nachdem ich heute meine neue Tankuhr verbauen wollte, hat sich gezeigt dass bei der Elektrik meines kürzlich erworbenen 1984er Mexiko Käfers offensichtlich noch mehr nicht in Ordnung ist als gedacht.
Kurz zur Vorgeschichte: Vor meiner Zeit wurde in das Fahrzeug mehr schlecht als recht ein riesen Radio mit Endstufe & co. KG rein gezimmert, Strom wurde genommen wo er gerade herkam. Letztendlich ging vom Licht über die Blinker und den Rückfahrscheinwerfer gar nichts mehr. Das alles habe ich schon halbwegs in den Griff bekommen. Ein Problem (neben der Bremskontrollleuchte, siehe separates Thema) hat sich jedoch heute offenbart:
Die Tankanzeige war beim Kauf bereits defekt. Die Anzeige selbst machte keinen Mucks mehr, Windungen scheinen durch. Auch der Geber war absolut im Eimer, der Schwimmer war gar nicht mehr dran.
Nun habe ich erst den Geber ersetzt und heute die neue Tankuhr mit eingebaut. Binnen kürzester Zeit steht die Nadel auf "Randvoll" an, und die Anzeige beginnt zu qualmen. Ich wollte nun den (erst vor 14 Tagen verbauten) Schwimmer mit dem Multimeter prüfen - von dem war aber nicht mehr allzu viel übrig. An den Windungen hat es ihn total durchgebrannt, siehe Foto.
Nun habe ich die Spannungen gemessen, mit viel Gas kommen vorne am Tacho fast 14V an. (Die Lima arbeitet also wohl ganz ordentlich - nur kommt der Stom halt dahin, wo er nicht soll
Als ich am Regler weiter messen wollte, hat es mir die Finger verbrannt. Der Ausgang mit der grünen Leitung wird siedend heiß (mehr als nur handwarm). An der Pappe zeichnen sich schon erste Schmor-Spuren ab.
Nun habe ich viel Problem, und wenig Rat
Was könnte hier alles Schuld am Defekt sein?
Kann der Regler defekt sein, weshalb hier zu viel Strom auf alle möglichen Komponenten kommt?
Oder ist am Tacho eventuell noch etliches falsch verkabelt? Ich traue meinem Vorbesitzer hier mittlerweile alles zu ...
Auf den Fotos ist sowohl der kaputte Geber zu sehen, als auch die verschmorte Stelle am Regler.
Ich freue mich auf eure Tipps, im Moment bin ich nämlich etwas ratlos.
Beste Grüße vom Tobi