Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
ich hatte HJS bereits einmal angeschrieben wegen der Sonde, folgende Antwort kam:
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Es handelt sich um eine Breitbandsonde.
Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne persönlich zur Verfügung.
Sie erreichen uns telefonisch unter der Rufnummer 02373/987-333.
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Es handelt sich um eine Breitbandsonde.
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Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Hallo,Low14 hat geschrieben:ich hatte HJS bereits einmal angeschrieben wegen der Sonde, folgende Antwort kam:
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Es handelt sich um eine Breitbandsonde.
Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne persönlich zur Verfügung.
Sie erreichen uns telefonisch unter der Rufnummer 02373/987-333.
oh das hätte ich jetzt nicht erwartet. Da scheint das System schon besser zu sein, als bei meinem Nachrüstkat.
Viele Grüße
Marcel
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Eine Breitbandsonde beim HJS Nachrüstkat?
Und das bestätigen die auch noch?
Irre. Nie und nimmer. Was für ein Schwachfug...
Der HJS Nachrüstkat hat eine hundsgewöhnliche Sprungsonde drin.
Man kann ihn mit einer Breitbandsonde samt Controller a'la Zeitronix oder LC-1 mitsamt Display aufwerten, er kaommt damit klar. Aber er bleibt damit, wie schon geschrieben, am Sprungsondensimulator.
Wegen der Nockenwelle... das muss man ausprobieren. Klar, Serie wäre harmlos, es gehen aber viele seriennahe Wellen genauso. Ich würde bei einer Schleicher Welle überhaupt kein Problem sehen, bei Wellen wie den Engles wäre auch eine W100 bestimmt lauffähig. Ist ja nicht so wie beim 1600i mit seiner primitiven Unterdrucksteuerung.
Und das bestätigen die auch noch?
Irre. Nie und nimmer. Was für ein Schwachfug...
Der HJS Nachrüstkat hat eine hundsgewöhnliche Sprungsonde drin.
Man kann ihn mit einer Breitbandsonde samt Controller a'la Zeitronix oder LC-1 mitsamt Display aufwerten, er kaommt damit klar. Aber er bleibt damit, wie schon geschrieben, am Sprungsondensimulator.
Wegen der Nockenwelle... das muss man ausprobieren. Klar, Serie wäre harmlos, es gehen aber viele seriennahe Wellen genauso. Ich würde bei einer Schleicher Welle überhaupt kein Problem sehen, bei Wellen wie den Engles wäre auch eine W100 bestimmt lauffähig. Ist ja nicht so wie beim 1600i mit seiner primitiven Unterdrucksteuerung.
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Hallo,Red1600i hat geschrieben: ...
Man kann ihn mit einer Breitbandsonde samt Controller a'la Zeitronix oder LC-1 mitsamt Display aufwerten, er kaommt damit klar. Aber er bleibt damit, wie schon geschrieben, am Sprungsondensimulator.
...
der Vorteil, dass die Breitbandsonde viel schneller Änderungen wahrnimmt als die Sprungsonde bleibt aber erhalten. Das ganze Regelsystem ist ohnehin schon träge ohne Ende, dadurch dass man nur mit einem simplen Umluft-Ventil das Gemisch regeln kann. Da muss man nicht noch zusätzlich Trägheit durch einen schlechten Sensor rein bringen.
Soweit ich weiß passt die Sprungsonden-Simulation ja nur die Spannungskurve einer Sprungsonde. Dadurch verliert man natürlich den Messbereich sowie die Messgenauigkeit außerhalb von Lamda 1, die eine Breitbandsonde so mit sich bringt. Aber ein Änderungen im Messwert werden soweit ich weiß doch 1:1 durchgeleitet. Also eine künstliche Verzögerung wird ja nicht eingebracht soweit mir bekannt.
Wird natürlich nie so gut laufen mit programmierbarer Einspritzung, aber bei mir hat der Umbau auf Breitband-Sonde wie gesagt schon einen deutlichen Unterschied gemacht.
Viele Grüße
Marcel
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Dann noch einmal für mich zum Mitschreiben, ich hole mir z.B. ein LC1 inkl. Breitbandsonde und schließe diese ans HJS Steuergerät an plus Anzeigedisplay.Jetzt gehen von der Sonde drei Kabel ab, zwei weiße mit einem Stecker und ein schwarzes Kabel mit einem Stecker,kriege ich das bei dem Anschluß der Breitbandsonde wieder zugeordnet, möchte da nix im Steuergerät zerschießen.....vielen Dank schon einmal für die Unterstützung
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Hallo,
also ich kann natürlich nicht garantieren, dass es bei dir auch funktioniert, weil ich keinen HJS-Kat habe sondern einen von der Firma Wurm.
Ich hatte aber auch eine Sprungsonde mit 3 Kabeln. Die beiden weißen sind für die Sondenheizung und das schwarze ist das eigentliche Signal. Zwischen Masse(über das Sondengehäuse) und dem schwarzen Kabel liegt eine Spannung an die sich je nach Lamdawert ändert. Warum und wie das funktioniert ist bei Wikipedia ganz gut erklärt: http://de.wikipedia.org/wiki/Lambdasond ... prungsonde
Ich habe bei mir die beiden weißen Kabel einfach unangeschlossen gelassen(also Stecker dran gelassen und da nen Schrumpfschlauch drüber damit es keinen Kurzen gibt) und auf das schwarze Kabel vom Steuergerät den Ausgang von der LC1 gelegt, der ein Schmallband-Signal simuliert. Das ganze funktioniert bei mir sehr zuverlässig.
Viele Grüße
Marcel
also ich kann natürlich nicht garantieren, dass es bei dir auch funktioniert, weil ich keinen HJS-Kat habe sondern einen von der Firma Wurm.
Ich hatte aber auch eine Sprungsonde mit 3 Kabeln. Die beiden weißen sind für die Sondenheizung und das schwarze ist das eigentliche Signal. Zwischen Masse(über das Sondengehäuse) und dem schwarzen Kabel liegt eine Spannung an die sich je nach Lamdawert ändert. Warum und wie das funktioniert ist bei Wikipedia ganz gut erklärt: http://de.wikipedia.org/wiki/Lambdasond ... prungsonde
Ich habe bei mir die beiden weißen Kabel einfach unangeschlossen gelassen(also Stecker dran gelassen und da nen Schrumpfschlauch drüber damit es keinen Kurzen gibt) und auf das schwarze Kabel vom Steuergerät den Ausgang von der LC1 gelegt, der ein Schmallband-Signal simuliert. Das ganze funktioniert bei mir sehr zuverlässig.
Viele Grüße
Marcel
- Baumschubsa
- Beiträge: 1554
- Registriert: Di 29. Jun 2010, 13:00
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Wie steht so ein HJS Kat eigentlich zu der Hubraum und Drehzahlerhöhung? Irgendwo wird der Katalysator ja seine Grenzen haben. 1,8l kann ich mir noch vorstellen, aber in Richtung 2l könnte es Kritisch werden.
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Der HJS hat einen Kat mit gut 130mm Durchmesser. Länge weiß ich jetzt nicht mehr, dürften aber auch gute 100mm sein.
Den Monolithen aus Keramik habe ich mir mal zerschossen bei einem Vorzeichenfehler... und vom Kerscher durch einen Metall Sportkat exakt gleicher Größe ersetzen lassen. Der Metall Kat ist für Motoren bis 2,8L vorgesehen.
Ich denke also, da sind reichlich Reserven zum Abgasputzen vorhanden.
Der HJS ist damit vom Kat mehr als großzügig ausgelegt, aber der Endschalldämpfer ist bereits mit 1,8L deutlich grenzwertig. also bei meinem Spielzeug wedelt die Hose in 1 Meter Abstand noch und von Schalldämpfung ist nur wenig zu reden, der ballert schon sehr kräftig da raus. So mit 2L Hubraum dürften die absoluten Grenzen bereits überschritten sein... das dürften manche Ohren dann nicht mehr mitmachen. Er ist wirklich laut.
Was mich aber keineswegs stört ...
Wenn man ein LC-1 verwendet, dann verwendet man den Sprungsonden Ausgangs Simulator und verbindet ihn ganz simpel mit dem Stecker für das schwarze Kabel der Sprungsonde, das wäre bereits alles. Die beiden weissen Anschlüsse könnte man zur Stromversorgung des LC-1 verwenden, also Masse und 12V. Es wäre also problemlos nachrüstbar oder rückstandslos abrüstbar....
Ja, die Breitbandsonde ist deutlich schneller mit ihren Daten. Sie liefert ein allzeit gültiges Signal und hat eine Auswerteverzögerung nur von ca. 1/100 Sekunde. Das ist aus dem Stand heraus mindestens 10x so schnell wie eine Sprungsonde, die selbst bei optimalem Zustand gerade mal 5-10 Samples pro Sekunde schafft und mit steigendem Alter teilweise nur noch 1-3 Messungen pro Sekunde packt...
Je schneller die Sonden das zurück melden, umso präziser läuft ein Motor. Der HJS Regler ist zwar reichlich primitiv, fast steinzeitlich mit seiner Regelung... aber trotzdem garnicht mal so übel. Erstaunlich, was er trotzdem hinkriegt
Den Monolithen aus Keramik habe ich mir mal zerschossen bei einem Vorzeichenfehler... und vom Kerscher durch einen Metall Sportkat exakt gleicher Größe ersetzen lassen. Der Metall Kat ist für Motoren bis 2,8L vorgesehen.
Ich denke also, da sind reichlich Reserven zum Abgasputzen vorhanden.
Der HJS ist damit vom Kat mehr als großzügig ausgelegt, aber der Endschalldämpfer ist bereits mit 1,8L deutlich grenzwertig. also bei meinem Spielzeug wedelt die Hose in 1 Meter Abstand noch und von Schalldämpfung ist nur wenig zu reden, der ballert schon sehr kräftig da raus. So mit 2L Hubraum dürften die absoluten Grenzen bereits überschritten sein... das dürften manche Ohren dann nicht mehr mitmachen. Er ist wirklich laut.
Was mich aber keineswegs stört ...
Wenn man ein LC-1 verwendet, dann verwendet man den Sprungsonden Ausgangs Simulator und verbindet ihn ganz simpel mit dem Stecker für das schwarze Kabel der Sprungsonde, das wäre bereits alles. Die beiden weissen Anschlüsse könnte man zur Stromversorgung des LC-1 verwenden, also Masse und 12V. Es wäre also problemlos nachrüstbar oder rückstandslos abrüstbar....
Ja, die Breitbandsonde ist deutlich schneller mit ihren Daten. Sie liefert ein allzeit gültiges Signal und hat eine Auswerteverzögerung nur von ca. 1/100 Sekunde. Das ist aus dem Stand heraus mindestens 10x so schnell wie eine Sprungsonde, die selbst bei optimalem Zustand gerade mal 5-10 Samples pro Sekunde schafft und mit steigendem Alter teilweise nur noch 1-3 Messungen pro Sekunde packt...
Je schneller die Sonden das zurück melden, umso präziser läuft ein Motor. Der HJS Regler ist zwar reichlich primitiv, fast steinzeitlich mit seiner Regelung... aber trotzdem garnicht mal so übel. Erstaunlich, was er trotzdem hinkriegt
Re: Motor Typ 1 Gehäusebearbeitung
Vielen Dank, so machen wir es, ich werde berichten..