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 Betreff des Beitrags: Dilemma Karosserie und das gute Geld
BeitragVerfasst: So 15. Okt 2017, 13:13 
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Beiträge: 87
Moin Folks,

ich stecke zZ in einem Dilemma... Ich restauriere zZ ein 64er Häuschen mit Faltdach und gecleantem Armaturenbretts auf Basis eines 924er Porsche welches Fertig lackiert war. Das Häuschen stand aufgrund eines Auslandsaufenthaltes gut 1 1/2 Jahre trocken in einer Tiefgarage, es haben sich dennoch leider Spannungsrisse im Bereich des Daches gebildet. Nach dem Glasperlenstrahlen des gesamten äußeren Bereiches um auf Nummer sicher zu gehen, wies das Dach starke Verwölbungen aufgrund von Hitzeentwicklung auf. Das Häuschen würde somit massiv Arbeit benötigen im diesen Bereich und zusätzlich im Bereich des Vorderwagens. Hauben, Türen und Kotflügel sind hingegen in super Zustand. Die Problematik ist das ich selbst nicht die handwerklichen Mittel habe das Häuschen zu retten und dieses für teuer Geld müsste machen lassen um ein Endresultat zu erhalten was das Geld niemals Wiederspiegeln würde. Der Zug mit dem Geld ist dabei wohl eh schon abgefahren :lol:

Mir wurde gestern über einen Freund welcher das Projekt seit Anfang an begleitet, eine 59er Karosse mit matching Numbers angeboten um Schadensbegrenzung zu betreiben. Das Fahrzeug ist in herausragendem original Zustand. Der Besitzer würde sich davon trennen jedoch ohne Achsen, Getriebe und Motor. Nun zum größten Problem...
Ich habe die letzten zwei Jahre eine Schräglenkerbodengruppe, BJ Anfang 70, komplett neu Aufgebaut. Sprich ich habe eine Feuerverzinkte Bodengruppe genommen, neu lackiert und jedes Teil NEU gekauft. Dabei angefangen mit einer Puma Achse von CSP, rote Konis, überholtes Pendelachsgetriebe, sämtliche Bremsleitungen und Bremszylinder, Pedaliere, alle Schrauben und Gummiteile usw. usw. :teasing-blah: Alles davon habe ich nachweisliche mit Fotos dokumentiert und alle Rechnungen sind vorhanden. Zusätzlich hab ich noch eine komplette Sitzausstattung passend zum Boden neu angefertigt :crying-pink: Es ist also jede Menge Geld in den Boden geflossen damit an diesem wirklich alles im besten Zustand ist.
Nun zum eigentlichen Dilemma. Aufgrund der Arbeit und des Geldes was in die Bodengruppe gesteckt wurde, will ich mich ungern davon trennen. Es macht aber eigentlich nur Sinn Schadensbegrenzung in Sachen Häuschen zu betreiben. Dort ist wirklich nur noch der Faltdachausschnitt zu retten. Das 59er Häuschen auf meinen Boden zu setzen Bedarf wieder Anpassungsarbeiten. Vorteil hier, Achsen etc. sind alles dran und ich wäre endlich nach 4 Jahren mal Fertig und die Dame des Hauses würde mir nicht mehr in den Ohren liegen :obscene-drinkingbuddies: Nachteil ganz klar, ich müsste die Fahrgestellnummer vom 59er Boden auf meinen Umschlüsseln lassen damit ich die Einkammerrückleuchten behalten kann :lol: Das wäre jetzt eine Sache für den TÜV ob das generell Möglich wäre. Nach meiner Recherche wohl ja aber mit erheblichen Aufwand. Man merkt es wird kompliziert.
Variante zwei wäre ich Behalte den 59er so wie er da steht. Der Boden wurde auch komplett hergerichtet benötigt aber wie angesprochen Achsen und Getriebe was wieder ins Geld geht. Also müsste zwangsläufig mein Boden weichen. Was aber wäre so ein Rolling Chassis wert? Wie angesprochen wurde alles Dokumentiert, es sind ausnahmslos Neuteile verbaut worden bis auf das Getriebe was überholt und neu abgedichtet wurde. Das ich das Geld nicht wieder bekomme was ich reingesteckt habe ist mir klar, aber ich finde einfach keinen Anhaltspunkt. :confusion-scratchheadyellow: Bilder kann ich die Tage mal reinstellen wenn ich wieder an meine Festplatte komme :handgestures-thumbupright: Vielleicht hat ja jemand einen guten Rat :obscene-drinkingcheers:


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 Betreff des Beitrags: Re: Dilemma Karosserie und das gute Geld
BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 21:10 
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Beiträge: 26
Wohnort: Raum Stuttgart
Käfer: Ovali FD, Bj.57
Käfer: 66er GTI Käfer - wird zerlegt und verkauft
Manchmal trifft sich das Dilemma ja auch gut...

Vielleicht ergänzen wir uns. Ich will eine Karosserie verkaufen, mit Faltdach (Britax), ohne Kotflügel, nur mit Fronthaube und Türen.
Bj. 66 , rostfrei, spritzverzinkt, hohlraumgewachst. Mit großem Motorraum, da Rückwand umgedreht wurde. Vorne Lüftungsschlitze für z.B. Ölkühler.
Schraubbares Heckblech. Keine Löcher für Zierleisten, aber eher ein kleines Problem (Bohrmaschine wirst haben :?: ). Besser wäre aber kleben.
Zustand ? Muss lackiert werden, a) die alte Farbe "porscherot" ist verblichen und b) so n rosa Gerät will keiner mehr sehen... :mrgreen:
Die Reserverradwanne fehlt auch (da ist ein Wasserkühler drin), das lässt sich aber z.B. mit nem Blecheinsatz lösen ( wenn mans braucht).

Würde sich aber gut mit Deinem Fahrgestell kombinieren. Meld Dich, wenn das ne Option wäre. :obscene-drinkingbuddies:

So sah er mal aus:


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 Betreff des Beitrags: Re: Dilemma Karosserie und das gute Geld
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 20:16 
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Registriert: Juli 2012
Beiträge: 87
@Mr.Bug Vielen Dank für dein Angebot, aber ich muss leider passen. Der mir angebotene 59er ist aus meiner derzeitigen Situation heraus, einfach die Schadensbegrenzung welche ich gesucht habe. Lediglich ein paar Fragen müssen noch geklärt werden und das finanzielle muss ich stimmen. Das Projekt nimmt mit diesem Schritt ein absehbares Ende und ich werde schauen ob es einen Markt für meine Bodengruppe gibt. Da mich diese hier auch nicht weiter stört, wird sich über die Zeit schon wer finden der sie wertschätzt... Hoffentlich :D ...

Eine Frage ist allerdings noch aufgekommen:

Ich habe noch eine Pendelachse hier, welche ich gerne für den 59er hernehmen würde. Diese hat jedoch zZ Trommeln mit Lochkreis 4x130. Bautechnisch dürfte sich an den Achsrohren ja nichts geändert haben, weshalb die Ankerplatten und Trommeln einfach gegen die eines LK 5x205 getauscht werden könnten? Habe ich hier einen Denkfehler?

Beste Grüße von der Ostsee


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