gemacht wurde?
Zu guter Letzt, also vorhin gerade, haben wir dann noch die Heizrohre eingebaut und dazu die frisch lackierten Schalldämper-Verteiler-Innenteile wieder mit der Ummantelung bezogen. Wenn diese von Haus aus ja schon mal gar nicht soooo schön anzusehen sind, geben ihnen 50 Jahre Verließ unter der Rückbank dann optisch den Rest
Sind die Kabelstrapse ab Werk vorhanden oder ist das eine Standardreparatur weil der Mantel gern auseinander fällt?
Damit bin ich dann hier nach nur eein paar Jahren tatsächlich auf Stand
Ich habe extra ein paar mehr Detailbilder eingefügt, weil man von einigen Bauteilen, zum Beispiel der Lüftung hinterm A-Brett, im WWW wenig bis nichts findet - ist das okay so oder zu langweilig?
Bis dann erstmal und guten Start in die neuen Woche
Edit: sorry, die letzten Bilder sind etwas durcheinander. Lässt sich leider nicht mehr ändern.
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Gruß
Dirk
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- bluelagune
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Hallo,
wird ja so langsam
- Sicherung 11 und 12 hängen nicht direkt an der Batterie, die sind über das Zündschloss geschaltet und das wiederum ist über Sicherung 9 abgesichert, also keine Gefahr.
- Da die Kabelfarben in den Zusatzstromplänen der Sonderausstattungen vorgegeben sind, glaube ich nicht, dass da irgendwas eingebaut wurde was halt da war. Das sollte ab Werk schon irgendwann mal gepasst haben.
- Warum kommt die Batterie in die Reserveradwanne? Man weis ja nie, aber das Ersatzrad ist beim 1303 elementarer Bestandteil der Sicherheit beim Frontalaufprall. Hast du unter der Sitzbank was anderes vor?
LG
Sebastian
wird ja so langsam
- Sicherung 11 und 12 hängen nicht direkt an der Batterie, die sind über das Zündschloss geschaltet und das wiederum ist über Sicherung 9 abgesichert, also keine Gefahr.
- Da die Kabelfarben in den Zusatzstromplänen der Sonderausstattungen vorgegeben sind, glaube ich nicht, dass da irgendwas eingebaut wurde was halt da war. Das sollte ab Werk schon irgendwann mal gepasst haben.
- Warum kommt die Batterie in die Reserveradwanne? Man weis ja nie, aber das Ersatzrad ist beim 1303 elementarer Bestandteil der Sicherheit beim Frontalaufprall. Hast du unter der Sitzbank was anderes vor?
LG
Sebastian
Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Moin Dirk,
Hast du den Kabelbaum wirklich in der Spülmaschine gereinigt? Also mit Wasser und Spülmittel?
Da zieht das Wasser schön hygroskopisch in die Litze unter die Ummantelung. Da bringt auch trocknen nichts. Die Kabel oxidieren also von innen kaputt= Übergangswiderstände, Kabelbrand usw.
Für solche Aktionen gibt es Elektrocleaner.
Höre gerne im Detail, wie du das gemacht hast, bevor ich sage: du kannst das gerne so machen, hätte ich aber anders gemacht…
Gruß Christian
Hast du den Kabelbaum wirklich in der Spülmaschine gereinigt? Also mit Wasser und Spülmittel?
Da zieht das Wasser schön hygroskopisch in die Litze unter die Ummantelung. Da bringt auch trocknen nichts. Die Kabel oxidieren also von innen kaputt= Übergangswiderstände, Kabelbrand usw.
Für solche Aktionen gibt es Elektrocleaner.
Höre gerne im Detail, wie du das gemacht hast, bevor ich sage: du kannst das gerne so machen, hätte ich aber anders gemacht…
Gruß Christian
Solange es Spaß macht, ist mir der Sinn völlig egal!
- lothar
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
mal ne ganz doofe Frage:
Bei den älteren Beiträgen hier sehe ich die Bilder,
bei den Neueren nicht - hat jemand eine Idee, woran das liegt?
Bei den älteren Beiträgen hier sehe ich die Bilder,
bei den Neueren nicht - hat jemand eine Idee, woran das liegt?
- Pini1303
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- Käfer: 1303 S Cabrio
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
geht mir auch so...
Gruß
Ralf
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Ralf
Wir, die Jungs mit dem Typ4...
-
diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Moin Sebastian,
Mir stellt sicht die Frage, ob ich einen Vorteil der unabgesicherten Variante übersehe!?
. Wenns am Ende alles funktioniert, wird es schon in Ordnung sein so denke ich...
Die Batterie soll wehen der Gewichtsverteilung nach vorn. "Damals" hatten mein Kumpel und ich je einen 1303, er hatte sich allerdings ein paar Kilo Blei in die Reserveradwanne gegossen und das Fahrverhalten war deutlich angenehmer als bei mir. Daher die - doch eigentlich gar nicht mal so seltene - Idee, die Batterie zu verlegen. Ich muss mal sehen, ob ich ein einschlagsenergieabsorbierendes Element für die Reserveradwanne gestalten kann..
Übrigens haben wir alle vom Original abeichenden Eingriffe immer reversibel angelegtm, sodass man immer wieder halbwegs unaufwändig auf den Originalzustand zurück wechseln kann.
hmmmm...wir reden aus den Plänen aus dem Etzold-Buch!? (Ich bin nicht sicher ob man die hier posten darf!?) Dann bin ich offenbar zu blöd, die zu lesen!? In meiner Version ist der Verlauf: Regler -> (rt/ws, 6,0mm²) -> Pin VOR S1 -> (rt, 4,0mm²) -> ZAS "D" -> Kl. 15 (sw, 2,5mm²) -> Pin VOR S11 -> Brücke -> VOR S12 -> Zündspule, also alles ohne Sicherung - und so war es auch gesteckt. Gibt es noch andere, abweichende Stromlaufpläne?bluelagune hat geschrieben: ↑Mo 26. Jan 2026, 14:18 - Sicherung 11 und 12 hängen nicht direkt an der Batterie, die sind über das Zündschloss geschaltet und das wiederum ist über Sicherung 9 abgesichert, also keine Gefahr.
Mir stellt sicht die Frage, ob ich einen Vorteil der unabgesicherten Variante übersehe!?
Okay, dann wird da wohl schon einmal jemend Hand angelegt haben in der Vergangenheitbluelagune hat geschrieben: ↑Mo 26. Jan 2026, 14:18 - Da die Kabelfarben in den Zusatzstromplänen der Sonderausstattungen vorgegeben sind, glaube ich nicht, dass da irgendwas eingebaut wurde was halt da war. Das sollte ab Werk schon irgendwann mal gepasst haben.
Ui, ist das so!? Das habe ich tatsächlich noch nicht gehört! Ich war der Meinung, dass dieses Prallelement vor dem Rahmenkopf dafür eingeführt wurde.bluelagune hat geschrieben: ↑Mo 26. Jan 2026, 14:18 - Warum kommt die Batterie in die Reserveradwanne? Man weis ja nie, aber das Ersatzrad ist beim 1303 elementarer Bestandteil der Sicherheit beim Frontalaufprall. Hast du unter der Sitzbank was anderes vor?
Die Batterie soll wehen der Gewichtsverteilung nach vorn. "Damals" hatten mein Kumpel und ich je einen 1303, er hatte sich allerdings ein paar Kilo Blei in die Reserveradwanne gegossen und das Fahrverhalten war deutlich angenehmer als bei mir. Daher die - doch eigentlich gar nicht mal so seltene - Idee, die Batterie zu verlegen. Ich muss mal sehen, ob ich ein einschlagsenergieabsorbierendes Element für die Reserveradwanne gestalten kann..
Übrigens haben wir alle vom Original abeichenden Eingriffe immer reversibel angelegtm, sodass man immer wieder halbwegs unaufwändig auf den Originalzustand zurück wechseln kann.
Gruß
Dirk
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Moin Christian,
. Ich gebe zu, dass ich ziemlich schmerzfrei sogar regelmäßig meine PC-Tatstauren in den Spüler packe
Klar kenne ich die schwarzen, verrotteten Litzen alter Kabel - das braucht kein Mensch! Aber der beschriebene Waschgang führt meiner Erfahrung nach nicht dazu
Wir haben übrigens auch die Mehrzahl der Flachsteckhülsen an der ZE erneuert.
ja, berechtigter und grundsätzlich absolut nachvollziehbarer Einwand! Halt mich nicht für einen Klugscheißer, wenn ich dir sage, dass es trotzdem funktioniert und sehr gern so praktiziert wird (und auch von mir schon wurde)
Klar kenne ich die schwarzen, verrotteten Litzen alter Kabel - das braucht kein Mensch! Aber der beschriebene Waschgang führt meiner Erfahrung nach nicht dazu
Gruß
Dirk
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diggi
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Re: Gut angefaultes 1303 Cabrio - Rettung!?
Hi,
das beobachte ich bei eigenen und fremden Beiträgen auch oft. Es tritt m.E. seit der schwereren Störung des Forums vor einiger Zeit auf. Wenn man die Seite ein paar Mal neu lädt, funktioniert es meistens - bei mir zumindest.
Gruß
Dirk
Dirk