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 Betreff des Beitrags: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Mi 17. Mai 2017, 09:58 
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So, nachdem ich endlich meine berufliche weiterbildung abgeschlossen habe, steht dem Werkeln aktuell nichts mehr im Wege.

Ich habe meinen Käfer ja schonmal vorgestellt, bzw das was noch übrig war nach dem zerlegen. :-)

Kurz nochmal zusammengefasst:

Bekommen habe ich den Käfer preislich relativ günstig, wobei ich nach der ersten richtigen Bestandsaufnahme ihn vielleicht nicht mehr als günstig einstufen würde.

Nach dem ich angefangen habe den Käfer zu zerlegen zeigten sich nach und nach die jahrelangen Misshandlungen von diversen Haltern. :angry-cussingblack:

Beispielsweise wurden die Radläufe, Achsen, Unterboden usw... komplett mit Bitumen vollgespritzt - wobei ich glaube, es wurde versucht schnell über den Tüv zu kommen.
Geschweißt wurde er auch schon ordentlich (Heizkanäle wurden auf die ganze länge an die BG verschweißt: angry-nono: , und diverse Käfer typischen stellen halt).

Kurzzeitig muss ich gestehen, war ich in einem kurzen Tief als ich das ganze Ausmaß der Rostschäden protokoliert hatte.
Jedoch war das nur kurzzeitig, und da ich ein Optimist bin: handgestures-fingerscrossed: versuche ich das beste noch zu retten und den Rest zu ersetzen.

Die Bodengruppe wird durch eine "neue" gebrauchte ersetzt (Danke an Wolfman), die bei einem Freund von mir Sandgestrahlt und verzinkt habe.
Erst hatte ich vor die Originale BG instand zu setzen, jedoch nach dem der Rahmenkopf, Bodenhälften und Teile des vorderen Rahmentunnels zu ersetzen gewesen wären, habe ich entschlossen eine gute gebrauchte zu verwenden.

Die Vorderachse musste ich leider auch ersetzen, wobei ich da schon eine sehr gut erhaltene 60er zuhause liegen hatte. (Diese haben wir noch auf Rasterplatten umgebaut)

Geplant ist die Restaurierung ab jetzt etwa noch 1,5Jahre


Jetzt erstmal ein paar Fotos als ich den Käfer abgeholt und zerlegt hatte:


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Aufbau der BG:

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Die Bodengruppe war nicht nur, wie ja meist üblich, an den Seitenblechen durch, sondern der Rahmenkopf und Teile des Tunnels waren komplett durch- bzw. angerostet.

Ich entschied mich dann für den Wechsel der Bodengruppe, die mir dankenswerter Weise ein Forum Mitglied verkauft hat. Somit danke nochmal für die Bodengruppe – der Zustand war echt Perfekt!

Daraufhin hab ich die Bodengruppe und diverse Achsteile bei meinem Kollegen in der Werkstatt Sandgestrahlt und im gleichen Atemzug alles Spritzverzinkt.

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Ich durfte dann auch gleich die Lackierbox bei meinem Kollegen nutzen um die BG und Achsenteile mit Brantho-Korrux 3-in-1 lackieren.

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Daraufhin hatte ich da „vergnügen“ den Rahmentunnel mit Mike Sanders zu versiegeln. Mensch ist das ne schei#*§% !

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Somit ging der „Zusammenbau“ der Bodengruppe wieder los. Ich habe dann bei CSP auch noch die Bremsanlage für die Vorderachse bestellt und die Hinterachsbremse auf 40mm umgebaut.

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Geplant war im Jänner mit der Karosserie zu starten, wobei sich das leider etwas wegen meiner Weiterbildung verzögerte. Jedoch nutzte ich die Zeit, und machte einen Schweißkurs in einem Weiterbildungszentrum.

Bildersammlung der Schäden an der Karosserie: https://goo.gl/photos/9ZfuCaLxDyQZZw8T7

Der Aktuelle Zustand ist folgender:

Da die unteren 15cm komplett ersetzen muss, wollte ich die Bodengruppe als Lehre verwenden. Habe in den letzten zwei Tagen die Warmluftkanäle umgearbeitet. Da es die originale Optik nur ohne Heizrohre gibt (unverständlich… aber ist so). Habe noch einen zerlegten 58er zuhause stehen, und habe da die Heizrohre ausgebaut (zumindest einer) und dann in die IGP Kanäle eingearbeitet.

Aktuell ist geplant die Karosserie erstmal vom der groben Karies zu befreien, anschließend wollte ich zuerst an der A-Säule die neuen Bleche einschweißen (die mit dem Schanier drinnen).
Wenn das erledigt ist, werde ich sie mittels zwei Kettenzüge über die Bodengruppe hängen und anpassen bis da Häuschen wieder an die Kanäle passt, bzw auch die hinteren Bleche so das Heizrohr durchgeführt wird.

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Jetzt stellt sich mir die Frage, wie schwer ist den so ein nacktes Häuschen ohne Anbauteile… Habe einen Kran der 250kg hebt, würde das reichen dafür?

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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Mi 17. Mai 2017, 16:36 
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Fong hat geschrieben:
Jetzt stellt sich mir die Frage, wie schwer ist den so ein nacktes Häuschen ohne Anbauteile… Habe einen Kran der 250kg hebt, würde das reichen dafür?


der Kran hebt das locker, wir heben die Häuschen oft zu 2. hin/her. Zum genauen anpassen sind 4 allerdings sehr viel angenehmer, oder eben eine Hebebühne

Gruss Jürgen

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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Mi 17. Mai 2017, 18:05 
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So, hab heute einen Kettenzug gekauft und den gleich mal montiert. Der hebt jetzt 1t und das reicht alle mal ;-)

Hab dann angefangen die Karosserie vorzubreiten. jetzt ne frage: Wie bekommt man am besten diese Punktverschweißung getrennt? Mir ist schon klar das man die Punkte aufbohren sollte, jedoch erkennt man kaum noch diese stellen... Die Blech setze ich alle neu ein...

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Musste leider pausieren, da man das schöne Wetter mal nutzen sollte:-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Di 20. Jun 2017, 10:20 
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So bei mir ging es auch weiter… :)

Hier ein paar Bilder vom letzten Stand…

Heute wird die Karosserie mit den Heizkanälen, Querträgern und der Spritzwand verschweißt. :up:

Gestern schon einmal die Türen eingehängt um zu die Maße zu kontrollieren Passt alles super. ;)

Zwei Fragen hätte ich:

Wie versiegelt ihr nachher die Karosserie nach den Schweißarbeiten?
Habe Brantho-Korrux-Nitrofest zuhause aber auch Brunox-Epoxi-Rostumwandler.

Was würdet ihr verwenden?

Finde halt das Brunox sicher nicht verkehrt ist, da es die kleinen Roststellen die noch in den Poren sind umwandelt bzw. versiegelt?


Dann habe ich noch eine Technische Frage für die, wo schon mal die vorderen Seitenwände getauscht haben:

Wie habt ihr da angesetzt? Ich tendiere gerade dazu den Falz bei der A-Säule zu öffnen und da dann die neue Seitenwand einzuarbeiten. Hatte erst auch überlegt den Falz stehen zu lassen, aber dann muss ich die ganze länge runterschweißen und kann es von innen nicht sauber verschleifen... Vielleicht hat mir da wer ein Tip dazu.

So nun mal ein paar Fotos vom aktuellen Stand:

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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Do 14. Sep 2017, 15:27 
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Hallo zusammen...

Lange nichts mehr geschrieben, jedoch war ich (wenn es mein Alltag zulässt) fleißig am Käfer dran.

Aktueller Stand:

Die Front ist drauf. die Seitenwände habe ich eingearbeitet (war das ne :angry-cussingblack: ) der Vorderwagen ist auch endlich da wo er hingehört :music-rockout:

Die Warmluftkanäle. die Querträger usw. auch alles fertig verschweißt.

Ich muss zugeben, dass ich teilweise am Limit meiner "Fähigkeiten" bin, da es der erste Wagen ist den ich so komplett aufbauen will.

Habe diese Woche noch diverse kleine Stellen am Vorderwagen zu machen, jedoch nichts großes mehr. Kommende Woche möchte ich mit den hinteren Radläufe starten um am ende das Ding endlich mal strahlen zu können und zu grundieren. (das mache ich auch bei mir zuhause)

Ich hätte aber noch ein paar kleine Fragen :?: #

Ich habe auf einem Foto einen roten Kreis eingezeichnet. Dabei handelt sich ja um den Übergang von der Seitenwand vorne zum Fensterrahmen. Wie verschließt man am besten diese Fuge?

Dann habe ich ja die Seitenteile komplett ausgetauscht.. d.h. ich habe das umgefalzte Blech an der A-Säule geöffnet und dann die neue Seitenwand eingebaut. jetzt stimmt zwar der Falz von der breite her, jedoch finde ich die umgefalzte Kante nicht sehr schön (Grüne Markierung). Habe da noch das untere Stück der A-Säule getauscht mit den "guten" Rep-Belchen, leider war da aber die umfalzbare Blechkante kürzer als beim Originalteil der A-Säule. Kann man an der Stelle die "Ecke" verspachteln und eine saubere Ecke ausbilden? Oder wie wurdet ihr das lösen? Eigentlich wollte ich es wie die originalkante haben. jedoch lässt das mein Geschick nicht zu :angry-cussingblack:


Trotz allem muss ich gestehen, bin ich als nicht Fachmann ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Der Lackierer wird es wahrscheinlich anders sehen :crying-pink: aber mal sehen

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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Do 14. Sep 2017, 17:55 
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Hi,

erstmal ein Lob für deine tolle Arbeit. Respekt !

Die rote Stelle ist hartgelötet.

LG Alex


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Mo 18. Sep 2017, 10:10 
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Danke für deine Rückmeldung, wenigstens einer :)

Habe die letzen Tage noch den Rest vorne fertig gemacht. Halter für die Hupe und Wagenheber eingeschweißt

Und noch kleine Restarbeiten an dem Vorderwagen durchgeführt.

Habe dann die Kotflügel angepasst, wobei ich einen noch vorne abändern muss. Die Kante zum Vorderwagen ist etwa um 7mm nicht bündig. Was aber relativ schnell behoben ist...

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Habe noch diverse Kleinteile schon mal auf der Arbeit sandgestrahlt und grundiert.

Heute abend wird noch der Benzintank außen Sandgestrahlt und wenn es sich ausgeht auch gleich grundiert.

Im laufe der Woche starte ich mit dem letzten Teil der Karosserie : die hinteren Innenkotflügel :music-rockout: Dann bin ich hoffentlich fast durch mit den Schweißarbeiten :handgestures-fingerscrossed:

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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Mo 18. Sep 2017, 13:09 
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o.k. jetzt 5 Jahre später, haben doch einige Änderungen statt gefunden, aber so läuft das nun mal


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Mo 18. Sep 2017, 13:46 
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Hehe, das stimmt... Um ehrlich zu sein, war es auch net so "gewaltig" geplant. :angry-cussingblack:

Aber langsam sehe ich am Ende des Schweißertunnels ein kleines Licht ;)

Oder wie meine Frau sagt: Vor ein paar Wochen sah er aus wie ein Haufen Altmetal... langsam sieht man wieder das es mal ein Käfer werden soll :D

So hab noch ein paar Fotos von Scheibenrahmen vorne gefunden. Stell sie mal rein

Musste den ganzen Scheibenrahmen vorne entfernen.
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Irgendein Stümper hat schonmal versucht die Ecken zu "reparieren" und hat dazu einfach mal ne ordentliche Ladung Zinn eingearbeitet.
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Hab dann die Ecke ausgeschnitten und konnte noch auf ein Stück Scheibenrahmen von nem 58er zurückgreifen :up:
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Wieder sauber eingearbeitet, oder sagen wir mal so: wie es mein handwerkliches Geschick zulässt.
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Die "gerade KAnte" habe ich mir mit einem 1mm abgekanteten Karoserieblech wieder hergestellt. Am Ende dann noch alles außen wie innen sauber verschliffen und mit Brunox bis zum strahlen geschützt.
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Die Kannte muss nacher natürlich noch ein wenig gepachtelt werden, jedoch hält es sich relativ in grenzen... Bin mit dem Ergebniss sehr zufrieden.

Grüße Fong

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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Sa 23. Sep 2017, 06:47 
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Moin, also erstmal Respekt für die recht saubere Arbeit :text-bravo: Dein Käfer scheint die letzten Jahre ja leider nicht all zu sehr gepflegt worden sein, um so schöner zu sehen das du ihn wieder auf die Strasse bringst. Dagegen war mein 60er ja quasi ein Neuwagen :D , mach weiter so, der nächste Sommer kommt bald.
Gruss


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Fr 13. Okt 2017, 12:10 
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Hallo zusammen

Ich war in der letzten Zeit mal wieder fleißig und habe fast alle restlichen Belche (außer die Endspitzen und im Motorraum die Bleche) fertiggestellt. :up:

Wenn alles so weiter läuft wie geplant, bin ich Ende nächster Woche fertig mit den Schweißarbeiten.
Vorausgesetzt das nach dem strahlen nicht noch weitere Stellen auftauchen… wobei ich das bezweifle, da ich langsam jede nur erdenkliche Stelle, die an einem Käfer rosten kann neu gemacht habe. :obscene-drinkingbuddies:

So hier ein paar Bilder von den letzten arbeiten:

Die Seitenwand (bzw. eher der Innenkotflügel) habe ich entfernt auf beiden Seiten, und dann die angrenzenden Blechteile von Rost entfernt und mit Brunox versiegelt.
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Der "neue Innenkotflügel" habe ich sandgestrahlt, die Stellen die zu reparieren waren repariert und dann sie auf Stoß eingeschweißt. Natürlich immer wieder die Kotflügel montiert um zu sehen ob sie noch passen. Sie passen auch relativ gut - soweit Repro-Bleche passen können - werden aber noch am Ende genau angepasst.
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Die mittlere Seitenwand habe ich dann auch angepasst und wieder verscheißt.
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Bei der B-Säule habe ich die unteren 8cm neu gemacht. Dabei konnte ich Gott sei Dank auf eine B-Säule von einem anderen Käfer zurückgreifen. Diese habe ich sandgestrahlt und anschließend angepasst und verschweißt.
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Frage: Müssen hier noch Ablauflöcher eingebracht werden?
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Ja das ist der aktuelle Stand meines Projekts. Werde heute Abend noch Fahrerseite fertig stellen (mittlere Seitenwand fertig verschweißen) und morgen mit den Endspitzen beginnen.

Leute habe ich langsam eine Freude... wenn man bedenkt wie die Karosserie am Anfang ausgesehen hat. music-rockout:

Ich will endlich die Karre grundieren und das Schweißgerät auf die Seite stellen.

Grüße Fong

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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Fr 13. Okt 2017, 14:38 
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Alle Achtung :like: Waren die Innenkotflügel noch Orginalersatzteile? Sie passen so gut 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Fr 13. Okt 2017, 14:42 
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B. Scheuert hat geschrieben:
Alle Achtung :like: Waren die Innenkotflügel noch Orginalersatzteile? Sie passen so gut 8-)


Die Innenkotflügel sind aus einem 58er Unfallwagen. Dem ist bei einem Unwetter ein etwas größerer Baum auf die Front bzw. aufs Dach gefallen.
Habe damals die Seitenwände komplett von dem gekauft und nur die Innenkotflügel dann rausgetrennt und bei mir auf der Arbeit sandgestrahlt..
Leider hatten sie doch etwas Rost. Einmal die Stelle wo die Bleche doppellagig sind und an der stelle wo man eh sieht das sie geschweißt wurden.

Und danke. nach vielen Tiefs in diesem Projekt (ist ja mein erstes in diesem Ausmaße) bin ich endlich wieder an einem Hoch angekommen.. und das hat es auch gebraucht. :music-rockout:

Grüße Fong


Edit: Achja, muss ich bei dem zweitletzten Bild (nenns mal mittlere Seitenwand) Ablauflöcher bohren?

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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Fr 13. Okt 2017, 15:57 
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Ja, solltest du. Bei mir (1303) sind da 2 Abläufe drin. Nicht gebohrt, sondern ausgeformt. Eines wäre mit Sicherheit die Minimumlösung. Alleine schon, damit die Hohlraumversiegelung da nicht stehen bleibt.
1.Auto? :shock: Aber handwerklich bist Du aus dem Metallbereich, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Käfer Bj. 8/61
BeitragVerfasst: Fr 13. Okt 2017, 16:21 
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Weit gefehlt... Gelernter Fliesenleger (jetzt Lehrer im Bausektor) der gerne dazu lernt...

Habe extra ein Schweißkurs am Start des Projektes gemacht.

Davor noch nie geschweißt oder ähnliches gemacht.

An Autos habe ich immer schon geschraubt... jedoch niemals so...

Learning by doing... ganz einfach ;)

Ich bin der Meinung das ein Handwerker der auch gerne handwerklich tätig ist sehr schnell dazu lernt... man muss nur wollen...

Habe bald nen Termin mit nen Karroseriebauer: will die Karre auch selber zinnen...

Grüße Simon

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